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Review:
Diesmal haben wir eine ganz besondere CD, die es unbedingt Wert
ist, mit größter Aufmerksamkeit bedacht zu werden, zum
"Album Of The Month" auserkoren. Eigentlich hat RICHIE
KOTZEN diese Scheibe nur aufgenommen, um sie exklusiv über seine
Website und auf seinen Konzerten zu verkaufen. Aber auf Drängen
seiner Fans hat der Ausnahmegitarrist/ -musiker sich dazu
entschlossen, "Acoustic Cuts" einer breiteren
Öffentlichkeit zugänglich zu machen und sie FRONTIERS RECORDS
zum Release angeboten. Dank der Italiener schneit uns dieser Tage
nun dieses außergewöhnliche Album ins Haus und zaubert -
passend zur staden Zeit - ein fast besinnliches Flair in die
heimischen vier Wände. Zehn seiner bekanntesten Nummern
präsentiert uns RICHIE KOTZEN - nur mit seiner Gitarre und
Stimme bewaffnet - in einer ganz persönlichen und intimen
Atmosphäre. Diese Nummern unterstreichen allesamt, dass Mr.
KOTZEN nicht nur ein begnadeter Gitarrist, sondern auch ein
außergewöhnlicher Sänger ist. Obwohl sich das komplette Album
auf verdammt hohen Niveau abspielt und mit Gänsehaut-Feeling nur
so um sich wirft, möchte ich "Where Did Our Love Go",
das wohl am deutlichsten veranschaulicht, dass MR. BIG auch ganz
gut ohne einen Eric Martin am Mikrophon ausgekommen wäre, sowie
das nachdenklich stimmende "Would I" und schmissige
"You've Got The Fire" etwas hervorheben. Wirklich
unglaublich was man nur mit einer Acoustic-Gitarre und einer
ausdruckstarken Stimme bewirken kann. Für Fans des Meisters
gehört dieses Album sowieso zum Pflichtprogramm - alle anderen
Musikfreaks, die den ruhigen und den ursprünglichen Momenten der
Rockmusik etwas abgewinnen können, sollten sich diesen
gefühlsintensiven Genuss nicht entgehen lassen. Hut ab!
| Trackliste: | 1. Change - 2. What Is - 3. High - 4. Don't Ask - 5. Where Did Our Love Go - 6. Rust - 7. I Would - 8. You've Got A Fire - 9. Don't Wanna Lie - 10. Lets Say Goodbye |
Thanks to Sandra @
Undercover Promotion
&
Mario @ Frontiers Records
weitere Reviews über
RICHIE KOTZEN:
RICHIE KOTZEN/ Into The Black
(Crossfire-Review/ by Friedemann & Sonny)
FORTY DEUCE/ Nothing To Lose
RICHIE KOTZEN/ Get
Up
RICHIE KOTZEN/ Change
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Review:
Mit NEPO J. FITZ betritt der nächste Spross aus dem bekannten bayrischen Künstler-Clan
die Bühne. Dem Sohn von Sängerin/ Kabarettistin/ Schauspielerin LISA FITZ und
Musiker ALI KHAN wurde das Talent ja praktisch schon in die Wiege gelegt. Auf
seinem ersten Album "Balladen" präsentiert uns NEPO J. FITZ neun
Songs, die sich aus fünf wunderschönen Eigenkompositionen und vier
hervorragend interpretierten Klassikern zusammensetzen. Mit seiner
ausdruckstarken Stimme und seinem nicht minder gefühlvollen Klavierspiel lässt
er solche zeitlosen Klassiker wie "Knocking On Heaven’s Door" (im
Original von BOB DYLAN) oder die beiden BEATLES-Hymnen "Let It Be" und
"Yesterday" in einem aufs Nötigste reduzierten und romantischen Licht
erstrahlen. Dass er nicht nur ein sehr begabter Musiker ist, sondern auch einen
äußerst hoffnungsvollen Songwriter abgibt, zeigt das recht anspruchsvolle
Material aus eigener Feder. Von diesen Songs kristallisieren sich vor allem das
verträumte "Voices" und
das dramatisch-schmissig aufgebaute "Silent Bird" als Highlights
heraus. Kurzum: Mit ein bisschen Glück sollte sich NEPO J. FITZ aus dem
Schatten seiner Eltern lösen können, denn er hat nicht nur verdammt viel
Talent, sondern scheint auch die nötige Ausstrahlungskraft zu besitzen... mich
hat er jedenfalls überzeugt!
