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Review:
Mit ihrer Comeback-Scheibe "The Power & The Myth" (2004), die –
abgesehen von der Abwesenheit von Keyboarder Gregg Giuffrias – in
Originalbesetzung eingespielt wurde, haben die Amerikaner ihre Anhängerschaft
vor eine schwere Gewissensfrage gestellt. Während die Traditionalisten-Fraktion
dem Bombast der ersten drei Alben nachweinte, erfreute man sich in „open
minded“-Kreisen am relativ modern und ziemlich progressiv bzw. komplex
ausgerichteten Material. Diesem Konflikt ist Ausnahmesänger James Christian,
der für "World Upside Down" wieder mit Keyboarder Gregg Giuffria
zusammengearbeitet und eine komplett neue Mannschaft angeheuert hat, nun
ziemlich geschickt aus dem Weg gegangen, denn die neue Scheibe fängt ziemlich
genau da an, wo man 1992 mit "Demon’s Down" aufgehört hat. Eingängiger
Bombast Hard Rock, der wie im Falle von "Rock Bottom" und "My
Generation" (SAXON lässt grüßen) ungewöhnlich heftig aus den Boxen
dampft und donnert, hält während der 13 Nummern das Heft fest in der Hand.
Wer’s glauben will, sollte sich schleunigst die starke Semi-Acoustic-Nummer
"All The Pieces Falling" oder das orientalisch angelegte "I’m
Free", bei dem sich der Einfluss eines gewissen Ritchie Blackmores nicht
verleugnen lässt, bzw. den hymnischen Bombast-Stampfer "SOS" zu Gehör
führen. Ob das neue Album nun musikalisch mehr Qualität hat als sein
umstrittener Vorgänger, ist eine Glaubens- oder Geschmacksfrage, die ich nicht
wirklich beantworten kann, da mir persönlich beide Alben ziemlich gut gefallen.
Aber eines steht sicher außer Frage: den Traditionalisten gibt "World
Upside Down" bestimmt keinen Anlass zum Meckern.
| Trackliste: |
1. Mask Of Eternity - 2. These
Are The Times |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über HOUSE OF LORDS:
HOUSE OF LORDS/ Live In The UK
HOUSE OF LORDS/
The Power And The Myth
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Review:
Dass Ausnahmesänger/ -entertainer JEFF SOTT SOTO mit seinem rau-sanften Organ
gerade balladeskem Material eine unbeschreibliche Tiefe verleihen kann, dürfte
spätestens seit seiner Zeit bei AXEL RUDI PELL kein Geheimnis mehr sein. Schließlich
gehören die von JSS gesungenen Balladen nach wie vor zu den besten Nummern im
Back-Katalog des Wattenscheiders. Nun hat der vielbeschäftigte Sänger mit
"Essential Ballads" ein wunderschönes Album zusammengestellt, das die
soften Momente seiner drei Solo-Alben ("Love Parade", "Prism"
und "Lost In Translation") und diverser EPs enthält. Hinzu gesellen
sich mit "Through It All", dem sommerlich-flotten "Last Mistake"
und "Another Try" drei
bisher unveröffentlichte Nummern, die sich nahtlos ins romantische und gefühlvolle
Gesamtkonzept der Scheibe einreihen. Obwohl man bei einer derartig fesselnden
Collection die Qual der Wahl hat, sich auf Highlights festzulegen, komme ich
nicht umhin das atemberaubende JOUNREY-Cover "Send Her My Love" und
das soulige "4U", bei dem sich gewisse Parallelen zu PRINCE nicht
verleugnen lassen, sowie das mit zarten Gospeleinflüssen durchsetzte "Till
The End Of Time" und "Still Be Loving", das mit verträumten
Latino-Gitarren aufwartet, als Anspieltipps zu nennen. Eine Zusammenstellung,
die dem Prädikat „essential“ zu jedem Moment gerecht wird.
