The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

EMPIRE/ Raven Ride
  • Band: Empire
  • Albumtitel: The Raven Ride
  • Spielzeit: 45:55 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Black Sabbath zu "Headless Cross"- und "Tyr"-Zeiten
  • Veröffentlichung: 12.05.2006
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Ganze drei Jahre hat es gedauert bis der deutsche Garde-Gitarrist Rolf Munkes (ex-MAJESTY) und seine international hochkarätig besetzte Band nun endlich mit ihrem dritten Album vorstellig werden. Wie bereits auf "Trading Souls" ist ex-BLACK SABBATH-Sänger Tony Martin auch auf der neuen Scheibe „the man behind the mic“. Obwohl der Vorgänger schon ziemlich stark ausgefallen war, macht sich schon während der ersten Tracks auf The "Raven Ride" bemerkbar, dass Mr. Martin diesmal wohl viel intensiver ins Songwriting einbezogen wurde als noch vor drei Jahren. – Jeder der 10 Songs wirkt unweigerlich wie eine zweite Haut auf dem Ausnahmesänger! Dabei spielt es nun überhaupt keine Rolle ob man sich den erhaben stampfenden Opener/ Titeltrack, der von einer gänsehauterregenden Magie umgeben ist, und die Powerballade "What Would I Do?" oder den brachial-straighten Rocker "Maximum" und die schleppend-angedoomte Hymne "The Devil Speaks, The Sinner Cries" als persönliche Highlights herauspickt. Des Weiteren ist kaum zu überhören, dass die Songwriter- und Producer-Qualitäten von Rolf Munkes über die letzten Jahre hinweg einen beachtlichen Reifeprozess vollzogen haben. Auch die exakt auftrumpfende Rhythmusfraktion, bestehend aus Neil Murray (Bass/ ex-BLACK SABBATH) und Andre Hilgers (Drums/ AXXIS, SILENT FORCE), trägt wesentlich zum Gelingen dieser rundum genialen Scheibe bei und braucht sich somit keinesfalls hinter der herausragenden Gesangsdarbietung von Tony Martin (war der Mann jemals besser?/ Anmerk. Sonny) und dem ausdrucksvollen Gitarrenspiel von Rolf Munkes zu verstecken. Kurz gesagt: "The Raven Ride" hat das Zeug zum Klassiker!

Sonny

Trackliste: 01.The Raven Ride - 02.Breathe - 03.Carbon Based Lifeform - 04.Satanic Curses - 05.Al Sirat - The Bridge To Paradise - 06.What Would I Do? - 07.Changing World - 08.Maximum - 09.I Can't Trust Myelf - 10.The Devil Speaks, The Sinner Cries

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über EMPIRE:
EMPIRE/ Trading Souls


LUCA TURILLI/ The Infinite Wonders Of Creation
  • Band: Luca Turilli
  • Album: The Infinite Wonders Of Creation
  • Spielzeit: 50:45 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Circle Song Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Rhapsody
  • Veröffentlichung: 26.05.2006
  • Wertung: 10/ 10

Review:
Mit dem vorliegenden Album beendet der italienische Gitarren-Maestro LUCA TURILLI seine Trilogie. Während sich die ersten beiden Alben mit Themen der Vergangenheit ("King Of The Nordic Twilight") und der Zukunft ("Prophet The Last Eclipse") beschäftigt haben, widmet der Virtuose mit "The Infinite Wonders Of Creation" der Gegenwart eine nahezu göttliche Symphonie. Im Vergleich zum Vorgänger fällt der neue Opus aus gitarrentechnischer Warte viel ruhiger aus, was mit unter an der Tatsache liegen mag, dass LUCA TURILLI auf dieser Scheibe auch sein enormes Talent als Keyboarder eindrucksvoll unter Beweis stellt. Dadurch und durch TURILLIs unüberhörbare Liebe zur Klassik treten die Metal-Elemente zugunsten einer deutlich symphonischeren Ausrichtung unweigerlich in den Hintergrund. Außerdem hat er sich neben seinem hauptamtlichen Sänger Olaf Hayer, diesmal mit Bridget Fogle eine Sängerin ins Boot geholt, deren operesquer Gesang perfekt mit dem kraftvollen Organ des DIONYSUS-Fronters harmoniert und somit der symphonischen Orchestrierung eine nahezu unfassbare atmosphärische Spannung verleiht. Als stellvertretende Anspieltipps für einen rundum faszinierenden Silberling will ich die unübertreffliche Hymne "Mother Earth", das fesselnde Duett "Mystic And Divine" und den sphärisch groovenden Titeltrack nennen. "The Infinite Wonders Of Creation" ist wohl die bisher beste Solo-Veröffentlichung des RHAPSODY-Genius. Abschließend stellt sich nur noch die Frage, ob und wie LUCA TURILLI dieses Götterwerk mit seiner Hauptband noch überflügeln kann. Man darf also gespannt sein...

