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Review:
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich bisher mit den hochgelobten und
technischversierten Alben der deutschen Vorzeige-Prog-Metaller recht wenig
anfangen konnte, deshalb bin ich an das mittlerweile siebte Studioalbum mit
einer gewissen Skepsis herangegangen. Doch schon der wuchtige bzw.
modern-symphonische Opener/ Titeltrack und das unglaublich energische "Postcard
To God", das sich mit ziemlich modernen Riffs, poetisch verspielten
Keyboards und catchy Chören in die Gehirnrinde einmeißelt, lassen die anfangs
gehegten Zweifel relativ rasch in Vergessenheit geraten. Während beim epischen
"Wish You Where" oder dem pfiffig komponierten "Silently"
besonders die Mitwirkung des 40köpfigen Klassik-Orchesters vom Pfalztheater
Kaiserslautern zum Tragen kommt, prescht "Shadow I Am" ungewohnt
brachial aus den Boxen. Die Höhepunkte des Albums sind aber das stellenweise
orientalisch anmutende "Fireroses Dance" und das packende
Orchestral-Epos "January Sun" sowie die Ballade "Lost In Silence",
bei welcher der Melancholie-Pegel wohl kaum noch zu überbieten sein dürfte.
Abgerundet wird die in Kooperation mit Soundtüftler Markus Teske (u. a. SAGA,
SPOCK’S BEARD) exzellent produzierte Scheibe durch die eigenwillige Auslegung
von "Gethsemane" aus dem ANDREW LLOYD WEBBER-Musical "Jesus
Christ Superstar". Mit diesem größtenteils recht hymnischen angelegten
Album, dürfte es der Band um Sänger Andy Kuntz endlich gelingen ein Stückweit
aus dem übermächtigen DREAM THEATER-Schatten hervorzutreten. Verdient hätten
sie es allemal! Ergebnis: Fette 8,5 Punkte.
| Trackliste: | 1. Christ.0 05:34 - 2. Postcard To God 06:17 - 3. Wish You Were Here 09:14 - 4. Silently 08:31 - 5. Shadow I Am 05:28 - 6. Fireroses Dance 06:03 - 7. Somewhere Alone In The Dark 05:30 - 8. January Sun 10:05 - 9. Lost In Silence 04:19 - Bonus track for initial pressing: 10. Gethsemane 06:19 |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Bei UMPHREY’S McGEE wird Prog-Rock mit hohem handwerklichen Können der
etwas drucklosen Art geboten. Zweifelsohne beherrschen die einzelnen Musiker ihr
rhythmisches und harmonisches Handwerk, jedoch klingt die Produktion erstaunlich
muffig und agiert ohne jeglichen Punch, was jedoch dem Einen oder Anderen gerade
wiederum sehr gefallen dürfte. Beatleske Vocal-Lines, verschachtelte
Arrangements, verspielte Phrasierungen, alles was der Prog-Rock-Fan mag, von
daher gut gemacht, bis auf den mangelnden Druck...
| Trackliste: | 1. Believe The Lie - 2. Rocker - 3. Liquid - 4. Words - 5. Nemo - 6. Women Wine and Song - 7. Intentions Clear - 8. End Of the Road - 9. Passing - 10. Ocean Billy - 11. The Weight Around |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Als eine Art All Star-Besetzung präsentiert, kommt der GENTLEMEN’S BLUES
CLUB mit sehr archaischem Song- und Soundmaterial daher. Was auf den ersten
Blick interessant klingt, entpuppt sich leider dann doch als sehr, sehr
altbacken, insbesondere was das Songmaterial angeht.
