The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

  • Band: Gary John Barden
  • Albumtitel: The Agony And Xtasy
  • Spielzeit: 43:51 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Glenn Hughes, David Coverdale
  • Veröffentlichung: 14.04.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Gut ein ½ Jahr noch dem letzten SILVER-Album beehrt uns Sänger GARY JOHN BARDEN mit seinem zweiten Soloalbum "The Agony And Xtasy". Während das Solodebüt "Past And Present" (2004) mit sehr persönlichen und reduzierten Neu-Interpretation alter MSG-Songs bestückt war, wartet das vorliegende Album mit zehn bluesgetränkten Classical Hard Rock-Nummern auf, die sich aber keineswegs vor zeitgemäßen Elementen verschließen, wie gleich zu Beginn das fulminant aufgroovende "Hot Daze" eindrucksvoll vermittelt. Neben seinem SILVER-Kumpel Michael Voss (Bass, Gitarren/ starker Background-Gesang bei "Arise"), der natürlich auch bei "The Agony And Xtasy" wieder für die produktionstechnischen Belange zuständig war, hat der ausdruckstarke und facettenreiche Sänger u. a. auch die Dienste seines ehemaligen Weggefährten Michael Schenker, der den straight-schmissigen Stampfer "Let Me Down" mit seinen unverkennbaren Gitarrenspiel veredelt hat, oder von HEARTLAND-Gitarrist Steve Morris ("Arise") in Anspruch genommen. Auch wenn Mr. BARDEN auf dieser Scheibe nicht unbedingt das Rad neu erfindet, weiß er mit Top-Nummern wie dem bodenständigen Rocker "No More Reason" oder der gefühlsbetonten Blues-Ballade "Need Of Some Love", bei der Tommy Denander beweist, dass auch Blues durch seine Adern fließt, die Zuhörerschaft auf Anhieb in den Bann zu ziehen. Alles in allem ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Rock-Album!

Sonny

Trackliste: 1. Hot Daze - 2. Can't Stop Dreaming - 3. Stop - 4. Let Me Down - 5. Wounded - 6. No More Reasons - 7. In & Out Of Love - 8. Arise - 9. Wind Of Change - 10. Need Of Some Love

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über GARY JOHN BARDEN:
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The Calling
SILVER/
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FISH/ Return To Childhood
  • Band: Fish
  • Albumtitel: Return To Childhood
  • Spielzeit: : 53:14 min/ CD2: 77:33 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Snapper/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Genesis
  • Veröffentlichung: 14.04.2006
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Derek William Dick, der Musikgemeinde eher unter dem Künstlernamen FISH ein Begriff, erlebte den Zenit seiner Karriere trotz intensiver Solo-Aktivitäten Mitte der Achziger mit seiner damaligen Band MARILLION. Warum also nicht mal einen Klassiker der damaligen Ära live aufführen, was mit
"Return To Childhood" geschehen und als Reminiszenz an das MARILLION-Album "Misplaced Childhood" zu verstehen ist. EinEs muss man dieser Produktion zugute halten, hier ist nichts nachbearbeitet, es hakelt zuweilen im Rhythmusgefüge, zerrt hier und da und Mr. Dicks Vocals sind intonationsmäßig auch nicht immer erste Wahl. Was sich aber wie ein Manko anhört, ist im Zeitalter der Post-Produktion-Voll-Playback-Pseudo-Live-CDs/DVDs a la MÖTLEY CRÜE oder WHITESNAKE fast schon eine Wohltat. Ein netter „step back“ für Anhänger der GENESIS-Gemeinde.

