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VICTORY/ Fuel To The Fire
  • Band: Victory
  • Albumtitel: Fuel To The Fire
  • Spielzeit: 52:21 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Armageddon Music/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 20.01.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
"Fuel To The Fire" ist weder ein neues Studioalbum, noch eine "Greatest Hits"-Scheibe im üblichen Sinne. Vielmehr hat sich die Hannover Hard Rock-Institution mit diesem Silberling den Traum verwirklicht einige ihrer eigenen Klassiker nochmals aufzunehmen und sozusagen eine Brücke zwischen Tradition und Aktualität zu schlagen. Dieses Thema gewinnt allein durch die Tatsache, dass weder Charlie Huhn noch Fernando Garica als Sänger mit von der Part sind, an Brisanz. Stattdessen ist die Band um das Gitarren-/ Produzenten-Duo Tommy Newton und Herman Frank das Wagnis eingegangen sich mit einem neuen Sänger an Band-Klassiker wie z. B. "Standing Like A Rock", "Temples Of Gold" oder "Check’s In The Mail" heranzuwagen. Obwohl Sänger Jioti Parcharidis (HUMAN FORTRESS) einen guten Job abliefert und sich unbedingt hinter den Qualitäten seiner Vorgänger nicht zu verstecken braucht, bin ich nicht restlos davon überzeugt, dass sich die Herrschaften mit dem Aufpolieren ihrer Hits einen Gefallen getan hat. Zugeben, die 12 Nummern präsentieren sich im Grundgerüst kaum verändert, aber meiner Meinung nach hat das Material durch die neuen Arrangements und die Modernisierung nicht nur einen gehörigen Teil seines ursprünglichen Charmes eingebüsst, sondern auch seine Unbeschwertheit (oder sollte man Unschuld sagen ;-) verloren. Die neue Nummer "I Felt It Coming" kommt hingegen ganz ungezwungen und knackig aus den Boxen, sodass auch die alten Fans – trotz der modernen Klänge – auf den echten "Instict"-Nachfolger neugierig sein dürften.

Sonny

Trackliste: 1. Standing Like A Rock - 2. Dont Tell No Lies - 3. Take The Pace - 4. Running Scared - 5. Temples Of Gold - 6. Rock The Neighbours - 7. I Felt It Coming -8. Backseat Rider - 9. Rock n Roll Kids Forever - 10. Rebel Ready - 11. On The Loose - 12. Check s In The Mail - 13. So They Run

Thanks to Britta & Kerstin @ Armageddon Music


PROTO-KAW/ The Wait Of Glory
  • Band: Proto~Kaw
  • Albumtitel: The Wait Of Glory
  • Spielzeit: 62:49 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Kansas, Spock’s Beard
  • Veröffentlichung: 20.01.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Bei PROTO~KAW handelt es sich um die Ur-Formation von KANSAS um den Songwriter und Multi-Instrumentalisten Kerry Livgren, die nach der Veröffentlichung von "Early Recordinds From Kansas 1971-1973" (2001) mit "Before Became After" (2004) einen nicht nur überraschenden, sondern auch prickelnden Neustart gewagt hat. Nun liegt mit "The Wait Of Glory" der Nachfolger vor, der dem geneigten Fan unweigerlich klarmachen dürfte, dass es sich bei diesem exzellent bestückten Sechszylinder keinesfalls um ein Projekt, sondern im eine in sich gefestigte Band handelt. Dieser Eindruck wird vor allem durch die spannend arrangierten Nummern wie dem Opener "Nevermore", der durch die Kombination aus einer wehmütig-düsteren Stimmung und orientalischen Elementen eine ganz eigenartige Atmosphäre aufbaut, und fesselnden bzw. gefühlvollen Improvisationsstücke wie "When The Rains Come" oder "The Virgil", sowie dem stampfend-soullastigen Rocker "Old Nummer 63" vehement untermauert. Ich persönlich bin auch noch von der etwas gewöhnbedürftigen und heiteren Reggae-Jazz-Nummer "Osvaldo’s Groceries", die durchaus aus den Gehirnwindungen eines STEVE VAIs entsprungen sein könnte, äußerst angetan. Meines Erachtens ein Muss für die traditionellen Fans von KANSAS! Zumal die Scheibe in der Special-Edition mit einer DVD aufwartet, die einen Live-Mitschnitt des PROTO~KAW-Auftritts beim letztjährigen „Nearfest“ enthält.

