The Home Of ROCK & METAL HEAVEN

HARTMANN/ Out In The Cold
  • Band: Hartmann
  • Albumtitel: Out In The Cold
  • Spielzeit: 52:29 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Whitesnake, Martin Stenmarck, Richard Marx
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Oliver HARTMANN werden wahrscheinlich die meisten Besucher von seiner Zeit bei AT VANCE her kennen. Fast drei Jahre nach seinem Ausstieg bei den deutschen Melodic Power Metallern und einigen Gastspielen bei diversen Rock-Opern (AVANTASIA, GENIUS, ANIA) kommt er dieser Tage mit seinem Solo-Debüt um die Ecke. Fernab von früheren metallischen Tagen setzt der variantenreiche Sänger auf "Out In The Cold" überraschend auf traditionelle AOR- und bombastische Hard Rock-Klänge, die aus wohldosierten modernen Elementen (z. B. "The Same Again") ihre Frische ziehen. Im Laufe von einem Dutzend Songs pflügt Oliver HARTMANN durch sämtliche Gefühlsfelder - mal zackig hart ("Who Do You Think That You Are"), mal rockig sanft ("Can You Tell Me Where Love Has Gone") oder mal sehr gefühlvoll und verträumt ("The Journey"). Phasenweise stößt er dabei in Sphären eines DAVID COVERDALEs oder JÖRN LANDEs vor, wie sich am besten am treibenden Opener "Alive Again" oder der leicht dampfenden Zugnummer "How Long" festmachen lässt. Die wohl hochkarätigsten Perlen sind für mich die leicht röhrende und eingängige Rock-Hymne "What If I", die Ballade "I Will Carry On" und der finale Killer "Into The Light". Während letztere Nummer atmosphärisch gut zum "Bandits"-Soundtrack gepasst hätte, verleitet besagte Ballade aufgrund ihrer irisch/ schottischen Passagen und den geschickt eingeflochtenen Streicherarrangements von Michael „Miro“ Rodenberg (u. a. LUCA TURILLI) zum Träumen. Die Qualität der musikalischen Darbietungen übertragt sich auch voll und ganz auf die Produktion, bei der Oliver HARTMANN von Sascha Paeth (u. a. RHAPSODY, KAMELOT, EDGUY) unterstützt wurde. Dieses prickelnde Album verdeutlicht, dass Herr HARTMANN nicht nur zur ersten Garde der deutschen Vocal-Akrobaten gehört, sondern auch ein ausgezeichneter Songwriter und ernstzunehmender Gitarrist ist.

Sonny

Trackliste: 1. Alive Again - 2.  Out In The Cold - 3. Brazen 4. The Same Again - 5. I Will Carry On - 6. What If I - 7. How Long - 8. The Journey - 9. Who Do You Think That You Are - 10. Listen To Your Heart - 11. Can You Tell Me Where Love Has Gone - 12. Into The Light

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über OLIVER HARTMANN:
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AT VANCE/ Dragonchaser


ALEENA/ Aleenas Café
  • Band: Aleena
  • Albumtitel: Aleenas Café
  • Spielzeit: 51:38 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Lionheart Records/ Schweden-Import
  • Vergleichbare Bands: Sheryl Crow, Avril Lavigne, Lisa Marie Presley, Alanis Morrissette, Dolly Parton
  • Veröffentlichung: 27.04.2005
  • Wertung: 9/ 10

Review:
ALEENA wird den Freunden der progressiven Klänge höchstwahrscheinlich durch ihre Mitwirkung an den KAIPA-Alben der jüngeren Vergangenheit bekannt sein, dass der blonde Engel aber auch auf Solopfaden wandert, dürfte hierzulande nur den absoluten Insidern bekannt sein. Fernab von Progressive Rock-Gefilden präsentiert sich ALEENA auf
ihrem Solo-Debüt als sehr ausgebuffte Songwriterin und facettenreiche Sängerin. "Aleenas Café" bietet während der 14 Songs eine eingängige und mitreißende Mischung aus Country und Rock. Während der Opener "Milk In My Coffee", eine perfekte Melange aus traditionellen und zeitgemäßen Country darstellt, entpuppt sich der von Loops und Samples durchsetzte Stampfer "Butt Naked" (genialer Refrain/ extrem hitverdächtig) als Rocknummer der Marke AVRIL LAVIGNE meets LISA MARIE PRESLEY. Anderseits scheut sie sich nicht davor zurück rhythmisch schleichende Balladen wie "Natural Power" in Manier von DOLLY PARTON vorzutragen, ohne sich dabei aber in kitschigen Wirren zu verstricken. Die Juwelen auf einer ausschließlich mit Perlen bestückten Scheibe sind der Midtempo-Kracher "Your Selfest Self", das atmosphärisch-swingende "Too Young To Know" oder das schmissig-relaxte "Modern Times", bei dem u. a. die Einflüsse von den BEATLES leicht durchschimmern. Gänsehaut pur bieten das melancholische "Fading Away", bei dem ALEENAs sanfter Gesang nur von der Acoustic-Klampfe und einem Cello begleitet wird, und das mit verträumten Flötenparts verfeinerte "Hello Warrior". Eine geniale Scheibe, die sowohl in ihren rockigen, als auch in den ruhigen Momenten auf Anhieb zu überzeugen weiß. Man kann nur hoffen, dass sich auch bald in unseren Breiten ein geeignetes Label finden wird, denn Hitpotenzial besitzt "Aleenas Café" zuhauf.
Vorerst ist das Album nur als Schweden-Import (z. B. unter www.ginza.se/index.aspx?artnr=15158) zu ergattern.

Sonny

Trackliste: 1. Milk In My Coffee - 2. Butt Naked - 3. Me And Tommy - 4. Natural Power - 5. Your Selfest Self - 6. Hey Now - 7. You Better Believe It - 8. Love Is - 9. Fading Away - 10. Modern Times - 11. Love Your Love - 12. Too Young To Know - 13. Hello Warrior - 14. I Came To Say Goodbye 

Thanks to Robert @ Lionheart Records


YVONNE MOORE/ Put Out The Trash
  • Band: Yvonne Moore
  • Albumtitel: Put Out The Trash
  • Spielzeit: 53:40 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Pläne Records/ BMG
  • Vergleichbare Bands: Ana Popovic, Anastacia (stimmlich)
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Dass die Schweiz als Gütesigel für traditionellen Hard Rock gilt, ist ja nicht sonderlich neu, aber dass unser Nachbarland auch ein guter Nährboden für Funk/ Soul-Rock ist, dürfte sich noch nicht sonderlich über die eidgenössischen Grenzen hinausgesprochen haben. Aber mit "Put Out The Trash" von YVONNE MOORE, die von ihren Landsleuten schon als JANIS CHOPLIN der Schweiz gehandelt wurde, dürfte sich an diesem Zustand rasch etwas ändern. Denn auf ihrem mittlerweile vierten Album präsentiert sie eine prickelnde Mischung aus Soul, Funk und Blues, mit der sie auch die Soul- und Funk-Freaks hierzulande begeistern dürfte. Gelegentlich wird der anspruchsvolle und eingängige Stil-Mix auch noch von spritzigen Swing/ Jazz-Elementen ("I Wanna Sing, Ma"/ "Things Come A Loose") und karibischen Beats ("Not My Day") durchzogen. Obwohl sich das ganze Album auf einem konstant hohen Level abspielt, möchte ich das fetzig-rockende "Lift Me Up", das mit mitreißenden Gospelparts zu begeistern weiß, und "The Dead Don’t Stay Buried, bei dem die Tasten ordentlich fliegen und die Hammond mächtig röhrt, zu den Highlights auf "Put Out The Trash" küren. Weitere Anspieltipps wären das bedächtig stampfende "No More Time" und die Funk-Perle "Fear And Vanity". Ein fesselndes Album für all diejenigen, denen ANASTACIA vielleicht eine Schippe zu kommerziell klingt. Fette 8 Punkte!

Sonny

Trackliste: 01. Put Out The Trash [4:01]  - 02. The Garden [4:15]  - 03. Fear And Vanity [4:45] - 04. Your Love [4:14]  - 05. Paradise (Is Right Here) [4:40]  - 06. Not My Day [4:34] - 07. The Light Of Love [3:49]  - 08. I Wanna Sing, Ma [4:56] - 09. Lift Me Up [4:15]  - 10. The Dead Don't Stay Buried [4:01]  - 11. One More Time [4:21] - 12.Things Come A Loose [3:26]

Thanks to Jochen @ Pläne Records

 


LIQUID HORIZON/ Urban Legends
  • Band: Liquid Horizon
  • Albumtitel: Urban Legends
  • Spielzeit: 46:25 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Deutschland
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: ??.04.2005
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Die meisten Alben, die unter dem Deckmantel des progressiven Metals veröffentlicht werden, zeugen zwar von der instrumentalen Fähigkeit und Detailverliebtheit der beteiligten Musiker, aber im Ohr des Zuhörers klingt diese technischversierte Musikrichtung nicht selten sperrig, schwerverdaulich und uneingängig. Ganz anderes verhält es sich allerdings beim ersten „full length“-Album von LIQUID HORIZON, denn das Quartett hat es im Laufe der neun Nummern geschafft, instrumentale Kabinettstückchen mit leichtverdaulichen und eingängigen Melodiepassagen/ Refrains in Einklang zu bringen. Dabei geht die Band um Sänger/ Gitarrist Oliver Kilthau (ex-SAVAGE HEART) mal modern riffend ("Twenty 4 Hours"), mal fast brachial ("Walk On Water"), mal mörderisch groovend ("Superstar") und mal sehr einfühlsam ("Forever") ans Werk. Die Highlights auf "Urbans Tale" sind ohne Zweifel das orientalisch untermalte "All Coasts" und der balladesk-nachdenkliche Finisher "Brave New World", der sich mit „Streicher“-Passagen in den Gehörgängen des aufmerksamen Zuhörers breit macht. Obwohl hier vier Meister ihres Faches vertreten sind, möchte ich das Organ von Oliver Kilthau gesondert hervorheben, denn er hat den vom gefühlvollen Hauchen über packend-rockigen Gesang bis hin zum gemäßigten Screaming alles drauf. Fazit: Die Heppenheimer haben in Eigenregie ein beachtlich gut produziertes Album fabriziert, das bei jedem Prog-Freak ohne Probleme Anklang finden müsste und förmlich nach einem Plattendeal schreit.
Apropos: Zu kaufen gibt’s das gute Stück unter www.liquidhorizon.de

Sonny

Trackliste: 01. 24 Hours - 02. All Cost - 03. Free World - 04. Walk On Water - 05. Forever - 06. Superstar - 07. Urban Legends - 08. Up And Away - 09. Brave New World

Thanks to Marc @ Liquid Horizon


THE MIGHTY ORQ/ Milk Money
  • Band: The Mighty Orq
  • Albumtitel: Milk Money
  • Spielzeit: 55:32 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Just For Kicks
  • Vergleichbare Bands: Boogie Stuff, Steve Ray Vaughan, Bruce Springsteen
  • Veröffentlichung: 30.04.2005
  • Wertung: 8/ 10

Review:
MIGHTY ORQ sind ein Power-Trio aus Houston/ Texas um den gleichnamigen Gitarristen und Sänger, das mit "Milk Money" sein mittlerweile drittes Album (inkl. des Live-Albums "Ghost Train") vorstellt. Während der zwölf eindrucksvollen Nummern zeigt der Bandleader – begleitet von Bassistin Jessica Will und Drummer Matt Johnson – wie mächtig groovend, rau und (gleichzeitig) gefühlvoll astreiner Blues Rock sein kann. Hauptverantwortlich für diese Eigenschaften sind natürlich das rotzig-sägende Gitarrenspiel und das rau-gefühlvolle Organ des Frontmanns. Mir persönlich gefallen besonders die ruhigen – sehr emotionalen – Momente wie die soulgetränkte Ballade "Heaven Sent" oder der abschließende Schleicher "2 a.m.", den Bassistin Jessica mit hauchzarten Background-Gesang veredelt. Aber auch der bärenstarke Southern-Groover "Sweet Inbetween" oder der gehörig stampfende "Weak Ender" lassen das Blues Rock-Herz unweigerlich höher schlagen. Fazit: "Milk Money" ist ein unabdinglicher Pflichtkauf für Blues Rock-Anhänger.
Hierzulande bekommt ihr die stimmungsvolle und verdammt gute Eigenproduktion bei www.justforkicks.de

Sonny

Trackliste: 1. Devil At Your Back (3:49) - 2. Unholy Getdown (4:10) - 3. Heaven Sent (5:23) - 4. Sweet In Between (4:43) - 5. Carry Me Home (4:47) - 6. Don’t Wanna (4:27) - 7. Long Gone (4:30) - 8. She Lets Me Lie (3:42) - 9. Won’t Let Go (6:16) - 10. Walk Away (5:56) - 11. Weak Ender (3:41)

