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Review:
"Fuel To The Fire"
ist weder ein neues Studioalbum, noch eine "Greatest Hits"-Scheibe im
üblichen Sinne. Vielmehr hat sich die Hannover Hard Rock-Institution mit diesem
Silberling den Traum verwirklicht einige ihrer eigenen Klassiker nochmals
aufzunehmen und sozusagen eine Brücke zwischen Tradition und Aktualität zu
schlagen. Dieses Thema gewinnt allein durch die Tatsache, dass weder Charlie
Huhn noch Fernando Garica als Sänger mit von der Part sind, an Brisanz.
Stattdessen ist die Band um das Gitarren-/ Produzenten-Duo Tommy Newton und
Herman Frank das Wagnis eingegangen sich mit einem neuen Sänger an
Band-Klassiker wie z. B. "Standing Like A Rock", "Temples Of
Gold" oder "Check’s In The Mail" heranzuwagen. Obwohl Sänger
Jioti Parcharidis (HUMAN FORTRESS) einen guten Job abliefert und sich unbedingt
hinter den Qualitäten seiner Vorgänger nicht zu verstecken braucht, bin
ich nicht restlos davon überzeugt, dass sich die Herrschaften mit dem
Aufpolieren ihrer Hits einen Gefallen getan hat. Zugeben, die 12 Nummern präsentieren
sich im Grundgerüst kaum verändert, aber meiner Meinung nach hat das Material
durch die neuen Arrangements und die Modernisierung nicht nur einen gehörigen
Teil seines ursprünglichen Charmes eingebüsst, sondern auch seine
Unbeschwertheit (oder sollte man Unschuld sagen ;-) verloren. Die neue Nummer
"I Felt It Coming" kommt hingegen ganz ungezwungen und knackig aus den
Boxen, sodass auch die alten Fans – trotz der modernen Klänge – auf den
echten "Instict"-Nachfolger neugierig sein dürften.
| Trackliste: | 1. Standing Like A Rock - 2. Dont Tell No Lies - 3. Take The Pace - 4. Running Scared - 5. Temples Of Gold - 6. Rock The Neighbours - 7. I Felt It Coming -8. Backseat Rider - 9. Rock n Roll Kids Forever - 10. Rebel Ready - 11. On The Loose - 12. Check s In The Mail - 13. So They Run |
Thanks to Britta & Kerstin @ Armageddon Music
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Review:
Bei PROTO~KAW handelt es sich um die Ur-Formation von KANSAS um den Songwriter
und Multi-Instrumentalisten Kerry Livgren, die nach der Veröffentlichung von "Early
Recordinds From Kansas 1971-1973" (2001) mit "Before Became
After" (2004) einen nicht nur überraschenden, sondern auch prickelnden
Neustart gewagt hat. Nun liegt mit "The Wait Of Glory" der Nachfolger
vor, der dem geneigten Fan unweigerlich klarmachen dürfte, dass es sich bei
diesem exzellent bestückten Sechszylinder keinesfalls um ein Projekt, sondern
im eine in sich gefestigte Band handelt. Dieser Eindruck wird vor allem durch
die spannend arrangierten Nummern wie dem Opener "Nevermore", der
durch die Kombination aus einer wehmütig-düsteren Stimmung und orientalischen
Elementen eine ganz eigenartige Atmosphäre aufbaut, und fesselnden bzw. gefühlvollen
Improvisationsstücke wie "When The Rains Come" oder "The
Virgil", sowie dem stampfend-soullastigen Rocker "Old Nummer 63"
vehement untermauert. Ich persönlich bin auch noch von der etwas gewöhnbedürftigen
und heiteren Reggae-Jazz-Nummer "Osvaldo’s Groceries", die durchaus
aus den Gehirnwindungen eines STEVE VAIs entsprungen sein könnte, äußerst
angetan. Meines Erachtens ein Muss für die traditionellen Fans von KANSAS!
