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Review:
Außer den ersten drei Scheiben, die allesamt noch von John
Wetton eingesungen wurden, waren die letzten drei Scheiben der
UK-Pomp Rock Band wirklich nicht "my cup of tea".
Besonders mit "Arena" und "Aura", die doch
zum Teil recht experimentell und jazzig ausgefallen sind, hat
sich das Quartett um Gründungsmitglied und Keyboarder Geoff
Downes einen nicht geringen Anteil ihrer großen Fan-Schar
vergrault. Ganz anders verhält es sich allerdings mit dem
neuesten Streich von ASIA, denn die Band hat sich - gottlob -
wieder ihrer alten Stärken besonnen und mit "Silent
Nation" (nanu, der erste Albumtitel, der nicht mit einem A
beginnt!?!) ein Album eingespielt, dass wie ein Fels in der
Brandung steht. Thematisch befasst sich diese Konzept-Scheibe mit
der Zerstörung der Welt durch den Menschen, was aber nicht
heißen soll, dass man auf dem Silberling jetzt auch nur
musikalisch Trübsal bläst. Vielmehr sprudeln Songs wie
"Long Way From Home", "Ghost In The Mirrow"
(erinnert stellenweise an REO-Speedwagon) und das flockig
rockende "I Will Be There For You", das mit einem
genialen Gitarrensolo von Herrn Govan aufwartet, hoffnungsvoll
aus den Boxen und entwickeln sich rasch zu immens mächtigen
Ohrwürmern, die - ohne verstaubt zu klingen - an ihre
kommerzielle Phase in den 80ern anzuschließen scheinen.
Natürlich sind - bedingt durch die Thematik der Scheibe - auch
Songs dabei, die richtig zum Nachdenken anregen wie z. B. der
mahnende, aber nicht minder majestätische Opener "What
About Love", "Darkness Day" oder das
abschließende "The Prophet", das seine Dramatik aus
den gekonnt im Intro eingewobenen Wal-Gesänge gewinnt. Egal,
welche Stelle der Laser gerade abtastet, man wird einfach
jederzeit mit genialen Pomp-Rock, durch den die Band einst groß
wurde, bestens bedient. Kurzum, "Silent Nation" ist das
beste Album seit John Payne das Mirko bei ASIA schwingt. Ich bin
mir sicher, dass ASIA mit dieser Scheibe wieder jede Menge Fans,
die man schon verloren glaubte, ins Boot zurückholen kann.
Kaufpflicht!!!
PS. die Special Edition im luxuriösen Digibook wartet
zusätzlich mit einer "Making Of"-DVD zu "Silent
Nation" auf.
| Trackliste: | 01. What About Love - 02. Long Way From Home - 03. Midnight - 04. Blue Moon Monday - 05. Silent Nation - 06. Ghost In The Mirror - 07. Gone Too Far - 08. I Will Be There For You - 09. Darkness Day - 10. The Prophet |
Thanks to Detlev @ InsideOut Music
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ASIA/ Asia (unknown & wellkown
Rock-Pearls)
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Review:
Nachdem mich MAGNUM mit ihrer Comeback-Scheibe "Breath Of
Life" (2002) nicht richtig überzeugen konnten, hegte ich
keine großen Hoffnungen, dass es sich mit dem Nachfolger
"Brand New Morning" vielleicht anders verhalten
könnte. Aber meistens kommt es ganz anders als man denkt, denn
es hat ganz den Anschein als hätten sich die Herren um Tony
Clarkin und Bob Catley in den letzten 2 1/2 Jahren des öfteren
mal ihre besten Alben ("On A Storytellers Night" oder
"Wings Of Heaven") zu Gehör geführt. Die Songs kommen
ohne viel Firlefanz aus und drücken schnörkellos, geradlinig
und in bester 80er-Manier aus den Boxen. Hört euch das geniale
Openertrio mit dem endlos groovenden Titeltrack, dem stampfenden
"It's Time To Come Together" und dem majestätisch im
Midtempo schlendernden "We All Run" an, dann werdet ihr
verstehen, was ich meine. Schon allein diese drei Songs sind es
wert sich das Album zuzulegen. Aber besagte Songs sind lange noch
nicht das Ende der Fahnenstange, denn Nummern wie "The Last
Goodbye" oder das dramatische "Hard Road" dürften
jeden MAGNUM-Kritiker (falls es die überhaupt geben sollte
;-) vor Ehrfurcht erstarren lassen. Mit der spannenden
9min-Nummer "The Scare Crow" wird ein Album, das - ohne
in Euphorie zu verfallen - Dauerbrenner-Qualitäten besitzt,
stilvoll abgerundet. Mit diesem Album strafen Tony Clarkin &
Co. alle Kritiker lügen, die MAGNUM nach dem kontrovers
diskutierten Comeback schon wieder im Ruhestand gesehen haben.