Sonny

Trackliste: 1. Secrets Of Forgotten Ages - 2. Mother Nature - 3. Angels Of The Winter Dawn - 4. Altitudes - 5. The Miracle Of Life - 6. Silver Moon - 7. Cosmic Revelation - 8. Pyramids And Stargates - 9. Mystic And Divine - 10. The Infinite Wonders Of Creation

Thanks to Niels @ Oktober Promotion

weitere Reviews über LUCA TURILLI:
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LUCA TURILLI/
Prophet Of The Last Eclipse
RHAPSODY/ Power Of The Dragonflame


MICHAEL KISKE/ Instant Clarity
  • Band: Michael Kiske
  • Albumtitel: Instant Clarity
  • Spielzeit: 79:37 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Iron Maiden, Helloween, Led Zeppelin, Beatles
  • Veröffentlichung: 10.06.2006
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
Zeitgleich mit dem neuen Album "Kiske" haben Frontiers Records das jahrelang vergriffene Solo-Debüt des einstigen HELLOWEEN-Frontmanns neu aufgelegt. Diese Scheibe bietet einen wunderschönen Kontrast zum aktuellen Werk des Ausnahmesängers, denn während "Kiske" eher der soften Songwriter-/ Singer zuzuordnen ist, hatten Hard Rock- und Heavy Metal-Klänge auf "Instant Clarity" noch eine größere Gewichtung, was z. B. beim IRON MAIDEN-lastige "The Calling", bei dem unverkennbar Adrian Smith seinen Finger im Spiel gehabt hat, oder beim leicht speedigen "New Horzions", bei dem sich sein ehemaliger HELLOWEEN-Kumpel und jetzige GAMMA RAY-Kopf Kai Hansen mit Adrian Smith (IRON MAIDEN) ein starkes Gitarren-Duell liefert, auffällt. Auf der anderen Seite zeigen sich bei Nummern wie "Somebody Somewhere" oder dem Stampfer "So Sick" auch Einflüsse von LED ZEPPELIN bzw. den BEATLES ("Yellow Submarine"-Zeiten). Aber auch seine Vorliebe für Songwriter-/ Singer-Momente waren seinerzeit schon auf diesem Album kaum zu überhören. Man nehme beispielsweise die herausragende Ballade "Always" oder das leicht vertrackte und flotte "Time’s Passing By" sowie das extrem gefühlvoll-dramatische 10min-Werk "Do You Remember Life?" und setze sie den 3 brandneuen Bonustracks entgegen, dann dürfte die Ausrichtung von "Kiske" eigentlich keine große Überraschung mehr sein – zumal schon der Nachfolger "R.T.S." diese Richtung weiterverfolgte.
Wer dieses facettenreiche Werk noch nicht sein Eigen nennt, sollte sowieso schleunigst zugreifen. Doch die verträumte Acoustic-Nummer "A Song Is Just A Moment" (vergesst "Patience" von GUNS N’ ROSES!/ Anmerk. Sonny), die es bisher nur auf der Japan-Pressung von "Instant Clarity" zu hören gab, und das countrylastige "I Don’t Deserve Love" oder das hauchzarte – fast melancholische – "Sacred Grounds" dürfte auch so manchen Besitzer der Original-Pressung über eine eventuelle Neuanschaffung laut nachdenken lassen. Meines Erachtens ein echter Klassiker!!!

Sonny

Trackliste:

1. Be True To Yourself - 2. The Calling - 3. Somebody Somewhere - 4. Burned Out - 5. New Horizons - 6. Hunted - 7. Always - 8. Thanx A Lot! - 9. Time’s Passing By - 10. So Sick - 11. Do I Remember A Life? - 12. A Songs Is Just A Moment - 13. I Don't Deserve Love - 14. Sacred Grounds - 15. Can't Tell

