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DRAGONFORCE/ Inhuman Rampage
  • Band: DragonForce
  • Albumtitel: Inhuman Rampage
  • Spielzeit: 56:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Noise Records/ Sanctuary Records
  • Vergleichbare Bands: Helloween, Stratovarius
  • Veröffentlichung: 10.01.2006
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Das 2003er Debüt "Valley Of The Damned" ließ stellenweise ja schon erahnen zu welchen Taten die Engländer fähig sind, und mit dem Nachfolger "Sonic " straften sie all die bösen Zungen lügen, die DRAGONFORCE als überflüssigen HELLOWEEN/ STRATOVARIUS-Klon tituliert haben. Mit "Inhuman Rampage" dürfte die Band nun auch den letzten Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen, denn ihr drittes Album ist wohl ohne jeden Zweifel das ausgereifteste und filigranste, welches das Sextett bisher eingespielt hat. Auch tempomäßig scheinen DRAGONFORCE noch ein Scheit nachgelegt zu haben, denn auf ihrem neuen Werk wird ein atemberaubendes Doublebass-Feuerwerk entfacht, ohne dabei auf Melodien, die verdammt gute Laune verbreiten, und auf musikalische/ instrumentale Filigranarbeit zu verzichten. So drängen sich unter den acht Metal-Hymnen, die bis auf zwei Ausnahmen immer knapp an der 7min-Grenze schnuppern oder sogar darüber hinausreichen, vor allem der gnadenlos galoppierende Opener "Through The Fire And Flames", das recht spannend aufgebaute und abwechslungsreiche "Cry For Eternity" oder das abschließende "Trail Of Broken Hearts" – der langsamsten und zugleich gefühlvollsten Nummer – als Anspieltipps auf. Klar, dass die Vergleiche zu den oben genannten Bands nach wie vor präsent sind, aber DRAGONFORCE ist definitiv auf dem besten Wege sich dauerhaft als feste Größe in diesem Genre zu etablieren.

Sonny

Trackliste: 1. Through the Fire and Flames (7:21) - 2. Revolution Deathsquad (7:52) - 3. Storming the Burning Fields (5:19) - 4. Operation Ground and Pound (7:44) - 5. Body Breakdown (6:58) - 6. Cry for Eternity (8:12) - 7. The Flame of Youth (6:41) - 8. Trail of Broken Hearts (5:57) - 9. Enhanced Section (Backstage footage & Windows theme)

Thanks to Oliver @ s2marketing


ERIC MANTEL/ The Unstruck Melody
  • Band: Eric Mantel
  • Albumtitel: The Unstruck Melody
  • Spielzeit: 78:56 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Hotlistic Music Entertainment/ US-Import
  • Vergleichbare Bands: Toto, Hendrix, Joe Satriani in Ruhephase, Eric Johnson
  • Veröffentlichung: 08.01.2006
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Mit dieser CD wird „Chicago’s best kept secret“ der Öffentlichkeit vorgestellt: ERIC MANTEL. Dieser Mann feierte Ende der 80er/ Anfang der 90er Jahre mäßige Erfolge, die allerdings in Gitarristenkreisen großen Anklang fanden. So durfte er dann bei Konzerten von JOE SATRIANI, VINNIE MOORE und anderen als Opener fungieren. Trotzdem blieb er weit hinter den Erfolgen dieser Herren zurück. Als Grunge dann die Welt der Musik betrat, ging für ERIC MANTEL ebenselbige unter. Vielleicht gelingt es ihm aber jetzt mit diesem Silberling eine breitere Masse auf sich aufmerksam zu machen. Ihn stilistisch einzuordnen fällt schwer, zu viele Stile vereint er alleine auf dieser CD. In 20 Songs nimmt er uns mit auf seine musikalische Reise seiner Einflüsse. Und die reichen von Pop über Rock, Hardrock, Jazz, Country bis hinein ins Indische und alle möglichen Richtungen. Interessant dabei zu beobachten ist, dass scheinbar die Songs für die Gitarre geschrieben wurden. Während bei den o. g. Flitzefingern sich alles auf die Gitarre focusiert, gibt die Gitarre bei ERIC MANTEL den Songs noch den letzten Schliff. Sein Können stellt er dabei ganz klar unter Beweis. Dass er nicht nur frickeln kann, sondern auch singen, beweist er in 8 der 20 Stücken. Nun hat er nicht ein Shouterorgan wie z. B. Steve Lukather (TOTO), aber seine Stimme pflanzt sich angenehm in die Hörgänge. Interessant ist das Intro, welches sich erst nach dem Hören der ganzen CD als logisch erweist. Sicherlich ist der Witz mit der Radiosenderverstellung nicht wirklich neu, aber was er daraus gemacht hat, ist interessant. Ich habe das Intro erst nach dem letzten Lied begriffen, als ich mir die Scheibe dann noch mal von vorne angehört habe. Netter Gedanke. Sollte Eric nach 30 Jahren im Musikbusiness und über 3.500 Gitarrenschülern jetzt nicht der Erfolg gelingen, der ihm zusteht, wird diese Scheibe wahrscheinlich eine weitere Perle sein, die nicht entdeckt werden sollte. Schade wär’s drum.

