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Review:
Ganze drei Jahre hat es gedauert bis der deutsche Garde-Gitarrist Rolf Munkes (ex-MAJESTY)
und seine international hochkarätig besetzte Band nun endlich mit ihrem dritten
Album vorstellig werden. Wie bereits auf "Trading Souls" ist ex-BLACK
SABBATH-Sänger Tony Martin auch auf der neuen Scheibe „the man behind the mic“.
Obwohl der Vorgänger schon ziemlich stark ausgefallen war, macht sich schon während
der ersten Tracks auf The "Raven Ride" bemerkbar, dass Mr. Martin
diesmal wohl viel intensiver ins Songwriting einbezogen wurde als noch vor drei
Jahren. – Jeder der 10 Songs wirkt unweigerlich wie eine zweite Haut auf dem
Ausnahmesänger! Dabei spielt es nun überhaupt keine Rolle ob man sich den
erhaben stampfenden Opener/ Titeltrack, der von einer gänsehauterregenden Magie
umgeben ist, und die Powerballade "What Would I Do?" oder den
brachial-straighten Rocker "Maximum" und die schleppend-angedoomte
Hymne "The Devil Speaks, The Sinner Cries" als persönliche Highlights
herauspickt. Des Weiteren ist kaum zu überhören, dass die Songwriter- und
Producer-Qualitäten von Rolf Munkes über die letzten Jahre hinweg einen
beachtlichen Reifeprozess vollzogen haben. Auch die exakt auftrumpfende
Rhythmusfraktion, bestehend aus Neil Murray (Bass/ ex-BLACK SABBATH) und Andre
Hilgers (Drums/ AXXIS, SILENT FORCE), trägt wesentlich zum Gelingen dieser
rundum genialen Scheibe bei und braucht sich somit keinesfalls hinter der
herausragenden Gesangsdarbietung von Tony Martin (war
der Mann jemals besser?/ Anmerk. Sonny) und dem ausdrucksvollen
Gitarrenspiel von Rolf Munkes zu verstecken. Kurz gesagt: "The Raven Ride"
hat das Zeug zum Klassiker!
| Trackliste: | 01.The Raven Ride - 02.Breathe - 03.Carbon Based Lifeform - 04.Satanic Curses - 05.Al Sirat - The Bridge To Paradise - 06.What Would I Do? - 07.Changing World - 08.Maximum - 09.I Can't Trust Myelf - 10.The Devil Speaks, The Sinner Cries |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über EMPIRE:
EMPIRE/ Trading Souls
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Review:
Mit dem vorliegenden Album beendet der italienische Gitarren-Maestro LUCA
TURILLI seine Trilogie. Während sich die ersten beiden Alben mit Themen der
Vergangenheit ("King Of The Nordic Twilight") und der Zukunft
("Prophet The Last Eclipse") beschäftigt haben, widmet der Virtuose
mit "The Infinite Wonders Of Creation" der Gegenwart eine nahezu göttliche
Symphonie. Im Vergleich zum Vorgänger fällt der neue Opus aus
gitarrentechnischer Warte viel ruhiger aus, was mit unter an der Tatsache liegen
mag, dass LUCA TURILLI auf dieser Scheibe auch sein enormes Talent als
Keyboarder eindrucksvoll unter Beweis stellt. Dadurch und durch TURILLIs unüberhörbare
Liebe zur Klassik treten die Metal-Elemente zugunsten einer deutlich
symphonischeren Ausrichtung unweigerlich in den Hintergrund. Außerdem hat er
sich neben seinem hauptamtlichen Sänger Olaf Hayer, diesmal mit Bridget Fogle
eine Sängerin ins Boot geholt, deren operesquer Gesang
perfekt mit dem kraftvollen Organ des DIONYSUS-Fronters harmoniert und somit der
symphonischen Orchestrierung eine nahezu unfassbare atmosphärische Spannung
verleiht. Als stellvertretende Anspieltipps für einen rundum faszinierenden
Silberling will ich die unübertreffliche Hymne "Mother Earth", das
fesselnde Duett "Mystic And Divine" und den sphärisch groovenden
Titeltrack nennen. "The Infinite Wonders Of Creation" ist wohl die
bisher beste Solo-Veröffentlichung des RHAPSODY-Genius. Abschließend stellt
sich nur noch die Frage, ob und wie LUCA TURILLI dieses Götterwerk mit seiner
Hauptband noch überflügeln kann. Man darf also gespannt sein...