PS. wer sich selbst ein Bild über das Können von NEPO J. FITZ
machen möchte, der sollte sich mal unter www.nepofitz.com
umhören und am besten "Balladen" gleich bestellen!
| Trackliste: | 1. Be
My Light (Fitz) |
Thanks to Nepo J. Fitz
![]() |
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Review:
Es ist gerade mal gut ein halbes Jahr her, dass uns das
norwegische Trio nach sieben Jahren Studiopause mit ihrem
neuesten Output aufs Größte erfreut haben. Anlässlich ihres
20jährigen Bestehens kredenzen sie den treuen Fans nun ihr
erstes Live-Album, das zudem noch eine Bonus-DVD mit den
Live-Videos von "Stand By Me", "Wings Of
Steel" und dem Lieblingslied von Sänger/ Gitarrist Torstein
Flakne "Love Don't Bother Me" (5.1 Dolby Surround
Sound) und interessanten Statements der einzelnen Bandmitglieder
enthält. Mitgeschnitten wurde das Bandjubiläum am 6. September
2003 im Spektrum zu Trondheim. Vor über 4000 (!) begeisterten
Fans wurden die STAGE DOLLS in ihrer Heimatstadt von Beginn an
frenetisch abgefeiert. Kein Wunder, denn die Setlist ließ
keinerlei Wünsche offen! So boten die STAGE DOLLS - unterstützt
von Keyboarder Tron Hustad und drei Background-Sängerinnen - ein
Best Of-Programm, das sich nahezu über sämtliche aufgenommene
Alben erstreckt. Lediglich Nummern aus dem sträflich
unterbewerteten "Dig" (1997) sucht man auf "Get A
Live" vergebens. Die Highlights dieses großartigen Events
sind die Hits "Commandos", "Wings Of Steel"
und "Heart To Heart" sowie der Stampfer "Left Foot
Boogie", der Kracher "Ten Tons Of Rock 'N' Roll"
und die Mitsing-Hymne "Soldier's Gun". Ein weiterer
großer Pluspunkt ist der authentische Sound des Mitschnitts.
Hier scheint erfreulicherweise wirklich nichts im Nachhinein
vertuscht oder ausgebessert worden zu sein. Aber eine Kleinigkeit
gibt es letztendlich dann doch noch auszusetzen: Leider wurde der
Großteil der Ansagen (und vielleicht auch ein paar Nummern?)
herausgeschnitten. Somit konnte auch die sagenhafte Atmosphäre
des Gigs - die zweifelsohne vorhanden war, wie die Live-Videos
stellenweise eindrucksvoll unterstreichen - nicht 1:1 auf
Konserve eingefangen werden. Aber die drei gelungenen Ausschnitte
der Bonus-DVD machen Hoffnung, dass die Herren vielleicht bald
die komplette Show auf einer abendfüllenden DVD nachschieben
(schön wär's!).
In Deutschland könnt ihr diese empfehlenswerte Import-Scheibe
beim AOR Heaven
käuflich erwerben.
| Trackliste: | CD: 01. Stand By You -
02. Love Cries Bonus DVD: 01. Stand By You - 02. Wings Of Steel - 03. Love Don't Bother Me - 04. Interviews |
Thanks to Stein @ Musicbusiness Norway
weitere Reviews über
STAGE DOLLS:
STAGE DOLLS/ Get
A Life
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- Review:
Aus Frankreich stammen SILENCE, ich meine das alleine macht noch kein
schlechtes Album, aber was SILENCE hier auf ihre Hörer niederlassen ist ganz
simpler Pop Rock, der meiner Meinung nach etwas zu gefühlvoll ausgefallen ist.
Und diese kraftlose Schmusestimme macht den Eindruck als ob hier ein Eunuch das
Singen gelernt hätte. Zwar sind manche Instrumental-Einlagen nicht von
schlechten Eltern und lassen aufhorchen, aber dennoch ist dieses Album etwas für
eingefleischte Weicheier, die neben dem Radio auch mal gerne eine radiotaugliche
CD in ihren Player stecken möchten. Das Einzige was mich auf "Nostalgia"
wirklich überzeugen kann ist der lupenreine, transparente Sound, welcher der
Musik leider aber auch nicht mehr helfen kann.Einziger
Lichtblick auf diesem Album ist für mich "Familiy Home", der mich
etwas an PINK FLOYDs "Devision Bell"-Scheibe erinnert und mit sehr
gekonnten und anspruchsvollen
Instrumenten-Parts aufwarten kann.
+ Review:
Oha
Herr Kollege Christian, sind das etwa die Folgeschäden der 3. Rosenheimer Trümmernacht?!?
Dass AOR nicht unbedingt zu deinen musikalischen Vorlieben gehört ist mir ja
bekannt, aber dass dich nun dein sonst so sensibles Gespür für feinen Prog
Rock im Stich lässt, wundert mich jetzt doch etwas. Denn auf dem neuen
Silberling der Franzosen ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
kein simpler Pop Rock zu finden, der als radiotauglich einzustufen ist. Vielmehr
pendeln Jerome Cazard (Vocals, Mandoline, Akkordeon) und Bruno Levesque
(Gitarren, Keyboards, Bass, Mandoline) zwischen den beiden eingangs genannten
Musikstilen ziemlich gefühlvoll hin und her. Stimmt, der Gesang ist ziemlich
klar und alles andere als akzentfrei, aber im Vergleich zum enttäuschenden Vorgänger
"Utopia" zeugt
"Nostalgie" von unerwarteter Homogenität und Eingängigkeit.