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

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WEINHOLD/ Below The Line
  • Band: Weinhold
  • Albumtitel: Below The Line
  • Spielzeit: 56:35 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Armageddon Products/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Zed Yago, Velvet Viper
  • Veröffentlichung: 19.05.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Wahnsinn, die Frau scheint nach dem genialen Comeback "From Heaven Through The World To Hell" (2004) wieder richtig Spaß am Heavy Metal gefunden zu haben!?! Anders kann ich mir die wilde  Entschlossenheit, die unglaubliche Leidenschaft und die geballte Dynamik, die allesamt in jeder Note – ja, jedem Wort – ihres neuen Werkes stecken, nicht erklären. Das fängt mit dem fett und modern groovenden Opener "Storyteller" an, setzt sich über "Fair Is Foul – Foul Is Fair", das auf Konzerten in Windeseile zur waschechten Hymne wachsen dürfte, oder das rebellisch-zerbrechliche "The Spirit Of Fear" fort und endet mit dem tempovariablen Dramatic-Groover "The Master’s Work", der u. a. mit sägenden Riffs besticht. Die unwiderlegbaren Glanzpunkte auf dieser zeitlosen und anspruchsvollen Scheibe setzt die unermüdliche Sängerin, die nun schon seit mehr als 30 Jahren im hart umkämpften Musikgeschäft ihre Frau steht, mit der gefühlsbetonten Ballade "Eternity" und dem explosiv-zornigen 8min-Epos "Memories Reminder" sowie dem unbeschreiblich atmosphärischen "Nothing To Loose", das dem Zuhörer ein schier endloses Gänsehautgefühl beschert. Gekrönt wird das wohl bisher progressivste Werk aus der WEINHOLDschen Schmiede durch die druckvolle Produktion von ihren früheren VELVET VIPER-Wegfährten und jetzigen METALIUM-Basser Lars Ratz und Michael Ehre (ebenfalls METALIUM). Kurz auf den Punkt gebracht: "Below The Line" bietet feinsten Dramatic Metal, wie ihn nur eine JUTTA WEINHOLD kreieren kann.

Sonny

Trackliste: 1. Storyteller - 2. Below The Line - 3. Eternity - 4. Memories Reminder - 5. Fair Is Foul - Foul Is Fair - 6. Spirit Of Fear - 7. Nothing To Lose - 8. Gift Of Fantasy - 9. Fire No Water - 10. The Master's Work

Thanks to Tobias @ Armageddon Products

weitere Reviews über JUTTA WEINHOLD:
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EDENBRIDGE/ The Grand Design
  • Band: Edenbridge
  • Album: The Grand Design
  • Spielzeit: 49:15 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Massacre Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Within Temptation, Nightwish
  • Veröffentlichung: 19.05.2006
  • Wertung: 9,5/ 10

Review:
"The Grand Design" ist bereits das fünfte Studio-Album der Österreicher, die bei jedem Output stets um Eigenständigkeit bemüht sind und sich ständig weiterentwickeln. – So auch bei ihrem neuesten Werk. Zwar geht Bandkopf Lanvall auf "The Grand Design" – ohne die Virtuosität aus dem Auge zu verlieren – gitarrentechnisch heavier als je zuvor zuwerke, aber durch den hypnotisierend-poetischen Gesang von Sabine Edelsbacher, die erneut einen großen Schritt nach vorne getan hat, und die atmosphärischen Keyboards oder die kolossalen Chöre wird während der neun Nummern eine unbeschreiblich harmonische Stimmung geschaffen, wie man sie bis dato von EDENBRIDGE noch nicht gehört hat. Saugt einfach die majestätischen Klänge von "Terra Nova", das sich stellenweise anhört als hätten QUEEN einen Soundtrack für einen James Bond-Film geschrieben, in euch auf oder lasst euch von zackigen Rhythmen des Musical-trächtigen "See You Fading Afar" faszinieren und ihr werdet mir beipflichten. Außerdem strahlen die beiden Balladen "The Most Beautiful Place" und "Taken Away", nicht zuletzt wegen Sabine Edelsbachers engelsgleichen Gesang, eine geradezu betörende Atmosphäre aus. Der absolute Höhepunkt ist allerdings der 10minütige Titeltrack, der griechisches, spanisches, orientalisches sowie asiatisches Flair in sich vereint und mit umfangreichen Chören ausgestattet ist. Zum Abschluss gibt es noch den wunderschönen instrumentalen Bonustrack "Empire On The Sun", in dem Lanvall seiner verträumten Kunstfertigkeit freien Lauf lässt. Obwohl ich alle EDENBRIDGE-Alben in ihrer Art sehr schätze, muss ich gestehen, dass ich von "The Grand Design" regelrecht verzückt bin.
Nur schade, dass die aktuelle Single – die Coverversion des James Bond-Titelthemes "For Your Eyes Only" (Originalversion von SHEENA EASTON) – nicht auf diesem Album vertreten ist.