| Trackliste: | 1. Secrets Of Forgotten Ages - 2. Mother Nature - 3. Angels Of The Winter Dawn - 4. Altitudes - 5. The Miracle Of Life - 6. Silver Moon - 7. Cosmic Revelation - 8. Pyramids And Stargates - 9. Mystic And Divine - 10. The Infinite Wonders Of Creation |
Thanks to Niels @ Oktober Promotion
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LUCA TURILLI'S DREAMQUEST/ Lost Horizons
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RHAPSODY/ Live
In Canada 2005 - The Dark Secret
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LUCA TURILLI/ Prophet
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Dragonflame
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Review:
Zeitgleich mit dem neuen Album "Kiske" haben Frontiers Records das
jahrelang vergriffene Solo-Debüt des einstigen HELLOWEEN-Frontmanns neu
aufgelegt. Diese Scheibe bietet einen wunderschönen Kontrast zum aktuellen Werk
des Ausnahmesängers, denn während "Kiske" eher der soften
Songwriter-/ Singer zuzuordnen ist, hatten Hard Rock- und Heavy Metal-Klänge
auf "Instant Clarity" noch eine größere Gewichtung, was z. B. beim
IRON MAIDEN-lastige "The Calling", bei dem unverkennbar Adrian Smith
seinen Finger im Spiel gehabt hat, oder beim leicht speedigen "New Horzions",
bei dem sich sein ehemaliger HELLOWEEN-Kumpel und jetzige GAMMA RAY-Kopf Kai
Hansen mit Adrian Smith (IRON MAIDEN) ein starkes Gitarren-Duell liefert, auffällt.
Auf der anderen Seite zeigen sich bei Nummern wie "Somebody Somewhere"
oder dem Stampfer "So Sick" auch Einflüsse von LED ZEPPELIN bzw. den
BEATLES ("Yellow Submarine"-Zeiten). Aber auch seine Vorliebe für
Songwriter-/ Singer-Momente waren seinerzeit schon auf diesem Album kaum zu überhören.
Man nehme beispielsweise die herausragende Ballade "Always" oder das
leicht vertrackte und flotte "Time’s Passing By" sowie das extrem
gefühlvoll-dramatische 10min-Werk "Do You Remember Life?" und setze
sie den 3 brandneuen Bonustracks entgegen, dann dürfte die Ausrichtung von
"Kiske" eigentlich keine große Überraschung mehr sein – zumal
schon der Nachfolger "R.T.S." diese Richtung weiterverfolgte.
Wer dieses facettenreiche Werk noch nicht sein Eigen nennt, sollte sowieso
schleunigst zugreifen. Doch die verträumte Acoustic-Nummer "A Song Is Just
A Moment" (vergesst
"Patience" von GUNS N’ ROSES!/ Anmerk. Sonny), die es bisher nur
auf der Japan-Pressung von "Instant Clarity" zu hören gab, und das
countrylastige "I Don’t Deserve Love" oder das hauchzarte – fast
melancholische – "Sacred Grounds" dürfte auch so manchen Besitzer
der Original-Pressung über eine eventuelle Neuanschaffung laut nachdenken
lassen. Meines Erachtens ein echter Klassiker!!!
