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TANKARD/ The Beauty And The Beer
  • Band: Tankard
  • Albumtitel: The Beauty And The Beer
  • Spielzeit: 45:57 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 26.05.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Bereits seit über 20 Jahren liefern Andreas „Gerre“ Geremia und seine Theken-Thrasher mit schöner Regelmäßigkeit qualitativ hochwertige und gutgefüllte Thrash-Fässer ab, deren Humor ohne Umwege auf den geneigten Zuhörer überspringt. So auch bei ihrer aktuellen Gelage-Runde "The Beauty And The Beer", mit dem die Frankfurter Kultband ihr „dreckiges“ Dutzend an Studio-Alben vollmacht. 10 fette und partytaugliche Humpen verwandeln – angefangen vom straight galoppierenden Opener "Ice-Olation" über die  Zappelhymne "Frankfurt: We Need More Beer" bis hin zum Ohrwurm "Metaltometal", der anhand von simplen und mitreißenden Chören jeden Sangesmuffel in Windeseile zum hemmungslosen Mitgrölen animieren dürfte – das heimische Wohnzimmer unweigerlich in einen bebenden Headbanger-Tempel. Mehr hochprozentiges wird dem durstigen Metalhead in Form der nackenbrecherisch groovenden Singleauskopplung "The Beauty And The Beast", von der es auf der limitierten Erstauflage auch einen lustigen Videoclip zu sehen gibt, und der melodischen Keule "Rockstars No. 1" oder der kompromisslosen Doublebass-Granate "Dirty Digger" kredenzt. TANKARD werden mit "The Beauty And The Beer" ihrem Ruf als beständigste deutsche Thrash-Combo einmal mehr gerecht.

Sonny

Trackliste: 01. Ice-olation - 02. We Still Drink The Old Ways - 03. Forsaken World - 04. Rockstars No. 1 - 05. The Beauty And The Beer - 06. Blue Rage - Black Redemption - 07. Frankfurt: We Need More Beers - 08. Metaltometal - 09. Dirty Digger - 10. Shaken Not Stirred

Thanks to Rebecca @ AMF Records


AKIRA KAJIYAMA + JOE LYNN TURNER/ Fire Without Flame
  • Band: Akira Kajiyama + Joe Lynn Turner
  • Albumtitel: Fire Without A Flame
  • Spielzeit: 53:10 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AOR Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Hughes Turner Project, Rainbow, Deep Purple
  • Veröffentlichung: 26.05.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Mit "Fire Without A Flame" präsentiert uns Gitarrist AKIRA KAJIYAMA (ex-PRECIOUS) sein Solodebüt. Für Fans von JOE LYNN TURNER dürfte der Saitenwirbelwind keine unbekannte Größe mehr sein, denn schließlich war der Japaner nicht nur als Musiker, sondern auch als Songwriter an JLTs Soloalben "Holy Man" und "Slam" beteiligt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass besagter Ausnahmesänger auch auf der hier vorliegenden Scheibe zu hören ist. Musikalisch bewegen sich die beiden – wie sollte es auch anders sein – zwischen DEEP PUPRLE, RAINBOW und HTP. Unter den 11 geschlossen guten Songs auf "Fire Without A Flame" hinterlassen speziell der röhrende Uptempo-Kracher "Carnival Of Souls", und die fesselnde Gänsehautnummer "Heart Against Heart", in der sich Mr. TURNER von einer unglaublich gefühlvollen Seite präsentiert, sowie das raffiniert groovende "Forever Changed" einen nahezu makellosen Eindruck. Ohne jeden Zweifel genau das richtige Futter für all jene, die sehnlich auf das dritte HTP-Album warten.

Sonny

Trackliste: 01. One Day Away - 02. Fire Without Flame - 03. Carnival Of Souls - 04. Heart Against Heart - 05. End Of The Line - 06. Forever Changed - 07. Bad Feeling, 08. Looking For Trouble - 09. Down And Dirty - 10. License To Kill - 11. Slow Burn

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über JOE LYNN TURNER:
JOE LYNN TURNER/ Second Hand Life
SUNSTORM/ Sunstorm (Earcatcher/ September 2006)
JOE LYNN TURNER/ The Usual Suspects
HUGHES TURNER PROJECT/ HTP 2


DA VINCI/ Da Vinci
  • Band: Da Vinci
  • Albumtitel: Da Vinci
  • Spielzeit: 43:51 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Classix/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Treat, Dalton, Europe, Harlequin
  • Veröffentlichung: 26.05.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Beim selbstbetitelten Debüt der Norweger ist es mir nach wie vor ein Rätsel, warum die Scheibe in Sammlerkreisen zu einem vielgesuchten Stück geworden ist. Zugegeben, das ursprünglich 1987 veröffentlichte Album wartet mit über weite Strecken recht gutem und eingängigem AOR/ Melodic Rock in typisch skandinavischer Manier auf, sorgt aber u. a. mit dem angerotzen Rocker "Corinna" oder der swingenden Allerwelts-Rock ’N’ Roll-Nummer "Light My Fire" auch für weniger prickelnde Momente. Diese Feststellung soll jetzt aber nicht den Eindruck erwecken, dass "Da Vinci" ein schwaches Album ist. Nein, aber um den Status eines Klassikers wirklich gerecht zu werden, besitzt die Scheibe mit der verspielten Tanzflächen-Hymne "Dreamin’", die mich stellenweise an HARLEQUIN erinnert, und der feinen Ballade "Closer To My Heart" sowie dem virtuosen "Forever In My Heart", das mit simplen, aber nicht minder packenden Chören zu begeistern weiß, einfach ein paar hochkarätige Nummern zu wenig. Als weiterer Pluspunkt ist der Bonustrack "Ain’t Know Goodbye" zu werten, denn diese Ballade hätte es seinerzeit wahrscheinlich spielend auf eine "Metal Ballads"- oder "KuschelRock"-Scheibe geschafft. Im Endeffekt jedenfalls eine gute Scheibe, der Fans der oben genannten Bands bei Gelegenheit Gehör schenken sollten.