Sonny

Trackliste: 1. Terra Nova - 2. Flame Of Passion - 3. Evermore - 4. The Most Beautiful Place - 5. See You Fading Afar - 6. On Top Of The World - 7. Taken Away - 8. The Grand Design - 9. Empire Of The Sun (Bonus Track)

Thanks to Stephan @ True Music Promotions

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MICHAEL KISKE/ Kiske

Review:
Wer nach seiner Mitwirkung beim PLACE VENDOME-Projekt und aufgrund der Tatsache, dass sein drittes Solo-Album über die Melodic Rock-Spezialisten Frontiers Records veröffentlicht wird, angenommen hat, dass Ausnahmesänger MICHAEL KISKE entgegengesetzt seiner Aussagen bzgl. seiner musikalischen Weiterentwicklung wieder härterere Pfade beschreiten würde, der dürfte vom Ergebnis seines neusten Output ziemlich überrascht sein. Vielmehr ist das schlicht mit "Kiske" betitelte Album die konsequente Fortsetzung von "Readiness To Sacrifice". – Noch nie hat man den Sänger persönlicher, seelenvoller und entspannter zu Gehör bekommen als während dieser 11 Songs, die sich allesamt wohl am treffendsten als seichter und anspruchsvoller Acoustic Pop Rock umschreiben lassen. Obwohl hier eine komplette Band am Start ist, konzentriert sich alles auf das sanft-ausdrucksstarke Organ und die Acoustic-Gitarre von MICHAEL KISKE. Die Sologitarre von Sandro Giampietro (SUPARED, ZILLION) und Keyboards sind zwar stets präsent, aber sind dezent und songdienlich im Hintergrund gehalten. Zu den zahllosen Glanzstücken dieser Scheibe gehören der feine Opener "Fed By Stones", das von zarten Streicherparts untermalte "The King Of It All" oder "Silently Craving", das von BEATLESquer Melancholie umgeben ist. Etwas beherzter geht Herr KISKE bei "Sing My Song" und "Truly", die sich als die rockigsten Nummern der Scheibe herauskristallisieren, zuwerke. Fazit: Mag gut sein, dass sich nicht alle seine Anhänger mit dieser musikalischen Ausrichtung anfreunden können, aber eines wird nach der gut ¾stündigen Spielzeit zur unumstößlichen Gewissheit: MICHAEL KISKE hat endlich „seine“ Musik gefunden... "Kiske" ist für mich – ohne wenn und aber – „Earcatcher“ für den Monat Mai!

Sonny

Trackliste:

1. Fed By Stones - 2. All-Solutions - 3. Knew I Would - 4. Kings Fall - 5. Hearts Are Free - 6. The King Of It All - 7. Sing My Song - 8. Silently Craving - 9. Truly - 10. Painted - 11. Sad As The World

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

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THE TRACEELORDS/ The Ali Of Rock
  • Band: The Traceelords
  • Albumtitel: The Ali Of Rock
  • Spielzeit: 45:45 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: -
  • Veröffentlichung: 19.05.2006
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Dass ehrlicher, rotziger, herzerfrischender und unterhaltsamer Rock ’N’ Roll nicht nur aus den Staaten oder aus Skandinavien kommen kann, haben THE TRACEELORDS mit ihrem starken Debüt "Sex, Money, Rock ’N’ Roll" und dem nicht minder frechen Nachfolger "Refuse To Kiss Ass" bereits mehr als eindrucksvoll unter Beweis gestellt. – Nicht die geringste Spur von deutscher Jammermentalität. Auch auf ihrem dritten Album liefert die Band um Sänger/ Gitarrist Andy Brings (ex-SODOM) mit einem lässigen Augenzwinkern eine eigenständige, gar nicht typisch deutschklingende Mixtur aus Rock ’N’ Roll, Glam und Punk ab, ohne dabei auf Songwriterebene zu stagnieren. Diese ständige Weiterentwicklung lässt sich in erster Linie beim cabriohitverdächtigen "Room For Improvements", das mit einer relaxt-sommerlichen Leichtigkeit aus den Boxen swingt, verfolgen. Aber auch der melodisch-punkige Opener "My Evil Girlfriend", der mit einem außerordentlich eigengängigen Refrain die Gehörgänge des Zuhörers belagert, und der fettgroovende Uptempo-Kracher "Silver Lining", für den Bassist Slick Prolidol das Mirko in die Hand nimmt, oder die von Seemanns-/ Piratenflair getragene Schunkelhymne "Mr. Marple", die durch zart eingestreute Kinderchöre einen Hauch von Naivität und Unschuldigkeit verbreitet, gehören zu den siegbringenden Volltreffern. Weitere Wirkungstreffer landen THE TRACEELORDS mit "Sunflower", das mit sonnigen Chören und Keyboards seinem Titel vollends gerecht wird, und der Mitgröl-Nummer "Tear Out My Own Heart". Einstimmiges Kampfrichter-Urteil: Sieg auf ganzer Linie für "The Ali Of Rock"!!!