| Trackliste: |
1. Be True To Yourself - 2. The |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Wahnsinn, die Frau scheint nach dem genialen Comeback "From Heaven Through
The World To Hell" (2004) wieder richtig Spaß am Heavy Metal gefunden zu
haben!?! Anders kann ich mir die wilde Entschlossenheit,
die unglaubliche Leidenschaft und die geballte Dynamik, die allesamt in jeder
Note – ja, jedem Wort – ihres neuen Werkes stecken, nicht erklären. Das fängt
mit dem fett und modern groovenden Opener "Storyteller" an, setzt sich
über "Fair Is Foul – Foul Is Fair", das auf Konzerten in Windeseile
zur waschechten Hymne wachsen dürfte, oder das rebellisch-zerbrechliche "The
Spirit Of Fear" fort und endet mit dem tempovariablen Dramatic-Groover
"The Master’s Work", der u. a. mit sägenden Riffs besticht. Die
unwiderlegbaren Glanzpunkte auf dieser zeitlosen und anspruchsvollen Scheibe
setzt die unermüdliche Sängerin, die nun schon seit mehr als 30 Jahren im hart
umkämpften Musikgeschäft ihre Frau steht, mit der gefühlsbetonten Ballade
"Eternity" und dem explosiv-zornigen 8min-Epos "Memories
Reminder" sowie dem unbeschreiblich atmosphärischen "Nothing To Loose",
das dem Zuhörer ein schier endloses Gänsehautgefühl beschert. Gekrönt wird
das wohl bisher progressivste Werk aus der WEINHOLDschen Schmiede durch die
druckvolle Produktion von ihren früheren VELVET VIPER-Wegfährten und jetzigen
METALIUM-Basser Lars Ratz und Michael Ehre (ebenfalls METALIUM). Kurz auf den
Punkt gebracht: "Below The Line" bietet feinsten Dramatic Metal, wie
ihn nur eine JUTTA WEINHOLD kreieren kann.
| Trackliste: | 1.
Storyteller
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Thanks to Tobias @ Armageddon Products
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Review:
"The Grand Design" ist bereits das fünfte Studio-Album der Österreicher,
die bei jedem Output stets um Eigenständigkeit bemüht sind und sich ständig
weiterentwickeln. – So auch bei ihrem neuesten Werk. Zwar geht Bandkopf
Lanvall auf "The Grand Design" – ohne die Virtuosität aus dem Auge
zu verlieren – gitarrentechnisch heavier als je zuvor zuwerke, aber durch den
hypnotisierend-poetischen Gesang von Sabine Edelsbacher, die erneut einen großen
Schritt nach vorne getan hat, und die atmosphärischen Keyboards oder die
kolossalen Chöre wird während der neun Nummern eine unbeschreiblich
harmonische Stimmung geschaffen, wie man sie bis dato von EDENBRIDGE noch nicht
gehört hat. Saugt einfach die majestätischen Klänge von "Terra
Nova", das sich stellenweise anhört als hätten QUEEN einen Soundtrack für
einen James Bond-Film geschrieben, in euch auf oder lasst euch von zackigen
Rhythmen des Musical-trächtigen "See You Fading Afar" faszinieren und
ihr werdet mir beipflichten. Außerdem strahlen die beiden Balladen "The
Most Beautiful Place" und "Taken Away", nicht zuletzt wegen
Sabine Edelsbachers engelsgleichen Gesang, eine geradezu betörende Atmosphäre
aus. Der absolute Höhepunkt ist allerdings der 10minütige Titeltrack, der
griechisches, spanisches, orientalisches sowie asiatisches Flair in sich vereint
und mit umfangreichen Chören ausgestattet ist. Zum Abschluss gibt es noch den
wunderschönen instrumentalen Bonustrack "Empire On The Sun", in dem
Lanvall seiner verträumten Kunstfertigkeit freien Lauf lässt. Obwohl ich alle
EDENBRIDGE-Alben in ihrer Art sehr schätze, muss ich gestehen, dass ich von
"The Grand Design" regelrecht verzückt bin.
