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Gut ein ½ Jahr noch dem letzten SILVER-Album beehrt uns Sänger GARY JOHN
BARDEN mit seinem zweiten Soloalbum "The Agony And Xtasy". Während
das Solodebüt "Past And Present" (2004) mit sehr persönlichen und
reduzierten Neu-Interpretation alter MSG-Songs bestückt war, wartet das
vorliegende Album mit zehn bluesgetränkten Classical Hard Rock-Nummern auf, die
sich aber keineswegs vor zeitgemäßen Elementen verschließen, wie gleich zu
Beginn das fulminant aufgroovende "Hot Daze" eindrucksvoll vermittelt.
Neben seinem SILVER-Kumpel Michael Voss (Bass, Gitarren/ starker
Background-Gesang bei "Arise"), der natürlich auch bei "The
Agony And Xtasy" wieder für die produktionstechnischen Belange zuständig
war, hat der ausdruckstarke und facettenreiche Sänger u. a. auch die Dienste
seines ehemaligen Weggefährten Michael Schenker, der den straight-schmissigen
Stampfer "Let Me Down" mit seinen unverkennbaren Gitarrenspiel
veredelt hat, oder von HEARTLAND-Gitarrist Steve Morris ("Arise") in
Anspruch genommen. Auch wenn Mr. BARDEN auf dieser Scheibe nicht unbedingt das
Rad neu erfindet, weiß er mit Top-Nummern wie dem bodenständigen Rocker
"No More Reason" oder der gefühlsbetonten Blues-Ballade "Need Of
Some Love", bei der Tommy Denander beweist, dass auch Blues durch seine
Adern fließt, die Zuhörerschaft auf Anhieb in den Bann zu ziehen. Alles in
allem ein unterhaltsames und abwechslungsreiches Rock-Album!
| Trackliste: | 1. Hot
Daze |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über GARY JOHN BARDEN:
SILVER/ Gold
SILVER/ Addiction
STATETROOPER/ The Calling
SILVER/ Dream Machines
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Review:
Derek William Dick, der Musikgemeinde eher unter dem Künstlernamen FISH ein
Begriff, erlebte den Zenit seiner Karriere trotz intensiver Solo-Aktivitäten
Mitte der Achziger mit seiner damaligen Band MARILLION. Warum also nicht mal
einen Klassiker der damaligen Ära live aufführen, was mit "Return
To Childhood"
geschehen und als Reminiszenz an das MARILLION-Album "Misplaced
Childhood" zu
verstehen ist. EinEs muss man dieser Produktion zugute halten, hier ist nichts
nachbearbeitet, es hakelt zuweilen im Rhythmusgefüge, zerrt hier und da und Mr.
Dicks Vocals sind intonationsmäßig auch nicht immer erste Wahl. Was sich aber
wie ein Manko anhört, ist im Zeitalter der
Post-Produktion-Voll-Playback-Pseudo-Live-CDs/DVDs a la MÖTLEY CRÜE oder
WHITESNAKE fast schon eine Wohltat. Ein netter „step back“ für Anhänger
der GENESIS-Gemeinde.
| Trackliste: | CD1: 1. Big Wedge 6.28 - 2. Moving Targets
7.17 - 3. Brother 52 5.01 - 4. Goldfish and Clowns 6.50 - 5. Raingods
Dancing 4.47 - 6. Wake Up Call (Make it Happen) 3.19 - 7. Innocent Party
5.08 - 8. Long Cold Day 6.27 - 9. Credo 8.05 CD2: 1. Pseudo Silk Kimono 2.39 - 2. Kayleigh 4.04 - 3. Lavender 2.58 - 4. Bitter Suite: (i) Brief Encounter - (ii) Lost Weekend - (iii) Blue Angel 8.29 - 5. Heart of Lothian: (i)Wide Boy - (ii) Curtain Call 5.27 - 6. Waterhole (Expresso Bongo) 1.59 - 7. Lords of the Backstage 1.52 - 8. Blind Curve: (i) Vocal Under a Bloodlight - (ii) Passing Strangers - (iii) Mylo - (iv) Perimeter Walk - (v) Threshold 13.04 - 9. Childhoods End? 4.34 - 10. White Feather 4.46 - 11. Incommunicado 5.11 - 12. Market Square Heroes 6.56 - 13. Fugazi 9.42 |
Moritz @ Gordeon Music
weitere Reviews über FISH:
FISH/ Bouillabaisse - The Best Of Fish
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Mit "Destruction Time Again!" veröffentlichen die mir bis dato
unbekannten Schweden LOCH VOSTOCK bereits ihr zweites Album. Im Laufe von 11
Nummern bietet uns der Fünfer um Sänger/ Gitarrist Teddy Möller und Niklas
Kupper (ebenfalls Gitarre) eine sehr anspruchsvolle und gut produzierte Kreuzung
aus überzeugenden Progressive Metal, galoppierenden Thrash, powergeladenen
Metal und wohldosierten Death/ Black Metal Anleihen, die von
kontrastreich-mystischen Melodie-Teppichen getragen wird. Auf der anderen Seite
lässt sich auch ein zarter Hauch von Punk ("Rebound") oder Doom
("Xerox Nation") ausmachen. Trotz der verschiedenen Stilrichtungen
klingt das Album – abgesehen von ein paar wenigen Sequenzen – nicht wie
holpriges Stückwerk, sondern präsentiert sich überraschend homogen. Diese glückliche
Konstellation ist nicht nur den kompositorischen Talent der Herrschaften zu
verdanken, sondern zeugt auch vom instrumentalen Umsetzungsvermögen der
gesamten Band. Gesondert hervorzuheben ist die facettenreiche Röhre von Teddy Möller,
der die ganze Palette von tiefen Growls über powergeladene Screams bis zum
harmonischen Gesang abdeckt. Kurzum, LOCH VOSTOCK sind eine erfrischende
Bereichung für die Szene.