Zugegeben, SILENCE haben nicht unbedingt das Rad neu erfunden und es ist nicht
alles Gold was glänzt, aber "Nostalgia" kann es fast mit den Debütwerken
von 91 SUITE und URBAN TALE aufnehmen. Diese Behauptung wird von Songs wie dem
sehr feinfühlig rockenden Opener "Stupid Man" (BRYAN ADAMS-Gitarren
treffen auf frühere U2-Harmonien) oder der modernen AOR-Hymne "Electric
Harps" mehr als eindrucksvoll untermauert. Weitere harmonische AOR-Köstlichkeiten
sind die mit Faustine Bosson im Duett gesungene Piano-Ballade "Where No One
Lives" und der flockige Midtempo-Stampfer "Chrome & Glass"
sowie das wahrlich gelungene "Family Home", das an die kommerziellere
Phase von PINK FLOYD erinnert. Ich denke, man kann ohne Übertreibung behaupten,
dass "Nostalgia" mit zu den besten AOR-Scheiben zählt, die jemals aus
Frankreich gekommen sind. In diesem Stile darf das Duo Levesque/ Cazard ruhig
weitermachen ;-)
| Trackliste: |
1.
Stupid Man |
Thanks Vicente @ Vinny Records
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Review:
Nachdem der Perris Records-Stall mittlerweile schon stattliche
Ausmaße angenommen hat, war es nur noch eine Frage der Zeit,
wann uns der Sleaze/ Glam Rock-Spezialist nun endlich mit einem
Weihnachts-Sampler heimsuchen würde. Unter dem denkwürdigen
Titel "The Glam That Stole Christmas Vol. 1" werden den
Sleaze/ Glam Rock-Hirten elf größtenteils recht festliche
Nummern kredenzt, die mehr oder weniger rotzig die frohe
Botschaft verkünden. Den Anfang machen AMERICAN HEARTBREAK mit
ihrem bescheidenen "The Greatest Christmas Song Ever
Written", das mit einer gehörigen Portion Punk durch die
festlich geschmückten Stuben fegt. Aufpoliert wird die
besinnliche Atmosphäre durch "Here Is Christmas", dem
LILLIAN AXE noch etwas mehr Power eingehaucht haben. Neben der
Weihnachts-Hymne, die ursprünglich von NANCY & ANN WILSON
stammt, gehören KRISTY "KRASH" MAJORS' hitverdächtige
Version des Klassiker "Christmas (Baby, Please Come
Home"), die fettes T. REX-Flair versprüht, und "I Wish
Everyday Could Be Like Christmas" (im Original von BON
JOVI), das der italienische Sänger CHRIS HEAVEN und der
polnische Ausnahme-Gitarrist MICHAEL GAPYS in QUEENschen
Festtagsgewand erstrahlen lassen, zu den Highlights auf dem
festlich-rotzigen Silberling. Leider kommt auch dieses Album
nicht ganz ohne produktionstechnische Stilblüten aus, denn die
Kult-Nummer "Winter Wonderland", die von den BIG BANG
BABIES gekonnt mit der richtigen Dosis Sleaze gewürzt wird, oder
dem charmanten "Christmas Time" von LOUND 'N' NASTY
hätte etwas mehr Fett und Kruste auf der Weihnachtsgans gut
getan. Die Beträge von FIZZY BANGERS, die sich dem
traditionellen Buddhisten/ Hindu-Weihnachtssong "Hooray For
Santa Claus" angenommen haben, und DECADENZA kommen nicht
über mittelmäßigen Demo-Status hinaus. Erst mit GRAYSON MANORs
extrem lässiger Interpretation von "Blue Christmas"
(da hätte sich sogar ELVIS PRESLEY noch ein Scheibe abschneiden
können) wird der weihnachtliche Haussegen wieder gradegerückt -
Vorausgesetzt man ignoriert "Nuttin' For Christmas" von
AMERICAN SMASH ;-)
| Trackliste: | 1. AMERICAN HEARTBREAK/ The Greatest Christmas Song Ever Written - 2. LILLIAN AXE/ Here Is Christmas - 3. KRISTY MAJORS/ Christmas (Baby Please Come Home) - 4. LOUD 'N' NASTY/ Christmas Time - 5. CHRIS HEAVEN & MICHAEL GAPYS/ I Wish Everyday Could Be Like Christmas - 6. BIG BANG BABIES/ Winter Wonderland - 7. FIZZY BANGERS/ Hooray For Santa Claus - 8. DECADENZA/ Dead By X-Mas -9. ROCKING SCOUNDRELS/ Rock 'N' Roll Sleigh Ride - 10. GRAYSON MANOR/ Blue Christmas - 11. AMERICAN SMASH/ Nuttin' For Christmas |
Thanks to Tom @ Perris Records
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Review:
Den älteren Lesern müsste das PLANET P PROJECT um Tony Carey eigentlich
bekannt sein, denn schließlich hat das Multi-Talent unter diesem Banner zu
Beginn der 80er zwei herausragende Alben ("Planet P Project"/
"Pink World") veröffentlicht. Spätestens bei der Erwähnung des
Radio-Hits "Why Me?" dürfte der Groschen entgültig gefallen sein.