Nur schade, dass die aktuelle Single – die Coverversion des James
Bond-Titelthemes "For Your Eyes Only" (Originalversion von SHEENA
EASTON) – nicht auf diesem Album vertreten ist.
| Trackliste: | 1. Terra
Nova |
Thanks to Stephan @ True Music Promotions
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Review:
Wer nach seiner Mitwirkung beim PLACE VENDOME-Projekt und aufgrund der Tatsache,
dass sein drittes Solo-Album über die Melodic Rock-Spezialisten Frontiers
Records veröffentlicht wird, angenommen hat, dass Ausnahmesänger MICHAEL KISKE
entgegengesetzt seiner Aussagen bzgl. seiner musikalischen Weiterentwicklung
wieder härterere Pfade beschreiten würde, der dürfte vom Ergebnis seines
neusten Output ziemlich überrascht sein. Vielmehr ist das schlicht mit "Kiske"
betitelte Album die konsequente Fortsetzung von "Readiness To Sacrifice".
– Noch nie hat man den Sänger persönlicher, seelenvoller und entspannter zu
Gehör bekommen als während dieser 11 Songs, die sich allesamt wohl am
treffendsten als seichter und anspruchsvoller Acoustic Pop Rock umschreiben
lassen. Obwohl hier eine komplette Band am Start ist, konzentriert sich alles
auf das sanft-ausdrucksstarke Organ und die Acoustic-Gitarre von MICHAEL KISKE.
Die Sologitarre von Sandro Giampietro (SUPARED, ZILLION) und Keyboards sind zwar
stets präsent, aber sind dezent und songdienlich im Hintergrund gehalten. Zu
den zahllosen Glanzstücken dieser Scheibe gehören der feine Opener "Fed
By Stones", das von zarten Streicherparts untermalte "The King Of It
All" oder "Silently Craving", das von BEATLESquer Melancholie
umgeben ist. Etwas beherzter geht Herr KISKE bei "Sing My Song" und
"Truly", die sich als die rockigsten Nummern der Scheibe
herauskristallisieren, zuwerke. Fazit: Mag gut sein, dass sich nicht alle seine
Anhänger mit dieser musikalischen Ausrichtung anfreunden können, aber eines
wird nach der gut ¾stündigen Spielzeit zur unumstößlichen Gewissheit:
MICHAEL KISKE hat endlich „seine“ Musik gefunden... "Kiske" ist für
mich – ohne wenn und aber – „Earcatcher“ für den Monat Mai!
| Trackliste: |
1. Fed
By Stones |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Dass ehrlicher, rotziger, herzerfrischender und unterhaltsamer Rock ’N’ Roll
nicht nur aus den Staaten oder aus Skandinavien kommen kann, haben THE
TRACEELORDS mit ihrem starken Debüt "Sex, Money, Rock ’N’ Roll"
und dem nicht minder frechen Nachfolger "Refuse To Kiss Ass" bereits
mehr als eindrucksvoll unter Beweis gestellt. – Nicht die geringste Spur von
deutscher Jammermentalität. Auch auf ihrem dritten Album liefert die Band um Sänger/
Gitarrist Andy Brings (ex-SODOM) mit einem lässigen Augenzwinkern eine eigenständige,
gar nicht typisch deutschklingende Mixtur aus Rock ’N’ Roll, Glam und Punk
ab, ohne dabei auf Songwriterebene zu stagnieren. Diese ständige
Weiterentwicklung lässt sich in erster Linie beim cabriohitverdächtigen "Room
For Improvements", das mit einer relaxt-sommerlichen Leichtigkeit aus den
Boxen swingt, verfolgen. Aber auch der melodisch-punkige Opener "My Evil
Girlfriend", der mit einem außerordentlich eigengängigen Refrain die Gehörgänge
des Zuhörers belagert, und der fettgroovende Uptempo-Kracher "Silver
Lining", für den Bassist Slick Prolidol das Mirko in die Hand nimmt, oder
die von Seemanns-/ Piratenflair getragene Schunkelhymne "Mr. Marple",
die durch zart eingestreute Kinderchöre einen Hauch von Naivität und
Unschuldigkeit verbreitet, gehören zu den siegbringenden Volltreffern. Weitere
Wirkungstreffer landen THE TRACEELORDS mit "Sunflower", das mit
sonnigen Chören und Keyboards seinem Titel vollends gerecht wird, und der Mitgröl-Nummer
"Tear Out My Own Heart". Einstimmiges Kampfrichter-Urteil: Sieg auf
ganzer Linie für "The Ali Of Rock"!!!
| Trackliste: | 1.