Zumal die Scheibe in der Special-Edition mit einer DVD aufwartet, die einen
Live-Mitschnitt des PROTO~KAW-Auftritts beim letztjährigen „Nearfest“ enthält.
| Trackliste: | 1. Nevermore 9:15 - 2. Relics of the Tempest 5:06 - 3. When the Rains Come 8:54 - 4. On the Eve of the Great Decline 4:49 - 5. Physic 5:42 - 6. At Morning's Gate 3:08 - 7. Melicus Gladiator 4:50 - 8. The Vigil 7:18 - 9. Old Number 63 6:50 - 10. Osvaldo's Groceries 3:15 - 11. Picture This 6:30 - Bonus Track: 12. One Fine Day 4:32 |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Obwohl uns der Gitarrist/ Sänger PAT TRAVERS und Drummer-Ikone CARMINE APPICE
erst vor gut fünf Monaten mit dem Konzert-Mitschnitt "Live
At The House Of Blues" beglückt haben, lassen sie mit "Bazooka" ihr neues Studio-Album
vom Stapel. Der "It Takes A Lot Of Balls"-Nachfolger setzt sich aus
packenden Studioversionen einiger Live-Favoriten der beiden Ausnahmemusiker, von
denen besonders der zackige Boogie "Livin’ Alone", der Groover
"Snortin’ Whiskey" und Rockabilly-lastige Kracher "Boom, Boom
(Out Go The Lights)" einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, und zwei
Coverversionen ("Politican"/ CREAM, "Last Child"/ AEROSMITH),
denen die Herrschaften u. a. durch die Mithilfe der TOTO-Recken Bobby Kimball
(Gesang) und Steve Lukather (Gitarre) ordentlich einen eigenen Stempel aufdrücken,
sowie vier brandneuen Nummern zusammen. Von den neuen Kompositionen wissen das lässige
"Misfortunate One" und die Blues-Dampfwalze "Babylon Baby"
auf Anhieb zu überzeugen. – Furztrocken und Rockig eben! Wer schon mit dem
bereits erwähnten 2004er Debüt des Duos etwas anfangen konnte, dürfte von
"Bazooka" höchstwahrscheinlich begeistert sein, auch wenn es sich
hier in Wirklichkeit nicht um ein Album mit komplett neuem Material handelt.
| Trackliste: |
1. Evil - 2. Disappear - 3. Superstition - 4. Crash & Burn - 5. Livin' Alone - 6. Misfortunate One - 7. Last Child - 8. Snortin' Whiskey - 9. Boom, Boom (Out Go The Lights) - 10. Politician - 11. Babylon Baby - 12. Bazooka |
Thanks to Alfie @ Music Avenue
weitere Reviews über PAT TRAVERS &
CARMINE APPICE:
PAT TRAVERS & CARMINE APPICE/ Live At The House Of Blues
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Im Falle von RITUAL muss ich
Mut zur Lücke bekennen, denn obwohl die Schweden es bereits auf drei
Studioalben gebracht haben, ist mir der Vierer nahezu gänzlich unbekannt.
Lediglich Sänger Patrik Lindström ist mir durch sein Mitwirken auf den letzten
KAIPA-Alben bekannt. Der Sound, den sie unter dem Deckelmantel des Folk Prog
Rocks kreiert haben, erstreckt sich vom Rock ’N’ Roll und 70er Hard Rock über
Doom ("Did I Go Wrong") bis hin zum Jazz ("Seasong For The Moomin
Pappa"), natürlich gepaart mit einer gehörigen Portion Folk und Groove
("Explosive Paste"). Auf dem hier zu besprechenden Live-Doppelalbum,
das während der Europa-Tour 2004 mitgeschnitten wurde, bietet die Band einen
erlesenen und umfassenden Überblick durch ihre bisherige Schaffensperiode.
Also, genau das richtige für Leute, die – wie ich – bisher noch nicht mit
RITUAL in Berührung gekommen sind. Während sich der übermächtige Stampfer
"Really Something" und die Acoustic-Nummer "Humble Descision",
das auch locker auf einer JIMMY PAGE & ROBERT PLANT-Scheibe hätte stehen können,
oder das munter drauflos rockende bzw. röhrende 10min-Epos "Soltary
Man" als Highlights auf dem ersten Silberling herauskristallisieren, bildet
das 9minütige Acoustic-Medley, das mit Folk-Elementen bestickt ist, und das
mitsingtaugliche "Do You Wanna See The Sun" die Höhepunkte auf der
zweiten CD. Natürlich bietet dieses Album mit u. a. "Think Like A Mountain"
oder "Seasong For The Moomin Pappa" auch genügend abgefahrenen und
reichlich „schrägen“ Stoff für Prog-Puristen. Ein abwechslungsreiches
Album mit unglaublich viel Live-Atmosphäre!
| Trackliste: | CD1: 1. Vision Quest 3:24 - 2. What Are You
Waiting For 3:36 - 3. Typhoons Decide 5:41 - 4. Really Something 3:39 - 5.