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music


CHRIS NORMAN/ One Acoustic Evening - Live At The Private Music Club

Review:
Was soll das nun? CHRIS NORMAN auf Rock & Metal Heaven?
Keine Angst, wir sind mit nichten zu Softies mutiert. Aber es wird wohl nur wenige Rockfans unter den End30ern geben, der ihren Einstieg zur harten Mucke nicht über SMOKIE vollzogen haben. Also alles pure Nostalgie? Nicht nur, denn der einstige Frontmann der englischen Supergroup aus den 70ern hat sich – trotz seines Ausstiegs bei SMOKIE zu Beginn der 80er – in den letzten 2 ½ Jahrzehnten nicht nur als Solokünstler in der Szene halten, sondern auch seine treue Fangemeinde ausbauen und so manchen Erfolg feiern können. Zuletzt wurde ihm wohl durch seinen Sieg bei der PRO7-Show „Comeback – Die große Chance“  wieder gesteigertes Medien-Interesse entgegengebracht. Dieser Tage wird seine 30jährige Schaffensperiode mit einem/r ganz besonderen Event/ Veröffentlichung gewürdigt: Nach der bayrischen Hard Rock-Institution BONFIRE ist er nun der zweite Gast im Privat Music Club, der vor einem handverlesenen Publikum in der sehr lockeren und intimen Atmosphäre des Studios einen Acoustic-Set spielen darf. Während der fast 100minütigen Show präsentierte er ein grandioses Best Of-Programm, das sowohl die Mega-Hits von SMOKIE als auch die Höhepunkte seiner Solo-Karriere zum Inhalt hatte. So präsentiert uns der ausdruckstarke Sänger SMOKIE-Evergreens wie das verträumte "Mexican Girl", das mächtig stampfende "It’s Your Live" und das liebessehnsüchtige "If You Think You Know How To Love Me", das untermalt ist von dezenten Streichparts, in ganz lockeren und relaxten Acoustic-Gewand neben Songs aus seinem letzten Studio-Album "Break Away". Nummern wie das druckvolle "Breathless" und der schmissige Midtempo-Klopfer "Don’t You Cry", der aufgrund seiner einprägsamen Passagen zum Mitträllern ermuntert, sowie die schwärmerische "Drift Away" fügen sich nahtlos zwischen den allseits bekannten SMOKIE-Klassikern ein. Ein besonderes Highlight dieser CD stellt das "Growing Years"-Medley dar. Im Rahmen der gleichnamigen Nummer huldigt er mit Auszügen aus "Gamblin’ Man" (LONNIE DONEGAN), "Lucille"  (LITTLE RICHARD), "You Can’t Do That"  und "Twist & Shout" (BEATLES) die Interpreten, die ihn seit seiner frühesten Jugend  musikalisch beeinflusst haben. Weitere Glanzlichter dieser packenden Veranstaltung sind die Ballade "Still In Love With You", die stellenweise ziemlich stark an "To Love Somebody" von den BEE GEES erinnert, und das erdige "It’s Alright" vom 2003er Album "Handmade", das unverwechselbares SMOKIE-Flair in sich trägt, sowie das rockige "If I Get Lucky" ("Reflections"/ 1994), das mit Sing-Along-Chören a la OLIVER ONIONS spielt. Die zweite CD, die im Laufe des Donauinsel-Festes 2004 in Wien vor über 50.000 Zuschauern mitgeschnitten wurde, bringt dann das ans Tageslicht, was seine treuesten Fans insgeheim schon immer vermutet haben: CHRIS NORMAN ist tief im Herzen ein echter Rocker. Diese Tatsache unterstreicht nicht nur das fetzige "Big Chance"-Medley, das u. a. den BRYAN ADAMS-Klassiker "Summer Of ’69" und den KNACK-Kulthit "My Sharona" beinhaltet, sondern auch sämtliche Interpretationen der SMOKIE-Nummern (z. B. "I’ll Meet You At Midnight", "Lay Back In The Arms Of Someone" oder "Don’t Play Your Rock ’N’ Roll To Me"), die alle einen ordentlichen Zacken rotziger und rockiger um die Ecke kommen als die dazugehörigen Originale. Aber auch der Show-Opener und Titeltrack seines aktuellen Studio-Werks "Break Away" oder das bassschwangere "Too Much (And Not Enough)" schlagen in die selbe Kerbe. Ein besonderes Zuckerl für die Anhänger der härteren Gangart dürfte gar die fantastische Interpretation der schmissigen LED ZEPPELIN-Nummer "Rock & Roll" darstellen. Natürlich darf bei einem Festival dieser Größe auch sein größter Solo-Hit "Midnight Lady" aus dem Schimanski-Tatort "Der Tausch" nicht fehlen. Diese Nummer besitzt überraschend viel Live-Potenzial, sodass ich mich doch stark wundern muss, warum es diese Nr. 1-Single nicht zu Acoustic-Ehren in den Private Music Club-Studios gebracht hat. Dies wäre – wenn man so will – auch schon der einzigste Kritikpunkt an diesem äußerst unterhaltsamen Doppeldecker. Kurzum: Während "One Acoustic Evening" mehr ein Fall für die romantisch-verträumten und entspannenden Augenblicke des Lebens ist, donnert die Bonus-CD "Live At Vienna" erfreulich fetzig und rockig aus den Boxen... Ein wunderschöner Kontrast, wie ich finde. Also, auf dieser Veröffentlichung müsste eigentlich jede Fraktion voll auf ihre Kosten kommen. Einfach umwerfend!!!
P.S. unter dem selben Titel wurde auch zeitgleich eine aufwendig gestaltete Doppel-DVD veröffentlicht, aber dazu in Kürze mehr....

Sonny

Trackliste: CD 1:
One Acoustic Evening - live at the Private Music Club
1. Sweet Surrender - 2. Breathless - 3. Mexican Girl - 4. Don't You Cry - 5. The Night Has Turned Cold - 6. It’s Your Life
- 7. If You Think You Know How To Love Me - 8. Drift Away - 9. Living Next Door To Alice - 10. Red Hot Screaming Love - 11. If I Fell - 12. The Growing Years Medley [The Growing Years | Gambling Man | Lucille | You Can't Do That | Twist & Shout] - 13. Needles And Pins - 14. Still In Love With You - 15. It's Alright - 16. Oh Carol - 17. If I Get Lucky

CD 2:
Live in Vienna
1. Break Away - 2. I’ll Meet You At Midnight - 3. Lay Back In The Arms Of Someone - 4. Stumblin' In - 5. Without Your Love - 6. If You Think You Know How To Love Me - 7. Living Next Door To Alice - 8. Too Much (And Not Enough) - 9. Big Chance Medley [Big Chance | Midnight Hour | Summer Of ´69
| My Sharona | With A Little Help From My Friends] - 10. Don’t Play Your Rock & Roll To Me - 11. Midnight Lady - 12. Rock & Roll

Thanks to Uwe @ e-m-s music


THE COOL WATERS BAND/ A Rose Petal To The Metal
  • Band: The Cool Waters Band
  • Albumtitel: A Rose Petal To The Metal
  • Spielzeit: 41:44 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Molar Mass Produktions/ Just For Kicks
  • Vergleichbare Bands: Allman Brothers, Maroon 5, The Black Crowes, Harem Scarem
  • Veröffentlichung: 27.04.2005
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
THE COOL WATERS BAND sind eine fünfköpfige Kappelle um das Gebrüderpaar Greg (Vocals/ Gitarren) und Dan Waters (Gitarren) aus Wisconsin/ USA, die sich laut CD-Info dem Southern-lastigen Rock ’N’ Roll gepaart mit Einflüssen von BOB MARLEY und LED ZEPPELIN verschrieben hat. So strange wie die Umschreibung klingt, hört sich auch die Musik der Mannen an. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass ein paar Durchläufe von Nöten sind, bis sich
"A Rose Petal To The Metal" richtig entfalten kann. Das markanteste Erkennungsmerkmal der Band ist wohl der Gesang von Greg, der phasenweise an einen glänzend aufgelegten Harry Hess erinnert. Besonders in Songs wie "Legends" oder "2 Car Garage", das von ständigen Rhythmus-/ Tempowechseln dominiert wird und mit coolen Trompeten-Einlagen überrascht, sind die Vergleiche zum HAREM SCAREM-Fronter mehr als berechtigt. Als Highlights kristallisieren sich der zackige und bassgeschwängerte Stampfer "Don’t Forget Where You Came From" sowie der schmissige und countrylastige Rocker "Blue Ridge", der sich wie eine schnaubende Dampflokomotive durch die Gehörgänge walzt, heraus. Weitere Anspieltipps wären das wuchtige "Not Coming Home", das aufgrund seiner romantisch-melancholischen Bläserparts trotzdem eine gewisse Ruhe ausstrahlt, und der CCR-lastige Kracher "The White Line". Ob allerdings die eingangs erwähnte Umschreibung seine Richtigkeit hat, wage ich wirklich zu bezweifeln. Nichtsdestoweniger sollten die Fans der genannten Vergleichsbands unbedingt "A Rose Petal To The Metal" antesten.
Ordern könnt ihr den Silberling hierzulande unter www.justforkicks.de

Sonny

Trackliste: 1. Legends - 2. Don't Forget Where You Came From - 3. It Keeps Getting Faster - 4. No Use Denying - 5. Not Coming Home - 6. 2 Car Garage - 7. On My Mind - 8. Blue Ridge - 9. The White Line - 10. Willow Creek

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music


HOUSE OF NOT/ The Walkabout Of A. Nexter Niode: Part 2 - Sexus
  • Band: House Of Not
  • Albumtitel: Sexus – Part II of „The Walkabout“
  • Spielzeit: 61:16 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Freakstreet Productions/ Just For Kicks
  • Vergleichbare Bands: U2 meets Pink Floyd and tries to rock
  • Veröffentlichung: 26.04.2004
  • Wertung: 6/ 10

Review:
So ganz erschließt sich mir die musikalische Ausrichtung der o.g. Band noch nicht ganz. Recht funky, auch rockig, zuweilen soulig, nur der Einsatzbereich für die Mucke will mir nicht ganz bewusst werden. Live kann ich mir das Ganze recht interessant vorstellen, aber auf Konserve fehlen die klaren Hooks um als „Sing-a-long“ in der Großhirnrinde kleben zu bleiben. Auf der anderen Seite ist der Einsatzbereich als „Elevator-Music“ auch deplaziert, da das Teil zu sehr schiebt. Dem Plattenfirmeninfo nach handelt es sich um den zweiten Teil einer fünfteiligen „Odyssey“, worum es inhaltlich jedoch geht, bleibt leider auf der Strecke. Von daher bleiben unter dem Strich 14 Titel, welche nicht unangenehm auffallen, aber auch keinen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Tja, schwierig...

Axel „Ironfinger“ Ritt

Trackliste: 1. Séance - 2. Voodoo Bitch - 3. Whitehouse 4. Lady In Waiting - 5. Icons - 6. Is That The Best You Can Do? - 7. Black Out - 8. Footnotes / Hurt - 9. State Of The Union - 10. Behind The Veil - 11. It's Your Mother - 12. Secret Garden - 13. Pipedream - 14. Chase The Dragon

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music


JAY MILES/ 9 Hours
  • Band: Jay Miles
  • Albumtitel: 9 Hours
  • Spielzeit: 55:14 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Jean Beauvoir, Chicago, Gary Moore, Michael Learns To Rock
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Normalerweise ist Westcoast eine Musikrichtung, die es nur sehr selten schafft mein wild pochendes Hard Rock- und Heavy Metal-Herz zu erweichen. Zu dieser äußerst rar gesäten Gattung darf sich auch nun auch "9 Hours" von JAY MILES zählen. Mit seinem Solodebüt sorgt der geborene Schweizer Jürg Eichmann schon seit längerer Zeit schon für ein ungewohnt sanftes Klangbild in RoMeHe-Wänden. Allein beim Anblick des LineUps dürfte es WC-Freaks und Soft Rock-Freunden das Herz in der Hose aufgehen, denn die liest sich beinahe wie ein „Who is who“ des Genres. So konnte JAY MILES z. B. solche Koryphäen wie Steve Lukather (Gitarre/ TOTO), C. J. Vanston (Keyboards/ u. a. RICHARD MARX) oder Neil Stubenhaus (Bass/ u. a. MICHAEL BOLTON) für sich gewinnen. Musikalisch bewegt sich JAY MILES in den ruhigen Momenten irgendwo zwischen JEAN BEAUVOIR ("Safe"/ "Still Believe") und CHICAGO ("Grandpa’s Chair"), während sich in den rockigeren ("Lonely") bzw. bluesigeren Nummern ("I Don’t Want To Hold You") sich durchaus auch Parallelen zu MICHAEL LEARNS TO ROCK oder GARY MOORE ziehen lassen. Diese äußerst abwechslungsreiche und erfrischende Mischung wird gekrönt durch den ausdruckstarken und gefühlvollen Gesang des Wahlamerikaners. Als Anspieltipp eignet sich im Grunde genommen jede der 13 Nummern, denn auf abebbende Phasen wartet auf "9 Hours" vergebens. Meine momentanen Faves sind der verträumte Opener "Everlasting Love", das dezent stampfende und modern angehauchte "I’m Still Breathin’" sowie der atemberaubende Soul-Mix von "Lonely". Auch wenn sich der Frühling vor der Türe momentan noch etwas betteln lässt, mit dieser Scheibe holt ihr euch die aufhellende Stimmung in eure Wohnung.