| Trackliste: |
1. If This Is The End - 2. As I Do 2 U - 3. Holding On - 4. Send Her My Love - 5. Lonely Shade Of Blue - 6. This Ain't The Love - 7. Don't Wanna Say Goodbye - 8. 4U - 9. Still Be Loving U - 10. Till The End Of Time - 11. Sacred Eyes - 12. By Your Side - 13. Beginning 2 End - 14. Through It All - 15. Last Mistake - 16. Another Try |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
JEFF SCOTT SOTO:
JEFF SCOTT SOTO/ Lost In Translation
JEFF SCOTT SOTO/ Believe In Me (EP)
JEFF SCOTT SOTO/ JSS Live At The Gods 2002
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Review:
Erst vor knapp einem Monat war Per Johansson aufgrund des FATE-Comebacks in
aller Munde. Nun ist er fernab von gewohnten Hard Rock-Gefilden mit seiner
Gattin Heidi unter dem Namen UREAS unterwegs. Auf ihrem Debüt bietet das Paar
eine Klangwiese aus außergewöhnlichen – über weite Phasen düsteren –
Melodien, packenden Klassik-/ Orchester-Arrangements ("My Dearest
One"), dezent-bizarren Computersamples ("Seven-Days Weekend") und
wild rockenden Riffs. Gelegentlich wird der von Heidis unschuldig-zarten –
stellenweise fast zerbrechlichen – Gesang, und Pers kraftvoll-rauer Röhre
geprägte Sound auch mit progressiven Klanggräsern ("Lost My Faith")
durchzogen. Als Appetithappen sind allem voran der vertrackt groovende Opener
"Intoxicated" und die atmosphärische Hymne "In My Life",
die in den einschlägigen Düstertempeln für schweißtreibende Tanzeinlagen
sorgen dürfte, oder die wunderschöne Acoustic-Ballade "Colour Us
Blind", die auf tieftraurigen
Streicherparts gebettet ist, zu nennen. Eine Scheibe die sowohl Hard ’N’
Heavy-Fans als auch Anhänger fettrockender Düstermucke begeistern dürfte.
| Trackliste: |
01. Intoxicated - 02. Bang Bang - 03. In My Life - 04. Colour Us Blind - 05. Survived - 06. Lost My Faith - 07. My Dearest One - 08. I Am Who I Am - 09. Spiritually Possessed - 10. Seven-Days Weekend |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Die beiden Alben von RIVERSIDE sind auf diesen Seiten ja bereits ausführlich
und gebührend gewürdigt worden, doch nun kommen wir – Dank InsideOut Music
– auch hierzulande in den Genuss der ursprünglich 2004 veröffentlichten EP
"Voices In My Head", die bisher nur auf Konzerten der Band erhältlich
war. Neben den ursprünglichen fünf Studiotracks sind auf dieser erweiterten
Neuauflage auch drei sehr atmosphärische Live-Aufnahmen, deren Studioversionen
allesamt auf dem Debüt "Out Of Myself" zu hören sind, und ein
Multimedia-Part (inkl. Video zu "Acronym Love", Fotogalerie und
Discographie) vertreten. Die fünf Studiotracks werden vorwiegend von
ausdruckstarken (Acoustic-)Gitarren (Poitr Grudzinski) und von der
hypnotisierenden Gesangsarbeit von Mariusz Duda dominiert, die unterstützt
durch anmutige – stets präsente – Keyboardteppiche (Michal Tapaj) und
zarten Background-Gesängen eine traumhafte Atmosphäre aufbauen. Auch das
dezente Schlagzeugspiel findet äußert songdienlich im Hintergrund statt, während
die Basspassagen – für meinen Geschmack – phasenweise etwas zu sehr im
Vordergrund stehen. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um eine niveauvolle
Veröffentlichung, die sich Fans der Polen unbedingt anschaffen sollten.
| Trackliste: | 01. Us 02:33 - 02. Acronym Love 04:44
- 03. Dna ts. Rednum or F. Raf 07:20 -
04. The Time I Was Daydreaming 04:53 -
05. Stuck Between 03:56 - Bonus:
06. I Believe (Live) 03:59 - 07. Loose
Heart (Live) 05:27 - 08. Out Of Myself
(Live) 03:42 Plus Multimedia-Part inkl. Videoclip ‘Acronym Love’, Photos und Discography |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über RIVERSIDE:
RIVERSIDE/ Second Life
Syndrome
RIVERSIDE/ Out Of Myself
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Review:
RELAPSED, noch nie gehört? Trotzdem handelt es sich bei dieser Band keineswegs
um einen Newcomer. Hinter dieser Band stehen ¾ der Originalbesetzung von CITA.
