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Review:
Bereits seit über 20 Jahren liefern Andreas „Gerre“ Geremia und seine
Theken-Thrasher mit schöner Regelmäßigkeit qualitativ hochwertige und gutgefüllte
Thrash-Fässer ab, deren Humor ohne Umwege auf den geneigten Zuhörer überspringt.
So auch bei ihrer aktuellen Gelage-Runde "The Beauty And The Beer",
mit dem die Frankfurter Kultband ihr „dreckiges“ Dutzend an Studio-Alben
vollmacht. 10 fette und partytaugliche Humpen verwandeln – angefangen vom
straight galoppierenden Opener "Ice-Olation" über die Zappelhymne
"Frankfurt: We Need More Beer" bis hin zum Ohrwurm "Metaltometal",
der anhand von simplen und mitreißenden Chören jeden Sangesmuffel in
Windeseile zum hemmungslosen Mitgrölen animieren dürfte – das heimische
Wohnzimmer unweigerlich in einen bebenden Headbanger-Tempel. Mehr
hochprozentiges wird dem durstigen Metalhead in Form der nackenbrecherisch
groovenden Singleauskopplung "The Beauty And The Beast", von der es
auf der limitierten Erstauflage auch einen lustigen Videoclip zu sehen gibt, und
der melodischen Keule "Rockstars No. 1" oder der kompromisslosen
Doublebass-Granate "Dirty Digger" kredenzt. TANKARD werden mit "The
Beauty And The Beer" ihrem Ruf als beständigste deutsche Thrash-Combo
einmal mehr gerecht.
| Trackliste: | 01. Ice-olation - 02. We Still Drink The Old Ways - 03. Forsaken World - 04. Rockstars No. 1 - 05. The Beauty And The Beer - 06. Blue Rage - Black Redemption - 07. Frankfurt: We Need More Beers - 08. Metaltometal - 09. Dirty Digger - 10. Shaken Not Stirred |
Thanks
to Rebecca @ AMF Records
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Review:
Mit "Fire Without A Flame" präsentiert uns Gitarrist AKIRA KAJIYAMA (ex-PRECIOUS)
sein Solodebüt. Für Fans von JOE LYNN TURNER dürfte der Saitenwirbelwind
keine unbekannte Größe mehr sein, denn schließlich war der Japaner nicht nur
als Musiker, sondern auch als Songwriter an JLTs Soloalben "Holy Man"
und "Slam" beteiligt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass
besagter Ausnahmesänger auch auf der hier vorliegenden Scheibe zu hören ist.
Musikalisch bewegen sich die beiden – wie sollte es auch anders sein –
zwischen DEEP PUPRLE, RAINBOW und HTP. Unter den 11 geschlossen guten Songs auf
"Fire Without A Flame" hinterlassen speziell der röhrende
Uptempo-Kracher "Carnival Of Souls", und die fesselnde Gänsehautnummer
"Heart Against Heart", in der sich Mr. TURNER von einer unglaublich
gefühlvollen Seite präsentiert, sowie das raffiniert groovende "Forever
Changed" einen nahezu makellosen Eindruck. Ohne jeden Zweifel genau das
richtige Futter für all jene, die sehnlich auf das dritte HTP-Album warten.
| Trackliste: | 01. One Day Away - 02. Fire Without Flame - 03. Carnival Of Souls - 04. Heart Against Heart - 05. End Of The Line - 06. Forever Changed - 07. Bad Feeling, 08. Looking For Trouble - 09. Down And Dirty - 10. License To Kill - 11. Slow Burn |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Beim selbstbetitelten Debüt der Norweger ist es mir nach wie vor ein Rätsel,
warum die Scheibe in Sammlerkreisen zu einem vielgesuchten Stück geworden ist.
Zugegeben, das ursprünglich 1987 veröffentlichte Album wartet mit über weite
Strecken recht gutem und eingängigem AOR/ Melodic Rock in typisch
skandinavischer Manier auf, sorgt aber u. a. mit dem angerotzen Rocker
"Corinna" oder der swingenden Allerwelts-Rock ’N’ Roll-Nummer
"Light My Fire" auch für weniger prickelnde Momente. Diese
Feststellung soll jetzt aber nicht den Eindruck erwecken, dass "Da
Vinci" ein schwaches Album ist. Nein, aber um den Status eines Klassikers
wirklich gerecht zu werden, besitzt die Scheibe mit der verspielten Tanzflächen-Hymne
"Dreamin’", die mich stellenweise an HARLEQUIN erinnert, und der
feinen Ballade "Closer To My Heart" sowie dem virtuosen "Forever
In My Heart", das mit simplen, aber nicht minder packenden Chören zu
begeistern weiß, einfach ein paar hochkarätige Nummern zu wenig. Als weiterer
Pluspunkt ist der Bonustrack "Ain’t Know Goodbye" zu werten, denn
diese Ballade hätte es seinerzeit wahrscheinlich spielend auf eine "Metal
Ballads"- oder "KuschelRock"-Scheibe geschafft. Im Endeffekt
jedenfalls eine gute Scheibe, der Fans der oben genannten Bands bei Gelegenheit
Gehör schenken sollten.