Friedemann

Trackliste: 1. The Unstruck Melody (3:10) - 2. Tribute (4:40) - 3. The Simple Things (6:37) - 4. The Real You (3:59) - 5. Tai Chi (5 :31) - 6. Shine On (3 :50) - 7. Under A Different Lite (4:14) - 8. Merry Go Round (4:11) - 9. Why So Lonely (4:06) - 10. Exit 10 (3:43) - 11. Intermission (0:45) - 12. Gloria (3:50) - 13. Affectionately Yours (3:50) - 14. There Are No Words (3:56) - 15. Wings of Fire (4:35) - 16. Only Want Your Love (3:35) - 17. True Home (4:07) - 18. Finger Pickin' Country (2:17) - 19. The Unstruck Melody (Reprise) (1:20) - 20. Don't Let the Day Go By (5:14) 

Moritz @ Gordeon Music


PINK FLOYD/ London 1966/ 1967
  • Band: Pink Floyd
  • Albumtitel: London 1966/ 1967
  • Spielzeit: 28:00 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Snapper/ Pink Floyd
  • vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 07.01.2006
  • Wertung: 4/ 10

Review:
Tja, dieses Schicksal muss wohl jede Band durchleben, welche es je zu Weltruhm gebracht hat. Die Rede ist von der totalen Verwertung aller tonalen Restschnipsel, die sich irgendwo in dubiosen Archiven finden lassen. So auch in diesem Fall. Auf CD gebannt wurden die ersten beiden Aufnahmen welche je unter dem Namen PINK FLOYD getätigt wurden, noch in der Erstbesetzung Barrett, Mason, Waters und Wright. Zu hören ist eine recht krude Sechziger-Instrumental-LSD-Mucke in Mono(!), gebannt auf 2 Titel, welche einer abenteuerlichen Tonbandkonservierung entsprungen sein müssen. Die Kunsthochschule, welche die meisten Bandmitglieder durchlaufen haben, lässt grüßen. Das beigefügte Enhanced-Video-Material lies sich leider auf meinem Mac nicht abspielen, daher kann ich es auch nicht darüber urteilen. Ich würde sagen, für Fans, die alles haben wollen, durchaus interessant, für den normalen PINK FLOYD-Musikkonsumenten eher etwas gewagt.

Ironfinger

Trackliste: 1. Interstellar Overdrive - 2. Nick's Boogie - 3. Bonus Enhanced Video Content: Full length film of interstellar overdrive - 4. Interviews capturing the London scene in the late 60s - 5. Overview with director Peter Whitehead

Moritz @ Gordeon Music

weitere Reviews über PINK FLOYD:
PINK FLOYD/ In Their Own Word - Reflections On "The Wall" (DVD)
PINK FLOYD/ Inside - A Critical Review 1967 - 1996 (DVD) (Guest-Review)


DROWN INCORPORATED/ Momentum
  • Band: Drown Inc.
  • Albumtitel: Momentum
  • Spielzeit: 43:21 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: TTS Media Music/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Pantera, Machine Head
  • Veröffentlichung: 02.06.2005
  • Wertung: 5/ 10

Review:
Ja, da hat sich jemand sehr stark mit den oben genannten Bands beschäftigt, um nicht zu sagen kopiert bis ins Detail, ohne aber jemals die Spritzigkeit der Originale zu erreichen. Das Ergebnis klingt bemüht, aber leider ohne die nötige Eigenständigkeit, die einfach von Nöten ist um sich mittelfristig beim Zuhörer einen festen Platz zu sichern. Hier wird jeder zur Zeit immer noch das Original vorziehen, schau’n wir mal ob sich im Laufe der Zeit eine Weiterentwicklung bei der Band zu Originalität einstellt.

Ironfinger

Trackliste: 01. Momentum - 02. Until the light ends - 03. Anti Love - 04. Unwanted - 05. Beyond Myself - 06. Godsleep - 07. Billed - 08. Take what's left - 09. Dead Story - 10. Sad Sky - 11. Mindfist

Torsten @ TTS Media Music

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Last Update: Sunday, 10. September 2006
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