Wie vielleicht ihr Bandname schon erahnen lässt, versuchen Sänger Danny
Martinez, die Brüder Joe (Bass) und Rob Marone (Drums) zusammen mit ihrem neuen
Leadgitarristen Brian Mesa auf dem neuen Album das Flair der Anfangszeit wieder
aufzugreifen. Vom songwriterischen und musikalischen Gesichtpunkt aus betrachtet
gelingt dies den Herrschaften aus Denver auch. Hier hat auch die jahrelange
Zusammenarbeit mit Bobby Barth unweigerlich ihre Spuren hinterlassen, deshalb
sind – wie im Falle von "The Other Side" – auch Vergleiche zu AXE
nicht völlig aus der Luft gegriffen. Selbiges kann man allerdings von der
Produktion nicht ganz behaupten, denn die hätte stellenweise durchaus etwas
mehr Druck vertragen können. Nichtsdestotrotz haben RELAPSED die Magie des
CITA-Debüts "Act 1 – Relapse Of Reason" (1995) ziemlich gekonnt in
die heutige Zeit transportiert. – Zwar nicht unbedingt das von vielen Seiten
erhoffte Überwerk, aber ein wirklich würdiger Nachfolger. Als Anspieltipps
empfehle ich den ziemlich aggressiven Melodic Rock-Stampfer "Undone"
und "Broken", das mich stellenweise etwas ans letzte SHAKRA-Album
erinnert, sowie die atmosphärische Hymne "Mercy Pays The Dept" und
das ziemlich straight – gegen Ende des Mittelteils sogar heftig – rockende
Cover des QUEEN-Klassikers "I Want It All".
| Trackliste: | 01. Welcome To My Life - 02. End Of The Line - 03. Undone - 04. Broken - 05. The Other Side - 06. Mercy Pays The Debt - 07. All In All - 08. Generation - 09. I Want It All - 10. Alex - 11. Everyday - 12. Somewhere We Belong |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Sven @ MusicConsult
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Review:
Die gemeinsame Tour (2004) mit THE GATHERING hat scheinbar ihre Spuren im Sound
von PAATOS hinterlassen. Zwar ist das Quintett um Sängerin Petronella
Nettermalm nach wie vor eine Band der leisen Töne, aber in Nummern wie dem
hypnotisch pulsierenden "Still Standing" oder dem atmosphärischen
"Is That All?" warten die Schweden mit überraschend harten Gitarrenklängen
auf. Mit "There Will Be No Mircales", das in punkto Bassrhythmik und
-betonung gewisse Parallelen zu THE CURE zulässt, wagt man sich sogar noch
einen Schritt weiter, denn während dieser Nummer wird für PAATOS-Verhältnisse
richtig beherzt drauflos gerockt. Neben besagter Nummer gehört das fast 7 ½minütige
"Not A Sound", bei dem Petronellas engelsgleicher Gesang von schwermütigen
Folk-, Streicher- und Synthie-Elementen getragen wird, zu den Höhepunkten auf
einer tiefmelancholischen und sphärischen Post Rock-Scheibe.