Sonny

Trackliste: Tracklisting: 01. Everlasting Love 4,13 - 02. I Dont Want To Hold You 4,34 - 03. Safe 4,10 - 04. Angel 4,13 - 05. Lonely 3,52 - 06. Still Believe In Love 4,13 - 07. What About Us 3,59 - 08. Sendin' Sll My Love 3,53 - 09. Back On The Street 4,20 - 10. Grandpa's Chair 5,15 - 11. I'm Still Breathin' 3,05 - 12. I Can't Make You Love Me 5,16
Bonustrack:
13. Lonely 3,52 (Bonustrack - Soul Mix)

Thanks to Sebastian @ MTM Music


LOST IN TEARS/ To No Avail
  • Band: Lost In Tears

  • Albumtitel: To No Avail

  • Spielzeit: 57:28 min

  • Plattenfirma/ Vertrieb: Locomotive Records/ Al!ve

  • Vergleichbare Bands: Moonspell, Type O Negative

  • Veröffentlichung: 25.4.2005

  • Wertung: 9/ 10

Review:
Obwohl LOST IN TEARS aus Finnland kommen, hören sie sich sehr nach einem Siteprojekt von MOONSPELL an, die aber bekannterweise aus Portugal kommen. Also, muss man wohl eher sagen das sie sehr von MOONSPELL beeinflusste Musik machen, diese Einflüsse aber durchwegs mit eigenen Inspirationen verfeinert haben. Insgesamt ist "To No Avail" ein sehr finsteres bzw. düsteres Album geworden, dem man auf keinen Fall anmerkt, dass es sich um ein Debüt-Album handelt, da das Ding doch sehr makellos und professionell eingespielt wurde. Die düstere Grundstimmung des Albums konnte über die gesamten 11 Tracks des Albums gehalten werden und passen perfekt zu der finstereren, geheimnisvollen Stimme, die uns fast eine Stunde durch die dunklen Geschichten dieser CD führt. Der herausragende Song dieses Scheibchens ist wohl "Assurance" (Nr. 6) der ein trauriges Liebesdrama erzählt und dies nicht nur textlich sondern auch musikalisch perfekt umgesetzt wurde (ein wahrer Herzschmerz-Song). Man muss klar sagen, dass zwar die Jahreszeit für derartige Alben wohl eher ungewöhnlich gewählt  ist, da sich derartige Musik doch eher im Winter gut verkauft, aber vielleicht haben die Jungs von LOST IN TEARS ja Glück, verdient haben sie sich das auf jeden Fall mit diesem Meisterwerk. Ein muss für jeden Gothic-Fan, ein klares Highlight oder sagt man Darklight?!? Egal wie, einfach anhören und dann am besten kaufen. Hier macht man auf keinen Fall etwas falsch! 

Christian

Trackliste: 1. On The Way - 2. Break Me Down - 3. Metamorphosis - 4. Betrayed - 5. Loss - 6. Assurance - 7. She Died - 8. Nothin More Nothing Less - 9. Shooting Star - 10. Felicity - 11. Summer Rain

Thanks to Patrycja @ Locomotive Music


METALIUM/ Demons Of Insanity - Chapter Five
  • Band: Metalium
  • Albumtitel: Demons Of Insanity – Chapter Five
  • Spielzeit: 66:19 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Armageddon Music/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: eigentlich keine mehr J
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Was sich bereits auf dem vierten Teil ihrer scheinbar nie endenden Konzept-Story angedeutet hat, wird auf "Demons Of Insanity" zur schonungslosen Wahrheit. Konnten sich METALIUM mit "As One" bereits von einigen Einflüssen freischwimmen, so hat das Quartett mit dem fünften Kapitel um seinen Helden Metalian (der hier – wie schon im letzten Akt – von seinem weiblichen Pandon Metaliana Unterstützung bekommt) auch die letzten „Fremdeinwirkungen“ (abgesehen von "Visions Of Paradise", das stark an das Hamburger Heavy Metal-Mutterschiff HELLOWEEN angelehnt ist) über Bord geworfen. Dadurch ist die Marschrichtung des Hamburger Metal-Flaggschiffs vielleicht nicht mehr so kompromisslos und geradlinig wie in der Vergangenheit. Dafür sorgen zunehmend sehr atmosphärische Parts (u. a. die Keyboards von Don Airey) und teilweise ziemlich progressiv anmutende Songstrukturen für die vielzitierte Eigenständigkeit und die unterschiedlichen Facetten. Grund für diese ständige Weiterentwicklung dürfte das seit drei Scheiben konstante LineUp sein, denn jeder der Herren ist nicht nur ein Meister seines Faches, sondern alle vier Musiker sind zudem noch sehr ausgefuchste Songwriter. Dieser Tatbestand wird dem geneigten Zuhörer vor allem beim Doublebass-Knaller "Sky Is Falling", der mit eindrucksvollen Gitarrenriffs bestückt ist, die selbst einen Jimmy Page vor Neid erblassen lassen dürften, oder der gewaltigen Stadion-Hymne "Destiny" und dem mächtig treibenden "Atrocity" eindrucksvoll vermittelt. Allerdings möchte ich das sehr atmosphärische 8min-Epos "Endless Believer", das neben dem perfekten Timing der Rhythmus-Fraktion Ratz/ Ehré von den sphärischen Keyboards von Don Airey (DEEP PURPLE) und der enormen Stimmbandbreite von Henning Basse profitiert, sowie die fein-dramatische Piano-Ballade "Silence Of The Night" (Gänsehaut garantiert!) gesondert hervorheben. Trotz aller Qualität werde ich den Eindruck nicht los, dass die Produktion von Lars Ratz diesmal etwas klarer und transparenter ausgefallen ist als noch auf "As One". Nichtsdestotrotz ist "Demons Of Insanity" dem Vorgänger auf allen Ebenen völlig ebenbürtig. 

Sonny

Trackliste: 01. Intro - 02. Power Of Time - 03. Demons Of Insanity - 04. Cyber Horizon - 05. Ride On - 06. Endless Believer - 07. Sky Is Falling - 08. Destiny - 09. Mother Earth - 10. Out Of The Silence - 11. Atrocity - 12. Silence Of The Night - 13. Visions Of Paradise - 14. One By One

Thanks to Britta @ Armageddon Music

weitere Reviews über METALIUM:
METALIUM/
As One - Chapter Four


STEVE SKAITH BAND/ Empires & Us
  • Band: Steve Skaith Band
  • Albumtitel: Empires & Us
  • Spielzeit: 46:19 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Pläne Records/ BMG
  • Vergleichbare Bands: Paul Simon, John Lennon und Sting goes Worldmusic
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Den Intimkennern der internationalen Singer/ Songwriter-Szene dürfte STEVE SKAITH als Sänger und musikalischer Kopf der englischen Band LATIN QUARTER ein Begriff sein. Ende des letzten Jahrtausends wanderte der Brite nach Mexiko aus. Das Umfeld seiner neuen „Heimat“ macht sich nun auch in der musikalischen Ausrichtung seines neuesten Album äußerst positiv bemerkbar. Auf
"Empires & Us", dem mittlerweile zweiten Album unter seinem eigenen Namen, verbindet er auf eindrucksvolle Weise seine im britischen Folk-Rock verrankten Wurzeln, sowohl mit spanischen ("The Special Relationship") und afrikanischen ("Come Alive"), als auch mit lateinamerikanischen und karibischen Rhythmen ("Other Mothers"). Gelegentlich schwirren sogar auch verspielte fernöstliche Klänge ("Near Me") und sentimental-countrylastiges Flair "(Don’t Give Me) Sweet Love" durch die magisch erfüllten Klangwelten. Gesanglich bewegt sich STEVE SKAITH dabei irgendwo zwischen PAUL SIMON ("The Big Pit"), JOHN LENNON ("Home") und STING ("Near Me"). Selten ist mir ein Worldmusic-Album untergekommen, das diesen Begriff auf so nachdenkliche – aber trotzdem eingängige und tanzbare –Weise gerecht wird wie "Empires & Us". Ich würde sogar soweit gehen und sagen, dass dieses Album den Ausdruck Weltmusik neu definiert. Ein wahrlich vielseitiges Album!!!

Sonny

Trackliste: 01. The Big Pit [3:56] - 02. Cut the cord [4:30] - 03. Keywords [3:52] - 04. The Special Relationship [4:58] - 05. Home [4:19] - 06. 5 Point Star [4.33] - 07. Other Mothers [3:18] - 08. (Don't give me) Sweeet love [4.32] - 09. Near me [2:35] - 10. The Aftermath [4:29] - 11. Come alive [6:32]

Thanks to Jochen @ Pläne Records

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STEVE SKAITH BAND/ Imaginary Friend


SUIDAKRA/ Command To Charge
  • Band: SuidAkra
  • Albumtitel: Command To Charge
  • Spielzeit: 47:21 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Armageddon Music/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Pro Pain, Sick Of It All
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Das Quartet SUIDAKRA bläst mit seinem nunmehr 7ten Studio-Album "Command to Charge"  (zu Deutsch: Befehl zum Angriff) zum sprichwörtlichen Angriff! Nach der weltweiten Veröffentlichung ihres 6 Albums "Signs For The Fallen" durch Century Media sind SUIDAKRA nicht mehr nur bei uns ein Geheimtipp für knüppelharten Hardcore der seinen amerikanischen Kollegen in nichts nachsteht! Der Titel der CD hält was er verspricht und so ist hier von Anfang bis zum Ende für die härtere Fraktion immer was geboten, seien es geile Deathcrowls (für die Arkondius Antonik verantwortlich ist), fette Riffs oder superderbes Doublebass-Gemetzel! Die 11 Tracks des neuen Album sind alle zusammen wirklich eine sehr gelungene Mischung die durch 2 Akustik-Songs (6 & 8) etwas aufgelockert und abgerundet werden. Meinen Geschmack nach ist das Highlight des Albums Track Nr 3, der mit seinem Dudelsack-Intro etwas an KORN erinnert und ansonsten mit wirkungsvollen Refrain und tollen Melodiebögen aufwarten kann! Was noch angemerkt werden sollte ist das der Sillberling im Digipak mit 2 Bonustracks + 2 Videos ausgeliefert wird, die aber in dieser Bewertung nicht berücksichtigt wurden, da mir das Material nicht zur Verfügung stand... Also, last euch überraschen! Alles in allem ist die neue Scheibe von SUIDAKRA ein klarer Kauftipp, also zuschlagen!

Christian

Trackliste: 01. Decibel Dance 4:15 - 02. C14_Measured By Infinity 5:17 - 03. Haughs Of Cromdale 0:29 - 04. The Alliance 4:15 - 05. A Runic Rhyme 1:49 - 06. Second Skin 4:50 - 07. Reap The Storm 4:26 - 08. Gathered In Fear 4:34 - 09. A Strange Perfection 5:26 - 10. Dead Man's Reel (instrumental) 4:17 - 11. The End Beyond Me 3:42

Thanks to Britta @ Armageddon Music


PEER GYNT/ Ten Years On The Road - Alive!
  • Band: Peer Gynt
  • Albumtitel: Ten Years On The Road – Alive!
  • Spielzeit: CD1: 61:18 min/ CD2: 30:50 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Musik Business Norway/ Norwegen-Import
  • Vergleichbare Bands: u. a. Brain Setzer, Jimi Hendrix
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Der norwegische Ausnahmegitarrist PEER GYNT ist mir erstmalig durch sein Album
"Fairytales" aufgefallen, bei dem der passionierte Trachtenanzugträger gekonnt die Folkmusik seiner nordischen Heimat mit dynamischen und kraftvollen Blues äußerst gekonnt in Einklang gebracht hat. Seither sind gut drei Jahre ins Land gezogen, in denen der "King Of The Mountain Blues" – wie ihn die einheimische Presse liebevoll nennt – tourtechnisch mächtig aktiv war. Einen umfassenden Einblick in diese jahrelange Live-Präsenz bietet das vorliegende Live-Doppelalbum "Ten Years On The Road – Alive!", auf dem sich nicht nur Songs aus dem eingangs erwähnten Album befinden, sondern auch ein paar sehr interessante Nummern aus seinen früheren Scheiben und einigen äußerst gekonnt in Szene gesetzte Coverversionen. So erinnert er z. B. beim straight rockenden "Greenlight Girl" (im Original von DOYLE BRAMHALL II & SMOKESTAKES) sehr stark an den jungen BRIAN SETZER oder interpretiert die STEVE RAY VAUGHAN-Nummer "Tell Me" auf seine ganz unorthodoxe Weise. Ein besonderes Kunststück ist ihm mit der Umsetzung des SKY HIGH-Gassenhauers "I Ain’t Beggin’" gelungen, denn dieser Song hört sich fast wie eine Kreuzung von BRYAN ADAMS "Long Gone" und NORMAN GREENBAUMs Eintagsfliege "Spirit In The Sky" an. Highlights der ersten CD sind für mich die schmissige "Suzy Q" (Album: "The King Of The Mountain Blues"), die PEER GYNT gemeinsam mit Bernie Marsden (ex-WHITESNAKE) geschrieben hat, und der verträumte Schleicher "Sams Café", bei dem unverkennbar Torstein Flakne (STAGE DOLLS) seine Hand im Spiel gehabt hat. Dass JIMI HENDRIX zu seinen Einflüssen gehört, deutet er nicht nur durch die ungebundene Spielweise seiner eigenen Nummern wie "I Can Tell" oder "To Be Your Man" an, sondern macht es mit der fantastischen Interpretation von "Little Wing" auf dem zweiten Silberling ganz offenkundig. Außerdem sollte man vielleicht noch erwähnen, dass die Folklore-Elemente bei den Song aus "Fairytales" zwar noch immer leicht präsent sind, aber in den Live-Versionen etwas in den Hintergrund treten. Somit kommen die Nummern live auch etwas rauer und rockiger rüber, was nicht zuletzt den atemberaubenden Gitarrensoli von Meister GYNT und der treibenden Rhythmusmaschine Lars Fish (Bass)/ B.P. Hovik zuzuschreiben ist. Ein starkes Live-Dokument!!! Wer – so wie ich – bisher noch nicht das Vergnügen hatte, sich von den außerordentlichen Live-Qualitäten eines PEER GYNT zu überzeugen, sollte sich "Ten Years On The Road – Alive!" auf keinen Fall entgehen lassen.
Da der Doppeldecker momentan nur als Import zu haben ist, empfiehlt es sich unter www.peergynt.net vorbeizuschauen. 