Ironfinger

Trackliste: CD1: 1. Big Wedge 6.28 - 2. Moving Targets 7.17 - 3. Brother 52 5.01 - 4. Goldfish and Clowns 6.50 - 5. Raingods Dancing 4.47 - 6. Wake Up Call (Make it Happen) 3.19 - 7. Innocent Party 5.08 - 8. Long Cold Day 6.27 - 9. Credo 8.05

CD2: 1. Pseudo Silk Kimono 2.39 - 2. Kayleigh 4.04 - 3. Lavender 2.58 - 4. Bitter Suite: (i) Brief Encounter - (ii) Lost Weekend - (iii) Blue Angel 8.29 - 5. Heart of Lothian: (i)Wide Boy - (ii) Curtain Call 5.27 - 6. Waterhole (Expresso Bongo) 1.59 - 7. Lords of the Backstage 1.52 - 8. Blind Curve: (i) Vocal Under a Bloodlight - (ii) Passing Strangers - (iii) Mylo - (iv) Perimeter Walk - (v) Threshold 13.04 - 9. Childhoods End? 4.34 - 10. White Feather 4.46 - 11. Incommunicado 5.11 - 12. Market Square Heroes 6.56 - 13. Fugazi 9.42

Moritz @ Gordeon Music

weitere Reviews über FISH:
FISH/ Bouillabaisse - The Best Of Fish


LOCH VOSTOK/ Destruction Time Again
  • Band: Loch Vostock
  • Albumtitel: Destruction Time Again!
  • Spielzeit: 53:04 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escapi Music/ Edel
  • Vergleichbare Bands: Dream Theater, Agent Steel, Emporer
  • Veröffentlichung: 14.04.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Mit "Destruction Time Again!" veröffentlichen die mir bis dato unbekannten Schweden LOCH VOSTOCK bereits ihr zweites Album. Im Laufe von 11 Nummern bietet uns der Fünfer um Sänger/ Gitarrist Teddy Möller und Niklas Kupper (ebenfalls Gitarre) eine sehr anspruchsvolle und gut produzierte Kreuzung aus überzeugenden Progressive Metal, galoppierenden Thrash, powergeladenen Metal und wohldosierten Death/ Black Metal Anleihen, die von kontrastreich-mystischen Melodie-Teppichen getragen wird. Auf der anderen Seite lässt sich auch ein zarter Hauch von Punk ("Rebound") oder Doom ("Xerox Nation") ausmachen. Trotz der verschiedenen Stilrichtungen klingt das Album – abgesehen von ein paar wenigen Sequenzen – nicht wie holpriges Stückwerk, sondern präsentiert sich überraschend homogen. Diese glückliche Konstellation ist nicht nur den kompositorischen Talent der Herrschaften zu verdanken, sondern zeugt auch vom instrumentalen Umsetzungsvermögen der gesamten Band. Gesondert hervorzuheben ist die facettenreiche Röhre von Teddy Möller, der die ganze Palette von tiefen Growls über powergeladene Screams bis zum harmonischen Gesang abdeckt. Kurzum, LOCH VOSTOCK sind eine erfrischende Bereichung für die Szene.

Sonny

Trackliste: 1. Humanitix - 2. Rebound - 3. Jonestown Slumber Party - 4. Xerox Nation - 5. Autumn Lord - 6. Destruction Time Again - 7. Symbiosis - 8. Falself - 9. Talk - 10. True Deciever - 11. Gestalt

Thanks to Birgitt @ GerMusica


  • Band: Last Autumn’s Dream
  • Albumtitel: Winter In Paradise
  • Spielzeit: 44:05 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Bad Habit, Treat, Queen 
  • Veröffentlichung: 14.04.2006
  • Wertung: 6/ 10