| Trackliste: | 1. Dust Broom - 2. Shotgun Wedding - 3. Like The Thorn Protects The Rose - 4. The Bastard - 5. Living At The Aztec Hotel - 6. Lyndell Shuffle - 7. Whipping Post - 8. The Gift Of Life - 9. White Room - 10. Miser Blues |
Thanks to Nicole @ Just For Kicks
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Review:
Mit ex-Sängerin Liv Kristine, die vor wenigen Wochen ihr zweites Solo-Album veröffentlicht
hat, prägten und bestimmten THEATRE OF TRAGEDY durch eine seinerzeit fast
revolutionäre Kombination von Soprangesang mit männlichen Düster-Vocals und
harten Riffs Mitte der 90er das Gothic Metal-Metier. Nun tauchen die Norweger
vier Jahre nach ihrem letzten Album "Assembly" bzw. drei Jahre nach
der völlig überraschenden Trennung ihrer Sopranisten wie Phönix aus der Asche
wieder auf. Mit ihrer neuen Frontfrau Nell Sigland unterbreiten uns THEATRE OF
TRAGEDY – fernab vom früheren „Beauty & Beast“-Gehabe vergangener
Tage – 10 wunderschöne und eingängige Gothic Rock/ Metal-Happen. Dabei
erweist sich die neue Sängerin erfreulicherweise keineswegs als Sopran-Klone
ihrer Vorgängerin, sondern drückt dem Material mit ihrer warmen und klaren
Stimme, die stellenweise an Pop-Ikone SANDRA erinnert, unverkennbar ihren
eigenen Stempel auf. Stilistisch scheint sich das Sextett zwar an "Aégis"
(1998) zu orientieren, aber man verschließt sich – ohne den Elektronic-Aspekt
zu überreizen – auch nicht vor etwaigen in zeitgemäßen Strömungen. So
ergießen sich der hitverdächtige und von vehementen Grooves begleitete
Titeltrack/ Opener oder das poppig-radiotaugliche "Silence" sowie das
hauchzart-atmosphärische "Senseless" wie ein sinnlicher und gefühlstiefer
Schauer über den Zuhörer. Mit diesem starken Werk, das mit jedem Durchlauf
ungemein wächst, dürften die bereits todgeglaubten Nordlichter für mächtig
frischen Wind in der Gothic-Szene sorgen.
| Trackliste: | 1. Storm
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Thanks
to Rebecca @ AMF Records
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Mit den beiden Alben "Invitation" (2003) und "Divinity"
(2004) haben sich ALTARIA in die erste Garde der finnischen Melodic Metal-Combos
vorgespielt. Diesen Status gilt es nun mit dem dritten Album "The Fallen
Empire" zu untermauern und auszubauen. Im Vergleich zum Vorgänger ist der
Sound wieder etwas härter ausgefallen und die Keyboards auf ein songunterstützendes
Maß zurückgeschraubt worden, was größtenteils im Weggang von Gitarrist/
Keyboarder Jani Liimatainen begründet liegt. So drücken 11 Nummern wieder um
einiges kraftvoller und unverfälschter aus den Boxen. Zu den Highlights gehören die aufpeitschende Hymne "Cricifix",
der eingängige Mitsing-Kracher "The Lion", bei dem ex-DIO-Gitarrist
Rowan Robertson ein grandioses Solo vom Stapel lässt, und der knackig-kantige
Midtempo-Stampfer "Access Denied". Aber auch das abschließende
8min-Epos "The Dying Flame", für das Hendrik Klingenberg (SONATA
ARCTICA) ein tosendes Tastensolo beigesteuert hat, drängt sich aufgrund seiner
Tempovariabilität und Verspieltheit – sowie mit der damit verbundenen
Spannung – als Anspieltipp auf.
Ich denke, mit dieser starken Scheibe im Gepäck dürften die Finnen auf der
Europa-Tour mit DORO & SONATA ARCTICA ihren Status und Bekanntheitsgrad in
Windeseile ausbauen.
| Trackliste: | 1.
Disciples
- 2.
