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Review:
Treffender hätte der Albumtitel der Debütscheibe von den Bremern wohl nicht
sein können, denn "Trash ’N’ Roll Asshole Show" hält genau was
der Titel verspricht. Mit einer explosiven Mischung aus Thrash und Rock ’N’
Roll, der man eine brutale Dosis aus Stoner Rock ("Action Express")
und Doom Metal ("Dead Man’s Float") injiziert hat, versetzten uns
PRESIDENT EVIL dreizehn ansatz- und schnörkellose Arschtritte, die auch nach
mehreren Attacken nichts an ihrer Wirkung verlieren. Während dieser nicht ganz
alltäglichen Show treffen rotzig-donnernde Riffs und impulsive Grooves auf die
dreckig-kraftvollen Vocals von Showmaster Johnny Holze, der sogar einen Mr.
Kliminster (MOTÖRHEAD) fast wie einen Musterknaben neben sich erscheinen lässt.
Die Glanzstücke der fast 50minütigen und furztrockenen Veranstaltung sind der
endlos groovende Doublebass-Nackenbrecher "Boneless", das obszöne
stampfende "El Sadistico", und der mystisch wabernde "Action
Express". Des Weiteren sind das MOTÖRHEAD-lastige "Ragin’ Silence"
und der "Deathcar Racer", der mit ziemlich ausgekochten Tempowechseln
zu glänzen weiß, Garanten für den Erfolg dieser Erstausstrahlung. Wer braucht
da noch die allseits bekannten Bremer Stadtmusikanten ;-)
Tipp: Da
die "Trash ’N’ Roll Asshole Show" förmlich nach einer
Live-Umsetzung schreit, solltet ihr den „Einladungen“ zu den Veranstaltungen
in eurer Nähe unbedingt Folge leisten!
| Trackliste: | 1. The Elctromagnetic Superstorm - 2. Boneless - 3. Demons Everywhere - 4. One Sick Bastard -5. Deathcar Racer - 6. Trash 'N' Roll Asshole Show - 7. El Sadistico - 8. Action Express - 9. Riot Generator - 10. Ragin' Silence - 11. Star Destroyer - 12. Midnight Weedtrain - 13. Dead Man's Float |
Thanks
to Rebecca @ AMF Records
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Review:
Mit ihrem Debüt "Above Heaven, Below Heaven" gehörte die zierliche
Japanerin im Sommer 2004 zu den äußerst positiven Überraschungen und
Erscheinungen des „female fronted“ Heavy Metals. Nun bringt die Metal
Princess via Armageddon Products mit "Life" den heißersehnten
Nachfolger in die Läden. Nach einem zwar druckvollen, aber nicht gerade
prickelnden Sprechgesang-Intro und dem Doublebasser "Wings Of Broken Dreams",
der mit dünnen Quietschsirenen-Chören zugekleistert ist, sowie dem folgenden
"Tears Of Life", das in Form einer ausdruckslosen „BACKSLASH meets
HELLOWEEN“-Speedhymne am Zuhörer vorbeidonnert, stellt sich leichte Ernüchterung
ein! Wo sind nur die kraftvolle Unbekümmertheit, die ergreifende Emotionalität
und die ungreifbare Dramatik des fulminanten Vorgängers geblieben?!? Keine
Bange, diese Qualitäten sind SAEKO Kitamae in den letzten beiden Jahren
keineswegs verloren gegangen, nur so geballt wie auf "Above Heaven, Below
Heaven" kommen sie leider nicht zum Zuge. Auf diesen fesselnden Attributen
sind neben dem japanisch-englischen "Sa-Ku-Ra", das fast Operistic
Metal-Züge aufweist und stellenweise an DARK MOOR (zu "Gates Of
Oblivion"-Zeiten) erinnert, noch die wahrlich bewegende Ballade "The
World Of Pain" und das verträumte – fast naive – "Wanna Be
Free" gebettet. Das Sahnehäubchen ist allerdings die japanische
Interpretation des FRANK SINATRA-Klassikers "My Way", die nach der
langatmigen – nicht gerade spannenden und abwechslungsreichen – 8min-Nummer
"Eternal Destiny", für einen versöhnlichen und runden Abschluss
sorgt.
Außerdem enthält "Life" zwei sehenswerte Live-Videos ("Don’t
Be Afraid", "Sins For The Gods") vom Auftritt am 24.10.2004 im
Docks zu Hamburg, bei dem SAEKO u. a. von einem echten Orchester begleitet wird.
| Trackliste: | 1. Leaving - 2. Wings Of A Broken Dream - 3. Tears Of Life - 4. Sa-Ku-Ra - 5. The World Of Pain - 6. Sky - 7. The Call In Us - 8. Wanna Be Free - 9. Identity - 10. Eternal Destiny - 11. My Way |
Thanks to Florian @ Hardbeat Propaganda
weitere Reviews über SAEKO:
SAEKO/ Above Heaven, Below Heaven
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Reviews for April 2006 (April-Highlights)
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Update: Tuesday, 18. April 2006
created in January 2001 © by Sonny