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IAN PARRY dürfte durch Bands wie VENGEANCE oder ELEGY und Projekte wie THE
CONSORTIUM PROJECT oder AYREON vornehmlich den Fans der progressiven Zunft
bestens bekannt sein. Auf seinem 4. Soloalbum präsentiert er uns allerdings
eine geschmeidig-moderne Mixtur aus Classic Rock und Power Metal, die aufgrund
bestechend-melodischer Female-Chöre stellenweise durchaus Querverweise zu
NIGHTWISH oder WITHIN TEMPTATION ("Innocent Minds") zulassen. Natürlich
kommt "Visions" nicht ganz ohne progressive Tendenzen aus, was alleine
schon durch die Zusammenarbeit u. a. mit den VANDEN PLAS-Mitgliedern Stephan
(Gitarre) und Andreas Lill (Drums) oder Torsten Reichert (Bass) nahezu unumgänglich
erscheint. Dabei erweisen sich das hymnische "Angels" und der
gewaltige Midtempo-Stampfer "Fallin’" sowie das asiatisch angelegte
"Lovin’ A Stranger" und
der hitverdächtige Titeltrack, der mit lieblichen Kinderchören und wunderschönen
Frauenchören untermalt ist, als besonders packend. Abschließend will ich mal
behaupten, dass Leute, die BOB CATLEYs "When Empires Burn" lieben,
auch von "Visions" begeistert sein werden.
| Trackliste: | 1. Innocent Minds - 2. Anything So Easily - 3. Fools Don't Cry - 4. Angels - 5. Another Day - 6. Fallin' - 7. Smiley People - 8. Slip Away - 9. Lovin' A Stranger - 10. No Man's Land - 11. Visions |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Mit ihren beiden ersten Alben "Tales To The Brave" (2000) und "Wasteland"
(2004) haben TWILIGHT GUARDIAN immerhin schon zwei solide Alben veröffentlicht.
Nun liegt mir mit "Sintrade" das dritte Album der Finnen zur
Besprechung vor. Wie schon auf den beiden Vorgängern zeigt die Band um Sänger
Vesa Virtanen, dass sie mit wirklich starken Musikern besetzt ist, trotzdem
fehlt es aber auch dem neuen Material an songwriterischen Highlights, die nun
mal unabdinglich sind, um sich vom Gros des Genres abzusetzen. Zugegeben, mit
Songs wie dem schleppenden "Still" und dem belebenden
Doublebass-Knaller "My Spoiled Reign" dürfte der Fünfer bei Fans von
STRATOVARIUS durchaus punkten, aber über weite Strecken mangelt es den Songs
einfach an den fesselnden Hooks. So hätte man z. B. auf die sterile und unwürdige
Interpretation des MADONNA-Klassikers "La Isla Bonita" bedenkenlos
verzichten können. So bleibt unterm Strich einmal mehr ein solides und
melodisches Power Metal-Werk, das sich vor allem durch seine progressive
Schattierung auszeichnet. Nicht mehr und nicht weniger!
| Trackliste: | 1. Through The Stars - 2. The Wanderer - 3. Skin To Skin - 4. Still - 5. My Spoiled Reign - 6. Never Alone - 7. Room Of Shadow And Light - 8. Flawless - 9. La Isla Bonita - 10. Inside |
Thanks to Wolf @ Sure Shot Worx
weitere Reviews über TWILIGHT GUARDIANS:
TWILIGHT GUARDIANS/ Wasteland
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Review:
Nachdem Steve Overland (FM) und Steve Morris (HEARTLAND) mit dem SHADOWMAN-Debüt
"Live Of The Land" für eine äußert angenehme AOR-Überraschung
sorgen konnten, scheinen sich die Herrschaften in der Zwischenzeit etwas auf den
wohlverdienten Lorbeeren ausgeruht zu haben. Zwar ist der Nachfolger kein
wirklich schlechtes Album, aber wo ist der feine britische AOR-Funke, der auf
dem Erstling allgegenwärtig war, bloß geblieben. Nur allzu selten kommt seine
erwärmende Kraft so zur Entfaltung wie beim fast SANTANA-mäßig rockenden
Opener "Learn To Live Without You", beim nachdenklichen "When
It’s Gone It’s Gone" oder dem flotten und angebluesten Rocker
"Chains". Das übrige Material erweist sich größtenteils als zwar
handwerklich ordentlicher, aber doch relativ zahnloser Brit-AOR, der den Zuhörer
vielleicht bei der Hausarbeit den Putzlumpen schneller schwingen lässt. Kurz
und schmerzlos: Ein unerwarteter Rückschlag nach dem richtig erfolgsversprechenden
Debüt.
| Trackliste: | 1. Learn To Live Without You - 2. Take Me Home - 3. Cry Wolf - 4. When It's Gone It's Gone- 5. The Way Of The World - 6. In The Shadows - 7. Did It For Love - 8. Chains - 9. Dreams Die Hard 10. Runaway Girl - 11. Satellite - 12. Shine On |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Last Update: Tuesday, 14. March 2006
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