| Trackliste: | 1. Shame 4:32 - 2. Your Misery 5:06 - 3. Falling 5:10 - 4. Still Standing 6:10 - 5. Is That All? 6:49 - 6. Procession Of Fools 0:34 - 7. There Will Be No Miracles 3:36 - 8. Not A Sound 7:25 - 9. Silence Of Another Kind 2:41 |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über PAATOS:
PAATOS/ Timeloss (re-release)
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Review:
Ziemlich genau zwei Jahre nach ihrem guten Debüt "Nightflight To Paradise"
bringen nun HOUSE OF MIRRORS nun ihren Nachfolger auf den Markt. Im Vergleich
zum Vorgänger präsentiert sich die Band um Gitarrist Jaakko Niiteaa und Sänger
Pekka Rautiainen auf "Desolation" um einige Zacken aggressiver, härter("Broken
Soul"), speediger ("Fallen Leaf") und progressiver ("On The
Red Line"). So pendeln sie während der 11 Nummern mit einer kunstfertigen
Vielschichtigkeit zwischen melodischen Hard Rock und Melodic Metal hin und her,
was allerdings zuweilen etwas die Eingängigkeit des Materials hemmt. Als
Highlights kristallisieren sich die stampfende Hymne "Masquerade", die
unweigerlich zum Mitwippen und –singen auffordert, der Groover "Sparks
Will Fly" und die bezaubernd-dramatische Ballade "Heart To Heart"
heraus. Warum man allerdings die stärksten drei Nummern ans Ende des Albums
gestellt hat, wird wohl für immer ein Geheimnis der Band bleiben. Also mal
wieder eine gute Scheibe, bei der sich Durchhaltevermögen durchaus bezahlt
macht.
| Trackliste: | 1. Desolation - 2. Fallen Leaf - 3. Broken Soul - 4. Where Are you Know - 5. Waiting In The Wings - 6. On The Red Line - 7. Gone With The Summer - 8. These Chains - 9. Masquerede - 10. Sparks Will Fly - 11. Heart To Heart |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über HOUSE OF MIRRORS:
HOUSE OF MIRRORS/
Nightflight To Paradise
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Review:
Ich hätte nicht geglaubt, dass das Projekt um Arbeitstier Tommy Denander so
schnell eine Fortsetzung finden würde, da das Debüt eigentlich aus guten Songs
entstanden ist, die der Multi-Instrumentalist, Songwriter und Producer bei
anderen Projekten nicht mehr unterbringen konnte. Für die 14 eher traditionell
ausgerichteten Nummern auf "II" hat Herr Denander im Vergleich zum
selbstbetitelten Erstling noch mehr Gäste um sich geschart. Und hier liegt
meines Erachtens auch die Ursache warum die neue Scheibe nicht ganz die Klasse
von "Deacon Street Project" erreicht: Einerseits liefern z. B. Peter
Sundell (GRAND ILLUSION), der beim sommerlich-frischen Opener "Beautiful
Chardaine" für die richtigen Vibrations sorgt, und Chris Antblad (SPIN
GALLERY), der die romantische Ballade "I Give This Promise" auf
anspruchvolle Art und Weise fast Boygroup-mäßig haucht, oder STAN BUSH, der
das TOTO-lastige "Now We Cry For You" mit seinem einzigartigen Organ
veredelt, einen gewohnt guten Job ab, aber auf der anderen Seite präsentiert
sich z. B. Thomas Vikström (TALK OF THE TOWN) bei der Interpretation des
SWEET-Klassikers "Action" von einer erschreckend schrägen Seite. Auch
die Liste der mitwirkenden Instrumentalisten liest sich wie ein „Who is who“
der AOR/ Melodic Rock-Szene: von Gitarren-Koryphäen wie z. B. Reb Beach (WINGER,
DOKKEN), Steve Morse (KANSAS/ SEVENTH KEY) oder CHRISTOPHER CROSS, über
Ausnahmebassisten vom Kaliber eines Tony Franklin (u. a. MSG/ LANA LANE) bis hin
zu Filigranschlagzeugern wie Daniel Flores (MIND’S EYES/ HUBI MEISEL). Fazit:
Wer bereits vom Debüt angetan war, wird sicherlich auch auf "II"
seine Highlights finden.