Nun, gut zwanzig Jahre später kehrt der einstige RAINBOW-Keyboader ("Rainbow
Rising") mit dem dritten PLANET P PROJECT-Album zurück. Die
Comeback-Scheibe "1931" stellt den Auftakt zur Trilogie "Go Out
Dancing" dar und beschäftigt sich mit dem Verlauf und den Wirren des
zweiten Weltkriegs. Musikalisch vollzieht Tony Carey einen – im ersten
Anschein – gewöhnungsbedürftigen Spagat zwischen seichten Prog Rock, AOR und
progressivem und Science Fiction-lastigen Art Pop. In dieser recht gewagten und
äußerst tanzbaren Mixtur sind zwar in vereinzelten Arrangementstrukturen
gewisse Ähnlichkeiten zu ALAN PARSONS ("My Radio Talks To Me"), PINK
FLOYD oder ENIGMA ("The Other Side Of The Mountain") auszumachen, aber
im Grunde genommen steht die Musik von Tony Carey auf den Säulen der Eigenständigkeit.
Nach einigen Durchläufen kristallisieren sich das keltisch angehauchte "Join
The Parade" und der zweideutige Tanzboden-Stampfer "Work (Will Make
You Free)", der mich gelegentlich an die rockig-bizarren Momente von ART OF
NOISE erinnert, sowie die nachdenklichstimmende und hoffnungsschöpfende Ballade
"Waiting For The Winter", in der Tony Careys charismatische Stimme
voll zum Tragen kommt, als Highlights heraus. Unterm Strich ist ein
vielschichtiges Album herausgekommen, das bei Leibe keinen Schnellschuss
darstellt, denn "1931" ist über einen Zeitraum von gut 10 Jahren
(1993 – 2003) gereift. Obwohl der erste Teil dieser Trilogie (abgesehen von
ein paar Ausnahmen) eher ein Fall für die Fans anspruchsvoller Popmusik sein dürfte,
sollte auch der weitschichtig interessierte Rockfan dieses Album nicht außer
Acht lassen. Ich für meinen Fall bin jedenfalls schon sehr neugierig auf die
beiden folgenden Episoden von "Go Out Dancing", denn Tony Carey ist
eben nicht „nur“ schon über dreißig Jahre im Geschäft, sondern auch ein
Garant für innovative Scheiben.
Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music
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Review:
Mittlerweile dürften zumindest vereinzelte Teile der
"Melodic Rock Is Back"-Reihe aus dem Hause Munich's
Hardest Hits Bestandteil einer jeden gutgeführten
Plattensammlung sein, zumal der Münchener Internet-Sender immer
wieder eine äußerst erlesene Mischung aus vielversprechenden
Underground-Material, verschollengeglaubter Klassiker und
sträflich vernachlässigter Perlen oder kommender Highlights an
den Start bringt. Pünktlich zur Weihnachtszeit stellen die
Radio-Macher nun den sechsten Teil ihrer beliebten Sampler-Reihe
an den Start. Wie seine Vorgänger weiß auch "Melodic Rock
Is Back Vol. 6" beispielsweise anhand von EVAs "One Day
Without You" und FROZEN RAINs "Waiting For You"
mit einigen bisher unveröffentlichten Leckerbissen zu
überraschen. Während die italienischen AOR-Rocker eine
wunderschöne, halbballadeske Midtempo-Nummer, die teilweise mit
dem Charme eines rockenden ZUCCHEROs ausgestattet ist, von ihrem
kommenden Album "Blue" präsentieren, bietet der
belgische Komponist und Multi-Instrumentalist Kurt Vereecke mit
der Melodic Rock-Hymne "Waiting For You" einen
vielsprechenden Ausblick auf das demnächst kommende Debüt
seines Projekts. Aber das ist längst noch nicht alles an
unveröffentlichten Material - so haben Peter Hanft und Thomas
Schafhauser z. B. mit dem amtlichen Stampfer "Rock Me
Gently" einen ungeschliffenen Diamanten der Norweger HEAVEN
ausgegraben, der eigentlich für den Nachfolger des
schwergesuchten und kürzlich wiederveröffentlichten Debüt
"Take Me Back" (1989) aufgenommen wurde. Des weiteren
sind der leicht progressiv angehauchte Rocker "Magic"
der Slowenen REQUIEM, das mit Keyboards a la ERIK NORLANDER und
einem Blackmore'schen Gitarrenspiel zu glänzen weiß, oder der
mit keltischen Elementen angereichte Opener "Just Another
Stranger" (WAYNE SMART) äußerst zu empfehlen. Bei zuerst
genannter Nummer lassen sich stellenweise sogar stimmliche
Parallelen zu Gary Barden (SILVER, STATETROOPER, ex-MSG) ziehen.
Zu meinen persönlichen Faves zählen der Mitsing-Rocker
"Street Girl" (von RAW SILK aus Griechenland), der u.
a. mit majestätischen Keyboards ausgestattet ist, und STATEMENTs
"Dancing On The Edge", das im typisch deutschen Hard
Rock-Flair der beginnenden 90er ausgestattet ist. Fazit:
"Melodic Rock Is Back" entwickelt sich immer mehr zu
einer unabdinglichen Serie, die Schmuckstück einer jeden
Sammlung sein sollte und durchaus in einigen Jahren Kult-Status
inne haben dürfte.