Sonny

Trackliste: 1. My Evil Girlfriend - 2. Instead - 3. Room For Improvement - 4. Silver Lining - 5. She's Back - 6. Mr. Marple - 7. Watch Me Run - 8. Sunflower - 9. Tear Out My Own Heart - 10. Everything Is Just Perfect - 11. Lost - 12. Some People Are More… - 13. Too Demanding - 14. Christ Of Slick's Haandy

Thanks to Sabrina @ E.S.P. Entertainment


SCHORSCH & DE BAGASCH/ Sekänd Händ Blues

Review:
Diesmal verschlägt uns der „Mundart-Tipp“ mit SCHORSCH & DE BAGASCH und deren Debüt in tiefste Blues-Gefilde. Obwohl es sich hier um ein Erstlingswerk handelt, dürfte BASGASCH-Chef Schorsch alias Georg Hampel für den Kenner der Münchener Blues-Szene beileibe kein unbeschriebenes Blatt mehr sein, denn unter dem Künstlernamen BIG BROTHER GEORGE hat er sich im bayrischen Raum einen gewissen Ruf erspielt. Die 17 Nummern auf "Sekänd Händ Blues" präsentieren sich derart bodenständig, sodass der aufmerksame Zuhörer bereits während des ersten Durchlaufs die Erkenntnis gewinnt, dass der bayrische Slang und der in den Südstaaten verwurzelte Blues von jeher miteinander verwachsen sind. Ihr könnt euch das nicht wirklich vorstellen?!? Dann hört euch doch einfach mal den von schmissig-verträumten Pianolinien und fetzigen Harmonica-Parts getragenen Blues-Rocker "Mir geht’s guat" oder "Du woaßt net wer I bin", das von feinen Rock ’N’ Roll-Flair umgeben ist, und den makaber-groovenden Sprech-Blues "Da Nachbar" an. Natürlich wird diesem urwüchsigen Sound durch bissig-witzige Texte und den bayrisch-grantigen Charme eine ganz besondere Würze verliehen. Zwar zeigt sich das gesamte Material – trotz der satten Spieldauer von gut 77 min – auf durchgängig-spritzig hohem Niveau, dennoch kann ich mir es nicht verkneifen die unter vollen Dampf stehende Country-Lokomotive "Pantsching Boi", den unvergleichlichen Slowblueser "Du woanst nia" und den bezeichnenden Titeltrack als Highlights zu nennen. Außerdem sind dem SCHORSCH & DA BAGASCH mit "Gmahte Wiesn", das sich als perfekte Symbiose von Blues und bayrischen Landler herauskristallisiert, und der Rhythmus-Maschine "Bloß in meim Hirn", die mich stellenweise an MINK DeVILLE erinnert, zwei wahre Kunstwerke gelungen. Fazit: Ein wahre „Mundart“-Perle!

Sonny

Trackliste: 01. Sekänd Händ Intro - 02. Fesche Mama - 03. Dia Geht's Guat - 04. Du Woaßt Ned Wer I Bin - 05. Da Nachbar - 06. Pantsching Boi - 07. 51er - 08. Du Woanst Nia - 09. Trommen Von Afrika - 10. Wudumond - 11. Sekänd Händ Blues - 12. Gmahte Wiesn - 13. Da Warn Gschead - 14. Zeit Zum Ausziagn - 15. Bloß In Meim Hirn - 16. Bevor I Geh - 17. Seiwe Oide Gschicht (Bonus-Track)

Thanks to Schorsch @ de Bagasch

weitere Reviews über SCHORSCH & DE BAGASCH:
SCHORSCH & DE BAGASCH/ Mit Offene Knia (Mundart-Tipp/ January 2007)