| Trackliste: | 01. Beautiful Chardaine/ Peter Sundell - 02. LeAnn/ Thomas Vikström - 03. When love is on the line/ Johan Fahlberg - 04. Save me/ Andreas Novak - 05. I Give This Promise/ Chris Antblad - 06. Now We Cry For You/ Stan Bush - 07. Second Comings/ Andreas Novak - 08. (Kill us) On Another Day/ Thomas Vikström - 09. The Promise Of Forever/ Chris Antblad - 10. Misery/ Andreas Novak - 11. Action/ Thomas Vikström - 12. Easy As It Seems/ Geir Rönning - 13. Them Changes/ Tommy Denander - 14. Jason/ All star |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Sven @ MusicConsult
weitere Reviews über DEACON STREET:
DEACON STREET PROJECT/ Deacon Street Project
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Review:
Ich muss fairerweise vorausschicken, dass ich noch nie viel mit der Musik von
NEWMAN auf dem Hut hatte. An diesem Zustand wird – so fürchte ich – wohl
auch der aktuelle Output des britischen Sänger und Multiinstrumentalisten nicht
viel ändern können. Zwar kristallisieren sich nach mehrmaligen hören von
"Heaven Knows" mit "I’m Learning To Live", das
stellenweise an TEN erinnert, und das flott stampfende "The Circle"
(packender Refrain!) ein paar prickelnde Brit-AOR-Momente heraus, aber im Großen
und Ganzen präsentiert sich das recht gut produzierte Material doch etwas zu
glattgebügelt und zahnlos. So bleibt am Ende ein nettes Melodic Rock-Album, wie
es schon viele andere gibt. – Nicht mehr und nicht weniger...
| Trackliste: |
1. Heaven Knows - 2. Higher - 3. Aint Gonna Cry Forever - 4. Move On - 5. The Way You Love Me - 6. Learning To Live The Circle - 7. This Time - 8. Wait - 9. Never Meant To Fall In Love - 10. Sport Of Kings - 11. On Any Other Sunday |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Ja, da frönt jemand aus Pittsburgh seinen Idolen, mehr NWOBHM geht kaum,
allerdings erreichen die Herren von ICARUS WITCH songtechnisch zu keiner Zeit
ihre musikalischen Vorbilder, die sich aus einem Sammelsurium von IRON MAIDEN
bis hin zu JUDAS PRIEST zusammensetzen. Handwerklich zu ordentlich um es
schlecht zu finden, aber überzeugen kann das Material leider auch nicht
wirklich. Vielleicht wird eine Hinwendung zu stärkerem Songwriting die Band
nach vorne schieben, mit diesem Output wird die Band weiterhin nur im Mittelfeld
einherdümpeln.
| Trackliste: |
1.
Storming the Castle - 2. Capture
the Magic |
Thanks to Jan @ Sure Shot Worx
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Review:
Nach dem selbstbetitelten Debüt, das EMERGENCY GATE in Eigenregie produziert
und vertrieben haben, liegt nun mit "Nightly Ray" der erste offizielle
Longplayer vor. In überraschend eigenständiger Manier hauen sie uns 13
fett-produzierte Leckereien, die die Palette vom Metal der alten Schule über Nu
Metal bis hin zum Melodic Rock abdeckt, um die gespitzten Lauscher. Was die
Sache so hörenswert macht ist die Tatsache, dass sich die diversen Stile nicht
auf einzelne Nummern zuordnen lassen, sondern dass in jedem Song eine im hohen
Grade gelungene Kombination aus sämtlichen Spielarten zum Zuge kommt. Ein
Paradebeispiel, welches diese Festsstellung tatkräftig untermauert ist das
messerscharfe Riffmonster "The Inside", das besonders durch die
progressiven Züge und die spacigen Keyboards zu gefallen weiß. Als weiterer
Leckerbissen empfehlen sich die Halb-Ballade "In My Dreams", bei der
wohldosierte Acoustic-Elemente den perfekten Gegenpart zu den kantigen Gitarren
bilden, und das pfiffig-rotzige "Soulstreamer" oder die Hymne
"Guardian Of Time", die „On Stage“ für mächtig viel Laune sorgen
dürfte. Dazu hat der bayrische Fünfer mit der Interpretation von FALCOs
Welthit "Rock My Amadeus" – passend zum laufenden Mozart-Jahr –
ein ganz besonderes Schmankerl auf Lager, denn diese Nummer haben die Mannen um
Sänger/ Gitarrist Fabian „Cem“ Kießling, der hier gesangstechnisch
verdammt nahe an den leider viel zu früh verstorbenen Hans Hölzl herankommt,
in ein kraftstrotzendes EMERGENCY GATE-Muscle-Shirt verschalt (Der
Meister wäre bestimmt stolz auf Euch!/ Anmerk. d. Verf.). Meines Erachtens
eine Scheibe, die es nicht verdient hat in der Veröffentlichungsflut dieser
Tage unterzugehen. Also Leute, reinhören und kaufen!!!