Falls ihr jetzt neugierig geworden seid, dann solltet ihr euch
mal unter www.munichshardesthits.com umschauen, denn dort gibt's "Melodic
Rock Is Back Vol. 6" für freundliche 9,95 (+ 2,00
Versand). Falls es wirklich immer noch Rock-Fans geben
sollte, die noch keinen Teil dieser Serie in ihrer Sammlung
wissen, sollten sich selbige mal überlegen, ob sie nicht gleich
die komplette Reihe zum Vorzugspreis von 53,95 (+ 3,50
Versand) ergattern wollen. Ein kleiner Tipp (oder Wink mit
dem Zaunpfahl ;-) an unsere weiblichen Leser: Solltet ihr noch
kein Weihnachtsgeschenk für euren Liebsten haben... Wie wär's
mit "Melodic Rock Is Back"?
PS. die Arbeiten an Volume 7 laufen schon auf Hochtouren... Also,
Augen auf beim Plattenkauf!
| Trackliste: | 1. WAYNE SMART/ Just Another Stranger - 2. RAW SILK/ Street Girl - 3. [gæleri]/ Blue Town - 4. FROZEN RAIN/ Waiting For You (from the forthcoming 2005 album) - 5. REQUIEM/ Magic - 6. EVA/ One Day Without You (new 2004 studio-track) - 7. SECRET SMILE/ Into The Night - 8. STATEMENT/ Dancin' On The Edge - 9. PLATITUDE/ Oblivion - 10. HEAVEN/ Rock Me Gently (prev. unreleased) - 11. SCOTT SUDBURY/ The Last American Dreamer - 12. SUBWAY/ Into The Fire - 13. JOSEPH LEE WOOD/ Are You Ready (new 2004 studio-track) - 14. SHANNON/ Wild, Wild, Wild |
Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits
weitere Reviews über
MUNICH'S HARDEST HITS - Melodic Rock Is Back:
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back
Vol. 8 (Sampler-Tipp/ September 2006)
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol.
7
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 5
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 4
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 3
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 2
VARIOUS ARTISTS/ Munich's Hardest Hits - Melodic Rock Is Back Vol. 1
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Review:
Ist das der Total-Ausverkauf im Hause TRAMP/ WHITE LION? Nachdem
der Sänger nun schon eine sechsteilige Bootleg-Serie, die zum
größten Teil aus unveröffentlichten Material von WHITE LIONS
besteht, über seine Website und auf seinen Shows vertickt,
beglückt uns der nicht gerade untätige Däne (nach seinem
Live-Album "Rock 'N' Roll Alive!") mit "Songs I
Left Behind". Wie der Titel wahrscheinlich schon erahnen
lässt, handelt es sich hier nicht um eine neue Platte im
üblichen Sinne, sondern um eine Zusammenstellung von Material,
das aus dem Zeitraum zwischen 1992 - 2002 stammt und es nie auf
die jeweiligen Alben geschafft hat. Da die bisherigen Solo-Alben
des Herrn TRAMPS allesamt mit verdammt hoher Qualität zu
beeindrucken wussten, ist es auch nicht weiter verwunderlich,
dass auch die sogenannten Leftovers um Klassen besser sind als
manch taufrisches Material anderer Interpreten. Ganze 16 Nummern
hat MIKE TRAMP auf dieses Album gepackt, von denen jede einzelne
seine Veröffentlichungsberechtigung hat und sich auf Anhieb -
egal ob nun rockig und besinnlich - in den Gehirnwindungen
festsetzt. Als Highlights der Scheibe kristallisieren sich der
flockige Rocker "Do It While You Can", der modern
angehauchte Kracher "One For Anger, Two For Pain" und
der Stampfer "I'll Be There", der AC/DC bzw. T.
REX-like aus den Boxen groovt, heraus. Natürlich trifft MIKE
TRAMP auch wieder mit seinen melancholischen und ruhigen Songs
wie z. B. dem wunderschönen Schleicher "I Won't Walk
Away" genau den Nerv seiner Fans. In diese Kategorie
gehören auch das BOB DYLAN-lastige "Before The Night"
und "Love Won't Wait On Me", das von lässig
geschlagenen Akustikklampf-Parts untermalt wird. Um nochmals auf
die Eingangs aufgeworfene Fragestellung zurückzukommen: Bei dem
hochkarätigen Material von einem Total-Ausverkauf zu sprechen,
käme einer Majestätsbeleidigung gleich!