BEAUTIFUL SIN/ The Unexpected
  • Band: Beautiful Sin
  • Albumtitel: The Unexpected
  • Spielzeit: 46:05 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Helloween, Masterplan, Stratovarius mit Frauengesang
  • Veröffentlichung: 19.05.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Schlagzeuger Uli Kusch scheint mit MASTERPLAN alleine nicht ganz ausgelastet zu sein, denn er ist neben der belgischen Sängerin Magali Luyten die treibende Kraft hinter BEAUTIFUL SIN. Die Band springt zum Glück aber nicht auf den ausgereizten „Opern-Diva meets Metal“-Zug auf, auch wenn die sanfte Ballade "Closer To My Heart" gelegentlich leichte Spekulationen in diese Richtung zulässt. Sieht man von den vorwiegend klassischen Arrangements und der charismatischen Stimme von Magali Luyten, die irgendwo zwischen JENNIFER RUSH ("Lost"), DORO und BENEDICTUM-Röhre Veronica Freeman ("Metalwaves") anzusiedeln sein dürfte, ab, dann ist man vom melodischen Power Metal a la HELLOWEEN oder MASTERPLAN gar nicht mehr so weit entfernt. Die Höhepunkte des druckvoll produzierten Albums sind der verspielt-eingängige Doublebass-Kracher "Take My Home" (so in etwas könnte STRATOVARIUS mit einer Frontfrau klingen), der angedoomte Stampfer "Give Up Once For All" oder das symphonisch-progressive Intrumental "Brace For Impact", das auch problemlos auf einem ERIK NORLANDER-Album stehen könnte. Des Weiteren erweist sich der schräg-röhrende Groover "Pechvogel (Unlucky Fellow)", der im Vergleich zu den restlichen Nummern ziemlich „evil“ wirkt und somit ordentlich aus dem Rahmen fällt, als ziemlich unterhaltsam. Fazit: Mit BEAUTIFUL SIN hat sich Schlagzeuger und Songwriter Uli Kusch neben MASTERPLAN ein wirklich ernstzunehmendes zweites Standbein aufgebaut.

Sonny

Trackliste: 1. Lost - 2. This Is Not The Original Dream - 3. Take Me Home - 4. I'm Real - 5. The Spark Of Ignition - 6. Closer To My Heard - 7. Give Up Once For All - 8. Brace For Impact - 9. Pechvogel - 10. Metalwaves - 11. The Beautiful Sin - 12. Le Reve Originel (bonus track) 

Thanks to Rebecca @ AMF Records

  • Band: Human Zoo
  • Albumtitel: Precious Time
  • Spielzeit: 50:55 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: BOB Media/ ZYX Music
  • Vergleichbare Bands: Subway, Jaded Heart, Bon Jovi
  • Veröffentlichung: 05.05.2006
  • Wertung: 8,5/ 10
HUMAN ZOO/ Precious Time

Review:
Ob man eine Band wie HUMAN ZOO nun als echten Newcomer präsentieren kann, darüber lässt sich sicherlich trefflich diskutieren, denn schließlich waren alle Beteiligten über Jahre hinweg in mehr oder weniger bekannten Bands wie SUBWAY, GLENMORE, DEAF MUTE BLIND und VANDENBOERG aktiv. Nichtsdestotrotz bringt der Sechszylinder eine frische Brise in die deutsche Melodic- und Hard Rock-Landschaft. Das liegt u. a. auch daran, dass die Balinger nicht gerade genreübliche Elemente wie Saxophon-Parts oder Gospel-Chöre in ihren Sound einfließen lassen. Beides wurde übrigens anhand der inbrünstig vorgetragenen Piano-Ballade
"In The Rain", die von orchestralen Arrangements und wohldosierten Solo-Gitarren getragen wird, in Perfektion umgesetzt. Aber auch dem flotten Rocker "Raise Your Hands", der mit einem mitreißenden Refrain aufwartet, wird durch dezent eingestreute Saxophon-Linien ein ganz besonderer Charme verliehen. Dass die Herrschaften aber auch richtig straight abrocken können, zeigen der Groover "Hold The Line", der mit einem Wahnsinns-Mitsing-Chorus ausgestattet ist, und die Hymne "Let Me Be", die durchaus Stadionrock-Charakter besitzt. Außerdem lässt die knackige Live-Nummer "Straight On The Road" erahnen welche Spielfreude und Professionalität die Band bei ihren Auftritten an den Tag legt. Wie raffiniert die Herrschaften die Grenzen zwischen verschiedenen Genres verschwimmen lassen, zeigt sich meines Erachtens sehr gut an "To The Limit", denn diese Rocknummer hat trotz ihrer eingestreuten Symphonic-Elemente nichts an Ecken und Kanten eingebüsst. Produktionstechnisch gibt es hier auch nichts auszusetzten, denn mit Dennis Ward (PINK CREAM 69) wussten HUMAN ZOO einen anerkannten Fachmann an ihrer Seite. – Klasse Debüt!

