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Review:
Garniert mit reichlich Bonus-Material (Raritäten, Remixen, Live-Versionen) und
ausführlich illustrierten bzw. informativen Booklet offerieren uns Sanctuary
Records die ersten vier legendären Alben von HELLOWEEN im edlen Pappschuber.
Den Anfang in unserem „Klassiker-Alarm!“ macht "Walls Of Jericho",
das sowohl das selbstbetitelte Mini-Album als auch den Titeltrack der
Maxi-Single "Judas" beinhaltet.
Darunter tummeln sich solche unnachahmlichen Klassiker wie der tosende
Riffwirbelwind "Ride The Sky", und der virtuose Ohrwurm-Kracher
"Guardians", in dem Kai Hansen wohl eine seiner besten
Gesangsleistungen abgeliefert hat, oder die fulminante Doublebass-Granate "How
Many Tears". Das technisches Niveau und der unglaubliche Spielwitz dieser
Nummern war/ ist für viele Bands wegweisend, wurde/ wird aber nur von ganz
wenigen wirklich erreicht. Von der bereits erwähnten Mini-LP, dem ersten Output
der Kürbisköpfe, dürften wohl das interessant aufgebaute "Victim Of Fate"
(geniale Kombination von Aggression und Coolness) oder "Cry For Freedom",
das sich über einen getragenen – fast majestätischen – Beginn zu einer
hochkarätigen Speedmetal-Hymne entwickelt, für immer unvergessen bleiben. Auch
nicht zu vergessen "Heavy Metal (Is The Law)", die Live-Hymne
schlechthin! Die zweite CD hingegen erfreut das Fanherz mit mittlerweile rar
gewordenen Schmankerln wie den Live-Versionen von "Ride The Sky" und
"Guardians", die allesamt von "Judas"-B-Seite stammen, oder
den beiden Beiträgen zum "Death Metal"-Sampler (Urversion von
"Metal Invaders", "Oernst Of Life"), mit denen die Hamburger
erstmals richtig auf sich aufmerksam machen konnten. Dazu gesellen sich noch der
kultige "Surprise Track", eine schräg-amüsante Interpretation von
"White Christmas", und zwei recht interessante Remixe von "Murderer"
und "Ride The Sky" (beide aus der 2002er "Tresure Chest").
| Trackliste: | CD1:
1. Starlight - 2. Muderer - 3. Warrior - 4. Victim Of Fate - 5. Cry For
Freedom - 6. Walls Of Jericho - 7. Ride The Sky - 8. Reptile - 9.
Guardians - 10. Phantoms Of Death - 11. Metal Invaders - 12. Gorgar - 13.
Heavy Metal - 14. How Many Tears (Is The Law) - 15. Judas CD2: 1. Murderer (Remix) - 2. Ride The Sky (Remix) - 3. Intro/ Ride The Sky (Live) - 4. Guardians (Live) - 5. Oernst Of Life - 6. Metal Invaders - 7. Surprise Track |
Thanks to Markus & Yann @ Sanctuary Records
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Review:
Auch wenn die Hamburger mit den oben beschriebenen Veröffentlichungen die
nationale und internationale Metal-Szene mehr als ordentlich belebt haben, ist
wohl unbestritten, dass sich mit dem ersten "Keeper Of The Seven
Key"-Album ganz neue Dimensionen für die Kürbisköpfe aufgetan haben. Zum
einen präsentierte man sich sowohl auf Songwriter-Ebene als auch in
instrumententechnischer Beziehung unglaublich abgeklärt, und zum anderen haben
die Melodic Speed-Metaller in Sangeswunder Michael Kiske genau den richtigen
Mann gefunden, der dem imposanten Material den nötigen Tiefgang verleiht. Das
alles überragende Prunkstück ist zweifellos der 13minütige Geniestreich
"Halloween", der geradezu vor technischer Finesse, songwriterischer
oder instrumentaler Kreativität, Spielfreude, Melodie und Power sprudelt. Aber
auch der supermelodische Speedkracher "Twilight Of The Gods", der
kommerzielle Gassenhauer "Future World" und die Gänsehaut-Ballade
"A Tale That Wasn’t Right" haben mehr als gebührenden Anteil am
unumstößlichen Klassiker-Status von "Keeper Of The Seven Key Part
I". Die digital remasterte Neuauflage hat natürlich wieder reichlich rares
Bonusmaterial im Gepäck, das sich qualitativ nahezu nahtlos ins ursprüngliche
"Keeper"-Material einreiht. Als da wären, die Michael Kiske-Version
von "Victim Of Fate" und die Alternative Version von "A Little
Time" ("Dr. Stein"- bzw. "Future World"-B-Seite) sowie
der Kiske-Remix von "Starlight" aus der "Treasure Chest" und
der Video-Edit von "Halloween", der bisher nur in "Pumpkin
Box" enthalten war.
| Trackliste: | 1. Initiation - 2. I'm Alive - 3. A Little Time - 4. Twilight Of The Gods - 5. A Tale That Wasn't Right - 6. Future World - 7. Halloween - 8. Follow The Sign - Bonus Tracks: 9. Victim Of Fate (Single b-side) - 10. Starlight (Remix) - 11. A Little Time (Alternative Version) - 12. Halloween (Video Edit) |
Thanks to Markus & Yann @ Sanctuary Records
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Review:
Nach dem großartigen Erfolg von "Keeper Of The Seven Keys Part I"
wuchsen die Erwartungen an den Nachfolger natürlich über den Himmel hinaus.