| Trackliste: | 1. Sometimes - 2. Do It While You Can - 3. Over And Out - 4. Love Won't Wait On Me - 5. If I Was Real - 6. One For Anger, Two For Pain - 7. Before The Night - 8. I Won't Walk Away - 9. Show Me - 10. I'll Be There - 11. I Don't Believe Anymore - 12. What If I - 13. Love Me Somebody - 14. Think About The Times - 15. Falling Down - 16. Darkness |
Thanks to Bonna @ Ulftone Music
weitere Reviews über
MIKE TRAMP:
TRAMP'S WHITE LION/ Rocking The USA
MIKE TRAMP/ Rock
'N' Roll Alive
MIKE TRAMP/ More Than Life To This
MIKE TRAMP/ Recovering The Wasted Years
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Review:
Wie der Titel "Lost And Found" vielleicht schon erahnen
lässt, handelt es sich bei dieser Scheibe um eine
Zusammenstellung von unveröffentlichtem Material, an dem Sänger
Brad Delp und Gitarrist/ Keyboarder Barry Goudreau (beide
ex-BOSTON) schon vor dem selbstbetitelten RTZ-Debüt (1991)
gearbeitet haben. Diesen Umstand merkt man dem Material auf
"Lost And Found" auch ohne Zweifel an. Zwar klingt die
erste Hälfte der CD - trotz soundtechnischer Abstriche - noch
ziemlich rockig und knackig (z. B. "One Step Away" oder
"Such A Feel"), aber danach rutscht der Silberling
nicht nur in extrem popige Gefilde ("Rock The Night"/
"Winner And Loosers") ab, sondern selbige Songs kommen
zudem auch noch soundtechnisch ziemlich kraftlos und
schmalbrüstig aus den Boxen. Aber unter den elf Nummern stößt
man durchaus auf die ein oder andere verstaubte Perle, die
bereits beim ersten Durchlauf ihren Glanz leicht durchschimmern
lassen. Das wäre zum einen der leicht sleazige Stampfer
"Social Disease", der klingt als hätten sich BRYAN
ADAMS und die QUIREBOYS zu ihren Glanzzeiten miteinander
verbündet, und zum anderen der Groover "I'm On The
Roll", der mit der unbeschwerten Art von JOAN JETT und einem
Schuss CINDERELLA das Eis zum Schmelzen bringt. Soundtechnisch in
wesentlich besserem Bild präsentiert sich das neue Material des
Duos, das sich auf der Bonus-CD "Delp & Goudreau"
befindet. Besagter Silberling bewegt sich eigentlich konstant
zwischen Low- bzw. Midtempo und wartet gleich mit einer handvoll
wirklich fantastischer Songs auf. Hört euch einfach mal Songs
wie das in Blues/ Soul getränkte "Let It Roll" oder
das atemberaubende Instrumental "Keep On Running", in
dem Mr. Goudreau die Seiten zum Glühen bringt und die Hammond
röhren lässt, und ihr werdet begeistert sein. Diese
Begeisterung dürfte beim Genuss des verträumten "I Need
Love" (wunderschöne Arrangements) wahrscheinlich ins
Unermessliche steigen, denn bei dieser Nummer scheint das Flair
eines gewissen JOHN LENNON allgegenwärtig (phänomenale
Darbietung Mr. Delp!). Des weiteren kann ich euch die
southernlastige Live-Nummer "The Rhythm Won't Stop",
die auch mit Abstand die heftigste Darbietung auf diesem Album
darstellt, und die abschließende Acoustic-Nummer "My One
True Love", die mit wunderschönen Streicherparts garniert
ist (erinnert irgendwie an den BEATLES-Klassiker "Here Comes
The Sun), nur dringendst empfehlen. Alles in allem eine sehr
interessante und lohnenswerte Zusammenstellung.
| Trackliste: | 1. One Step Away Bonus CD: 1. What You Leave Behind |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Hinter MYSTERELL verbirgt sich das Solo-Projekt von
PANGEA-Mastermind Torben Lysholm. Ein Solo-Projekt im wahrsten
Sinne des Wortes, denn der zum gewieften Producer gereifte
Musiker zeigt sich vom Gesang über Gitarren und Keyboards bis
hin zur kompletten Rhythmusarbeit selbst verantwortlich. Trotz
dieser Tatsache glänzen die elf Songs auf
"Sensational" durch eine unfassbare Frische und
Abwechslungsreichtum. Zwar wird das Material nicht ganz seinem
Titel gerecht, aber die lässig schreitende Lowtempo-Hymne
"When You Love" oder der mächtige Stadiongroover
"Bring The House Down" wirken im Vergleich zum letzten
DEF LEPPARD-Album wie eine Frischzellenkur. Aber etwas mehr zum
Thema Abwechslung: während die leicht soulige Ballade
"There Was You" an den richtigen Stellen mit
wunderschönen Acoustic-Parts zu gefallen weiß, erinnern einige
Gitarrenparts beim sehr sphärisch und spannend aufgebauten
"Remember Me" gelegentlich an einen gewissen Mark
Knopfler (DIRE STRAITS). Wobei angemerkt sei, dass sich diese
Nummer ab dem Mittelpart zu einer wahren Luftgitarren-Orgie
entwickelt. Einen Farbtupfer der besonderen Art stellt "Help
Me Find The Way (Back To Your Heart)" dar, denn dieser Song
versprüht trotz seiner rockigen Elemente den unwiderstehlichen
Charme von LIONEL RICHIE. Eine richtig gute Scheibe für
Musikfreaks, deren Vorlieben irgendwo zwischen anspruchsvollen
Pop Rock und eingängigem Melodic Rock liegen.