Sonny

Trackliste:

01. Cosmopolitan Scene Part I - 02. Raise Your Hands - 03. Taste Like Sugar - 04. Hold The Line - 05. In The Rain - 06. Let Me Be - 07. To The Limit - 08. N.Y. Subchord - 09. Keep On Rockin’ - 10. Give It Up - 11. Crowd’s On Fire - 12. Straight On The Road (live) - 13. In The Rain (Acoustic Version)  

Thanks to Tommy @ Human Zoo


FERDY DOERNBERG/ ... 'Till I Run Out Of Road

Review:
Der Multi-Instrumentalist FERDY DOERNBERG dürfte den meisten Lesern wahrscheinlich als treibende Kraft hinter ROUGH SILK und als Keyboarder von AXEL RUDI PELL bestens bekannt sein. Sein Bekanntheitsgrad als Solo-Artist hingegen hält sich leider noch ziemlich in Grenzen, dabei veröffentlicht der sympathische Deutsch-Engländer mit "... 'Till I Run Out Of  Road" bereits sein drittes Solo-Album, das erneut seine unendliche Kreativität als Singer/ Songwriter und Multi-Instrumentalist eindrucksvoll unterstreicht! Unter den 16 Nummern befinden sich mit dem lagerfeurig-stimmungsvollen Acoustic-Intro "Squereneck Birdcoastguard" und dem "Storyteller’s Rain"-Theme, bei dem Fusion-Gitarrist Jeff Kollmann seiner „Stromaxt“ unglaublich verträumt-melodische Klänge entlockt (JOE SATRIANI lässt grüssen), lediglich zwei Instrumentale. – Der Rest ist Singer-/ Songwriter-Kost vom Feinsten. Da wären z. B. die „BOB DYLAN meets balladeske ROUGH SILK“-Hymne "Sarasota Sunset" oder der wunderschöne Titeltrack, in dem sich FERDY DOERNBERG sehr feinfühlig mit seinen jüdischen Wurzeln beschäftigt, sowie das von Seemanns-Flair umgebenen "If Today Was The Beginning Of The End Of My Life". Meine derzeitigen Faves sind "The Arth", bei dem Einflüsse eines gewissen MARK KNOPFLER nicht von der Hand zu weisen sind, und das GOISERisch-heimelig angehauchte "Driftwood". Außerdem entwickelt sich das country-schmissige "Me – Missing You", das durch seine musicalartige Dramatik eine besondere Spannung aufbaut, zum wahren Thriller. Ein sehr persönliches und leidenschaftliches Album, das äußert gepflegt unter die Haut geht. Ein unabdingliches Muss für die Anhänger der oben aufgeführten Bands!

Sonny

Trackliste: 01. Squareneck – Birdcoastguard - 02. Life’s Too Short For Long Goodbyes - 03. Sarasota Sunset - 04. … ‘Till I Run Out Of Road - 05. Deincaration (Don’t Make Me Go Back) - 06. A Wellpayed Gig - 07. Grace Of Fire - 08. Driftwood - 09. If Today Was The Beginning Of The End Of My Life - 10. The Arth - 11. Me – Missing You - 12. Theme From Storyteller’s Rain - 13. Late At Night - 14. Marilyn Hayworth & Rita Monroe - 15. When We Ruled The World - 16. One Spanish Senorita … Followed By A Weird Slide On A Greek Bouzouki

Thanks to Christine @ Pain Inc.