Review:
Obwohl die schwedisch/ deutsche Band mit ihrem selbstbetitelten Debüt von vielen Seiten hochgejubelt (wahrscheinlich weil mit Ian Haugland/ Drums, Mic Michaeli/ Keyboard und John Leven/ Bass 3/5 von EUROPE zum Line-Up gehörte) wurde, konnten mich LAST AUTUMN’S DREAM damals nicht wirklich überzeugen. Nach dem meines Erachtens besseren Zweitling scheint sich die Band um Sänger Mikael Erlandsson und FAIR WARNING-Gitarrist Andy Malecek wieder eher am Debüt zu orientieren. Sprich: geboten wird leicht eingängiger und „netter“ Melodic Rock, der leider nur mit dem flotten Opener "Love To Go" und dem Midtempo-Rocker "My Heart Keeps Stalling" oder der Stadion-Hymne "All I Want Is Rock ’N’ Roll" einen richtig erfrischend-beherzten Eindruck hinterlässt. Der Rest der häufig in einer Kombination aus modernen – stellenweise popig anmutenden – Elementen und QUEENschen Arrangementansätzen in Erscheinung tritt ("The Way Smile", "Echoes Form The Past" oder "If Your’re The Own") hört sich zwar recht charmant an, aber flutscht ohne charakteristischen Widerhacken durch die Gehörgänge. Vielleicht hätten ein oder zwei Nummern im Stile von "Love Is The Answer", das trotz der angesprochenen Arrangementanleihen ziemlich rau und kantig-modern ums Eck stampft, dem Album die richtige Würze verliehen.

Sonny

Trackliste: 1. Love To Go - 2. Don’t Let Your Love Go Down - 3. The Way You Smile - 4. When She’s Gone - 5. My Heart Keeps Stalling - 6. Echoes From The Past - 7. Winter In Paradise - 8. I Don’t Want To Hurt You - 9. All I Want Is Rock N’ Roll - 10. If You’re The One - 11. Love Is The Answer

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über LAST AUTUMN'S DREAM:
LAST AUTUMN'S DREAM/ Saturn Skyline (Surprise Of The Month/ February 2007)
LAST AUTUMN'S DREAM/
II
LAST AUTUMN'S DREAM/ Last Autumn's Dream


XING/ Independence
  • Band: Xing
  • Album: Independence
  • Spielzeit: 60:05 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ MusicBuyMail
  • Vergleichbare Bands: stellenweise Marillion, Faith No More, Linkin Park
  • Veröffentlichung: 13.04.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
XING (ausgesprochen CROSSING) existiert zwar seit Ende der 80er, veröffentlicht aber meines Wissens mit "Independence" sein erstes „full length“-Album. Musikalisch lässt sich die Scheibe wohl am ehesten als Melodic Prog Rock einordnen, wobei der Münchener Fünfer viele Musikrichtungen in sich verschmelzen lässt. So bilden XING aus harten modernen Riffs, die derer von LINKIN PARK (Titeltrack) in punkto Wuchtigkeit in nichts nachstehen, und aus wunderschönen Melodie- und Keyboardlinien, die atmosphärisch mit MARILLION ("Why Don’t We Fall In Love Again") locker mithalten können, sowie pulsierende Bassläufe a la FAITH NO MORE und jazzigen Einlagen ("If You Wanna Cry") einen nahezu eigenständigen Sound. Als Appetizer sollte man sich von den ruhigen Momenten das italienische "Un Giorno Sapró" und die verträumte SemiAcoustic-Nummer "Deal With God" bzw. den druckvoll-quirligen Opener "Wondering Man", der manchen Besucher vielleicht von der neunten Ausgabe der "MTM Music Compilation" bekannt sein dürfte, und das straight groovende "Crown Of Throns" von den rockigeren Nummern vormerken.

Sonny

Trackliste: 1. Wondering Man - 2. Now I Know - 3. If You Wonna Cry - 4. Warning - 5. Independence - 6. Don't Want To Live Without You - 7. Why Don't We Fall In Love Again - 8. Calling My Name - 9. Man In Disguise - 10. Welcome Your Day - 11. Looking By My Side - 12. Un Giorno Sapro - 13. Deal With God - 14. Crown Of Thorns

Thanks to Oliver @ ArtistWorxx

more Reviews for April 2006 (release date 01.04. - 10.04.2006)

Last Update: Sunday, 24. September 2006
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