| Trackliste: | 1. Don't Ever Stop - 2. I Belong To You - 3. Why? - 4. When You Love - 5. Bring The House Down - 6. There Was You - 7. Remember Me - 8. Help Me Find The Way (Back To Your Heart) - 9. Sling Shot - 10. Take Me To The River - 11. The Challenge |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Tonträgertechnisch sind die Dänen erstmals 1985 mit ihrem
selbstbetitelten Debüt auffällig geworden. Aber aufgrund der
finanziellen Engpässe der jeweiligen Geschäftspartner
wechselten LA häufig die Plattenfirma und kamen somit nie über
den Insider-Status hinaus. Im selben Jahr begann der Fünfer um
Sänger und Bassist Jan Achmann noch mit den Aufnahmen für einen
zweiten Longplayer. Trotz verstärkter Live-Präsenz ließ sich
partout kein neues Label finden und die Band löste sich
schließlich 1996 auf. Wegen der ständigen Nachfragen seitens
der Fans haben sich LA wieder zusammengetan und die Demos für
besagtes zweites Album wieder ausgegraben. Obwohl das Material
mittlerweile fast zwanzig Jahre auf dem Buckel hat, ließ LA sich
nicht davon abhalten die Songs neu zu bearbeiten und suchten
schließlich Tommy Hansen in seinen Jailhouse Studios auf. Das
Ergebnis auf "Unfinished Business" gibt den Dänen
unumwunden recht, denn sie haben ihren 80er US-lastigen Hard/
Heavy Rock, der stellenweise an DRIVER ("Down The
Cross") oder VIRGIN STEELE (zu ihren Anfangstagen) erinnert,
in den Sound der Gegenwart gekleidet. Die knackige und von
Gitarren getriebene Hymne "High On You" und die
Halbballade "Last Night" oder der Schweine-Rocker
"Sweet Georgia Brown" müssten eigentlich jedem
Retro-Freak die Freudentränen ins Gesicht treiben. Meine
persönlichen Highlights auf dieser Scheibe sind der Speedster
"Point Of Uncontrol" und die Live-Version von
"Hunted", die den Fans der NWOBHM als
Nahrungsergänzungsmittel äußerst willkommen sein dürfte.
Geile Mucke die einfach tierisch viel Freude bereitet. Wie sagt
die Band doch selbst ach so treffend: "Rock 'N' Roll with
balls"... daran vermag auch die arg knapp bemessene
Spielzeit nichts zu ändern.
| Trackliste: | 1. Creditcard Lover - 2. High On You - 3. Down The Cross - 4. Last Night - 5. News On the Loose - 6. Point Of Uncontrol - 7. Sweet Georgia Brown - 8. Wheelchair 'n' Ragtime - 9. Gates To The Sky (live) - 10. Hunted (live) |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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Review:
Nachdem PAATOS mit ihrem zweiten Album "Kallacain" verdammt gute
Kritiken einfahren konnte, stieg auch die Nachfrage nach dem Erstling der
Schweden. Nun haben InsideOut das Debüt "Timeloss", das ursprünglich
vor zwei Jahren veröffentlicht wurde und nur in Schweden erhältlich war, mit
dem Videoclip zu "Hypnotique" angereicht und weltweit neu aufgelegt.
Musikalisch verbindet das Quintett den anspruchsvollen Progressive Rock der 70er
mit einer ordentlichen – stets eingängigen – Portion Jazz und modernen
Beats & Loops. Diese sehr entspannend wirkende Mixtur trägt das zart-verträumte
Organ von Sängerin Petronella Nettermalm, das an die angenehmen Momente einer
BJÖRK erinnert, auf einer ausdauernden sanften Woge. Lediglich mit dem abschließenden
"Quits", das mit flotten Drums ’N’ Bass protzt, verlässt man die
verträumten Pfade um dann in einem jazzigen Improvisationsstück zu enden.
Trotzdem mangelt es besagtem 12minütigen Kunstwerk nicht im geringsten an
federführenden Melodien und den fesselnden Momenten. Kurzum: Dieses Album dürfte
sowohl ein Fest für melodieverliebte Prog Rock-Fans, als für den reinrassigen
Jazz-Anhänger sein.
| Trackliste: | 01.
Sensor |
Thanks to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über PAATOS:
PAATOS/ Silence Of Another Kind
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Review:
PLATENS ist das neue Betätigungsfeld von ex-THY MAJESTIE-Sänger
Dario Grillo, das sich überraschenderweise ziemlich weitab vom
Power Metal seiner damaligen Band abspielt. Stattdessen wird uns
Melodic Hard Rock präsentiert, der sich ungefähr in der Manier
von FAIR WARNING oder GRAND ILLUSION in unseren Gehörgängen
breit macht. Gelegentlich wird dieses Soundgefüge mit hymnischen
Melodic Metal-Parts ("Into The Fire") oder pfiffigen
und bizarren Progressive Rock-Elementen ("Check It
Out") verfeinert, sodass sich die Stilrichtung nicht
eindeutig eingrenzen lässt. Diesem Umstand ist es auch zu
verdanken, dass "Between Two Horizons" ein sehr
abwechslungsreiches und unterhaltsames Album geworden ist, das
auch noch nach schier endlosen Hearing-Sessions noch verdammt
viel Spaß macht. Ihr seid jetzt richtig neugierig auf das neue
Projekt des Sängers und Multi-Instrumentalisten geworden? Dann
nichts wie ab zum Händler eures Vertrauens um das PLATENS-Debüt
anzutesten. Zum Anschnuppern eignen sich vor allem der prickelnd
rockende Opener "Here I Am", der sich mit geilen
Chören durch die Gehörmuscheln windet, oder die
Halbakustik-Nummer "Your Heart Will Claim His Truth",
bei der stellenweise spanisches Flair durchblitzt. Des weiteren
dürfte "Chasm Of Madness" bei Prog-Freunden regen
Anklang finden, während man sich mit "Check It Out"
unter den anspruchsvollen Hair Rock-Feaks durchaus Freunde machen
könnte. In Anbetracht der Tatsache, dass Dario Grillo -
abgesehen vom Schlagzeug (Alessandro Grillo) - alle Instrumente
selbst eingespielt hat, darf man ohne große Übertreibung von
einem wahrlich gelungenen Debüt sprechen. Hoffentlich bleibt
"Between Two Horizons" nicht der einzige Output von
PLATENS!