J. R. BLACKMORE/ Between Darkness And Light
  • Band: J. R. Blackmore
  • Album: Between Darkness And Light
  • Spielzeit: 45:24 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Musikerei/ Twilight
  • Vergleichbare Bands: Vinnie Moore, James Byrd, (gemäßigte) Rhapsody ohne Gesang
  • Veröffentlichung: 19.05.2006
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Er trägt zwar einen großen Namen, aber bisher dürfte der Sohn von Ritchie Blackmore nur in Insiderkreisen einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen. Wie sein weltberühmter Vater hat er die Gitarre zu seinem Instrument auserkoren, hat aber nie zwanghaft versucht in dessen Fußstapfen zu treten, sondern stets sein eigenes Ding durchgezogen. Nachdem vor kurzem das Debüt (1993) der J. R. BLACKMORE GROUP neu aufgelegt wurde, kommt er gemeinsam nun mit Keyboarder Malte Rathke, der auch schon auf "Still Holding On" zum Line-Up gehörte, mit einer reinen Instrumental-Scheibe auf den Markt. "Between Darkness And Light" ist – im Gegensatz zu vielen Scheiben seiner Art – kein gesangkastriertes Werk, sondern eine tief emotionale und in sich stimmige Geschichte. Während der 10 Nummern bekommt der entspannt lauschende Zuhörer nie den Eindruck, dass hier gewisse Schemen nach Schablone abgefahren werden, sondern hier regieren viel Gefühl, dem vor allem durch akkurate Streicher- und Orchestral-Arrangements Nachdruck verliehen wird, und Abwechslungsreichtum. Als Anspieltipps eignen sich meiner Meinung nach: "Dreams" (hier ist der Titel Programm), und das mit schwärmerischern Piano-Klängen eingeleitete "Invisible Touch" sowie das orientalisch angelegte "Sheet Lightning", bei dem sich vielleicht doch der Einfluss des „Man In Black“ ein kleinwenig bemerkbar macht.

Trackliste: 1. Between Darkness And Light (Part 1) 03:39 - 2. Nine Lives 04:21 - 3. Time Travelling 04:43 - 4. Recall The Past 04:11 - 5. Dreams 06:15 - 6. Invisible Touch 03:38 - 7. Sheet Lightning 04:12 - 8. Tears Of The Dragons 04:47 - 9. Total Eclipse 05:53 - 10. Between Darkness And Light (Part 2) 03:45  

Thanks to Karin @ E.S.P. - Agency Hamburg

weitere Reviews über J.R. BLACKMORE:
J. R. BLACKMORE BAND/ Still Holding On (Klassiker-Tipp/ December 2005)


SOLAR PLEXUS/ Strafe Muss Sein
  • Band: Solar Plexus
  • Albumtitel: Strafe Muss Sein
  • Spielzeit: 54:20 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: STF-Records/ M-System
  • Vergleichbare Bands: Rammstein, Kraftwerk, Lacrimosa, In Extremo
  • Veröffentlichung: 08.05.2006
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Eine sehr interessante und tanzbare Mixtur aus Elektronik-Musik a la KRAFTWERK, RAMMSTEINscher Härte/ Anstößigkeit und Gothic-Melancholie der LACRIMOSA-Schule – abgeschmeckt mit Mittelalter Rock-Klängen, die gelegentlich Vergleiche zu IN EXTREMO ziehen lassen – zelebriert das Thüringer Quintett auf seinem Debüt "Strafe Muss Sein". Trotz all dieser Vergleiche muss man der Band um Sänger Rico Ihlig bestätigen, dass sie angefangen vom Opener "Sweet Home", dessen Schaurigkeit aufgrund eines dramatischen Videoclip noch mehr Wirkungsstärke erfährt, über das von der Blasinstrumentalistin Susanne Kley zart gehauchte "Viator" bis hin zur melodisch-rhythmischen Ballade "Komm Zu Mir" stets um Eigenständigkeit bemüht ist. Außer den bereits genannten Nummern besitzen die Zappelhymne "Wir Wollen Tanzen" und "Money", dessen Magie vom Kontrast zwischen tieftrauriger Melodie und gefühlskaltem Text ausgeht, genug Qualität und Potenzial um in den diversen Düster-/ Gothic-Tempeln zu Dauerbrennern zu werden. Auch vom produktionstechnischen Aspekt bieten die 12 Nummern kaum Angriffsfläche für nimmermüde Nörgler. Kurz gesagt: Heute noch ein Geheimtipp, morgen vielleicht schon der gefeierte Newcomer. – Wie dem auch sei, bei uns ist "Strafe Muss Sein" ohne wenn und aber der „Deutsch Rock-Tipp“ für den Mai.

Sonny

Trackliste: 1. Sweet Home 5:09 - 2. Wenn wir uns lieben 4:11 - 3. Strafe muss sein 3:41 - 4. Viator 4:51 - 5. Wir wollen tanzen 5:04 - 6. Gold 3:59 - 7. Gib mir alles 4:02 - 8. Negativ 4:22 - 9. Keine Zeit 5:35 - 10. Maschinen 3:55 - 11. Komm' zu mir 5:03 - 12. Money 4:24 - 13. Videoclip "Sweet Home" 6:23

Thanks to Gaby @ STF-Records

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Last Update: Sunday, 17. September 2006
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