Sonny

Trackliste: 1. Nevermore 9:15 - 2. Relics of the Tempest 5:06 - 3. When the Rains Come 8:54 - 4. On the Eve of the Great Decline 4:49 - 5. Physic 5:42 - 6. At Morning's Gate 3:08 - 7. Melicus Gladiator 4:50 - 8. The Vigil 7:18 - 9. Old Number 63 6:50 - 10. Osvaldo's Groceries 3:15 - 11. Picture This 6:30 - Bonus Track: 12. One Fine Day 4:32

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


PAT TRAVERS AND CARMINE APPICE/ Bazooka
  • Band: Pat Travers & Carmine Appice

  • Albumtitel: Bazooka

  • Spielzeit: 52:02 min

  • Plattenfirma/ Vertrieb: Music Avenue/ Soulfood

  • Vergleichbare Bands: -

  • Veröffentlichung: 20.01.2006

  • Wertung: 8/ 10

Review:
Obwohl uns der Gitarrist/ Sänger PAT TRAVERS und Drummer-Ikone CARMINE APPICE erst vor gut fünf Monaten mit dem Konzert-Mitschnitt "Live At The House Of Blues" beglückt haben, lassen sie mit "Bazooka" ihr neues Studio-Album vom Stapel. Der "It Takes A Lot Of Balls"-Nachfolger setzt sich aus packenden Studioversionen einiger Live-Favoriten der beiden Ausnahmemusiker, von denen besonders der zackige Boogie "Livin’ Alone", der Groover "Snortin’ Whiskey" und Rockabilly-lastige Kracher "Boom, Boom (Out Go The Lights)" einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, und zwei Coverversionen ("Politican"/ CREAM, "Last Child"/ AEROSMITH), denen die Herrschaften u. a. durch die Mithilfe der TOTO-Recken Bobby Kimball (Gesang) und Steve Lukather (Gitarre) ordentlich einen eigenen Stempel aufdrücken, sowie vier brandneuen Nummern zusammen. Von den neuen Kompositionen wissen das lässige "Misfortunate One" und die Blues-Dampfwalze "Babylon Baby" auf Anhieb zu überzeugen. – Furztrocken und Rockig eben! Wer schon mit dem bereits erwähnten 2004er Debüt des Duos etwas anfangen konnte, dürfte von "Bazooka" höchstwahrscheinlich begeistert sein, auch wenn es sich hier in Wirklichkeit nicht um ein Album mit komplett neuem Material handelt.

Sonny

Trackliste:

1. Evil - 2. Disappear - 3. Superstition - 4. Crash & Burn - 5. Livin' Alone - 6. Misfortunate One - 7. Last Child - 8. Snortin' Whiskey - 9. Boom, Boom (Out Go The Lights) - 10. Politician - 11. Babylon Baby - 12. Bazooka

Thanks to Alfie @ Music Avenue

weitere Reviews über PAT TRAVERS & CARMINE APPICE:
PAT TRAVERS & CARMINE APPICE/ Live At The House Of Blues


RITUAL/ Live
  • Band: Ritual
  • Albumtitel: Live
  • Spielzeit: CD1: 59:21 min/ CD2: 55:42 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Tempus Fugit/ InsideOut Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Led Zeppelin, Queen, (frühere) Genesis, Marillion, Rush
  • Veröffentlichung: 20.01.2006
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Im Falle von RITUAL muss ich Mut zur Lücke bekennen, denn obwohl die Schweden es bereits auf drei Studioalben gebracht haben, ist mir der Vierer nahezu gänzlich unbekannt. Lediglich Sänger Patrik Lindström ist mir durch sein Mitwirken auf den letzten KAIPA-Alben bekannt. Der Sound, den sie unter dem Deckelmantel des Folk Prog Rocks kreiert haben, erstreckt sich vom Rock ’N’ Roll und 70er Hard Rock über Doom ("Did I Go Wrong") bis hin zum Jazz ("Seasong For The Moomin Pappa"), natürlich gepaart mit einer gehörigen Portion Folk und Groove ("Explosive Paste"). Auf dem hier zu besprechenden Live-Doppelalbum, das während der Europa-Tour 2004 mitgeschnitten wurde, bietet die Band einen erlesenen und umfassenden Überblick durch ihre bisherige Schaffensperiode. Also, genau das richtige für Leute, die – wie ich – bisher noch nicht mit RITUAL in Berührung gekommen sind. Während sich der übermächtige Stampfer "Really Something" und die Acoustic-Nummer "Humble Descision", das auch locker auf einer JIMMY PAGE & ROBERT PLANT-Scheibe hätte stehen können, oder das munter drauflos rockende bzw. röhrende 10min-Epos "Soltary Man" als Highlights auf dem ersten Silberling herauskristallisieren, bildet das 9minütige Acoustic-Medley, das mit Folk-Elementen bestickt ist, und das mitsingtaugliche "Do You Wanna See The Sun" die Höhepunkte auf der zweiten CD. Natürlich bietet dieses Album mit u. a. "Think Like A Mountain" oder "Seasong For The Moomin Pappa" auch genügend abgefahrenen und reichlich „schrägen“ Stoff für Prog-Puristen. Ein abwechslungsreiches Album mit unglaublich viel Live-Atmosphäre!