| Trackliste: | 1. Humanitix - 2. Rebound - 3. Jonestown Slumber Party - 4. Xerox Nation - 5. Autumn Lord - 6. Destruction Time Again - 7. Symbiosis - 8. Falself - 9. Talk - 10. True Deciever - 11. Gestalt |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Obwohl die schwedisch/ deutsche Band mit ihrem selbstbetitelten Debüt von
vielen Seiten hochgejubelt (wahrscheinlich weil mit Ian Haugland/ Drums, Mic
Michaeli/ Keyboard und John Leven/ Bass 3/5 von EUROPE zum Line-Up gehörte)
wurde, konnten mich LAST AUTUMN’S DREAM damals nicht wirklich überzeugen.
Nach dem meines Erachtens besseren Zweitling scheint sich die Band um Sänger
Mikael Erlandsson und FAIR WARNING-Gitarrist Andy Malecek wieder eher am Debüt
zu orientieren. Sprich: geboten wird leicht eingängiger und „netter“
Melodic Rock, der leider nur mit dem flotten Opener "Love To Go" und
dem Midtempo-Rocker "My Heart Keeps Stalling" oder der Stadion-Hymne
"All I Want Is Rock ’N’ Roll" einen richtig erfrischend-beherzten
Eindruck hinterlässt. Der Rest der häufig in einer Kombination aus modernen
– stellenweise popig anmutenden – Elementen und QUEENschen Arrangementansätzen
in Erscheinung tritt ("The Way Smile", "Echoes Form The Past"
oder "If Your’re The Own") hört sich zwar recht charmant an, aber
flutscht ohne charakteristischen Widerhacken durch die Gehörgänge. Vielleicht
hätten ein oder zwei Nummern im Stile von "Love Is The Answer", das
trotz der angesprochenen Arrangementanleihen ziemlich rau und kantig-modern ums
Eck stampft, dem Album die richtige Würze verliehen.
| Trackliste: | 1. Love To Go - 2. Don’t Let Your Love Go Down - 3. The Way You Smile - 4. When She’s Gone - 5. My Heart Keeps Stalling - 6. Echoes From The Past - 7. Winter In Paradise - 8. I Don’t Want To Hurt You - 9. All I Want Is Rock N’ Roll - 10. If You’re The One - 11. Love Is The Answer |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über
LAST AUTUMN'S DREAM:
LAST AUTUMN'S DREAM/ Saturn Skyline
(Surprise Of The Month/ February 2007)
LAST AUTUMN'S DREAM/ II
LAST AUTUMN'S DREAM/ Last Autumn's Dream
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XING (ausgesprochen CROSSING) existiert zwar seit Ende der 80er, veröffentlicht
aber meines Wissens mit "Independence" sein erstes „full
length“-Album. Musikalisch lässt sich die Scheibe wohl am ehesten als Melodic
Prog Rock einordnen, wobei der Münchener Fünfer viele Musikrichtungen in sich
verschmelzen lässt. So bilden XING aus harten modernen Riffs, die derer von
LINKIN PARK (Titeltrack) in punkto Wuchtigkeit in nichts nachstehen, und aus
wunderschönen Melodie- und Keyboardlinien, die atmosphärisch mit MARILLION
("Why Don’t We Fall In Love Again") locker mithalten können, sowie
pulsierende Bassläufe a la FAITH NO MORE und jazzigen Einlagen ("If You
Wanna Cry") einen nahezu eigenständigen Sound. Als Appetizer sollte man
sich von den ruhigen Momenten das italienische "Un Giorno Sapró" und
die verträumte SemiAcoustic-Nummer "Deal With God" bzw. den
druckvoll-quirligen Opener "Wondering Man", der manchen Besucher
vielleicht von der neunten Ausgabe der "MTM Music Compilation" bekannt
sein dürfte, und das straight groovende "Crown Of Throns" von den
rockigeren Nummern vormerken.
| Trackliste: | 1. Wondering
Man |
Thanks to Oliver @ ArtistWorxx
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Reviews for April 2006 (release date 01.04.
- 10.04.2006)
Last
Update: Sunday, 24. September 2006
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