Moomin Took My Head 4:13 - 6. Infinite Justice 6:25 - 7. Humble Decision
4:03 - 8. Once The Tree Would Bloom 4:01 - 9. Did I Go Wrong 5:43 - 10. Think
Like A Mountain 4:49 - 11. Solitary Man 10:08 CD2: 1. Dinosaur Spaceship 5:54 - 2. Explosive Paste 4:46 - 3. Acoustic Medley 8:38 - 4. Mother You’ve Been Gone For Much Too Long 10:31 - 5. Do You Wanna See The Sun 5:27 - 6. Big Black Secret 7:32 - 7. Seasong For The Moomin Pappa 10:45 |
Thanks
to Detlev @ InsideOut Music
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Meistens bin ich von Veröffentlichungen, bei denen Tommy Denander seine Hände
mit im Spiel hat, doch ziemlich angetan, aber die Scheibe von SPEEDY GONZALES
vermag mich auch nach zig Durchläufen nicht wirklich zu überzeugen. Das fängt
beim nett-rockenden Opener "Flash Of The Blade", der mit ziemlichen schwachbrüstigen Chören
aufwartet an, und hört beim speedig-laschen Rausschmeißer "Lust And
Desire" auf. Zwar lassen der Kracher "Desires Of The Flesh", der
nicht zuletzt wegen seiner fetzigen Riffs und seines catchy Refrains zum
kollektiven Headbangen bzw. munteren Mitsingen auffordert, und der JUDAS
PRIEST-lastige Titeltrack sowie der recht gelungene Remake des TALK OF THE
TOWN-Hit "Free Like An Eagle" kurzfristig Hoffnung aufkeimen, aber
dann ist es auch schon vorbei mit der Melodic Metal-Herrlichkeit. Unterm Strich
bleibt ein Album, das Melodic Metal-Freaks phasenweise wirklich vom Hocker
blasen dürfte, aber mindestens genauso oft nur für ein laues Lüftchen sorgt.
Der Namensvetter, der schnellste Mäuserich von Mexiko hat da wohl etwas mehr
Puste ![]()
| Trackliste: | 1. Flash Of The Blade - 2. Desires Of The Flesh - 3. Electric Stalker - 4. Do You Know Where The Kids Go - 5. Free Like An Eagle - 6. Men With Medals - 7. Dominator - 8. Spit In The Hand That Feeds You - 9. Make Love In Red - 10. Shock The Nation - 11. Trial By Fire - 12. Lust And Desire |
Thanks to Birgitt @ GerMusica
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Review:
Jungs, so langsam reicht es aber wirklich was den Release von CDs angeht.
Besagte JACKSON STONE BAND ist eiEn Coverband, die Hits andere Bands äußerst mäßig
nachspielt, veröffentlichT auf einem Doppel-Live-Album, aufgenommen in einer
erbärmlichen Qualität mit einem 2-Spur-Cassetten-Recorder über Raummikros in
einer nahezu leeren Halle vor ein paar Besoffenen.
| Trackliste: | CD1: 1. Dark Eyed Cajun Woman - 2. Cocaine
- 3. Mustang Sally - 4. Sweet Home Alabama - 5. Whats Your Name - 6. Tush
- 7. Its All Over Now - 8. Rocky Mountain Way CD2: 1. Dreams I'll Never See - 2. Simple Man - 3. Gimme the Wheel - 4. Rock Me Baby - 5. Takin' Care of Business - 6. Stormy Monday - 7+. Sweet Home Chicago |
Thanks
to Nicole @ Just For Kicks Music
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Reviews for January 2006 (release date 01.01. - 10.01.2006)
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Update: Tuesday, 25. April 2006
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