Sonny

Trackliste: CD1: 1. Vision Quest 3:24 - 2. What Are You Waiting For 3:36 - 3. Typhoons Decide 5:41 - 4. Really Something 3:39 - 5. Moomin Took My Head 4:13 - 6. Infinite Justice 6:25 - 7. Humble Decision 4:03 - 8. Once The Tree Would Bloom 4:01 - 9. Did I Go Wrong 5:43 - 10. Think Like A Mountain 4:49 - 11. Solitary Man 10:08

CD2: 1. Dinosaur Spaceship 5:54 - 2. Explosive Paste 4:46 - 3. Acoustic Medley 8:38 - 4. Mother You’ve Been Gone For Much Too Long 10:31 - 5. Do You Wanna See The Sun 5:27 - 6. Big Black Secret 7:32 - 7. Seasong For The Moomin Pappa 10:45

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


SPEEDY GONZALES/ Electric Stalker
  • Band: Speedy Gonzales
  • Albumtitel: Electric Stalker
  • Spielzeit: 48:20 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Point Music
  • Vergleichbare Bands: Judas Priest, Prisoner, Van Halen
  • Veröffentlichung: 20.01.2006
  • Wertung: 6,5/ 10

Review:
Meistens bin ich von Veröffentlichungen, bei denen Tommy Denander seine Hände mit im Spiel hat, doch ziemlich angetan, aber die Scheibe von SPEEDY GONZALES vermag mich auch nach zig Durchläufen nicht wirklich zu überzeugen. Das fängt beim nett-rockenden Opener "Flash Of The Blade", der mit ziemlichen schwachbrüstigen Chören aufwartet an, und hört beim speedig-laschen Rausschmeißer "Lust And Desire" auf. Zwar lassen der Kracher "Desires Of The Flesh", der nicht zuletzt wegen seiner fetzigen Riffs und seines catchy Refrains zum kollektiven Headbangen bzw. munteren Mitsingen auffordert, und der JUDAS PRIEST-lastige Titeltrack sowie der recht gelungene Remake des TALK OF THE TOWN-Hit "Free Like An Eagle" kurzfristig Hoffnung aufkeimen, aber dann ist es auch schon vorbei mit der Melodic Metal-Herrlichkeit. Unterm Strich bleibt ein Album, das Melodic Metal-Freaks phasenweise wirklich vom Hocker blasen dürfte, aber mindestens genauso oft nur für ein laues Lüftchen sorgt. Der Namensvetter, der schnellste Mäuserich von Mexiko hat da wohl etwas mehr Puste

Sonny

Trackliste: 1. Flash Of The Blade - 2. Desires Of The Flesh - 3. Electric Stalker - 4. Do You Know Where The Kids Go - 5. Free Like An Eagle - 6. Men With Medals - 7. Dominator - 8. Spit In The Hand That Feeds You - 9. Make Love In Red - 10. Shock The Nation - 11. Trial By Fire - 12. Lust And Desire

Thanks to Birgitt @ GerMusica


JACKSON STONE BAND/ Double Live
  • Band: Jackson Stone Band
  • Albumtitel: Double Live
  • Spielzeit: CD1 + CD2: 84:01 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Just For Kicks
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 17.01.2006
  • Wertung: 1/ 10

Review:
Jungs, so langsam reicht es aber wirklich was den Release von CDs angeht. Besagte JACKSON STONE BAND ist eiEn Coverband, die Hits andere Bands äußerst mäßig nachspielt, veröffentlichT auf einem Doppel-Live-Album, aufgenommen in einer erbärmlichen Qualität mit einem 2-Spur-Cassetten-Recorder über Raummikros in einer nahezu leeren Halle vor ein paar Besoffenen.
Was bitte soll das? Bewerbungsdemo für das lokale Stadtfest?

Ironfinger

Trackliste: CD1: 1. Dark Eyed Cajun Woman - 2. Cocaine - 3. Mustang Sally - 4. Sweet Home Alabama - 5. Whats Your Name - 6. Tush - 7. Its All Over Now - 8. Rocky Mountain Way
CD2: 1. Dreams I'll Never See - 2. Simple Man - 3. Gimme the Wheel - 4. Rock Me Baby - 5. Takin' Care of Business - 6. Stormy Monday - 7+. Sweet Home Chicago

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music

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Last Update: Tuesday, 25. April 2006
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Sonny