Valley Of Rainbows
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Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über ALTARIA:
ALTARIA/ Divinity
ALTARIA/ Invitation
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Review:
Überraschend eingängig präsentieren sich die Schweden auf ihrem mittlerweile
sechsten Studioalbum. Während der 12 von Sanken Sandquist/ Stefan Glaumann (u.
a. RAMMSTEIN, DEF LEPPARD, BON JOVI) dynamisch und modern produzierten Nummern
kommen die Mannen um Gitarrist und Hauptsongwriter Henrik Danhage de facto
schneller auf den Punkt als jemals zuvor, was sich natürlich auch in der Spiellänge
der einzelnen Songs niederschlägt. Lediglich mit dem pulsierenden und
riffbeladenen Midtempo-Groover "Still In The Water" wagt man sich
dezent über die 5min-Grenze hinaus. Aus dem druckvollen und füllig groovenden
Material hebt sich speziell die chartverdächtige Hymne "Lost" und das
verspielt-mystische "In Rememberance", das mit unglaublich packenden
Arrangements ausgestattet ist, sowie das leicht doomlastige "I Should",
das mit interessanten Breaks aufwartet. Auch mit ruhigen und gefühlvollen
Momenten wissen EVERGREY zu glänzen, wie sich an "The Dark I Walk You
Through" oder der abschließenden Ballade "Closure" vorzüglich
verfolgen lässt. Zudem bildet die kurze Piano-Nummer "Till Dagmar"
einen tollen Ansatz für eine wunderschöne Ballade, der leider keine Vollendung
findet. Ein starke Scheibe, die ich persönlich in dieser Form von EVERGREY
nicht erwartet hätte. Well done, alter Schwede
| Trackliste: | 1. Monday Morning Apocalypse - 2. Unspeakable - 3. Lost - 4. Obedience - 5. The Curtain Fall - 6. In Remembrance - 7. At Loss For Words - 8. Till Dagmar - 9. Still In The Water - 10. The Dark I Walk You Through - 11. I Should - 12. Closure (Bonustrack) |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über EVERGREY:
EVERGREY/ A Night To Remember - live 2004
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Mit "Astralism" bringen die Schweden um Ausnahmesänger Patrik
Johansson nun schon ihr drittes Machwerk in knapp 2½ Jahren auf den Markt. Ohne
irgendwelche Ansätze von Einfallslosigkeit oder Selbstkopie fährt das Sextett
13 Songs auf, die bei den Fans der oben genannten Bands erneut für endlose
Begeisterungsstürme sorgen dürften. In der Grundessenz fällt das Material
wieder etwas flotter und nicht ganz so düster aus wie noch auf dem Vorgänger
"Evil Is Forever" (2005), was sich aber auf die Atmosphäre ("The
Green Mile") keineswegs abträglich auswirkt. Sodass sich allem voran die
klassikerverdächtigen Hymnen "London Caves" und "In Rock We
Trust" sowie das fast in fetter BLIND GUARDIAN-Manier rockende "Raiders
Of The Ark" (von der gleichnamigen EP/ 2005) als Highlights aufzwingen. Außerdem
weiß "From Satan With Love" mit unverkennbarer DIO-Dramatik zu glänzen
und mit dem abschließenden Epos "Apocalypse Revealed" demonstrieren
ASTRAL DOORS auf eindrucksvolle Weise, dass sie auch locker in der Lage sind
eine fast 8minütige Nummer sehr interessant und spannend zu gestalten. Neben
der erneut berauschenden Gesangsleistung von Patrik Johansson soll auch die
Arbeit des Gitarrenduos Joachim Norlund und Martin Hagland gebührend gewürdigt
werden, denn die beiden Herren stacheln sich gegenseitig förmlich zu Höchstleistungen
auf, was aber nicht gänzlich über die etwas blasse Produktion und den leicht
„verwaschenen“ Mix hinwegzutäuschen vermag. Trotzdem: Leute, die Scheibe
rockt!!!