Sonny

Trackliste: CD1: 1. Greenlight Girl - 2. I Ain't Beggin' - 3. Suzy Q. - 4. I Can Tell - 5. To Be Your Man - 6. Please Please Babe - 7. Sams Café - 8. Livin' the Life Aint Easy - 9. Tell me - 10. I Can't Be Satisfied - 11. Peer Gynt-Guitarsolo - 12. B.P. Hovik-Drumsolo

CD2: 1. She's My Woman - 2. Little Wing - 3. Oh Well - 4. Fairytale - 5. Oh Well Part II - 6. Hallingcaster

Thanks to Peer @ Peer Gynt Band

weitere Reviews über PEER GYNT:
PEER GYNT/
Fairytale


SOUL SIRKUS/ World Play
  • Band: Soul SirkUS
  • Albumtitel: World Play
  • Spielzeit: 72:49 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 25.03.2005
  • Wertung: 8/ 10

Review:
SOULSIRKUS gehört momentan wohl zu den heißesten Hard Rock-Acts, welche die US-Szene zu bieten hat. Nachdem das Debüt bisher nur als Import über ihre Website zu haben war, konnte die Supergruppe um JOURNEY-Gitarrero Neil Schon und den Vorzeige-Entertainer JEFF SCOTT SOTO nun bei den italienischen Melodic Rock-Spezialisten einen Europa/ Asien-Deal an Land ziehen. Die Fraktion, die jetzt ein JOURNEY-lastiges Album mit JSS am Mikrofon erwartet haben, werden sicherlich enttäuscht sein. – Allerdings, der Fan, der ziemlich unvoreingenommen an "World Play" herangeht, der wird mit einer treibenden Mixtur aus traditionellen und modernen Melodic Hard Rock sowie den wohl heftigsten Riffing in der Karriere von Neal Schon belohnt. Wahrscheinlich ist die unerwartete Marschrichtung auch dafür verantwortlich, dass man einige Durchläufe benötigt, um zum teilweise etwas sperrigen Material den richtigen Zugang zu bekommen. Ist man allerdings mit der Scheibe mal warm geworden, dann entwickeln Songs wie der schwelgende Blueser "Soul Goes On" sowie der Rocker "Periled Divide", der stellenweise mit AC/DC-lastigen Gitarren aufwartet, und die bassschwangere "Another World" unwillkürlich ihre Killerinstinkte. Letztere Nummer würde aufgrund der songführenden Orient-Elemente wahrscheinlich auch eine außerordentlich gute Figur auf einem PAGE/ PLANT-Album machen. Außerdem weiß die Band, die durch Marco Mendoza (Bass/ WHITESNAKE) und Virgil Donati (Drums/ PLANET X, RING OF FIRE) vervollständigt wird, mit den Bonus-Tracks "Alive", der wohl eingängigsten Nummer auf "World Play", und der soul-/ funklastigen Hommage "James Brown" zwei weitere Blattschüsse zu setzen. Zudem unterstreicht die atemberaubende A Cappella-Nummer "My Love, My Friend" einmal mehr die Extra-Klasse eines JSSs. Lediglich die unsägliche Improvisationsnummer "Abailar To’ Mundo" korrigiert den äußerst positiven Gesamteindruck, den ich schon durch den US-Release (mit JOURNEY-Drummer Deen Castronovo) gewonnen habe, etwas nach unten. Fazit: SOUL SIRKUS sind nicht nur von den Namen der Akteure her eine Supergroup, sondern präsentieren sich auf "World Play" auch dementsprechend abwechslungsreich. Ich persönlich hoffe sehr, dass dies nicht die einzige gemeinsame Großtat dieser Herren bleibt, denn das die Starriege einen Heidenspaß bei den Aufnahmen gehabt hat, steht außer Frage!
Noch ein heißer Tipp für Sammler: Das Album wird in einer limitierten Ecolbook-Version mit einer Bonus-DVD im Gepäck veröffentlicht!

Sonny

Trackliste: 1. World Play - 2. Highest Ground - 3. New Position - 4. Another World - 5. Soul Goes On - 6. Alive   7. Periled Divide - 8. Peephole - 9. Abailar To' Mundo - 10. Friends To Lovers - 11. Praise - 12. My Sanctuary - 13. Coming Home - 14. My Love, My Friend - 15. Close The Door - 16. James Brown  

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


RUSSELL ALLAN'S ATOMIC SOUL/ Atomic Soul
  • Band: Russell Allen’s Atomic Soul
  • Albumtitel: Atomic Soul
  • Spielzeit: 50:11 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut/ SPV
  • Vergleichbare Bands: DIO, Glenn Hughes, Black Label Society, Rainbow
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 8/ 10

Review:
RUSSELL ALLEN dürfte vornehmlich den Freunden progressiver Klänge als Sänger bei SYMPHONY X bekannt sein. Obwohl ihn bei seinem Solo-Debüt mit Michael Pinella (Keyboards) und Michael Romeo (Gitarre) vorwiegend SYMPHONY X-Bandkollegen zur Seite standen, spielt sich "Atomic Soul" fernab von metallisch-progressiven Klangwelten ab. Stattdessen hat Meister ALLEN elf Songs für ein beinhartes 70er-lastiges, im Bluesrock verwurzeltes Rockalbum komponiert und arrangiert, wie sie erdiger, herzerfrischender und straighter nicht sein könnten. Angefangen von riffbetonten Rockern wie "Voodoo Man" über verträumt groovende Nummern wie "Angel" oder "Distance" bis hin zur orientalisch-verspielten LED ZEPPELIN-like Epic-Nummer "Gaia", ist alles vertreten was das 70er Rock-Herz begehrt. Außerdem besticht "Loosin’ You" durch seinen ordentlich stampfenden Rhythmus und "Saucey Jack" hätte wohl auch auf einem der letzten beiden GLENN HUGHES-Alben stehen können. Mit "We Will Fly" folgt dann wohl der melodischste und eingängigste Track auf "Atomic Soul". Ein überraschendes Album, das man in dieser Form von RUSSELL ALLEN nicht unbedingt erwarten konnte.

Sonny

Trackliste: 01. Blackout 04:52 - 02. Unjustified 03:43 - 03. Voodoo Hand 03:54 - 04. Angel 05:14 - 05. The Distance 04:49 - 06. Seasons of Insanity 04:20 - 07. Gaia 04:33 - 08. Loosin' You 04:01 - 09. Saucey Jack 04:02 - 10. We Will Fly 07:55 - 11. Atomic Soul 03:08

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


STEVE THORNE/ Emotional Creatures: Part One
  • Band: Steve Thorne
  • Albumtitel: Emotional Creatures: Part One
  • Spielzeit: 52:59 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: GEP/ InsideOut/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Pink Floyd im Drogenwahn
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 8/ 10


Review:
Mit durchaus guten und sehr vernünftig überdachten Texten kommt uns dieser Tage STEVE THORNE mit seiner eher sehr an CAT STEVENS oder alter PINK FLOYD-Manier angelehnten CD "Emotional Creatures: Part One" um die Ohren gesaust. Wobei die Texte bei dieser Art von Musik wohl an erster Stelle stehen und etlichen revolutionären Esprit verbreiten, wie er einst nur bei NEW MODEL ARMY zu finden war. Aber auch instrumental hat uns dieses Werk so einiges zu bieten. Wer hier etwa von DESTORTION geplagte Gitarren erwartet hat, wird erstmals gänzlich enttäuscht. Vielmehr findet man hier eher ruhige, langsame fast schon balladeske Songs die durch eine sehr dramatische, fast schon jammernde Stimme an Tiefe gewinnen können. Das ganze würde ich eher in die Sparte Folk einordnen und hat wohl mit Rock – wenn überhaupt – dann nur ansatzweise etwas zu tun. Wobei man sagen muss, dass diese Art von Musik auch etwas von der Power des Metal vermitteln kann und auf keinen Fall langweilig wird. Am besten ist der Opener "God Bless America", der wirklich etwas Dramatisches besitzt und einen sofort mit in den Abgrund reißt... also gut festhalten!
Insgesamt gesehen dürfte diese Scheibe wohl eher ein Fall für die reifere Generation unter euch sein.

Christian

Trackliste: 01. Here They Come - 02. God Bless America - 03. Well Outta That - 04. Ten Years - 05. Last Line - 06. Julia - 07. Therapy - 08. Every Second Counts - 09. Tumbleweeds - 10. Gone - 11. Goodbye

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


EVANSCAPPS/ Last Time
  • Band: Evanscapps
  • Albumtitel: Last Time
  • Spielzeit: 45:28 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: EC Ent. LLC/ Just For Kicks
  • Vergleichbare Bands: 3 Doors Down, Kid Rock
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
EVANSCAPPS ist ein gemeinsamer Sidekick von LYNYRD SKYNYRD-Basser Ean Evans (Gitarre, Bass) und 38 SPECIAL-Keyboader Bobby Capps, der sich hier auch als beachtlich guter Sänger erweist. Allerdings hat der Sound dieser Zusammenkunft recht wenig mit der Musik der beiden Southern Rock-Legende gemeinsam, vielmehr ist "Last Time" ein richtig fettes und modernes Hard Rock/ Heavy Metal-Ablum geworden, das ziemlich Rap-lastig aufgebaut ist und gelegentlich auch mit leicht progressiven Elementen ("Dead Is Rising") zu glänzen weiß. Aber so ganz können bzw. wollen sich die beiden nicht ihrer Wurzeln erwähren, denn der Midtempo-Stampfer "For Somethin’ Or For Nothin’" oder der Kracher "Walk" versprühen phasenweise ordentliches Southern Rock-Flair. Als Anspieltipps will ich euch das orientalische Riffmonster "Follow The Morning Sun" und die mystische Rock-Rap-Hymne "Stand Or Fall", die wahrscheinlich selbst ein KID ROCK nicht besser hinbekommen hätte, empfehlen. Die Highlights sind allerdings das monströs-eingängige "Why", das irgendwie an 3 DOORS DOWN erinnert, und die abschließende Ballade "Hole In My Head", die sich irgendwo zwischen NICKELBACK, METALLICA und LED ZEPPELIN abspielt. Produktionstechnisch wurde das Duo, das sich auch auf seinem Debüt als äußerst begabtes Songwriter-Team präsentiert, von Ben Fowler unterstützt, der schon diverse LYNYRD SKYNYRD-Alben mit einem voluminösen Sound veredelt hat. Hoffentlich beehren uns die Herren zu gegebenen Zeitpunkt mit einer Fortsetzung!

Sonny

Trackliste: 1. Hell If I Know - 2. Dead Is Rising - 3. Innocence - 4. Follow The Morning Sun - 5. For Somethin' Or Nothin' - 6. Stand Or Fall - 7. Why - 8. Walk - 9. Mississippi - 10. Anything Goes - 11. Hole In My Head

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music


EVIL MASQUERADE/ Theatrical Madness
  • Band: Evil Masquerade
  • Albumtitel: Theatrical Madness
  • Spielzeit: 45:33 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Frontiers Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Moahni Moahna, Axxis (Gesang), Richie Blackmore (Gitarren)
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Mit ihrem Debüt "Welcome To The Show" konnten die dänischen Symphonic Metaller einen recht vielversprechenden Einstand feiern. Ziemlich genau ein Jahr später findet die gelungene Vorstellung nun in "Theatrical Madness" ihre stilistische Fortsetzung und Weiterentwicklung. Wurde der theatralische Stil beim Vorgänger noch von neoklassischen Elementen dominiert, so wird diese Spielart auf dem neuen Album von den vermehrt progressiveren Passagen ("Bozo The Clown"/ phantastische Keyboards von Andrè Andersen/ ROYAL HUNT) in den Hintergrund gedrängt. Auch die Flitzefinger-Attacken a la YNGWIE MALMSTEEN sind kaum noch präsent, stattdessen hat sich Songwriter/ Gitarrist Henrik Flyman diesmal mehr von einem Herren namens Richtie Blackmore ("A Great Day To Die") inspirieren lassen. Diese kleine Stilkorrektur hat der Musik von EVIL MASQUERADE hörbar gut getan, denn das Material sprudelt irgendwie leichtverdaulicher und eingängiger aus den Boxen. Als Highlights sehe ich – neben beiden bereits erwähnten Nummern – den dramatisch-stampfenden "Witches Chant", dessen Text theater- und literarischinteressierten Besuchern wahrscheinlich aus William Shakespeares Drama "Macbeth" (4. Akt/ 1. Szene) bekannt sein dürfte, und "Other Ways To Babylon", das mit artistischen Keyboardeinlagen von Newcomer Mikkel Jensen ausgestattet ist. Mit diesem Album ist dem Quartett nicht nur der Spagat zwischen klassischem Metal-Bereich und moderner progressive angehauchter Musik gelungen, sondern auch ein weiterer Schritt in punkto Eigenständigkeit. Sehr beachtliche Vorstellung!

