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PUMP/ Breakdown To Breakthrough
  • Band: Pump
  • Albumtitel: Breakdown To Breakthrough
  • Spielzeit: 45:41 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Whitesnake, Accept, Aerosmith, Bonfire
  • Veröffentlichung: 17.03.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Für ihr Debüt "Against Everyone’s Advice" ernteten die Schwaben von vielen Seiten gute Kritiken, die ihnen letztendlich wichtige Supporter-Jobs bei AXEL RUDI PELL oder QUEENSRŸCHE einbrachten. Gefestigt und gereift durch die Live-Erfahrungen präsentieren uns PUMP nun ihren Zweitling, der genau wie der Erstling eine variantenreiche Brücke zwischen erdigen Hard Rock und Heavy Metal schlägt. Dabei vermitteln das riffbeladene Opener-Monster "Revolution On My Mind", das nicht zuletzt wegen seiner charakteristischen Chöre an ACCEPT erinnert, und der speedige Doublebass-Knaller "Blood On The Blade", der mit genialen doppelläufigen Gitarren aufwartet, den Eindruck, dass die Herren um ex-BRAINSTORM-Sänger Marcus Jürgens das neue Album mehr in Richtung Heavy Metal angelegt haben. Aber bereits die Mitsing-Hymne "Higher" (AEROSMITH meets frühere DEF LEPPARD) oder der angeblueste Groover "I Can’t Deny" sorgen für die richtige Balance zwischen harten und schweren Klängen. Leider hat sich auch diesmal mit "Save Me" wieder eine etwas schwächere – um nicht zu sagen einfallslose – Nummer eingeschlichen, aber dieser Ausrutscher mindert nicht viel am Kick Ass-Faktor der Scheibe. Ansonsten "Breakdown To Breakthrough" rockt von der ersten bis zur letzten Sekunde!

Sonny

Trackliste: 01. Revolution On My Mind - 02. Blood On The Blade - 03. Higher - 04. Save Me - 05. I Can't Deny - 06. How Does It Feel? - 07. Alright Now - 08. Headstrong - 09. Bulletride - 10. Heaven High - 11. Who Made You A Madman

Thanks to Birgitt @ GerMusica

weitere Reviews über PUMP:
PUMP/ Against Everyone's Advice


GORILLA MONSOON/ Damage King
  • Band: Gorilla Monsoon
  • Albumtitel: Damage King
  • Spielzeit: 51:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Armageddon Music/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Kyuss, Black Sabbath
  • Veröffentlichung: 17.03.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Angenommen, man hätte die Stonerrocker KYUSS zu ihren Glanzzeiten mit Doomgöttern BLACK SABBATH irgendwo in einem Aufnahmebunker eingesperrt, und das Ergebnis dieser Zusammenarbeit mit einer zeitgemäßen Produktion veredelt, dann würde das Material wahrscheinlich genauso dreckig-zähflüssig und frisch klingen wie auf dem hier zu besprechenden Erstling von GORILLA MONSOON. Im Sound Dresdner Quartett verschmelzen nämlich akustische Klänge, dreckige Grooves, träg-gewaltige Lavariffs, endlos wummernde Bassläufe, unglaublich wuchtige Drums und furchteinflößender Gesang, der zudem noch verzerrt und mit ordentlich Hall unterlegt wird, zu einem höllischschweren Mystik-Cocktail. Trotz aller Heftigkeit und Beharrlichkeit, mit der die Mannen um Gitarrist/ Sänger Jack Sabbath zu Werke gehen, kommt bei GORILLA MONSOON auch der Humor nicht zu kurz, wie gerade die witzigen Einspieler und effektvollen Naturgeräusche gerade gegen Ende der Scheibe verdeutlichen. Als Anspieltipps sollten sich Fans der einleitend genannten Band das detailverliebte und verspielte Instrumental "Declaration Of Damnation", den (fast  schon) schmissigen Groover "Death Revolution" oder das abschließende Riffmonster "Heavier Than Europe", bei dem gelegentlich erfrischende Acoustic-Gitarren durchblitzen, ganz oben auf dem Spickzettel notieren.