My Evil Girlfriend |
Thanks
to Sabrina @ E.S.P. Entertainment
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Review:
Diesmal verschlägt uns der „Mundart-Tipp“ mit SCHORSCH & DE BAGASCH und
deren Debüt in tiefste Blues-Gefilde. Obwohl es sich hier um ein Erstlingswerk
handelt, dürfte BASGASCH-Chef Schorsch alias Georg Hampel für den Kenner der Münchener
Blues-Szene beileibe kein unbeschriebenes Blatt mehr sein, denn unter dem Künstlernamen
BIG BROTHER GEORGE hat er sich im bayrischen Raum einen gewissen Ruf erspielt.
Die 17 Nummern auf "Sekänd Händ Blues" präsentieren sich derart
bodenständig, sodass der aufmerksame Zuhörer bereits während des ersten
Durchlaufs die Erkenntnis gewinnt, dass der bayrische Slang und der in den Südstaaten
verwurzelte Blues von jeher miteinander verwachsen sind. Ihr könnt euch das
nicht wirklich vorstellen?!? Dann hört euch doch einfach mal den von
schmissig-verträumten Pianolinien und fetzigen Harmonica-Parts getragenen
Blues-Rocker "Mir geht’s guat" oder "Du woaßt net wer I
bin", das von feinen Rock ’N’ Roll-Flair umgeben ist, und den
makaber-groovenden Sprech-Blues "Da Nachbar" an. Natürlich wird
diesem urwüchsigen Sound durch bissig-witzige Texte und den bayrisch-grantigen
Charme eine ganz besondere Würze verliehen. Zwar zeigt sich das gesamte
Material – trotz der satten Spieldauer von gut 77 min – auf durchgängig-spritzig
hohem Niveau, dennoch kann ich mir es nicht verkneifen die unter vollen Dampf
stehende Country-Lokomotive "Pantsching Boi", den unvergleichlichen
Slowblueser "Du woanst nia" und den bezeichnenden Titeltrack als
Highlights zu nennen. Außerdem sind dem SCHORSCH & DA BAGASCH mit "Gmahte
Wiesn", das sich als perfekte Symbiose von Blues und bayrischen Landler
herauskristallisiert, und der Rhythmus-Maschine "Bloß in meim Hirn",
die mich stellenweise an MINK DeVILLE erinnert, zwei wahre Kunstwerke gelungen.
Fazit: Ein wahre „Mundart“-Perle!
| Trackliste: | 01. Sekänd Händ Intro - 02. Fesche Mama - 03. Dia Geht's Guat - 04. Du Woaßt Ned Wer I Bin - 05. Da Nachbar - 06. Pantsching Boi - 07. 51er - 08. Du Woanst Nia - 09. Trommen Von Afrika - 10. Wudumond - 11. Sekänd Händ Blues - 12. Gmahte Wiesn - 13. Da Warn Gschead - 14. Zeit Zum Ausziagn - 15. Bloß In Meim Hirn - 16. Bevor I Geh - 17. Seiwe Oide Gschicht (Bonus-Track) |
Thanks to Schorsch @ de Bagasch
weitere Reviews über SCHORSCH & DE
BAGASCH:
SCHORSCH & DE BAGASCH/ Mit Offene Knia
(Mundart-Tipp/ January 2007)
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Review:
Schlagzeuger Uli Kusch scheint mit MASTERPLAN alleine nicht ganz ausgelastet zu
sein, denn er ist neben der belgischen Sängerin Magali Luyten die treibende
Kraft hinter BEAUTIFUL SIN. Die Band springt zum Glück aber nicht auf den
ausgereizten „Opern-Diva meets Metal“-Zug auf, auch wenn die sanfte Ballade
"Closer To My Heart" gelegentlich leichte Spekulationen in diese
Richtung zulässt. Sieht man von den vorwiegend klassischen Arrangements und der
charismatischen Stimme von Magali Luyten, die irgendwo zwischen JENNIFER RUSH