Sonny

Trackliste: 1. When Satan Calls - 2.Theatrical Madness - 3. Bozo The Clown - 4. Now When Our Stars Are Fading - 5. A Great Day To Die - 6. The Demolition Army - 7. Snow White - 8. Witches Chant - 9. Other Ways To Babylon - 10. The Dark Play - 11. Outro

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über EVIL MASQUERADE:
EVIL MASQUERADE/ Third Act
EVIL MASQUERADE/
Welcome To The Show


UNCHAIN/ Unchain
  • Band: Unchain
  • Albumtitel: Unchain
  • Spielzeit: 50:57 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Heaven/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: AC/DC, Krokus, Gotthard
  • Veröffentlichung: 25.04.2005
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Dass die Schweiz ein gutes Pflaster für erdigen Rock ’N’ Roll ist, wissen wir nicht erst seit den jüngsten Erfolgen von GOTTHARD und SHAKRA, denn schließlich sorgten KROKUS schon in den späten 70ern mit dieser Art von Musik weltweit für Furore. Jüngster Emporkömmling dieser Gattung sind UNCHAIN, die erst seit 2002 (anfangs unter dem Namen MINES) die heimischen Bühnen unsicher machen. Trotz dieser bisher überschaubaren Bandhistory präsentieren sich UNCHAIN auf dem selbstbetitelten Debüt ziemlich abgezockt, was wahrscheinlich an den ständigen Live-Aktivitäten der Band liegt. Zugegeben, der Fünfer erfindet den Rock ’N’ Roll weder neu, noch wartet er mit großen Überraschungen auf – trotzdem die Riffsalven der Schweizer strotzen einfach vor Explosivität und verbreiten schlichtweg Laune. Die Highlights wie das bluesgetränkte "Yesterday" (Marke AC/DC "Ride One"), der basswummernde Groover "Dark City" und die CHUCK BERRY-lastige Party-Nummer "Get It Live!" machen das Album zu einem gelungenen Debüt. Wenn man einen Kritikpunkt anführen möchte, dann wäre es vielleicht der Gesang von Tom Fischer, der an manchen Stellen vielleicht etwas zu „brav“ ausgefallen ist und Vergleiche zu Frank Tienemann (SEVEN SEALS) zulässt.
PS. es empfiehlt sich die CD ausspielen zu lassen, denn mit dem „hidden track“ "Klabuschterbeerle Blues" erwartet euch noch eine recht flockig interpretierte Nummer.

Sonny

Trackliste: 1. Can Stay In Hell - 2. Secret Garden - 3. Get It Live - 4. Sabrina - 5. Yesterday - 6. Steal My Baby - 7. Gotta Leave Your Mama - 8. Dark City - 9. Save Me

Thanks to Birgitt @ Germusica


LANA LANE/ Lady Macbeth

Review:
Eigentlich war ich bisher von jedem Album, das LANA LANE in ihrer bisher 10jährigen Solo-Karriere veröffentlicht hat, auf Anhieb begeistert, aber mit der Jubiläums-Scheibe habe ich zugegebenermaßen so meine Schwierigkeiten. Sicherlich, alles was die ungekrönte Königin des Symphonic Rock und ihr Göttergatte ERIK NORLANDER musikalisch anpacken, hat Format von dem andere Herrschaften nur träumen können. Aber das neue Konzept "Lady Macbeth", das – wie der Titel schon erahnen lässt –  auf Williams Shakespeares "Macbeth" basiert, lässt irgendwie die unglaubliche Magie vermissen, mit der das kreative Ehepaar (z. B. anhand des "Project Shangri-La" oder der fantastischen "Cover Collection") seine Zuhörer reihenweise in den Bann zieht. Mit dem sehr gefühlvollen "Our Time Know" (hat irgendetwas von ELVIS PRESLEYs "Falling In Love"), der hymnisch-groovenden Prog-Nummer "Summon The Devil" und dem treibenden Doublebass-Kracher "Keeper Of The Flame" hat LANA LANE tatsächlich auch Songs am Start, die genau diesen Tatbestand erfüllen. Letztere Nummer könnte ich mir sogar gut auf einem etwas härter ausgerichteten HEART-Album vorstellen. Ansonsten wird aber recht solide symphonische Hausmannskost geboten, von der sich das ohrenschmeichelnde "We Had The World", in dem LANA LANE stellenweise fast engelhaft ins Mikrofon haucht, und das prickelnde Instrumental "The Vision" noch etwas absetzen können. Unterm Strich bleibt also ein Album, mit drei Hammer-Nummern und zwei anspieltipptauglichen Aufhorchern – Nicht mehr und nicht weniger...

Sonny

Trackliste: 1. The Dream That Never Ends - 2. Someone To Believe - 3. Our Time Now - 4. Summon The Devil - 5. No Tomorrow - 6. Shine On Golden Sun - 7. The Vision - 8. Keeper of The Flame - 9. We Had The World - 10. Dunsinane Walls – Bonus video: Someone To Believe

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion

weitere Reviews über LANA LANE:
LANA LANE/ Gemini (Symphonic Rock-Tipp/ January 2007)
LANA LANE/ 10th Anniversary Concert (DVD/ CD) (Live Candy/ March 2006)
LANA LANE/
Storybook: Tales From Europe And Japan (DVD)
LANA LANE/
Return To Japan
LANA LANE/
Winter Sessions
LANA LANE/
Covers Collection


ANA POPOVIC/ Ana! Live In Amsterdam
  • Band: Ana Popovic
  • Albumtitel: Ana! Live In Amsterdam
  • Spielzeit: 67:44 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ruf Records
  • Vergleichbare Bands: Bonnie Raitt, Luther Allison, Stevie Ray Vaughan, John Lee Hooker
  • Veröffentlichung: 22.04.2005
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Schon mit ihren beiden Studio-Alben, welche die gebürtige Belgraderin bisher veröffentlich hat, konnte mich ANA POPOVIC für ihre moderne und grenzüberschreitende Art von Blues vom Fleck weg begeistern. Obwohl sie erst 29 Jahre alt ist, hat sie sich – aufgrund ihrer ständigen Live-Präsenz, ihrer frischen Interpretationen, ihres lebendigen Gitarrenspiels und ihrer atemberaubenden Stimme – in dem von Männern dominierten Genre einen erstklassigen Ruf erspielt und schon mit vielen Größen die Bühne geteilt. Folglich war es nur eine Frage der Zeit, wann uns Miss POPOVIC mir ihrer ersten Live-Scheibe beglücken wird. Das vorliegende Live-Dokument wurde während der Show am 30.01.2005 im Melkweg zu Amsterdam mitgeschnitten, bei welcher sich ANA POPOVIC & Begleitband in Höchstform und einer großartigen Spiellaune präsentierten. Setlisttechnisch lag der Schwerpunkt natürlich auf dem letzten Studio-Album "Comfort To The Soul", von dem allem voran die Interpretation des
HOWLIN' WOLF-Klassikers "Sittin' On Top Of The World", fetzig-röhrende "Love Me Again" und die geniale Instrumentalnummer "Navajo Moon" (Jimi Hendrix lässt grüßen!) das Publikum (und natürlich auch den Zuhörer ;-) vom Hocker reißen. Vom Debüt wurde leider nur das gefühlsbetonte "I Won’t Let You Down", in dem die begnadete Musikerin gesanglich fast in Sphären einer SHADE vorstößt, berücksichtigt. Des weiteren sind mit "My Man", das mächtig in den Allerwertesten kickt, und dem percussionbetonten „hidden track“ "Long Lost Love" zwei neue Nummern mit von der Partie, die aufs nächste Studioalbum der Künstlerin mächtig neugierig machen.
P.S. wem der akustische Genuss dieser wahrlich gelungenen Live-Darbietung nicht ausreicht, der sollte sich vielleicht auch nach der gleichnamigen DVD umschauen.

Sonny

Trackliste: 01. Intro - 02. Don't Bear Down On Me - 03. Sittin' On Top Of The World - 04. Love Me Again - 05. Comfort To The Soul - 06. Navajo Moon - 07. Night By Night - 08. Bigtown Playboy - 09. Won't Let You Down - 10. Jaco - 11. Long Way Home - 12. My Man - 13. Long Last Love (hidden track)

Thanks to Katrin @ Ruf Records


weitere Reviews über ANA POPOVIC:
ANA POPOVIC/
Comfort To The Soul


IMPERIAL CROWNS/ Preachin' The Blues Live! - Chapter 1, Verse 3
  • Band: Imperial Crowns
  • Albumtitel: Preachin’ The Blues Live! Chapter 1, Verse 3
  • Spielzeit: 73:57 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Ruf Records
  • Vergleichbare Bands: eine explosive Mischung, die so ziemlich alle Ecke des Blues Rocks abdeckt
  • Veröffentlichung: 22.04.2005
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Mit seinem zweiten Album
"Hymn Book" dürfte sich der US-Vierer um Sänger Jimmy Wood auch in der Blues Rock-Szene hierzulande einen Namen gemacht haben, zumal IMPERIAL CROWNS dieses Album in unseren Breiten ausgiebig betourt haben. Einen umfassenden Eindruck über die Live-Power der Band bietet "Preachin’ The Blues – Live!", das am 23. März 2004 während ihrer zweiten Deutschland-Show auf dem Crossroads-Festivals in der Bonner Harmonie vom WDR Rockpalast mitgeschnitten wurde. Dort präsentierten die IMPERIAL CROWNS eine fesselnde Zusammenstellung aus den explosiven Highlights ihrer beiden Studio-Alben. Vom selbstbetitelten Debüt wissen vor allem der Rockabilly-lastige und großartige Showopener "Preachin’ The Blues" sowie der extrem fetzige "Altar Of Love", der mit rotzig-geilen Harmonica-Parts brilliert, dem Publikum einen ordentlichen Tritt in den Allerwertesten zu versetzen. Mit dem radiotauglichen Rocker "(Simply) Just A Dream", der stellenweise an BRUCE SPRINGSTEEN erinnert, und dem gefühlvollen Schleicher "You Don’t Miss Your Water" vom aktuellen Studioalbum "Hymn Book" sorgen die spielfreudigen Mannen für stilistische Abwechslung. Als weitere Anspieltipps dieser großartigen Veranstaltung will ich euch noch "Big Boy", der das rotzige Flair der BEATLES in sich trägt, und das mit funkigen Riffs a la DEEP PURPLE unterlegte "Lil’ Death" empfehlen. Falls ihr bisher noch nichts von den IMPERIAL CROWNS gehört haben solltet, dann stellt "Preachin’ The Blues – Live!" das ideale Einsteiger-Objekt für euch dar. Zugreifen!!!
P.S. das Spektakel wurde auch bildtechnisch auf einer DVD gleichen Titels festgehalten.

Sonny

Trackliste: 01. Preachin' The Blues - 02. Lil' Death - 03. Praise His Name - 04. Big Boy - 05. (Simply) Just A Dream - 06. The River - 07. Altar Of Love - 08. Golden Girl - 09. Blues Au Gogo - 10. You Don't Miss Your Water - 11. Ramblin' Woman Blues

Thanks to Katrin @ Ruf Records


weitere Reviews über IMPERIAL CROWNS:
IMPERIAL CROWNS/ Hymn Book


FAIR HAVEN/ Ride
  • Band: Fair Haven

  • Albumtitel: Ride

  • Spielzeit: 31:49

  • Plattenfirma/ Vertrieb: ICR Intercontinetal Rock

  • Vergleichbare Bands: evtl. gemäßigte Pink Cream 69

  • Veröffentlichung: 22.04.2005

  • Wertung: 7/ 10

Review:
Ehrlich gesagt, hatte ich von dieser Band bisher noch nichts gehört. Dabei ist der hier vorliegende Output schon die Nummer 4 in der Geschichte von FAIR HAVEN. 1998 als Trio in der Schweiz mit einem kanadischen, gitarrespielenden Sänger gegründet, ging es schnell ins Studio. Bereits 1999 erschien das erste Album, gefolgt von Tournee und der nächsten Veröffentlichung im Jahr danach. Ein Jahr weiter wird aus dem Trio ein Quartett mit einem Neuzugang an der zweiten Gitarre. Zu viert stürmt man das nächste Studio und bringt 2002 CD Nummer 3 auf den Markt. Was folgt sind Tourneen durch die Schweiz und Kanada. Auf beiden Seiten des großen Meeres erspielt man sich immer mehr Fans, vorläufiger Höhepunkt ist der Auftritt als Opener für die TOTEN HOSEN, CLAWFINGER und andere auf dem größten Schweizer Open Air vor 40.000 begeisterten Rockfans. Mit dem neuen Silberling holt man sich Prominenz an die Regler und stellt sich mit Darran Grahn eine Mann an die Seite, der auch schon BON JOVI, MÖTLEY CRÜE und anderen zum guten Sound verhalf. Derzeit steht man noch mit diversen Vertrieben in Verbindung um die ersten Alben auch in den internationalen Vertrieb zu bekommen. Was hier aus den Boxen knallt ist guter Hardrock mit sehr melodiösen Gesangslinien. Im ersten Moment dachte ich, da käme etwas Neues von den verschollenen SAIGON KICK. So sehr erinnert die Melodieführung des ersten Liedes an diese. Aber 11 Stücke in 30 Minuten sind schnell abgehandelt und leider geht es auch manchem Song genauso: gehört und weg. Zu wenig Eigenständigkeit besitzen einige der Songs. Spaß macht die Scheibe trotzdem, geht sie doch ganz gut nach vorne ab. Bleibt zu hoffen, dass auch im Nachbarland Deutschland Fans auf FAIR HAVEN aufmerksam werden. Immerhin stellen sie den Beweis da, dass es neben GOTTHARD, SHAKRA und anderen Größen weiter gute Musik aus dem Land der Eidgenossen gibt.