| Trackliste: | 1. Here I Am - 2. Can Feel It - 3. Your Heart Will Claim His Truth - 4. Into The Fire - 5. My Reason - 6. Check It Out - 7. Angels Cry - 8. The Last Kiss (inspired by the movie LUltimo Bacio by Gabriele Muccino) - 9. Chasm Of Madness - 10. Waves Of Sea -11. Between Two Horizons |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
GHOST MACHINERY präsentieren uns dieser Tage ihr Debüt-Album,
das ich in die Kategorie Neo-Classic Power Metal einordnen
würde. Die Band beseht aus Pete Ahonen (Voc. & Git.), Tapsa
Pelkonen (Bass) und Jussi Ontero (Drums & Keyboards). Die
Jungs waren allesamt schon zusammen in der Schule und kennen sich
demnach eine halbe Ewigkeit. Eine lupenreine Produktion gibt den
13 Songs den nötigen letzten Schliff. Abwechslungsreiche
Song-Konzepte reihen sich hier aneinander und sorgen so dafür
das der Silberling zu keiner Minute langweilig wird. Zu erwähnen
ist noch die Coverversion von GARY MOOREs "Out In The
Fields", das mit zu den Highlights auf "Haunting
Remains" gehört. Aber der mit Abstand beste Song auf diesem
gelungenen Scheibchen ist "Temples Of Gold", das mich
sehr an NIGHTWISHs "Wish I Had An Angel" erinnert.
Also, falls ihr noch genug Platz auf eurer Wunschliste für
Weihnachten habt, dann solltet ihr diesen Silberling noch
tunlichst auf selbiger platzieren. Mit Abstand die beste
Veröffentlichung in diesem Sektor seit Monaten. Viel Spaß!!!
| Trackliste: | 1. World Of Unbelievers - 2. Blinded Eyes - 3. Temples Of Gold - 4. Evil Eithin US - 5. Down In Flames - 6. Dreamworld - 7. From The Edge Of The World - 8. Darkest Hour - 9. Fallen Angels - 10. Heaven Of Hell - 11. In Your (Evil) Dreams - 12. Out In The Fields - 13. Shadows |
Thanks to Luis @ Sound Riot Records
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Review:
Hinter dem norwegischen Trio HULDRA stehen Kenneth
Pedersen (Vocals, Gitarre), Tomi Pederson (Gitarre, Bass) und Arnfinn Knutsen (Drums),
die Ende der 80er unter dem Namen HEAVEN mit "Take Me Back" einen
echten AOR-Hammer abgeliefert haben. Danach wurde es schnell wieder ruhig um die
Herren, bis 2001 schließlich HULDRA mit ihrem norwegischsprachigen Debüt
"Neste
Morgens Lys" aufwarteten. Ganze drei Jahre, die 2003 durch die
Wiederveröffentlichung von "Take Me Back" versüßt wurden, hat die
Band ins Land streichen lassen, um ihren Landsleuten den langerwarteten
Zweitling "I
Syndens Slør" zu bescheren. Basierte "Neste
Morgens Lys" noch deutlich auf dem AOR der vergangenen Tage, so
stellt das neue Album eine wohlklingende Mixtur aus Westcoast ("Skyt Hål
På Ledningen"),
AOR ("Du Går") und herzerfrischen Melodic Rock ("Den Du E")
dar, die man gelegentlich mit etwas SANTANA-Blut ("Evighetspina"/
Titeltrack) auffrischt. Dabei bewegen sich die Herren vornehmlich im gefühlvollen
Balladen- bzw. sanften Midtempo-Bereich und fördern dabei solche Perlen wie
"Her Står Eg" und "Kom Te Ditt Vindu" zutage, die ziemlich
stark an das besagte HEAVEN-Album erinnern. Überhaupt muss man nach einigen
Durchläufen feststellen, dass die norwegische Sprache den Songs ein
„sanftes“ Melodienkleid verleiht und einfach perfekt zu dieser Stilrichtung
passt. Lediglich beim sanft röhrenden Groover "Fine Mennesker" und
beim angefolkten Stampfer "Ingen Vei Tebake" geht es etwas „rauer“
zur Sache. Unterm Strich ist dabei – obwohl ich des Norwegischen natürlich
nicht mächtig bin – ein sehr unterhaltsames und unglaublich gutes Album
herausgekommen.
Mit der spanischen Sprache haben wir uns in diesem Bereich mittlerweile schon
ziemlich gut angefreundet... Wenn’s mal ein bisschen Norsk sein darf, dann
solltet ihr unbedingt mal unter www.huldrarecords.no
vorbeischauen. Es lohnt sich garantiert!
| Trackliste: | 1.
Evighetspina
|
Thanks to Huldra Records
Last
Update: Sunday, 02. October 2005
created in January 2001 © by Sonny