| Trackliste: | 1. EVP - 2. Black Rain - 3. London Caves - 4. From Satan With Love - 5. Fire In Our House - 6. Israel - 7. Raiders Of The Ark - 8. Tears From A Titan - 9. Oliver Twist - 10. Vendetta - 11. The Green Mile - 12. In Rock We Trust - 13. Apocalypse Revealed |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über ASTRAL DOORS:
ASTRAL DOORS/ Raiders Of The Ark (EP)
ASTRAL DOORS/ Evil Is Forever
ASTRAL DOORS/
Of
The Son And The Father
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Review:
Nachdem sich Gitarrist Roine Stolt und Keyboarder Tomas Bodin vergangenes Jahr
solotechnisch austoben konnten, liegt nun wieder die volle Konzentration bei den
FLOWER KINGS. "Paradox Hotel", so der Titel des prallgefüllten
Doppeldecker, lässt ein typisches Album des Schweden-Sextetts mit
schwerverdaulichen Gebilden aus Klangkonstrukten erahnen. Aber weit gefehlt!
Selten haben Klangtüftler Stolt & Co. den Weg mit derart geschmeidigen
Steinen gepflastert, was sie gleich nach dem Intro mit dem 21min-Dauerbrenner
"Monster & Man" und dem bedrohlich-bezaubernden "Jealousy"
oder (auf der zweiten CD) mit dem SANTANA-Gitarren bespickten "Touch My
Heaven" eindrucksvoll untermauern. Keine Angst, der Sound der FLOWER KINGS
ist zwar weniger jazzig, aber deshalb nicht gleich zahn- oder eckenlos geworden.
– Nein, auf "Paradox Hotel" präsentiert sich die Band nur nicht
mehr so überreizt detailverliebt oder –besessen wie auf den zurückliegenden
Scheiben, was wohl der Tatsache zu verdanken sein dürfte, dass fast das
komplette Material „live“ eingespielt worden ist. Trotzdem lassen Nummern
wie "Lucy Had A Dream" oder "The Unorthodox Lesson" (FRANK
ZAPPA lässt grüssen) auch die Herrschaften der abgefahrenen und schrägen
Prog-Klänge nicht zu kurz kommen. Meine persönlichen Favoriten sind die
erfrischende Acoustic-Nummer "Mommy Leave The Light On" und das sehr
melodische 12min-Werk"Minor Giant Steps", das gelegentlich mit fast
VAIschen Kunstkniffen aufwartet, oder auch der herzhaft rockende Titeltrack.
Kurzum: Prog-Fans, die sich an den bisherigen Veröffentlichungen der „Blumenkönige“
immerzu die Zähne ausgebissen haben, sollten "Paradox Hotel"
unbedingt mal antesten! Wobei über die Gesamtdistanz gesehen die erste CD
wahrscheinlich das etwas eingängigere Material beinhalten dürfte.
| Trackliste: | Room 111(discOne):
1. Check In (Bodin) 1:37 - 2. Monsters & Men (Stolt) 21:21
- 3. Jealousy (Stolt) 3:22 - 4. Hit Me
With A Hit (Stolt) 5:32 - 5. Pioneers
Of Aviation (Stolt) 7:49 - 6. Lucy Had
A Dream (Bodin/Stolt) 5:28 - 7.
Bavarian Skies (Bodin/Stolt) 6:34 - 8.
Selfconsuming Fire (Stolt) 5:49 - 9.