Friedemann

Trackliste:

1. Lifechanges - 2. Into The Unknown - 3. Asking Forever (Why?) - 4. Ride Into The Sun - 5. Cunning Plan - 6. Healer - 7. Chaincrusher - 8. Polish my Ferrari - 9. No One's Home - 10. Sincere - 11. Before The Dawn

Thanks to Matto @ Fair Haven

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FAIR HAVEN/ Not Even Close


MAGELLAN/ Symphony For A Misanthrope
  • Band: Magellan
  • Albumtitel: Symphony For A Misanthrope
  • Spielzeit: 45:32 min                            
  • Plattenfirma/ Vertrieb: InsideOut/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Dream Theater, King Crimson, Kansas
  • Veröffentlichung: 18.04.2005
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Seit ihrem 91er Debüt Album "Hour of Restoration" bringen es MAGELLAN in gerade mal 15 Jahren jetzt erst auf ihr 6 reguläres Studio-Album. Also man kann beim besten Willen hier nicht von Workaholics sprechen, aber letzten Endes zählt wohl eher die Klasse und nicht die Masse. Und die bringen MAGELLAN ohne Zweifel mit, bei jedem ihrer bisher erschienenen Prog-Rock Scheibchen war immer eine deutliche Steigerung und deutliche neue Einflüsse zu bemerken. So auch diesmal mit "Symphony For A Misanthrope" haben es die Gebrüder Gardner (Trent & Wayne) mit Hilfe von zahlreicher namhafter Musiker (u. a. James LaBrie von DREAM THEATER oder Tony Levin von KING CRIMSON) geschafft ihren Horizont abermals um ein Stückchen auszuweiten! Insgesamt geht nun der Nachfolger ihres 2003 Werkes "Impossible Figures"  zwar in die gleiche Richtung, klingt aber noch mal ein Stückchen überdachter und ausgereifter.
Angefangen beim Opener "Symphonette" steigert sich die Scheibe dann unaufhaltsam über die nächsten 3 Tracks hin zum absoluten Höhepunkts des Albums "Cranium Reef Suite", das mit seiner Spielzeit von knapp 20 Minuten den Begriff „Suite“ wirklich verdient hat. Aber auch die restlichen 6 Songs haben es verdient genannt zu werden, da jeder von ihnen meiner Meinung nach ein kleines Meisterwerk ist, was die Verknüpfung aus Klassik und Rock angeht. Allen voran "Wisdom" ein kurzes Intermezzo das wirklich alle Schikannen des Prog Rocks in sich birgt.
Insgesamt muss man sich eingestehen, dass es MAGELLAN abermals geschafft haben, ihren sowieso schon hohen Standart nochmals etwas zu heben, und somit hat auch diese CD das Prädikat sehr empfehlenswert verdient!

Christian

Trackliste: 01. Symphonette (instrumental) - 02. Why Water Weeds? - 03. Wisdom - 04. Cranium Reef Suite - 05. Pianissimo Intermission (instrumental) - 06. Doctor Concoctor - 07. Every Bullet Needs Blood

Thanks to Detlev @ InsideOut Music


KING KOBRA/ Number One
  • Band: King Kobra

  • Albumtitel: Number One

  • Spielzeit: 48:38 min

  • Plattenfirma/ Vertrieb: Mausoleum Records/ Soulfood

  • Vergleichbare Bands: Unruly Child, Mark Free

  • Veröffentlichung: 18.04.2005

  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Bei der hier vorliegenden CD handelt es sich keineswegs um eine Greatest Hits-Compilation oder gar ein neues Album von KING KOBRA, sondern vielmehr um die Neuauflage von "The Lost Years" (1999), einer Collection aus sechs Demos und den besten fünf Tracks aus dem Album "III". Unter den Demo-Nummern befinden sich u. a. die Hymne "Fool In The Rain", der Groover "Overnite Love Affair" und der schleppende Stampfer "Poor Boy (You Are My Life)", die als Grundlage für den (2 Alben-)Deal bei Capitol Records dienten, aber bis dato nicht veröffentlicht wurden. Der treibende Rocker "Young Hearts Survive" und die eingängige Midtempo-Hymne "Lonely Nights" hingegen stammen aus Aufnahme-Sessions nach den beiden Klassiker-Alben "Ready To Strike" und "Thrill Of A Lifetime", bei denen noch Ausnahme-Sänger Mark Free zugegen war. Sehr interessant ist auch der Stadion-Rocker "Your Love’s A Sin", der mit einem packenden Sing-along-Chorus ausgestattet ist und vom kurzzeitigen Free-Nachfolger Marq Torien eingesungen wurde. Vom letzten Album aus der 80er-Ära, für das Johnny Edwards (später FOREIGNER/ "Unusual Heat") den Job hinterm Mikro inne hatte, wissen vor allem der Titeltrack dieser Compilation und "Walls Of Silence" mit dem Lebensgefühl besagter Zeit zu überzeugen. Lediglich der speedige "Redlight" und der etwas zu sehr kreischende Opener "Mean Street Machine" hinterlassen einen etwas schalen Nachgeschmack, aber nichtsdestotrotz bietet diese Zusammenstellung einen recht gelungenen Querschnitt über die Schaffensperiode dieser Kult-Band.

Sonny

Trackliste:

1. Mean Street Machine - 2. Fool In The Rain - 3. Young Hearts Survive - 4. Your Love’s A Sin - 5. Number One - 6. Walls Of Silence - 7. Lonely Nights - 8. Redline - 9. Perfect Crime - 10. Overnite Love Affair - 11. Poor Boy (You Are My Life)

Thanks to Alfie @ Mausoleum Records


L.A. GUNS/ Cocked And Reloaded (re-release)
  • Band: L.A. Guns

  • Albumtitel: Cocked And Reloaded

  • Spielzeit: 55:55 min

  • Plattenfirma/ Vertrieb: Mausoleum Records/ Soulfood

  • Vergleichbare Bands: Mötley Crüe, Cinderella,

  • Veröffentlichung: 18.04.2005

  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Bereits vor fünf Jahren haben L.A. GUNS ihr bisher erfolgreichstes Album "Cocked And Loaded" (1989/ Billboard-Charts #38) in der Besetzung Tracii Guns (Gitarren), Phil Lewis (Vocals), Mick Cripps (Gitarren/ Keyboards), Kelly Nickels (Bass) und Steve Riley (Drums) neu aufgenommen. Diese seinerzeit etwas untergegangene Neueinspielung des Klassikers erlebt nun per Mausoleum Records ganz zurecht seine Wiederveröffentlichung. Egal ob extrem rotzig ("Slap In The Face"), ob groovend bluesy ("Sleazy Come Easy Go") oder kompromisslos stampfend ("Never Enough"), die Songs haben trotz des moderneren Soundgewands nichts an ihrer ursprünglichen Rauheit eingebüßt. Als Highlights entpuppen sich die Ballade "Ballade Of Of Jayne", der AEROSMITH-lastige Groover "Give A Little" und der Stadion-Rocker "Wheels On Fire". Es ist schon bemerkenswert mit welchen Steherqualitäten die Band um GUNS N’ ROSES-Gründer Tracii Guns seit Jahren das schwachwehende Sleaze Rock-Fähnchen hochhalten - sei’s nun mit dem letzten Studioalbum ("Waking The Dead"/ 2002), einer Best Of-Compilation ("Golden Bullets"/ 2003), einer starken Coverscheibe ("Rips Off The Covers"/ 2004) oder – wie im vorliegenden Fall – mit einer Wiederveröffentlichung. Bleibt abschließend nur zu hoffen, dass L.A. GUNS auch bald wieder mit neuen Material von sich reden machen und zwar vor dem egozentrischen Axl Rose und seinen Statisten ;-)

Sonny

Trackliste:

1. Letting Go - 2. Slap In The Face - 3. Rip And Tear - 4. Sleazy Come Easy Go - 5. Never Enough - 6. Malaria - 7. Ballad Of Jayne - 8. Magdalaine - 9. Give A Little - 10. I'm Addicted - 11. Seventeen Crash - 12. Showdown (Riot On Sunset) - 13. Wheels Of Fire -14. I wanna Be Your Man

Thanks to Alfie @ Mausoleum Records

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L.A. GUNS/ Golden Bullets


NOVACT/ Tales From The Soul (To Those Who Understand)
  • Band: Novact
  • Albumtitel: Tales From The Soul
  • Spielzeit: 52:06 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: The Laser's Edge/ Al!ve
  • Vergleichbare Bands: Pain Of Salvation, Vaden Plas, Rush
  • Veröffentlichung: 18.04.2005
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Hollands erste Prog Metal- bzw. Rock-Band die wirklich was hermachen! NOVACT überzeugen von Anfang an mit einem sehr Internationalen Sound, dem man keiner Minute anmerkt das es sich hierbei um Mitteleuropäer handelt. Die gesangliche Leistung erinnert sehr an VANISHING POINT oder an GARY MOORE. Die Gitarren kommen jederzeit sehr aggressiv und dennoch abwechslungsreich rüber und haben dann und wann auch mal richtige Sternstunden in Sachen Soli zu bieten. Der Keyboarder spielt schöne und sehr angenehme, beruhigende Harmonien im Hintergrund und versucht sich keiner Zeit nervig in den Vordergrund zu spielen so wie man es des öfteren bei anderen Bands zu bemängeln hat.
"Tales From The Soul" ist von Anfang bis zum Ende durchwegs sehr abwechslungsreich, aber lässt zu keiner Zeit den berüchtigten „Roten Faden“ unter den Tisch fallen. Somit hat man immer den Eindruck, als ob es sich hier um ein Konzept-Album handelt. "Hope An Fear“ gefällt mir persönlich am besten, da er sehr aggressiv aber dennoch melodiös rüber kommt und durch eine sehr spannungsorientierte Gesangslinie noch mal extra aus dem Rahmen fällt. Ein Album für wohl jeden, der den etwas härteren Tönen verfallen ist, also unbedingt anhören... ein wirklich sehr empfehlenswertes Scheibchen!

Christian

Trackliste: 1. Sharply Condemned - 2. Hope And Fear - 3. Eternal Life - 4. Path Of Daggers - 5. So Help Me God - 6. Flower - 7. The Rider - 8. Nothing Worth Fighting For - 9. Promises - 10. Bad Religion

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


BRUNOROCK/ Interaction
  • Band: Brunorock
  • Albumtitel: Interaction
  • Spielzeit: 40:53 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 18.04.2005
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Nach dem zwar ansprechenden, aber (produktionstechnisch) keineswegs überzeugenden Vorgänger "X-Over", ließ Bruno Kraler mit zwei bereits im Vorfeld veröffentlichten Nummern von "Interaction" ordentlich aufhorchen. Zum einen sorgte der Südtiroler mit der verträumten Hymne "La Fonte Dei Sogni" für spätes sommerliches Flair auf "Munich’s Hardest Hits Vol. 4" und zum anderen gehört der Stadionrocker "Pray For The Rain" zu den Highlights auf der letztjährigen Jubiläumsausgabe der "MTM Music Compilation". Wenn ihr jetzt aber glaubt, dass diese beiden Songs die einzigen Highlights auf dem dritten BRUNOROCK-Silberling sind, dann werdet ihr – so wie ich – auch noch ein paar positive Überraschungen erleben. So schießen sich z. B. das wild galoppierende "Castaway" oder das romantische "Let Me Be The One", das mich stellenweise an die englischen Nummern eines MICHAEL FITZ’ erinnert, mindestens auf dem gleichen Qualitätslevel ein. Zu meinen persönlichen Favoriten gehören allerdings die ermunternde Gewinner-Hymne "Take The Trophy", die sich vor allem live zu einem Mitsing-Knüller entwickeln dürfte, und die hitverdächtige und aussagekräftige Acoustic-Nummer "One Way One Life". Fazit: "Interaction" lässt sich – genauso wenig wie der Vorgänger – stilistisch in eine der gängigen Schubläden zwängen, aber mit der aktuellen Scheibe hat BRUNOROCK einen großen Schritt nach vorne gemacht. Dieser Qualitätsschub ist wahrscheinlich auch der Tatsache zu verdanken, dass Bruno Kraler diesmal keinen Alleingang gestartet hat, sondern namhafte Musiker wie die Gitarren Bobby Altvater (AFFAIRS) und Alex De Rosso (DOKKEN) oder den STREET TALK-Kopf Fredrik Bergh (Keyboards) an seiner Seite wusste. Für den Endmix konnte ex-DARK SKY-Gitarrist sogar die Producer-Legende Michael Wagener (u. a. ALICE COOPER, ACCEPT) gewinnen... dabei kann doch nur ein anständiges Album rauskommen J Oder?

Sonny

Trackliste: 01. Interaction (Intro) 1,09 - 02. It's All Been Done 4 Me 3,25 - 03. Now Dies The Truth 3,43 - 04. Pray For The Rain 4,00 - 05. Let Me Be The One 3,58 - 06. Castaway 4,48 - 07. Take The Trophy 4,29 - 08. Hard Working Day 4,08 - 09. No More Promises 4,06 - 10. One Way One Life 3,16 - 11. La Fonte Dei Sogni 3,56

Thanks to Sebastian @ MTM Music


Review:
"Torn Between Dimensions" ist ein sehr verspieltes und experimentierfreudiges Prog Rock-Album, das sehr an alte Meister (SPOCK’S BEARD, FATES WARNING) dieser Sparte erinnert: Sehr anspruchsvolle Akustikgitarren-Arbeit sticht einem ab der ersten Sekunde sofort ins Ohr und haftet sich dort fest. Hier zeigt uns Gitarrist Glenn Snelwar, dass seine Herkunft und Wurzeln wohl eher beim Jazz zu finden sind. Sehr gutes Beispiel hierfür ist "Coming Home" der außerdem durch sehr ausgefeilte Rhythmuswechsel zu glänzen weiß. "The Event Horizon" bleibt einem beim ersten mal hören auch sofort im Gehör haften, da der Titel von Anfang an einen unglaublichen Spannungsbogen aufbaut, der über die gesamte Laufzeit von 5:18 min. gehalten, ja sogar noch gesteigert werden kann! Aber leider sind die zwei oben beschriebenen Songs die einzigen, die erwähnenswert sind, da es sich bei den restlichen 8 Songs um nichts wirklich revolutionär neues handelt, sondern sich eher das Gefühl einstellt - so etwas oder ähnliches - schon in etlichen Ausführungen irgendwo anders gehört zu haben. Prog Rock-Einsteiger dürfte das Album aber dennoch begeistern, da hier sämtliche Facetten und Spielarten des Prog Rock sehr schön vorgestellt werden (von ganz soft wie eben Nr.5 bis super Heavy wie Track 8). Alten Hasen wird hier nicht unbedingt Neues geboten.

