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Für ihr Debüt "Against Everyone’s Advice" ernteten die Schwaben
von vielen Seiten gute Kritiken, die ihnen letztendlich wichtige Supporter-Jobs
bei AXEL RUDI PELL oder QUEENSRŸCHE einbrachten. Gefestigt und gereift durch
die Live-Erfahrungen präsentieren uns PUMP nun ihren Zweitling, der genau wie
der Erstling eine variantenreiche Brücke zwischen erdigen Hard Rock und Heavy
Metal schlägt. Dabei vermitteln das riffbeladene Opener-Monster
"Revolution On My Mind", das nicht zuletzt wegen seiner
charakteristischen Chöre an ACCEPT erinnert, und der speedige
Doublebass-Knaller "Blood On The Blade", der mit genialen doppelläufigen
Gitarren aufwartet, den Eindruck, dass die Herren um ex-BRAINSTORM-Sänger
Marcus Jürgens das neue Album mehr in Richtung Heavy Metal angelegt haben. Aber
bereits die Mitsing-Hymne "Higher" (AEROSMITH meets frühere DEF
LEPPARD) oder der angeblueste Groover "I Can’t Deny" sorgen für die
richtige Balance zwischen harten und schweren Klängen. Leider hat sich auch
diesmal mit "Save Me" wieder eine etwas schwächere – um nicht zu
sagen einfallslose – Nummer eingeschlichen, aber dieser Ausrutscher mindert
nicht viel am Kick Ass-Faktor der Scheibe. Ansonsten "Breakdown To
Breakthrough" rockt von der ersten bis zur letzten Sekunde!
| Trackliste: | 01. Revolution On My Mind - 02. Blood On The Blade - 03. Higher - 04. Save Me - 05. I Can't Deny - 06. How Does It Feel? - 07. Alright Now - 08. Headstrong - 09. Bulletride - 10. Heaven High - 11. Who Made You A Madman |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
weitere Reviews über PUMP:
PUMP/ Against
Everyone's Advice
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Review:
Angenommen, man hätte die Stonerrocker KYUSS zu ihren Glanzzeiten mit Doomgöttern
BLACK SABBATH irgendwo in einem Aufnahmebunker eingesperrt, und das Ergebnis
dieser Zusammenarbeit mit einer zeitgemäßen Produktion veredelt, dann würde
das Material wahrscheinlich genauso dreckig-zähflüssig und frisch klingen wie
auf dem hier zu besprechenden Erstling von GORILLA MONSOON. Im Sound Dresdner
Quartett verschmelzen nämlich akustische Klänge, dreckige Grooves, träg-gewaltige
Lavariffs, endlos wummernde Bassläufe, unglaublich wuchtige Drums und
furchteinflößender Gesang, der zudem noch verzerrt und mit ordentlich Hall
unterlegt wird, zu einem höllischschweren Mystik-Cocktail. Trotz aller
Heftigkeit und Beharrlichkeit, mit der die Mannen um Gitarrist/ Sänger Jack
Sabbath zu Werke gehen, kommt bei GORILLA MONSOON auch der Humor nicht zu kurz,
wie gerade die witzigen Einspieler und effektvollen Naturgeräusche gerade gegen
Ende der Scheibe verdeutlichen. Als Anspieltipps sollten sich Fans der
einleitend genannten Band das detailverliebte und verspielte Instrumental "Declaration
Of Damnation", den (fast schon)
schmissigen Groover "Death Revolution" oder das abschließende
Riffmonster "Heavier Than Europe", bei dem gelegentlich erfrischende
Acoustic-Gitarren durchblitzen, ganz oben auf dem Spickzettel notieren.
| Trackliste: | 1. Declaration Of Damnation - 2. Delay Priest - 3. Night Of The Wolverine - 4. Damage King - 5. Final Salvation - 6. Down Song - 7. Death Revolution - 8. Law ´N Order - 9. War To The Wimps - 10. Heavier Than Europe |
Thanks to Britta & Kerstin @ Armageddon Music
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Review:
Schweizer Hard Rock Bands sind ja für bodenständige und zeitlose Groovekost
hinlänglich bekannt! Aber PURE INC. scheint das noch nicht genug zu sein, denn
ohne auf die bewährten (o. g.) Tugenden zu verzichten, schlagen sie ziemlich
moderne Töne an. Der Sound der Baseler hört sich stellenweise so an, als würde
ein modern veranlagter Björn Lodin (BALTIMOORE) mit beherzt rockenden GOTTHARD
zocken und dabei zeitgemäß-eingängige Harmonien a la HAREM SCAREM einfließen
lassen. Letzteres trifft besonders beim lässig-mystisch schlendernden "Burst"
zu, während die radiotaugliche – durchaus hitverdächtige – Hymne "I’ll
Let You Know" eher an ihre bekannteren Landsmänner erinnert. Anderseits
lassen sich beim folgenden "The Thing You Left On Me" songstrukturelle
Einflüsse von METALLICA (zu „The Black Album“-Zeiten) nicht verleugnen. Als
weitere Appetitmacher empfehlen sich der heftig groovende Opener "Saviour"
und der abschließende Titeltrack, der sich in einem verspielt-akustischen
Gewand präsentiert. Alles in allem merkt man, dass die Herren um Sänger Gianni
Pontillo durch ihre verstärkte Live-Präsenz viel reifer klingen als noch auf
ihrem selbstbetitelten Debüt (2004). Kurz gesagt: „... is cool man“
| Trackliste: | 1. Saviour - 2. I'll Let You Know - 3. Saviour - 4. Break Free - 5. Blvd. Jam - 6. I'm A Rolling Stone - 7. Burst - 8. Skinflint - 9. I'll Let You Know - 10. The Thing You Left On Me - 11. Sick As I Am - 12. Where's Your God - 13. Crawling - 14. New Day's Dawns |
Thanks to Rebecca @
AMF Records
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Review:
Der gute alte bodenständige und raue Teutonen Metal ist einfach nicht klein zu
kriegen, wie uns PALACE mit ihrem mittlerweile vierten Studioalbum auf
unmissverständliche Weise klarmachen. Auf "Black Sun" bekommt der Old
School Metal-Freak solide Kost geboten, ohne dabei im zentimeterdicken Staub
ersticken zu müssen. Dafür sorgen moderne Einfärbungen, die sich vor allem im
mystischen Midtempo-Rocker "Two Sides" oder im bassschwangeren Groover
"The Real Menace" bemerkbar machen. Andererseits wird aber bei "Women
In Leather" oder der Granate "High Speed World" ohne Kompromisse
traditionell abgerockt bzw. ordentlich Tempo gebolzt. Obwohl sich die Band um Sänger/
Gitarrist HP Piller ihren eigenen Sound zusammengebraut hat, sind gerade bei
"Black Sun" oder "Rebellion", die sich nach mehreren Durchläufen
zu wahren Metal-Hymnen entwickeln, Parallelen zu den genannten Vergleichsbands
nicht komplett von der Hand zu weisen. Diese Gegebenheit beeinträchtigt aber
keinesfalls den unverwüstlichen Erfrischungs-Faktor dieser bewegten Old
School-Scheibe.
| Trackliste: | 1. Fight Your Fear - 2. Women In Leather - 3. Black Sun - 4. Rock Soldiers - 5. Two Sides - 6. Rebellion - 7. High Speed World - 8. The Real Menace - 9. Personal Hero |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Reviews for March
2006 (release date 01.03. - 10.03.2006)
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Update: Tuesday, 21. March 2005
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