HOME

IAN PARRY/ Vision
  • Band: Ian Parry
  • Albumtitel: Visions
  • Spielzeit: 41:09 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Bob Catley, Kamelot
  • Veröffentlichung: 10.03.2006
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
IAN PARRY dürfte durch Bands wie VENGEANCE oder ELEGY und Projekte wie THE CONSORTIUM PROJECT oder AYREON vornehmlich den Fans der progressiven Zunft bestens bekannt sein. Auf seinem 4. Soloalbum präsentiert er uns allerdings eine geschmeidig-moderne Mixtur aus Classic Rock und Power Metal, die aufgrund bestechend-melodischer Female-Chöre stellenweise durchaus Querverweise zu NIGHTWISH oder WITHIN TEMPTATION ("Innocent Minds") zulassen. Natürlich kommt "Visions" nicht ganz ohne progressive Tendenzen aus, was alleine schon durch die Zusammenarbeit u. a. mit den VANDEN PLAS-Mitgliedern Stephan (Gitarre) und Andreas Lill (Drums) oder Torsten Reichert (Bass) nahezu unumgänglich erscheint. Dabei erweisen sich das hymnische "Angels" und der gewaltige Midtempo-Stampfer "Fallin’" sowie das asiatisch angelegte "Lovin’ A Stranger"  und der hitverdächtige Titeltrack, der mit lieblichen Kinderchören und wunderschönen Frauenchören untermalt ist, als besonders packend. Abschließend will ich mal behaupten, dass Leute, die BOB CATLEYs "When Empires Burn" lieben, auch von "Visions" begeistert sein werden.

Sonny

Trackliste: 1. Innocent Minds - 2. Anything So Easily - 3. Fools Don't Cry - 4. Angels - 5. Another Day - 6. Fallin' - 7. Smiley People - 8. Slip Away - 9. Lovin' A Stranger - 10. No Man's Land - 11. Visions

Thanks to Birgitt @ GerMusica


TWILIGHT GUARDIANS/ Sin Trade
  • Band: Twilight Guardians
  • Albumtitel: Sintrade
  • Spielzeit: 41:58 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Spinefarm Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Stratovarius, Yngwie Malmsteen, Symphony X  
  • Veröffentlichung: 03.03.2006
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Mit ihren beiden ersten Alben "Tales To The Brave" (2000) und "Wasteland" (2004) haben TWILIGHT GUARDIAN immerhin schon zwei solide Alben veröffentlicht. Nun liegt mir mit "Sintrade" das dritte Album der Finnen zur Besprechung vor. Wie schon auf den beiden Vorgängern zeigt die Band um Sänger Vesa Virtanen, dass sie mit wirklich starken Musikern besetzt ist, trotzdem fehlt es aber auch dem neuen Material an songwriterischen Highlights, die nun mal unabdinglich sind, um sich vom Gros des Genres abzusetzen. Zugegeben, mit Songs wie dem schleppenden "Still" und dem belebenden Doublebass-Knaller "My Spoiled Reign" dürfte der Fünfer bei Fans von STRATOVARIUS durchaus punkten, aber über weite Strecken mangelt es den Songs einfach an den fesselnden Hooks. So hätte man z. B. auf die sterile und unwürdige Interpretation des MADONNA-Klassikers "La Isla Bonita" bedenkenlos verzichten können. So bleibt unterm Strich einmal mehr ein solides und melodisches Power Metal-Werk, das sich vor allem durch seine progressive Schattierung auszeichnet. Nicht mehr und nicht weniger!

Sonny

Trackliste: 1. Through The Stars - 2. The Wanderer - 3. Skin To Skin - 4. Still - 5. My Spoiled Reign - 6. Never Alone - 7. Room Of Shadow And Light - 8. Flawless - 9. La Isla Bonita - 10. Inside

Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx

weitere Reviews über TWILIGHT GUARDIANS:
TWILIGHT GUARDIANS/
Wasteland


SHADOWMAN/ Different Angles
  • Band: Shadowman
  • Albumtitel: Different Angles
  • Spielzeit: 52:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: FM, Heartland,
  • Veröffentlichung: 10.03.2006
  • Wertung: 6/ 10


Review:
Nachdem Steve Overland (FM) und Steve Morris (HEARTLAND) mit dem SHADOWMAN-Debüt "Live Of The Land" für eine äußert angenehme AOR-Überraschung sorgen konnten, scheinen sich die Herrschaften in der Zwischenzeit etwas auf den wohlverdienten Lorbeeren ausgeruht zu haben. Zwar ist der Nachfolger kein wirklich schlechtes Album, aber wo ist der feine britische AOR-Funke, der auf dem Erstling allgegenwärtig war, bloß geblieben. Nur allzu selten kommt seine erwärmende Kraft so zur Entfaltung wie beim fast SANTANA-mäßig rockenden Opener "Learn To Live Without You", beim nachdenklichen "When It’s Gone It’s Gone" oder dem flotten und angebluesten Rocker "Chains". Das übrige Material erweist sich größtenteils als zwar handwerklich ordentlicher, aber doch relativ zahnloser Brit-AOR, der den Zuhörer vielleicht bei der Hausarbeit den Putzlumpen schneller schwingen lässt. Kurz und schmerzlos: Ein unerwarteter Rückschlag nach dem richtig erfolgsversprechenden Debüt.

Sonny

Trackliste: 1. Learn To Live Without You - 2. Take Me Home - 3. Cry Wolf - 4. When It's Gone It's Gone- 5. The Way Of The World - 6. In The Shadows - 7. Did It For Love - 8. Chains - 9. Dreams Die Hard 10. Runaway Girl - 11. Satellite - 12. Shine On

Thanks to Birgitt @ GerMusica

more Reviews for March 2006 (March-Highlights)

Last Update: Tuesday, 14. March 2006
created in January 2001 © by
Sonny