("Lost"), DORO und BENEDICTUM-Röhre Veronica Freeman ("Metalwaves")
anzusiedeln sein dürfte, ab, dann ist man vom melodischen Power Metal a la
HELLOWEEN oder MASTERPLAN gar nicht mehr so weit entfernt. Die Höhepunkte des
druckvoll produzierten Albums sind der verspielt-eingängige Doublebass-Kracher
"Take My Home" (so in etwas könnte STRATOVARIUS mit einer Frontfrau
klingen), der angedoomte Stampfer "Give Up Once For All" oder das
symphonisch-progressive Intrumental "Brace For Impact", das auch
problemlos auf einem ERIK NORLANDER-Album stehen könnte. Des Weiteren erweist
sich der schräg-röhrende Groover "Pechvogel (Unlucky Fellow)", der
im Vergleich zu den restlichen Nummern ziemlich „evil“ wirkt und somit
ordentlich aus dem Rahmen fällt, als ziemlich unterhaltsam. Fazit: Mit
BEAUTIFUL SIN hat sich Schlagzeuger und Songwriter Uli Kusch neben MASTERPLAN
ein wirklich ernstzunehmendes zweites Standbein aufgebaut.
| Trackliste: | 1. Lost - 2. This Is Not The Original Dream - 3. Take Me Home - 4. I'm Real - 5. The Spark Of Ignition - 6. Closer To My Heard - 7. Give Up Once For All - 8. Brace For Impact - 9. Pechvogel - 10. Metalwaves - 11. The Beautiful Sin - 12. Le Reve Originel (bonus track) |
Thanks
to Rebecca @ AMF Records
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Review:
Ob man eine Band wie HUMAN ZOO nun als echten Newcomer präsentieren kann, darüber
lässt sich sicherlich trefflich diskutieren, denn schließlich waren alle
Beteiligten über Jahre hinweg in mehr oder weniger bekannten Bands wie SUBWAY,
GLENMORE, DEAF MUTE BLIND und VANDENBOERG aktiv. Nichtsdestotrotz bringt der
Sechszylinder eine frische Brise in die deutsche Melodic- und Hard
Rock-Landschaft. Das liegt u. a. auch daran, dass die Balinger nicht gerade
genreübliche Elemente wie Saxophon-Parts oder Gospel-Chöre in ihren Sound
einfließen lassen. Beides wurde übrigens anhand der inbrünstig vorgetragenen
Piano-Ballade "In The Rain", die von orchestralen Arrangements
und wohldosierten Solo-Gitarren getragen wird, in Perfektion umgesetzt. Aber
auch dem flotten Rocker "Raise Your Hands", der mit einem mitreißenden
Refrain aufwartet, wird durch dezent eingestreute Saxophon-Linien ein ganz
besonderer Charme verliehen. Dass die Herrschaften aber auch richtig straight
abrocken können, zeigen der Groover "Hold The Line", der mit einem
Wahnsinns-Mitsing-Chorus ausgestattet ist, und die Hymne "Let Me Be",
die durchaus Stadionrock-Charakter besitzt. Außerdem lässt die knackige
Live-Nummer "Straight On The Road" erahnen welche Spielfreude und
Professionalität die Band bei ihren Auftritten an den Tag legt. Wie raffiniert
die Herrschaften die Grenzen zwischen verschiedenen Genres verschwimmen lassen,
zeigt sich meines Erachtens sehr gut an "To The Limit", denn diese
Rocknummer hat trotz ihrer eingestreuten Symphonic-Elemente nichts an Ecken und
Kanten eingebüsst. Produktionstechnisch gibt es hier auch nichts auszusetzten,
denn mit Dennis Ward (PINK CREAM 69) wussten HUMAN ZOO einen anerkannten
Fachmann an ihrer Seite. – Klasse Debüt!