Mommy Leave The Light On (Stolt) 4:38
- 10. End On A High Note (Stolt) 10:43 Room 222 (discTwo): 1. Minor Giant Steps (Stolt) 12:12 - 2. Touch My Heaven (Bodin) 6:08 - 3. The Unorthodox Dancinglesson (Stolt) 5:24 - 4. Man Of The World ( Reingold/Stolt/Bodin) 5:55 - 5. Life Will Kill You (Fröberg) 7:03 - 6. The Way The Waters Are Moving (Bodin/Stolt) 3:12 - 7. What If God Is Alone (Reingold/Stolt/Fröberg) 6:58 - 8. Paradox Hotel (Stolt/Bodin) 6:29 - 9. Blue Planet (Stolt) 9:42 |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Na also, es gibt sie noch, die DVDs welche zwischen unterirdischem
Jugendzentrums-Krach mit entsprechender Kameraführung und
Pseudo-Live-Voll-Playback-Show wie der letzten WHITESNAKE-DVD, wo außer den
Drums nahezu nichts mehr dem Original auf der Bühne entspricht.
| Trackliste: | 1. R.I.P. - 2. Come Touch
The Sky -
3. At The End Of My Daze
- 4. Plastic Green Head
- 5. Fear -
6. Memory’s Garden
- 7. The Misery Shows (Act 2)
- 8. Psalm 9
- 9. Run To The Light
- 10. All Is Forgiven
- 11. Psychotic Reaction
- 12. The Skull
- 13. Revelation (Life Or Death)
- 14. The Tempter Features: ausführliches Bandinterview, Image Gallery |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Wer auf JIM PETERIKs neuem Solo-Album Melodic Rock-Hymnen im Stile der früheren
SURVIVOR oder von PRIDE OF LION erwartet, der dürfte von "Above The
Storm" ziemlich enttäuscht sein. Vielmehr ist sein zweiter Alleingang eine
erdige und sehr persönliche Scheibe geworden, die irgendwo zwischen den
bluesigen 38 SPECIAL und den gefühlvollen Momenten ("A Kiss To Remember
You By"/ seines WORLDSTAGE-Projekt beheimatet ist. Ersteres macht sich
besonders beim energisch rockenden Opener-Duo "Live Life" und "Burning
With A Reason" oder "Hiding From Yourself", das ziemlich hitverdächtig
aus den Boxen rockt. Ziemlich gelungen sind auch der Big Band-lastige Stampfer
"Secrets Of A Woman" und die vor Romantik triefende Ballade "The
Talent For Loving". Auch wenn "Above The Storm" – wie z. B. im
Falle von "We Believe" – an manchen Ecken etwas zu „brav“
ausgefallen ist, hebt dieses abwechslungsreiche und zeitlose Rock-Album einmal
mehr die vielseitigen Songwriter-Fähigkeiten von JIM PETERIK hervor.
| Trackliste: |
1. Live Life
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Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über JIM PETERIK:
PRIDE OF LIONS/ Live In Belgium
(DVD) (Live-Candy/ June 2006)
PRIDE OF LIONS/ Live In Belgium
(Live-Candy/ June 2006)
PRIDE OF LIONS/ The Destiny Stone
PRIDE OF LIONS/ Black Ribbons (Voices Of The World) (Single)
PRIDE OF LIONS/ Pride Of Lions
JIM PETERIK & WORLD STAGE/ Rock
America - Smash Hits Live
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Irgendwo im Fahrwasser zwischen NIGHTWISH und EDENBRIDGE sucht mit ATARGATIS nun
auch eine Band aus dem Bayrischen ihr Glück. Zwar bewegt sich Sängerin
Stephanie Lutz, die Genre-Kennern wahrscheinlich auch als Frontfrau der Österreicher
Darkwell bekannt sein dürfte, annähernd in der gleichen Liga wie Tarja Turunen
(NIGHTWISH) oder Sabine Edelsbacher (EDENBRIDGE), aber leider weiß sie (noch)
keinen so kongenialen Songwriter wie Tuomas Holopainen bzw. Lanvall hinter sich.
