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Review:
Das 2003er Debüt
"Valley Of The Damned" ließ stellenweise ja schon erahnen zu welchen
Taten die Engländer fähig sind, und mit dem Nachfolger "Sonic "
straften sie all die bösen Zungen lügen, die DRAGONFORCE als überflüssigen
HELLOWEEN/ STRATOVARIUS-Klon tituliert haben. Mit "Inhuman Rampage" dürfte
die Band nun auch den letzten Kritikern den Wind aus den Segeln nehmen, denn ihr
drittes Album ist wohl ohne jeden Zweifel das ausgereifteste und filigranste,
welches das Sextett bisher eingespielt hat. Auch tempomäßig scheinen
DRAGONFORCE noch ein Scheit nachgelegt zu haben, denn auf ihrem neuen Werk wird
ein atemberaubendes Doublebass-Feuerwerk entfacht, ohne dabei auf Melodien, die
verdammt gute Laune verbreiten, und auf musikalische/ instrumentale
Filigranarbeit zu verzichten. So drängen sich unter den acht Metal-Hymnen, die
bis auf zwei Ausnahmen immer knapp an der 7min-Grenze schnuppern oder sogar darüber
hinausreichen, vor allem der gnadenlos galoppierende Opener "Through The
Fire And Flames", das recht spannend aufgebaute und abwechslungsreiche
"Cry For Eternity" oder das abschließende "Trail Of Broken
Hearts" – der langsamsten und zugleich gefühlvollsten Nummer – als
Anspieltipps auf. Klar, dass die Vergleiche zu den oben genannten Bands nach wie
vor präsent sind, aber DRAGONFORCE ist definitiv auf dem besten Wege sich
dauerhaft als feste Größe in diesem Genre zu etablieren.
| Trackliste: | 1. Through
the Fire and Flames (7:21) |
Thanks to Oliver @ s2marketing
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Review:
Mit dieser CD wird „Chicago’s best kept secret“ der Öffentlichkeit
vorgestellt: ERIC MANTEL. Dieser Mann feierte Ende der 80er/ Anfang der 90er
Jahre mäßige Erfolge, die allerdings in Gitarristenkreisen großen Anklang
fanden. So durfte er dann bei Konzerten von JOE SATRIANI, VINNIE MOORE und
anderen als Opener fungieren. Trotzdem blieb er weit hinter den Erfolgen dieser
Herren zurück. Als Grunge dann die Welt der Musik betrat, ging für ERIC MANTEL
ebenselbige unter. Vielleicht gelingt es ihm aber jetzt mit diesem Silberling
eine breitere Masse auf sich aufmerksam zu machen. Ihn stilistisch einzuordnen fällt
schwer, zu viele Stile vereint er alleine auf dieser CD. In 20 Songs nimmt er
uns mit auf seine musikalische Reise seiner Einflüsse. Und die reichen von Pop
über Rock, Hardrock, Jazz, Country bis hinein ins Indische und alle möglichen
Richtungen. Interessant dabei zu beobachten ist, dass scheinbar die Songs für
die Gitarre geschrieben wurden. Während bei den o. g. Flitzefingern sich alles
auf die Gitarre focusiert, gibt die Gitarre bei ERIC MANTEL den Songs noch den
letzten Schliff. Sein Können stellt er dabei ganz klar unter Beweis. Dass er
nicht nur frickeln kann, sondern auch singen, beweist er in 8 der 20 Stücken.
Nun hat er nicht ein Shouterorgan wie z. B. Steve Lukather (TOTO), aber seine
Stimme pflanzt sich angenehm in die Hörgänge. Interessant ist das Intro,
welches sich erst nach dem Hören der ganzen CD als logisch erweist. Sicherlich
ist der Witz mit der Radiosenderverstellung nicht wirklich neu, aber was er
daraus gemacht hat, ist interessant. Ich habe das Intro erst nach dem letzten
Lied begriffen, als ich mir die Scheibe dann noch mal von vorne angehört habe.
Netter Gedanke. Sollte Eric nach 30 Jahren im Musikbusiness und über 3.500
Gitarrenschülern jetzt nicht der Erfolg gelingen, der ihm zusteht, wird diese
Scheibe wahrscheinlich eine weitere Perle sein, die nicht entdeckt werden
sollte. Schade wär’s drum.
| Trackliste: | 1. The Unstruck Melody (3:10) - 2. Tribute (4:40) - 3. The Simple Things (6:37) - 4. The Real You (3:59) - 5. Tai Chi (5 :31) - 6. Shine On (3 :50) - 7. Under A Different Lite (4:14) - 8. Merry Go Round (4:11) - 9. Why So Lonely (4:06) - 10. Exit 10 (3:43) - 11. Intermission (0:45) - 12. Gloria (3:50) - 13. Affectionately Yours (3:50) - 14. There Are No Words (3:56) - 15. Wings of Fire (4:35) - 16. Only Want Your Love (3:35) - 17. True Home (4:07) - 18. Finger Pickin' Country (2:17) - 19. The Unstruck Melody (Reprise) (1:20) - 20. Don't Let the Day Go By (5:14) |
Moritz @ Gordeon Music
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Review:
Tja, dieses Schicksal muss wohl jede Band durchleben, welche es je zu
Weltruhm gebracht hat. Die Rede ist von der totalen Verwertung aller tonalen
Restschnipsel, die sich irgendwo in dubiosen Archiven finden lassen. So auch in
diesem Fall. Auf CD gebannt wurden die ersten beiden Aufnahmen welche je unter
dem Namen PINK FLOYD getätigt wurden, noch in der Erstbesetzung Barrett, Mason,
Waters und Wright. Zu hören ist eine recht krude
Sechziger-Instrumental-LSD-Mucke in Mono(!), gebannt auf 2 Titel, welche einer
abenteuerlichen Tonbandkonservierung entsprungen sein müssen. Die
Kunsthochschule, welche die meisten Bandmitglieder durchlaufen haben, lässt grüßen.
Das beigefügte Enhanced-Video-Material lies sich leider auf meinem Mac nicht
abspielen, daher kann ich es auch nicht darüber urteilen. Ich würde sagen, für
Fans, die alles haben wollen, durchaus interessant, für den normalen PINK
FLOYD-Musikkonsumenten eher etwas gewagt.
| Trackliste: | 1. Interstellar Overdrive - 2. Nick's Boogie - 3. Bonus Enhanced Video Content: Full length film of interstellar overdrive - 4. Interviews capturing the London scene in the late 60s - 5. Overview with director Peter Whitehead |
Moritz @ Gordeon Music
weitere Reviews über PINK FLOYD:
PINK FLOYD/ In Their Own Word - Reflections On "The Wall"
(DVD)
PINK FLOYD/ Inside
- A Critical Review 1967 - 1996 (DVD) (Guest-Review)
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Review:
Ja, da hat sich jemand sehr stark mit den oben genannten Bands beschäftigt, um
nicht zu sagen kopiert bis ins Detail, ohne aber jemals die Spritzigkeit der
Originale zu erreichen. Das Ergebnis klingt bemüht, aber leider ohne die nötige
Eigenständigkeit, die einfach von Nöten ist um sich mittelfristig beim Zuhörer
einen festen Platz zu sichern. Hier wird jeder zur Zeit immer noch das Original
vorziehen, schau’n wir mal ob sich im Laufe der Zeit eine Weiterentwicklung
bei der Band zu Originalität einstellt.
| Trackliste: | 01.
Momentum
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Torsten @ TTS Media Music
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Update: Sunday, 10. September 2006
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