| Trackliste: |
01. Cosmopolitan Scene Part I - 02. Raise Your Hands - 03. Taste Like Sugar - 04. Hold The Line - 05. In The Rain - 06. Let Me Be - 07. To The Limit - 08. N.Y. Subchord - 09. Keep On Rockin’ - 10. Give It Up - 11. Crowd’s On Fire - 12. Straight On The Road (live) - 13. In The Rain (Acoustic Version) |
Thanks to Tommy @ Human Zoo
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Review:
Der Multi-Instrumentalist FERDY DOERNBERG dürfte den meisten Lesern
wahrscheinlich als treibende Kraft hinter ROUGH SILK und als Keyboarder von AXEL
RUDI PELL bestens bekannt sein. Sein Bekanntheitsgrad als Solo-Artist hingegen hält
sich leider noch ziemlich in Grenzen, dabei veröffentlicht der sympathische
Deutsch-Engländer mit "... 'Till I Run Out Of
Road" bereits sein drittes Solo-Album, das erneut seine unendliche
Kreativität als Singer/ Songwriter und Multi-Instrumentalist eindrucksvoll
unterstreicht! Unter den 16 Nummern befinden sich mit dem
lagerfeurig-stimmungsvollen Acoustic-Intro "Squereneck Birdcoastguard"
und dem "Storyteller’s Rain"-Theme, bei dem Fusion-Gitarrist Jeff
Kollmann seiner „Stromaxt“ unglaublich verträumt-melodische Klänge
entlockt (JOE SATRIANI lässt grüssen), lediglich zwei Instrumentale. – Der
Rest ist Singer-/ Songwriter-Kost vom Feinsten. Da wären z. B. die „BOB DYLAN
meets balladeske ROUGH SILK“-Hymne "Sarasota Sunset" oder der
wunderschöne Titeltrack, in dem sich FERDY DOERNBERG sehr feinfühlig mit
seinen jüdischen Wurzeln beschäftigt, sowie das von Seemanns-Flair umgebenen
"If Today Was The Beginning Of The End Of My Life". Meine derzeitigen
Faves sind "The Arth", bei dem Einflüsse eines gewissen MARK KNOPFLER
nicht von der Hand zu weisen sind, und das GOISERisch-heimelig angehauchte
"Driftwood". Außerdem entwickelt sich das country-schmissige "Me
– Missing You", das durch seine musicalartige Dramatik eine besondere
Spannung aufbaut, zum wahren Thriller. Ein sehr persönliches und
leidenschaftliches Album, das äußert gepflegt unter die Haut geht. Ein
unabdingliches Muss für die Anhänger der oben aufgeführten Bands!
| Trackliste: | 01. Squareneck – Birdcoastguard - 02. Life’s Too Short For Long Goodbyes - 03. Sarasota Sunset - 04. … ‘Till I Run Out Of Road - 05. Deincaration (Don’t Make Me Go Back) - 06. A Wellpayed Gig - 07. Grace Of Fire - 08. Driftwood - 09. If Today Was The Beginning Of The End Of My Life - 10. The Arth - 11. Me – Missing You - 12. Theme From Storyteller’s Rain - 13. Late At Night - 14. Marilyn Hayworth & Rita Monroe - 15. When We Ruled The World - 16. One Spanish Senorita … Followed By A Weird Slide On A Greek Bouzouki |
Thanks to Christine @ Pain Inc.
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Er trägt zwar einen großen Namen, aber bisher dürfte der Sohn von Ritchie
Blackmore nur in Insiderkreisen einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen. Wie
sein weltberühmter Vater hat er die Gitarre zu seinem Instrument auserkoren,
hat aber nie zwanghaft versucht in dessen Fußstapfen zu treten, sondern stets
sein eigenes Ding durchgezogen. Nachdem vor kurzem das Debüt (1993) der J. R.