Diese Feststellung soll aber keinesfalls den Eindruck erwecken, dass "Wasteland"
ein schlechtes Album ist. Aber ob etwaige Höhenflüge wie das flotte, mit
feinen Tempovariationen durchsetzte "Cradle Of Fern", der von
orchestralen Elementen getragene Titeltrack oder "Trough The Mists",
bei dem das bezaubernde Organ von Stephanie Lutz seinen aggressiven Widerpart in
Stefan Hertrich (DARKSEED) erfährt, ausreichen um sich von der Veröffentlichungsschwemme
im Gothic-Bereich auffallend abzusetzen, wird die Zeit zeigen. Jedenfalls wächst
da eine hoffnungsvolle Gothic-Band heran, die stellenweise mit wirklich gefälligen
Arrangements und einer sehr guten Produktion zu punkten weiß. Genre-Liebhaber
sollten dem Album eine faire Chance geben... Es lohnt sich!
| Trackliste: | 1.
Desert (Intro) - 2. Wasteland
- 3. Selina (Window Of The Moon) - 4. Thy Crystallic Ascension - 5. Cradle
Of Fern - 6. Through The Mists Of Oblivion
|
Sven @ MusicConsult
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Dem ein oder anderen Thrash Metal-Insider dürften die Texaner TORTURE durch
ihren 4-Tracker "Terror Kingdom" (1987) und dem darauf folgenden
Longplayer "Storm Alert" (1989) womöglich bekannt sein. Genau dieses
seinerzeit vielgescholtene Thrash-Werk kommt nun von Produzent Neil Kernon (u.
a. JUDAS PRIEST, NEVERMORE) remixed und von Alan Douches (u. a. SEPULTURA,
SHADOWSFALL) re-mastered mit all seiner geballten Power und gnadenlosen Brutalität
zu Wiederveröffentlichungsehren. Während der 11 Nummern wird erbarmungslos
drauflos geballert und gekracht, sodass es dem Old School-Thrasher gewaltig in
den Nackenmuskeln zucken dürfte. Dabei sorgen geschickt eingewobene
Acoustic-Parts ("Blood Portraits"), heitere Kinderchöre ("Slayride")
und mystische Naturklänge ("Terror Kingdom") für die nötigen
Verschnaufpausen. Die Highlights der Scheibe sind meines Erachtens der
Titeltrack, dessen Mühlensteine im fast melodischen Midtempo mahlen, und das
virtuose "Enter The Chamber" sowie das atemberaubend galoppierende
Instrumental "Whips Part I". Fazit: Krach mit überraschend viel
Niveau!
| Trackliste: | 1. Intro - 2. Ignominious Slaughter - 3. Dwell Into Surreality - 4.Blood Portraits - 5. Slay Ride - 6. Terror Kingdom - 7. Storm Alert - 8. Enter The Chamber - 9. Whips Pt. 1 - 10. Whips PT. 2 - 11. Deceiver |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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ROYAL HUNT-Mainman Andre Andersen (Keyboards, Gitarre, Bass) hat sich mit
ex-DANGER DANGER-Sänger Paul Laine und PINK CREAM 69-Frontmann David Readman
zusammengetan um eine – für seine Verhältnisse ziemlich straight rockende
– Scheibe einzuspielen. Obwohl während der 10 Nummern, die zu gleichen Teilen
auf beide Sänger verteilt sind, ziemlich stark auf progressives Geplänkel
verzichtet worden ist, klingt es über weite Strecken nach schroff beschnittenen
ROYAL HUNT-Material. An und für sich nichts Anstößiges, aber leider besitzen
nicht alle Nummern ein derart zündendes Moment wie "Straight To The Heart",
das sich mit fast QUEENschen Chören und Arrangements in der Gehörmuschel
verkriecht, oder das flockig rockende "Don’t Need A Thing" (beide
von David Readman gesungen) und die von Paul Laine phantastisch intonierte
Rock-Hymne "The Way It Goes". Fazit: Von einem so hochkarätigen
Dreigestirn – wie diesem – darf man schon etwas mehr als ein solides und
kurzweiliges Hard Rock-Album erwarten... Nicht mehr und nicht weniger ist "Three"
nämlich!