Sonny

Trackliste: 01. Lookin’ For Love 3:33 - 02. Dreamin’ 4:27 - 03. Tarquinia 5:35 - 04. Corina 3:38 - 05. Look At Me Now (intro) 0:29 - 06. Look At Me Now 4:08 - 07. Forever In My Heart 4:00 - 08. She’s A He 4:00 - 09. Young Desperado 5:12 - 10. Light My Fire 3:40 - 11. Ain’t No Goodbye 4:42 (bonus track)

Thanks to Sebastian @ MTM Music
&
Sven @ MusicConsult

weitere Reviews über DA VINCI:
DA VINCI/ Back To Business


BEFORE THE DAWN/ The Ghost
  • Band: Before The Dawn
  • Albumtitel: The Ghost
  • Spielzeit: 40:48 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Soilwork, Hypocrisy, Demons & Wizards
  • Veröffentlichung: 26.05.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Vergleicht man den neuesten Output der Finnen mit dem Vorgänger "4:17", dann wird unweigerlich klar, dass das neue Material viel rauer, kantiger, düsterer und aggressiver angelegt ist. Fast vergessen scheinen die gefühlvoll-melancholischen Phasen a la SENTENCED meets PARADISE LOST, die das letzte Album ausgezeichnet haben. Hauptgrund für die kraftvolle und direktere Gangart dürfte die Tatsache sein, dass BEFORE THE DAWN in der Zwischenzeit von der Band wieder auf ein Soloprojekt von Sänger/ Gitarrist Tuomas Saukkonen zusammengeschrumpft ist. Trotz der vorherrschenden Ruppigkeit, die vor allem durch Saukonenes Grölorgan ausgelöst wird, kommt die Melodie in der hörenswerten Mixtur aus Death Metal, modernen Heavy Metal-Riffs und einer Prise Gothic nicht zu kurz. Als Höhepunkte sind "Scars", bei dem zwischen den harten Riffs gelegentlich auch zarte Acoustic-Parts aufblitzen, und der von mittelalterlichem Charme umgebene Groover "Enemy" bzw. der Bombast-Kracher "Strombringer" zu nennen. Eine empfehlenswerte Scheibe für all diejenigen, die sich zwischen melodischen Power Metal und bombastisch-kantigen Dark Metal pudelwohl fühlen.

Sonny

Trackliste:

01. Disappear - 02. Repentance - 03. Away - 04. Scar - 05. Angel's Tombstone - 06. Black Dawn - 07. Enemy - 08. Stormbringer - 09. Ghost Town - 10. ...Nowhere

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über BEFORE THE DAWN:
BEFORE THE DAWN/ 4:17 am


DEATH BY DAWN/ One Hand One Foot... And A Lot Of Teeth
  • Band: Death By Dawn
  • Albumtitel: One Hand One Foot... And A Lot Of Teeth
  • Spielzeit: 46:52 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: STF-Records/ M-System
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 22.05.2006
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Einen trotzig-rotzigen Cocktail aus Thrash, Punk und Rock ’N’ Roll mit einem bleiernen Schuss Death Metal, für den hauptsächlich Frontmann Martin van Drunen (ex-PESTILENCE/ BOLT THROWER) mit seinem bekannt markanten Organ verantwortlich ist, präsentieren uns DEATH BY DAWN auf ihrem Debüt. Während der 9 Nummern wird nicht einfach nur sinnlos und wortkarg drauflos geballert bzw. gegrölt, sondern die Herrschaften warten sogar mit sozial- und gesellschaftskritischen Texten – wie z. B. bei "Profit" oder "The Nicotine Lobby" – auf. Zwar sucht man auf "One Hand One Foot... And A Lot Of Teeth" vergebens nach einem wirklich hitverdächtigen Ohrwurm, aber dafür ist ohrenscheinlich auch kein böser Ausfall zu vermelden. Vom Songwriting über die instrumentale Umsetzung bis hin zum Gesang ist alles unverwüstliche Hausmannskost. Auf weniger festem Fundament steht hingegen die Produktion, denn in soundtechnischen Belangen erreicht man allerhöchstens Underground-Niveau.

Sonny

Trackliste: 1. DCF (Divorced, Conicted, Fired) 3:40 - 2. A Day Without The Band 6:17 - 3. Profit 4:15 - 4. Parliament Of Decadence 4:55 - 5. The Nicotine Lobby 5:48 - 6. The Deceiver Silenced 4:33 - 7. Welfare Paradise 4:50 - 8. State Paranoia 4:02 - 9. Not Afraid To Die 8:29

Thanks to Gaby @ STF-Records


more Reviews for May 2006 (release date 11.05. - 20.05.2006)

Last Update: Thursday, 01. June 2006
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Sonny