BLACKMORE GROUP neu aufgelegt wurde, kommt er gemeinsam nun mit Keyboarder Malte
Rathke, der auch schon auf "Still Holding On" zum Line-Up gehörte,
mit einer reinen Instrumental-Scheibe auf den Markt. "Between Darkness And
Light" ist – im Gegensatz zu vielen Scheiben seiner Art – kein
gesangkastriertes Werk, sondern eine tief emotionale und in sich stimmige
Geschichte. Während der 10 Nummern bekommt der entspannt lauschende Zuhörer
nie den Eindruck, dass hier gewisse Schemen nach Schablone abgefahren werden,
sondern hier regieren viel Gefühl, dem vor allem durch akkurate Streicher- und
Orchestral-Arrangements Nachdruck verliehen wird, und Abwechslungsreichtum. Als
Anspieltipps eignen sich meiner Meinung nach: "Dreams" (hier ist der
Titel Programm), und das mit schwärmerischern Piano-Klängen eingeleitete
"Invisible Touch" sowie das orientalisch angelegte "Sheet
Lightning", bei dem sich vielleicht doch der Einfluss des „Man In
Black“ ein kleinwenig bemerkbar macht.
| Trackliste: | 1.
Between Darkness And Light (Part 1) 03:39 |
Thanks to Karin @ E.S.P. - Agency Hamburg
weitere Reviews über J.R. BLACKMORE:
J. R. BLACKMORE BAND/ Still Holding On
(Klassiker-Tipp/ December 2005)
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Review:
Eine sehr interessante und tanzbare Mixtur aus Elektronik-Musik a la KRAFTWERK,
RAMMSTEINscher Härte/ Anstößigkeit und Gothic-Melancholie der
LACRIMOSA-Schule – abgeschmeckt mit Mittelalter Rock-Klängen, die
gelegentlich Vergleiche zu IN EXTREMO ziehen lassen – zelebriert das Thüringer
Quintett auf seinem Debüt "Strafe Muss Sein". Trotz all dieser
Vergleiche muss man der Band um Sänger Rico Ihlig bestätigen, dass sie
angefangen vom Opener "Sweet Home", dessen Schaurigkeit aufgrund eines
dramatischen Videoclip noch mehr Wirkungsstärke erfährt, über das von der
Blasinstrumentalistin Susanne Kley zart gehauchte "Viator" bis hin zur
melodisch-rhythmischen Ballade "Komm Zu Mir" stets um Eigenständigkeit
bemüht ist. Außer den bereits genannten Nummern besitzen die Zappelhymne
"Wir Wollen Tanzen" und "Money", dessen Magie vom Kontrast
zwischen tieftrauriger Melodie und gefühlskaltem Text ausgeht, genug Qualität
und Potenzial um in den diversen Düster-/ Gothic-Tempeln zu Dauerbrennern zu
werden. Auch vom produktionstechnischen Aspekt bieten die 12 Nummern kaum
Angriffsfläche für nimmermüde Nörgler. Kurz gesagt: Heute noch ein
Geheimtipp, morgen vielleicht schon der gefeierte Newcomer. – Wie dem auch
sei, bei uns ist "Strafe Muss Sein" ohne wenn und aber der „Deutsch
Rock-Tipp“ für den Mai.
| Trackliste: | 1. Sweet Home 5:09 - 2. Wenn wir uns lieben 4:11 - 3. Strafe muss sein 3:41 - 4. Viator 4:51 - 5. Wir wollen tanzen 5:04 - 6. Gold 3:59 - 7. Gib mir alles 4:02 - 8. Negativ 4:22 - 9. Keine Zeit 5:35 - 10. Maschinen 3:55 - 11. Komm' zu mir 5:03 - 12. Money 4:24 - 13. Videoclip "Sweet Home" 6:23 |
Thanks to Gaby @ STF-Records
weitere Reviews über SOLAR PLEXUS:
SOLAR PLEXUS/ Niemandsland
more
Reviews for May 2006 (release date 21.05.
- 31.05.2006)
Last
Update: Sunday, 17. September 2006
created in January 2001 © by Sonny