| Trackliste: | 01. Rise - 02. Dust To Dust - 03. The Way It Goes - 04. Straight To The Heart - 05. Tell Me Your Lies - 06. Don´t Need A Thing - 07. End Of My Rope - 08. Scared To Live - 09. Bulletproof - 10. Learning To Fly |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Zugegeben, abwechslungsreich und vielschichtig ist es geworden das neue LIBERTY
N’ JUSTICE-Album, denn von AOR über Southern Rock ("Sight Unseen")
bis hin zu Nu Metal wird nahezu die komplette Bandbreite aufgefahren. An und für
sich nichts anrüchiges, aber von einer Christian Rock-Scheibe erwarte ich mir
persönlich nicht nur Texte mit einer gehaltvollen Botschaft, sondern auch einen
führenden und in sich stimmigen musikalischen Leitfaden. Selbiger scheint
„Projektleiter“ Justin Murr in Anbetracht der doch ziemlich hochkarätigen Gästeliste
(u. a. Sebastian Bach, Tony Harnell, Ted Poley oder Phil Naro) im Genre-Dickicht
etwas verloren gegangen zu sein. Versteht mich bitte jetzt nicht falsch!
"Soundtrack Of A Soul" ist kein
schlechtes Album, aber besonders in der ersten Hälfte wirkt es aufgrund der
stilistischen Vielfalt etwas abgehackt und holprig. Dieser Umstand wendet sich
allerdings mit zunehmender Spielzeit zum Besseren. Deshalb ist es auch nicht
weiter verwunderlich, dass sich die Höhepunkte wie das beeindruckende "Thy
Will Be Done" (Mark Slaughter/ SLAUGHTER & Pete Loran/ TRIXTER), die
mit verträumten Streicherparts garnierte Ballade "If The World Could Be
Mine" (Joe Serisano von SILVER CONDOR/ TRANS-SIBERIAN ORCHESTRA) und das
atmosphärische "Always Tomorrow", in dem Ted Poley (DANGER DANGER)
endlich wieder an die Leistungen vergangener Tage anknüpft, im hinteren Drittel
der Scheibe tummeln. Steherqualitäten machen sich bei dieser Veröffentlichung
also durchaus bezahlt!
| Trackliste: | 01. Intro - 02. Kings of Hollywood (Ez
Gomer of Jet Circus) - 03. Another Nail (Sebastian Bach of Skid
Row)
|
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
&
Sven @ MusicConsult
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Also, ich weiß nicht so recht was ich von Robby VALENTINEs neuen Album halten
soll? Einerseits kann ich mich des überwältigenden Charmes, den das
Sound-Gemenge aus QUEEN, DEF LEPPARD und dem JEAN BEAUVOIR-lastigen Gesang, nur
schwerlich erwehren. Andererseits nervt der übersteigerte Anteil an
Computereffekten ("Mickey") oder genrefremde Elemente – wie z. B.
der HipHop-Part beim Opener "I Shiould Have Known Better" –
sondergleichen. Nichtsdestotrotz sollten sich Freunde pompöser und
bombastischer Melodic Rock-Klänge am radiotauglichen und hitverdächtigen
Stampfer "One Of These Days", der stellenweise an die BACKSTREET BOYS
erinnert, sowie am opulent verpielten "Supernova", das während seiner
Groovephasen Ähnlichkeiten zu LED ZEPPLINs "Kashmir" nicht verleugnen
kann, oder an der packenden Bolero-Nummer "One Heart" versuchen.
Unterm Strich bleibt einmal mehr ein abwechslungsreiches, aber zweischneidiges
Album des niederländischen Sänger/ Multi-Instrumentalisten, das in Melodic
Rock-Kreisen sicherlich zu reichlich kontroversen Diskussionen führen dürfte.
| Trackliste: | 1.
I
Should Have Known Better |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
more
Reviews for March
2006 (release date 11.03. - 20.03.2006)
Last
Update: Thursday, 15. June 2005
created in January 2001 © by
Sonny