Christian

Trackliste: 1. The God Interface - 2. Torn Between Fimensions - 3. A Gap In The Stream Of Mind (part one) - 4. Grasping At Nothing - 5. Coming Home - 6. The Event Horizon - 7. A Gap In The Stream Of Mind (part two) - 8. Run - 9. A Gap In The Stream Of Mind (part three) - 10. At War With Self

Thanks to Sandra @ Undercover Promotion


FRAMESHIFT/ An Absence Of Empathy
  • Band: Frameshift
  • Albumtitel: An Absence Of Empathy
  • Spielzeit: 73:59 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: ProgRock Records/ Just For Kicks
  • Vergleichbare Bands: Star One, Ayreon, Chain
  • Veröffentlichung: 12.04.2005
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Vor knapp 1 ½ Jahren ist es dem Multi-Instrumentalisten Henning Pauly (Gitarren, Bass, Keyboards, Synthesizer) mit seinem phantastischen FRAMESHIFT-Debüt gelungen, meine auf Hard Rock und Heavy Metal geeichte CD-Mühle auf fesselnden Progressive Rock/ Metal einzutrimmen. Während uns das Debüt
"Unweaving The Rainbow" anhand von reichlich ideenvollen Geschichten das Thema Evolution etwas näher gebracht hat, führt uns "An Absence Of Empathy" unmissverständlich die tiefsten Abgründe menschlicher Gewalt vor Augen. Ließ sich der Vorgänger aufgrund der stilistischen Vielfalt nicht so leicht eingrenzen, so fällt der Zweitling – nicht zuletzt wegen der Thematik – einen ordentlichen Zacken heftiger bzw. aggressiver aus und lässt sich daher fast ohne Ausnahme ("Just One More") als astreiner und moderner Prog Metal kategorisieren, der stellenweise seiner Zeit ein gutes Stück weit voraus ist. Ich kann mir durchaus auch vorstellen, dass dieses düstere Konzept wahrscheinlich auch der Grund dafür gewesen sein wird, warum diesmal nicht Filigransänger James LaBrie (DREAM THEATER) mit von der Partie war, sondern mit ex-SKID ROW-Fronter Sebastian Bach ein waschechter Rock ’N’ Roller, der dem Material seinen unverkennbaren Stempel aufdrückt. Trotz der stellenweise brutalen Ausrichtung, hat es Henning Pauly – unter der Mithilfe von Sebastian Bach, Matt Cash und Adam Evers – geschafft, dem Gesamtwerk mit einprägsamen Refrains eine unbeschreibliche Eingängigkeit zu verleihen. So hört sich die dargebotene Musik stellenweise so an, als hätten STAR ONE/ AYREON-Kopf Arjen Lucassen und Shock Rock-Master ALICE COOPER (zu seiner "Brutal Planet"/ "Dragontown"-Phase) gemeinsam ein verspielt-knallhartes Werk verfasst. Meine persönlichen Favoriten sind die Mitsing-Hymne "Miseducation", die sich – untermalt von dezent-filigranen Keyboardteppichen – mit genialen Chören, harten Riffs und wuchtigen Drums in die Birne einhämmert, sowie das fett röhrende "I Killed You", das sowohl mit traditionellen als auch mit modernen Klängen zu brillieren weiß, und das schottisch angelegte Epos "Blade", das einen wunderschönen Kontrast zwischen fesselnden Orchester-Parts und knallharten Grooves bietet (SAVATAGE lassen grüßen). Wie schon auch auf dem Debüt übernimmt Henning Pauly (abgesehen vom Schlagzeug) nicht nur die instrumentale Hauptverantwortung, sondern ist auch für die rundum stimmigen Arrangements sowie die druckvolle und klare Produktion zuständig. Langsam wird mir Henning Pauly wirklich unheimlich, denn alles was der Prog-Workaholic so auf CD bannt, verdient den Gütesigel Meisterwerk! Also, ich bin gespannt auf die nächsten „Schandtaten“ des Meisters... Vielleicht kommt es ja bald zur Vollendung seiner Rock-Oper "Babysteps"...

Sonny

Trackliste: 01. Human Grain - 02. Just One More - 03. Miseducation - 04. I Killed Yo - 05. This Is Gonna Hurt - 06. Push The Button - 07. In An Empty Room - 08. Outcast - 09. Blade - 10. How Long Can I Resist - 11. When I Look Into My Eyes - 12. What Kind Of Animal  

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music

weitere Reviews über FRAMESHIFT:
FRAMESHIFT/ Unweaving The Rainbow


K2/ Book Of The Dead
  • Band:
  • Albumtitel: Book Of The Dead
  • Spielzeit: 46:40 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: ProgRock Records/ Just For Kicks
  • Vergleichbare Bands: Glass Hammer, Yes, Genesis, Hubi Meisel
  • Veröffentlichung: 12.04.2005
  • Wertung: 7,5/ 10

Review:
Mittlerweile ist Progressive Rock/ Metal so etwas wie meine heimliche Leidenschaft geworden – Immer vorausgesetzt, dass der Gesang und die instrumentalen Solo-Kabinettstückchen als gleichberechtigte Partner angesehen werden. – Anderenfalls gebe ich lieber einer reinen Instrumental-Scheibe den Vorrang. An diesen persönlichen Grundsatz beginnt nun
das über vier Jahre gereifte Projekt um ATLANTIS-Bassist/ Keyboarder Ken Jaquess ordentlich zu rütteln. Unter dem Namen K² hat er sich mit Jazz-Gitarrengott ALLAN HOLDSWORTH, dem SPOCK’S BEARD-Tastenzauberer Ryo Okumoto, der Klassik-Violinistin Yvette Devereaux und Schlagzeuger Doug Sanborn zusammengetan und "Book Of The Dead" eingespielt. Das Konzept dieser eindrucksvollen Scheibe beruht auf den Inspirationen und Geschichten vom "The Egyptian Book Of The Death". Für die gesangliche Erzählung der Geschichte hat sich Ken Jaquess mit Shaun Guerin ein ziemlich unbeschriebenes Blatt ins Boot geholt, der gelegentlich an Peter Gabriel zu GENESIS-Zeiten erinnert und leider kurz nach den Aufnahmen verstarb. Musikalisch wird Progressive Rock der alten Schule – in Tradition der oben genannten Bands – geboten, der phasenweise neoprogressive Einsprengsel offenbart. Obwohl es sich hier um eine in sich geschlossene Geschichte handelt, komme ich nicht umher, "Infinitive Voyage" einem Sonderstatus einzuräumen. Das einleitende Kapitel, das trotz seiner stolzen Länge von über 23 min zu keiner Sekunde langatmig oder gar einschläfernd wirkt, ist für sich alleine schon ein kleines Kunstwerk. Hier sind nicht nur Instrumental-Einlagen einfallslos aneinandergereiht, sondern erzählen eine Geschichte, die durch die eindrucksvollen Gesangspassagen von Shaun Guerin einen nahezu nahtlosen Übergang erfahren. Auf der anderen Seite verleihen die geschickt eingewobenen Violin-Soli von Yvette Devereaux dem Konzept eine besondere Dramatik und Atmosphäre. Ein anspruchsvolles Album, das trotz seiner instrumentalen Dominanz, dem Sänger noch genügend Freiraum bietet.
Das Album ist in Deutschland beim den Progressive Rock-Spezialisten von www.justforkicks.de erhältlich.

Sonny

Trackliste: 1. Infinite Voyage part 1/ Infinite Voyage part 2 - 2. Mirror To The Spirits - 3. The Edge Of Light - 4. Aten (Window Of Appearences) - 5. Cloak Of Antiquity

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music


DARE/ The Power Of Nature - Live In Munich
  • Band: Dare
  • Albumtitel: The Power Of Nature – Live In Munich
  • Spielzeit: 58:40 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: MTM Music/ SPV
  • Vergleichbare Bands: Runrig, Ten, Tony Carey
  • Veröffentlichung: 11.04.2005
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
Obwohl das Wetter am 24.07.2005 beim „Deep Impact Festival“ in München alles andere als sommerlich war, wurden Darren Wharton & Co. während ihres Gig von den teilweise stark durchnässten und ausgehungerten Fans frenetisch abgefeiert. Anlässlich einer Nachfrage-Flut nach Live-Material von DARE haben sich MTM entschlossen besagten Gig für ein Live-Album bzw. –DVD mit zuschneiden. Das Konzert ist keineswegs die befürchtete Weichspüler-Veranstaltung geworden, die man nach den beiden letzten – sehr gefühlsbetonten – Alben "Belief" und "Beneath The Shining Water" erwarten konnte. Zwar wurde die Show der Waliser von den beiden erwähnten Scheiben dominiert, aber durch erlesene Songs wie aus dem großartigen Debüt "Out Of Silence" aufgelockert. So reihen sich beispielsweise mitreißende Klassiker wie "Abandon", "Into The Fire" und die Hommage an Phil Lynott "King Of Spades" nahtlos in das sehr gefühlvolle und stellenweise melancholische aktuelle Material von DARE ein. Fazit: Auch Fans, die aus welchen Gründen auch immer am letztjährigen „Deep Impact Festival“ nicht mit von der Partie waren, werden sofort von der mitreißenden Live-Atmosphäre erfasst. Einfach großartig!!!
Außerdem macht dieser Live-Mitschnitt mächtig Appetit auf die zeitgleich erschienene und gleichnamige DVD!!!

Sonny

Trackliste: 01. Sea Of Roses - 02. Storm Wind - 03. Where Darkness Ends - 04. Silent Hills - 05. Some Day - 06. Silent Thunder - 07. The Fire - 08. We Will Return - 09. Song For A Friend (The King) - 10. White Horses

Thanks to Sebastian @ MTM Music

weitere Reviews über DARE:
DARE/
Beneath The Shining Water


HEARTLAND/ Move On
  • Band: Heartland
  • Albumtitel: Move On
  • Spielzeit: 57:10 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Escape Music/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: FM, Ten, Foreigner
  • Veröffentlichung: 11.04.2005
  • Wertung: 8/ 10

Review:
Nachdem ich schon vom ziemlich harten Vorgänger äußerst angetan war, war ich natürlich sehr gespannt was die Engländer fast drei Jahre nach "Communication Down" vom Stapel lassen würden. Auf ihrem mittlerweile neunten Album "Move On" schlägt die Band um Sänger Chris Ousey und Gitarrist Steve Morris zwar ähnlich harte Wege wie auf dem bereits genannten Album ein, aber zeigt sich gleichzeitig wieder etwas facettenreicher. Angefangen vom flotten Opener "Hard Hearted Man" über der Mitsing-Granate "City Of Lights", die mit brillanten Solis von Steve Morris und soullastigen Chören besticht, bis hin zur AOR-Hymne "Remember Me" setzten sich fast alle Songs schon beim ersten Hörgenuss in den Gehirnwindungen fest. Lediglich die leicht progressive und soulgehauchte Nummer "Take Me Alive", das verträumte Instrumental "Redemption" und der von dezenten Keyboardteppichen getragene Rocker "Where Do We Go From Here" benötigen ein paar Durchläufe bis sie sich richtig entfalten können, sind aber meilenweit vom Mauerblümchen- oder Lückenfüller-Dasein entfernt. Allerdings haben die Herren mit "Hell Or High Water" auch eine sehr atmosphärisch schleichende und eingängige Nummer am Start, die mit ordentlich Hitpotenzial ausgestattet ist und förmlich nach „Airplay“ schreit! Da die Scheibe nicht nur mit starken Songs, sondern auch mit einer äußerst amtlichen Produktion aufwartet, gehört die "Move On" zum Pflichtprogramm der Melodic Rock-Gemeinde.

Sonny

Trackliste: 1. Hard Hearted Man - 2. City Of Lights - 3. Take Me Alive - 4. How Was I To Know - 5. I’m Getting Ready - 6. Hell Or High Water - 7. Too Sad To Cry - 8.  Remember Me? - 9. Redemption (Instrumental) - 10. Where Do We Go From Here? - 11. One Fine Day - 12. Rotate

Thanks to Birgitt @ Germusica


SNOWY WHITE & THE WHITE FLAMES/ The Way It Is...
  • Band: Snowy White & The White Flames
  • Albumtitel: The Way It Is …
  • Spielzeit: 50:43 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: White Flames Music/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands: Mark Knopfler
  • Veröffentlichung: 11.04.2005
  • Wertung: 8/ 10

Review:
SNOWY WHITE dürfte den etwas älteren Herrschaften unter uns als ehemaliger Gitarrist von THIN LIZZY oder PINK FLOYD ein Begriff sein. Solotechnisch ist der Gitarrenvirtuose trotz seiner über 30jährigen Karriere eher selten in Erscheinung getreten, aber wenn er mal eine Scheibe unter eigenem Banner veröffentlicht hat, konnte man stets davon ausgehen, dass qualitativ hochwertiger und bluesorientierter Stoff zugegen ist. Dies ist auch auf seiner neuesten Veröffentlichung "The Way It Is ..." der Fall , was auch schon der Titel des gefühlvollen Openers "No Stranger To The Blues" aussagt. Aber Mr. WHITE bewegt sich beileibe nicht nur in streng blues-verwurzelten Gefilden, sondern zeigt sich äußerst vielseitig. So dringt er mit der Neueinspielung seiner Gänsehautnummer "Bird Of Paradise" in MARK KNOPFLERsche Sphären ein oder präsentiert sich mit seiner Interpretation der PETER GREEN-Nummer "Black Magic Woman", durch das auch schon SANTANA zu Hitehren gelangte, im leicht angefunkten Big Band-Sound. Als wahre Schmuckstücke erweisen sich des weiteren "What I’m Searching For", das sich anhört als hätten sich SHOCKING BLUE und SANTANA gemeinsam in einem Studio verbarrikadiert, und die moderne Blues/ Soul-Nummer "This Time Of My Life". Genauso – gefühlvoll im Blues versunken – wie die Scheibe begonnen hat, endet sie mit "Sweet Bluesmaker" auch. Fazit: SNOWY WHITE und seine Mannschaft spielt nicht nur den Blues, nein, sie lebt ihn auch!!!