| Trackliste: | 01. Lookin’ For Love 3:33 - 02. Dreamin’ 4:27 - 03. Tarquinia 5:35 - 04. Corina 3:38 - 05. Look At Me Now (intro) 0:29 - 06. Look At Me Now 4:08 - 07. Forever In My Heart 4:00 - 08. She’s A He 4:00 - 09. Young Desperado 5:12 - 10. Light My Fire 3:40 - 11. Ain’t No Goodbye 4:42 (bonus track) |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Sven @ MusicConsult
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DA VINCI/ Back To Business
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Review:
Vergleicht man den neuesten Output der Finnen mit dem Vorgänger
"4:17", dann wird unweigerlich klar, dass das neue Material viel
rauer, kantiger, düsterer und aggressiver angelegt ist. Fast vergessen scheinen
die gefühlvoll-melancholischen Phasen a la SENTENCED meets PARADISE LOST, die
das letzte Album ausgezeichnet haben. Hauptgrund für die kraftvolle und
direktere Gangart dürfte die Tatsache sein, dass BEFORE THE DAWN in der
Zwischenzeit von der Band wieder auf ein Soloprojekt von Sänger/ Gitarrist
Tuomas Saukkonen zusammengeschrumpft ist. Trotz der vorherrschenden Ruppigkeit,
die vor allem durch Saukonenes Grölorgan ausgelöst wird, kommt die Melodie in
der hörenswerten Mixtur aus Death Metal, modernen Heavy Metal-Riffs und einer
Prise Gothic nicht zu kurz. Als Höhepunkte sind "Scars", bei dem
zwischen den harten Riffs gelegentlich auch zarte Acoustic-Parts aufblitzen, und
der von mittelalterlichem Charme umgebene Groover "Enemy" bzw. der
Bombast-Kracher "Strombringer" zu nennen. Eine empfehlenswerte Scheibe
für all diejenigen, die sich zwischen melodischen Power Metal und
bombastisch-kantigen Dark Metal pudelwohl fühlen.
| Trackliste: |
01. Disappear - 02. Repentance - 03. Away - 04. Scar - 05. Angel's Tombstone - 06. Black Dawn - 07. Enemy - 08. Stormbringer - 09. Ghost Town - 10. ...Nowhere |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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am
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Review:
Einen trotzig-rotzigen Cocktail aus Thrash, Punk und Rock ’N’ Roll mit einem
bleiernen Schuss Death Metal, für den hauptsächlich Frontmann Martin van
Drunen (ex-PESTILENCE/ BOLT THROWER) mit seinem bekannt markanten Organ
verantwortlich ist, präsentieren uns DEATH BY DAWN auf ihrem Debüt. Während
der 9 Nummern wird nicht einfach nur sinnlos und wortkarg drauflos geballert
bzw. gegrölt, sondern die Herrschaften warten sogar mit sozial- und
gesellschaftskritischen Texten – wie z. B. bei "Profit" oder "The
Nicotine Lobby" – auf. Zwar sucht man auf "One Hand One Foot... And
A Lot Of Teeth" vergebens nach einem wirklich hitverdächtigen Ohrwurm,
aber dafür ist ohrenscheinlich auch kein böser Ausfall zu vermelden. Vom
Songwriting über die instrumentale Umsetzung bis hin zum Gesang ist alles
unverwüstliche Hausmannskost. Auf weniger festem Fundament steht hingegen die
Produktion, denn in soundtechnischen Belangen erreicht man allerhöchstens
Underground-Niveau.
| Trackliste: | 1. DCF (Divorced, Conicted, Fired) 3:40 - 2. A Day Without The Band 6:17 - 3. Profit 4:15 - 4. Parliament Of Decadence 4:55 - 5. The Nicotine Lobby 5:48 - 6. The Deceiver Silenced 4:33 - 7. Welfare Paradise 4:50 - 8. State Paranoia 4:02 - 9. Not Afraid To Die 8:29 |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Reviews for May 2006 (release date 11.05.
- 20.05.2006)
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Update: Thursday, 01. June 2006
created in January 2001 © by Sonny