| Trackliste: |
1. Nightly Ray |
Thanks to Mario @ Emergancy Gate
![]() |
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Review:
Es ist mal wieder an der Zeit in die Untiefen des Metal-Genres hinabzusteigen.
Mit "Thrown Off Balance" stellt eine der aktivsten Death Metal-Combos
Frankreichs ihr längst überfälliges Debüt vor und dürften bei Fans der frühen
MORBID ANGEL oder IMMOLATION auf offene Türen stoßen. Während der 8 Nummern
geht der Vierer technisch recht selbstbewusst und für ein Debüt überraschend
reif zu werke (z. B. 10minütigen Doom-Epos "Modern Times Syndrom"),
aber leider können sie dieses Level (noch) nicht über die gesamte Distanz
halten und kommen somit auch nicht an die Klasse der amerikanischen Death-Götter
heran. Als weitere Anspieltipps sind der wild galoppierende, aber doch
variantenreiche Opener "World Of Perverstempation" und die
Doublebass-Nähmaschine "I Am", die gegen Ende mit filigranen Gitarren
aufwartet, zu nennen. Zudem kann sich der geneigte Fan anhand eines
Video-Trailers einen vagen Einblick bzgl. der Live-Power und -Performance von
AMETHYSTE verschaffen. Also, im Großen und Ganzen ein solider und vernünftig
produzierter Silberling. Ob sich die Franzmänner mit diesem Album allerdings außerhalb
ihrer Landesgrenzen durchsetzten können, bleibt abzuwarten.
| Trackliste: | 1.
World Of Pervestemptation - 2. Thrown Off Balance - 3. Instrumental - 4. I
Am |
Thanks to Marie @ Thundering Records/ Manitu Music
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Review:
„Wer tut was er kann, ist wert, dass er lebt!“ mit diesem Zitat hat mein
Opa häufig meine Zeugnisnoten bewertet. Klingt positiv, war und ist es aber
nicht. Was hat das mit der DVD zu tun? Ziemlich viel! Eine Biografie über eine
der wegweisenden Hardrockbands der 80er Jahre klingt positiv, ist es aber in
diesem Fall leider gar nicht. Und ehrlich gesagt, weiß ich auch gar nicht, wer
sich dieses Teil kaufen soll. Für Menschen, denen es schwer fällt 70 Minuten
lang dem Slang der Amis zu lauschen, fällt diese Scheibe schon mal flach, weil
es keinen deutschen Untertitel gibt. Fans, die neues und aufschlussreiches
erwarten, fallen ebenso durch das Raster, weil das, was gezeigt wird, schon
irgendwo anders mal gelaufen ist. Für Freunde der New Jerseyer, die gerne mal
Konzert- oder Videoausschnitte sehen wollen ist hier auch nichts dabei, weil die
Biografie eben „unautorisiert“ ist und von daher solches Material nicht
enthalten darf. Also bleiben eigentlich nur die über, die sich zur Spezies der
„Hardcore-Fans“ zählen und alles von den Jungs haben müssen. Ein mir nicht
bekannter Schreiberling schrieb in einer anderen Rezension über diese DVD, dass
man das Geld besser in Brez’n und einer Maß Bier anlegen sollte. Dem stimme
ich als Junge aus dem Ruhrgebiet zwar nur bedingt zu, weil Pils und Currywurst
tun’s auch, aber Recht hat er trotzdem. Prost und warten, bis was
Autorisiertes auf den Markt kommt!
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
more
Reviews for May 2006 (release date
01.05.
- 10.05.2006)
Last
Update: Sunday, 05. November 2006
created in January 2001 © by Sonny