Sonny

Trackliste: 1. Declaration Of Damnation - 2. Delay Priest - 3. Night Of The Wolverine - 4. Damage King - 5. Final Salvation - 6. Down Song - 7. Death Revolution - 8. Law ´N Order - 9. War To The Wimps - 10. Heavier Than Europe

Thanks to Britta & Kerstin @ Armageddon Music


PURE INC./ A New Day's Dawn
  • Band: Pure Inc.
  • Albumtitel: A New Day’s Dawn
  • Spielzeit: 45:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: moderner Mix aus Baltimoore, Gotthard und Harem Scarem
  • Veröffentlichung: 17.03.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Schweizer Hard Rock Bands sind ja für bodenständige und zeitlose Groovekost hinlänglich bekannt! Aber PURE INC. scheint das noch nicht genug zu sein, denn ohne auf die bewährten (o. g.) Tugenden zu verzichten, schlagen sie ziemlich moderne Töne an. Der Sound der Baseler hört sich stellenweise so an, als würde ein modern veranlagter Björn Lodin (BALTIMOORE) mit beherzt rockenden GOTTHARD zocken und dabei zeitgemäß-eingängige Harmonien a la HAREM SCAREM einfließen lassen. Letzteres trifft besonders beim lässig-mystisch schlendernden "Burst" zu, während die radiotaugliche – durchaus hitverdächtige – Hymne "I’ll Let You Know" eher an ihre bekannteren Landsmänner erinnert. Anderseits lassen sich beim folgenden "The Thing You Left On Me" songstrukturelle Einflüsse von METALLICA (zu „The Black Album“-Zeiten) nicht verleugnen. Als weitere Appetitmacher empfehlen sich der heftig groovende Opener "Saviour" und der abschließende Titeltrack, der sich in einem verspielt-akustischen Gewand präsentiert. Alles in allem merkt man, dass die Herren um Sänger Gianni Pontillo durch ihre verstärkte Live-Präsenz viel reifer klingen als noch auf ihrem selbstbetitelten Debüt (2004). Kurz gesagt: „... is cool man“

Sonny

Trackliste: 1. Saviour - 2. I'll Let You Know - 3. Saviour - 4. Break Free - 5. Blvd. Jam - 6. I'm A Rolling Stone - 7. Burst - 8. Skinflint - 9. I'll Let You Know - 10. The Thing You Left On Me - 11. Sick As I Am - 12. Where's Your God - 13. Crawling - 14. New Day's Dawns

Thanks to Rebecca @ AMF Records


PALACE/ Black Sun
  • Band: Palace
  • Albumtitel: Black Sun
  • Spielzeit: 41:19 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: STF-Records/ M-System
  • Vergleichbare Bands: Rage, Accept, Grave Digger, Running Wild (allesamt zu früheren Tagen)
  • Veröffentlichung: 13.03.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Der gute alte bodenständige und raue Teutonen Metal ist einfach nicht klein zu kriegen, wie uns PALACE mit ihrem mittlerweile vierten Studioalbum auf unmissverständliche Weise klarmachen. Auf "Black Sun" bekommt der Old School Metal-Freak solide Kost geboten, ohne dabei im zentimeterdicken Staub ersticken zu müssen. Dafür sorgen moderne Einfärbungen, die sich vor allem im mystischen Midtempo-Rocker "Two Sides" oder im bassschwangeren Groover "The Real Menace" bemerkbar machen. Andererseits wird aber bei "Women In Leather" oder der Granate "High Speed World" ohne Kompromisse traditionell abgerockt bzw. ordentlich Tempo gebolzt. Obwohl sich die Band um Sänger/ Gitarrist HP Piller ihren eigenen Sound zusammengebraut hat, sind gerade bei "Black Sun" oder "Rebellion", die sich nach mehreren Durchläufen zu wahren Metal-Hymnen entwickeln, Parallelen zu den genannten Vergleichsbands nicht komplett von der Hand zu weisen. Diese Gegebenheit beeinträchtigt aber keinesfalls den unverwüstlichen Erfrischungs-Faktor dieser bewegten Old School-Scheibe.

Sonny

Trackliste: 1. Fight Your Fear - 2. Women In Leather - 3. Black Sun - 4. Rock Soldiers - 5. Two Sides - 6. Rebellion - 7. High Speed World - 8. The Real Menace - 9. Personal Hero

Thanks to Gaby @ STF-Records

more Reviews for March 2006 (release date 01.03. - 10.03.2006)

Last Update: Tuesday, 21. March 2005
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Sonny