Obwohl die zweite "Keeper"-Scheibe nicht ganz so heavy ausgefallen ist
wie der erste Teil, braucht sich "Keeper Of The Seven Keys Part II" in
Punkto Qualität keinesfalls hinter dem Vorgänger verstecken. Mittels einer
etwas „saubereren“ und „braveren“ Produktion – wahrscheinlich bedingt
durch das vernehmlich kommerziellere Material – rückte Tommy Hansen damals
das Ausnahmeorgan von Michael Kiske noch mehr in den Vordergrund. Dieses Faktum
lässt insbesondere das fast balladeske "We Got The Right" und "The
Keeper Of The Seven Keys" zu einem einzigartigen Gänsehauterlebnis reifen.
Neben dem spannenden und abwechslungsreichen 13minütigen Titelstück, gehören
vor allem der seinerzeit als Kinderlied verschriene Top 10-Hit "Dr.
Stein" und die epochale Mitsing-Hymne "I Want Out" zu den Aushängeschildern
dieser Klassiker-Scheibe. Letztere Nummer und das nicht minder hymnentaugliche
"March Of Time" stellen sozusagen die Abschiedsvorstellung von Kai
Hansen als Songwriter und Gitarrist von HELLOWEEN dar. Die erste CD der „expanded
edition“ dieses Meilensteins enthält mit "Save Us" noch einen
starken Uptempo-Kracher von der "I Want Out"-B-Seite. Die Bonus-CD
wartet hingegen mit den feinen B-Seiten Tracks von "Dr. Stein" (das
thrashige "Savage" und dem verspielten Stampfer "Livin Ain’t No
Crime") sowie den sehr interessanten "Treasure Chest"-Remixen von
"Dr. Stein" und "Keeper Of The Seven Keys" auf.
| Trackliste: | CD1:
1. Invitation - 2. Eagle Fly Free - 3. You Always Walk Alone - 4. Rise And
Fall - 5. Dr. Stein - 6. We Got The Right - 7. March Of Time - 8. I Want
Out - 9. Keeper Of The Seven Keys - 10. Save Us CD2: 1. Savage (Single B-Side) - 2. Livin Ain't No Crime (Single B-Side) - 3. Don't Run For Cover (Single B-Side) - 4. Dr. Stein (Remix) - 5. Keeper Of The Seven Keys (Remix) |
Thanks to Markus & Yann @ Sanctuary Records
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Review:
"Pink Bubbles Go Ape" war Album Nr. 1 nach Gitarrist Kai Hansen bzw.
die erste Scheibe mit seinem Nachfolger Roland Grapow und markierte seinerzeit
eine weiteren Wendepunkt in der Karriere von HELLOWEEN, denn diese Langrille war
der Startschuss für eine experimentelle Phase der Hamburger. Ungewohnt
verspielt und mit kontrolliertem Risiko für Innovationen präsentieren sich die
Mannen um Sänger Michael Kiske, ohne dabei von ihrer bekannten Linie sonderlich
abzuweichen. Diese wird insbesondere von solchen virtuos-melodischen Krachern
wie "Kids Of The Century", "Goin’ Home" oder "The
Chance" eindrucksvoll hervorgehoben. Zugegeben, für die Fans der ersten
Stunde mag "Number One" zu popig und "Heavy Metal Hamsters"
zu kitschig oder "Your Turn" zu klischeebehaftet sein, aber erstens
kristallisiert sich gerade bei diesen Nummern die unglaubliche Bandbreite von
Michael Kiskes atemberaubenden Organ heraus und zweitens versprühen diese Songs
auch heute noch die gute Stimmung, welche die Band bei den Aufnahmen zu diesem
unbekümmerten Album gehabt haben muss. Selbige verbreitet auch das
Bonus-Material, das sich aus der schmissig-shreddrigen Interpretation des CARL
PERKINS-Klassikers "Blues Suede Shoes" und dem fast „old fashioned“
Rock ’N’ Roller "Shit And Lobster" (beide "Kids Of The
Century"-B-Seite) sowie aus dem Instrumental "Les Hambourgeois
Walkways", in dem Gitarrist Michael Weikath seiner Blues-Ader freien Lauf lässt
(einfach genial!), und dem speedigen "You Run With The Pack" (beide
"Number One"-B-Seite) zusammensetzt. Kurzum, heute wie damals eine
wunderschöne Scheibe, mit der man einen stressigen Tag fabelhaft ausklingen
lassen kann.
| Trackliste: | 1. Pink Bubbles Go Ape - 2. Kids Of The Century - 3. Back On The Streets - 4. Number One - 5. Heavy Metal Hamsters - 6. Goin' Home - 7. Someone's Crying - 8. Mankind - 9. I'm Doin' Fine Crazy Man - 10. The Chance - 11. Your Turn - Bonus Tracks: 12. Blue Suede Shoes (Single B-Side) - 13. Shit And Lobster (Single B-Side) - 14. Les Hambourgeois Walkways (Single B-Side) - 15. You Run With The Pack (Single B-Side) |
Thanks to Markus & Yann @ Sanctuary Records
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Reviews for February 2006 (release
date 21.02. - 28.02.2006)
Last Update: Thursday, 06. April 2006
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