Sonny

Trackliste: 1. No Stranger To The Blues - 2. Bird Of Paradise - 3. Black Magic Woman - 4. What I'm Searching For - 5. Angel Inside You (part 1) - 6. Angel Inside You (part 2) - 7. Falling - 8. The Way It Is - 9. A Piece Of Your Love - 10. This Time Of My Life - 11. Easy - 12. Sweet Bluesmaker

Thanks to Stan & Moritz @ Gordeon Music


AT VANCE/ Chained
  • Band: At Vance
  • Albumtitel: Chained
  • Spielzeit: 49:54 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 11.04.2005
  • Wertung: 7/ 10

Review:
Also, ich habe mir das neue AT VANCE-Album nun schon x-mal angehört, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass die Band um Gitarrist Olaf Lenk mit "Chained" nicht mehr ganz an die nahezu makellosen Glanztaten früherer Tage anschließen kann. Ich will hier keineswegs den Eindruck erwecken, dass "Chained" ein schlechtes Album ist, aber letztendlich mangelt es einigen Nummern an den eingängigen und mitreißenden Momenten, für welche die Band auf ihren bisherigen Releases so gelobt worden war. Sicherlich, der fulminante Opener "Rise From The Fall" sowie der extrem melodische Midtempo-Stampfer "Heaven" (BALTIMOORE lässt grüßen) wissen besagten Attributen schon im ersten Anlauf zu überzeugen, aber bei den restlichen Nummern – abgesehen vom schwer groovenden Titeltrack und dem dramatisch schreitenden "Live For The Sacred" – werden dem geneigten Zuhörer doch Steher-Qualitäten abverlangt. Kurzum: "Chained" ist zwar kein schlechtes Album, aber von AT VANCE hätte man sich doch ein bisschen mehr erhofft... Zumal sie es schon einige Male bewiesen haben, dass sie es noch viel besser können...

Sonny

Trackliste: 1. Rise From The Fall - 2. Heaven - 3. Tell Me - 4. Chained - 5. Now Or Never - 6. Two Hearts - 7. Invention #13 - 8. Run/Leave - 9. Live For The Sacred - 10. Vivaldi Winter - 11. Run For Your Life

Thanks to Rebecca @ AMF Records

weitere Reviews über AT VANCE:
AT VANCE/ Only Human
AT VANCE/ Dragonchaser


ANDY BAUM/ Pur Live
  • Band: Andy Baum
  • Albumtitel: Pur Live
  • Spielzeit: 60:57 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Eigenproduktion/ Österreich
  • Vergleichbare Bands: stellenweise Bruce Springsteen
  • Veröffentlichung: 07.04.2005
  • Wertung: 8,5/ 10

Review:
ANDY BAUM dürfte in Melodic Rock-Kreisen hierzulande (vorwiegend in südlichen Gefilden) aufgrund des Albums "Listen To The Bad Boys" (1987) und der darauf enthaltenen Single-Hits "Only A Whisper" bzw. "Still Remember Yvonne" einen gewissen Bekanntheitsgrad genießen. Zehn Jahre nach seinem letzten Album "Wooden Days" meldet sich der Österreicher mit einem wunderschönen Live-Album zurück. Auf diesem Album präsentiert er in etwas ungewöhnlicher Trio-Besetzung – fernab von Pop/ Rock vergangener Tage – ein Dutzend Songs/ Hits aus seiner bisherigen Schaffensphase in einem sehr songwriterorientierten und akustischen Gewand. Zwar wartet man auf seinen größten Hit "Still Remember Yvonne" vergebens, aber dafür wird der Zuhörer mit anderen – äußerst relaxten und auf das Nötigste instrumentierte – Klassikern wie "Only A Whisper", "Don’t Make A Fool" oder "Slow Down" überrascht. Aber so leicht lässt sich der Sänger/ Gitarrist nicht auf die besagten Hits reduzieren, so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass die Highlights auf ganz andere Titel hören. Das wäre erstens die mir bis dato unbekannte und von sphärischen Keyboards getragene Nummer "Nightmare", die ihre Dramatik aus gezielt eingesetzten Hall-Effekten zieht, oder "Standing Tall", das in der „entschärften“ Version nichts an seinen Stampfer-Qualitäten eingebüsst hat. Zudem weiß Meister BAUM mit Polio Brezina (Keyboards) und Stephan Maass (Percussions) zwei großartige Musiker an seiner Seite, die – ohne ihr Licht unter den Scheffel zu stellen – äußerst songdienlich ans Werk gehen und einen äußerst erdigen Nährboden für seine ausdruckstarke Stimme bereiten. Langer Rede, kurzer Sinn: Mit "Pur Live" stellt ANDY BAUM eindrucksvoll unter Beweis, dass er nach wie vor zu den besten und ehrlichsten Interpreten gehört, die unser Nachbarland je hervorgebracht hat, auch wenn er – oder gerade weil er – einen großen Bogen um die stellenweise stark verlogene Musik-Industrie macht. Bleibt abschließend nur noch zu hoffen, dass sich der begnadete Musikus auch mal wieder an einer neuen Studio-Scheibe versucht... das würde der Szene bestimmt sehr gut tun...
P.S. bestellen könnte ihr dieses Album, das auch noch ein Video von
"Nightmare" enthält, auf der offiziellen Website von Andy Baum

Sonny

Trackliste: 1. I Open - 2. Don't Make A Fool - 3. Nightmare - 4. Standing Tall - 5. Only A Whisper - 6. Warm And Tender Rain - 7. I've Been Losing You - 8. Would You Love Me - 9. Where Have You Been - 10. Yeah Yeah Yeah - 11. Sleep Well - 12. Slow Down

Thanks to  Erwin @ Artist Management 


ROB ROCK/ Holy Hell
  • Band: Rob Rock
  • Albumtitel: Holy Hell
  • Spielzeit: 45:13 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: AFM Records/ Soulfood
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 04.04.2005
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Sein Solo-Debüt "Rage Of Creation" (2000) gehört für mich persönlich zu den besten Scheiben der letzten Jahre. Diesen immens hohen Ansprüchen konnte ROB ROCK allerdings mit dem ziemlich ernüchternden Nachfolger "Eyes Of Eternity" nicht mehr ganz gerecht werden. Mit seinem dritten Solo-Werk läuft  der Gardesänger wieder zur Topform auf und zeigt der Konkurrenz wo der Metal-Hammer 2005 zu hängen hat. Mangelte es dem Vorgänger seltsamerweise an zündenden Momenten und den eingängigen Hooks, so fährt der US-Rocksänger auf "Holy Hell" ein wahrlich höllisches Feuerwerk ab. Einmal bläst er den Zuhörer anhand des explosiven Openers "Slayer Of Souls" mit einer unbändigen Power durch das geschlossene Fenster, ein anderes Mal peitscht er mit dem teuflisch flotten Titeltrack den Puls seiner Fans in astronomische Höhe. Andererseits hat man ROB ROCK selten so gefühlvoll erlebt wie bei der phantastischen Ballade "I’ll Be Waiting For You", die mit der stimmlichen Anmut eines MICHAEL KISKE und dem Blues-Feeling eines GARY MOORE durch die Gehörgänge fließt. Die absoluten Highlights auf dieser Scheibe sind die göttliche Hymne "Calling Angels" (Wahnsinns-Chöre!) und der Groove-Hammer "I’m A Warrior". Fazit: ROB ROCK hat mit seinem Kumpel Roy Z. ein verdammt starkes Album geschrieben und produziert, das zwar ein kleinwenig facettenreicher als das geniale Debüt aus den Boxen donnert, aber sich nicht dahinter zu verstecken braucht. Ein unumgängliches Muss für alle Power Metaller!

Sonny

Trackliste: 1. Slayer Of Souls - 2.  First Winds Of the End Of Time - 3. Calling Angels - 4. Holy Hell - 5. Lion of Judah - 6. I'm A Warrior - 7. I'll Be Waiting For You - 8. When Darkness Reigns - 9. The Revelation - 10. Move On

Thanks to Rebecca @ AMF Records

weitere Reviews über ROB ROCK:
WARRIOR/ Code Of Life


BRAINSTORM/ Liquid Monster
  • Band: Brainstorm
  • Albumtitel: Liqiuid Monster
  • Spielzeit: 46:28 min
  • Plattenfirma/ Vertrieb: Metal Blade Records/ SPV
  • Vergleichbare Bands:
  • Veröffentlichung: 04.04.2005
  • Charteinstieg: 18.04.2005 Platz Nr. 72
  • Wertung: 9/ 10

Review:
Wer geglaubt hat, dass sich BRAINSTORM auf den Lorbeeren, die sie mit "Metus Mortis" (2001) und "Soul Temptation" (2003) wohlverdient eingefahren haben, nun ausruhen würden, der wird wahrscheinlich schon während der Erstbeschallung mit "Liquid Monster" restlos geplättet sein. Meines Erachtens gelingt es keiner deutschen Metal-Band – auf so eindrucksvolle Art und Weise – seichte Prog-Elemente in einen derartig heftigen Sound zu kleiden. Trotz hemmungslos krachender Nummern wie dem Opener "Worlds Are Coming Through" oder dem Nackenbrecher "Inside The Monster", gelingt es der Band um Ausnahmeshouter Andy B. Franck immer wieder zackig-melodische Chöre/ Refrains, die sich gnadenlos in die Gehirnrinde einhämmern, aus dem Ärmel zu schütteln. Sehr gelungen ist auch das hymnisch angelegte "All Those Words", dem durch die opernlastigen Background-Vocals von Carmen Schäfer eine ganz besondere Stimmung verliehen wird, oder der Speed Metal-Granate "Lifeline", in der sich Andy B. Franck in Sphären eines ROB ROCKs bewegt. Während die Ballade "Heavenly", die ihrem Titel mehr als gerecht wird und auch nicht mit der nötigen Power geizt, ein weiterer Beweis ist, dass nur Heavy Metal-Bands in der Lage sind gefühlstiefe Balladen zu schreiben, weiß "Despair To Drown" mit packenden Thrash- und Speed-Elementen zu fesseln. Weitere Anspieltipps wären die IRON MAIDEN-lastige "Mask Of Life", die bei Konzerten ordentlich abgehen dürfte, und der finale Midtempo-Killer "Burn My Souls", der mit donnernden Riffs und einem faszinierenden Groove den Zuhörer in seinen Bann zieht. Fazit: Mir fällt einfach keine deutsche Heavy Metal-Band ein, die so international klingt wie BRAINSTORM. Wenn sich BRAINSTORM mit dem Vorgänger "Soul Temptation" die Champions League-Reife erspielt haben, dann gehören sie mit "Liquid Monster" zum festen Kreis der Titelanwärter in dieser Saison.

Sonny

Trackliste: 1. Worlds Are Comin´ Through - 2. Inside The Monster - 3. All Those Words - 4. Lifeline - 5. Invisible Enemy - 6. Heavenly - 7. Painside - 8. Despair To Drown - 9. Mask Of Life -10. Even Higher - 11. Burns My Soul

Thanks to David @ Metal Blade Records

weitere Reviews über BRAINSTORM:
BRAINSTORM/
Soul Temptation


LIQUID GROOVE MOJO/ Cradle To The Grave

Review:
Southern-Rock der etwas statischen Art kreieren LIQUID GROOVE MOJO auf ihrem Opus "Cradle To The Grave". Zuweilen etwas untight, arbeiten sich die reifen Herren durch die ebenfalls zuweilen etwas sehr eingetretenen Pfade des Songwritings. Gute Gitarrensounds werden durch eine manchmal etwas uninspiriert wirkende Spielweise schnell in ihrer Wertigkeit getrübt und eine recht schlaffe Gesangsleistung lassen die Titel weiter ins Belanglose abdriften. Zudem scheint der Bassist im Mix vergessen worden zu sein, vielleicht hat er aber auch nur zu viele Widerworte gegeben ;-) Nicht wirklich schlecht das Ganze, aber im direkten Vergleich zu den Protagonisten des Stils doch ganz klar eine Liga darunter. Vielleicht muss man im Süden der USA geboren sein um diese Titel richtig schätzen zu können.....

Ironfinger

Trackliste: 1. Long Walk - 2. High Price - 3. Hello Goodbye - 4. Cradle to the Grave - 5. Storm Warning - 6. Time is Running Out - 7. Sunshine - 8. Back to Memphis - 9. If Heartaches Were Nickels - 10. Aces High/ Deuces Low

Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music

Last Update: Sunday, 10. September 2006
created in January 2001 © by
Sonny