| Trackliste: | 1. Brand New Morning - 2. It's Time To Come Together - 3. We All Run - 4. The Blue And The Grey - 5. I'd Breathe For You - 6. The Last Goodbye - 7. Immigrant Son - 8. Hard Road - 9. The Scarecrow |
Thanks to Martin @ SPV
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Review:
Endlich ist es soweit, Danny Vaughn meldet sich nach drei Jahren
Pause wieder im Business zurück. Aber nicht mit einer neuen
VAUGHN-Scheibe oder gar der heißersehnten TYKETTO-Reunion,
sondern mit FROM THE INSIDE, einem weiteren Projekt des
umtriebigen Produzenten/ Bassisten/ Keyboarders Fabrizio V. Zee
Grossi (u. a. OVER THE EDGE, PERFECT WORLD, VERTIGO). Und wie
gehofft, gehen alle elf Nummern auf Anhieb ins Ohr. Diese
Eigenschaft mag in erster Linie darauf beruhen, dass die
dargebotenen Nummern der musikinteressierten Menschheit
größtenteils schon bekannt sein dürften, da hier eine
ordentliche Portion von Coverversionen zugange ist. Diese
Fremdwerke tun aber der Qualität des Silberlings keinen Abbruch,
denn Danny Vaughn gehört mit Sicherheit zu der Garde von
Sängern, die den Nummern anderer Interpreten und Komponisten
locker und lässig ihren eigenen Stempel aufdrücken. Da wären
zum Beispiel mit "Suddenly" (geschrieben von DESMOND
CHILD/ u. a. ALICE) und "Damn" zwei Nummern aus dem
letzten LeANN RIMES-Album "Twisted Angel". Beide
Nummern hatten ja schon in ihren ursprünglichen Fassungen viel
Rockpotenzial, aber was Danny Vaughn und Signore Grossi aus den
beiden Nummern gemacht haben, ist schlichtweg als genial zu
bezeichnen. Auch die von MARTIN STENMARK geschriebene Nummer
"Losing Game" dürfte hierzulande schon ziemlichen
Bekanntheitsgrad haben, denn schließlich handelt es sich hierbei
um eine Single von "Star Search"-Sieger MARTIN KESICI,
die im letzten Herbst in deutschen Radios rauf- und
runterdudelte. Das absolute Highlight stellt für mich allerdings
der vom Duo Grossi/ Vaughn geschriebene Opener "Nothing At
All" dar, der in bester TYKETTO-Manier aus den Boxen
donnert. Allerdings sollten hier die "very bluesy"
Version von AMANDA MARSHALLs "Beautiful Goodbye" und
die Midtempo-Nummer "Fight For Love", die sich in Form
einer Mischung von VAUGHN meets FOREIGNER in die menschliche
Festplatte einfräst, nicht einfach vernachlässigt werden. Zwar
hätte ich mir persönlich noch viel mehr Material aus der Feder
von Mr. VAUGHN gewünscht, aber nichtsdestotrotz lässt es sich
mit dem vorliegenden Ergebnis auf "From The Inside"
mehr als prächtig leben. Hoffentlich bleibt FROM THE INSIDE
nicht ein "one off"-Projekt.
| Trackliste: | 1. Nothing At All - 2.
Suddenly - 3. Fight For Love - 4. Losing Game - 5. Damn -
6. Stop - 7. Relentless - 8. Blessing In Disguise - 9. Is
Anybody Watching Me? - 10. Always - 11. Beautiful Goodbye Bonus multimedia tracks: 12. Nothing At All (video) - 13. Danny Vaughn Video Interview |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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DANNY VAUGHN/ Traveller
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Review:
Es wird wohl keinen zweiten Musiker geben, über den sich die
Geister der Kritiker und Fans so uneins sind wie bei Lenny Wolf.
Entweder man liebt die Musik vom oft als Egozentriker
dargestellten Sänger und Multi-Instrumentalist, oder man hasst
sie abgrundtief. Ich für meinen Teil zähle mich ohne Zweifel zu
erstgenannter Kategorie, denn erstens ist der KINGDOM
COME-Mastermind nie irgendwelchen Trends hinterhergehechelt,
sondern setzt selbige. Und zweitens ist er - trotz vieler
Tiefschläge - immer seiner eigenen Linie treugeblieben bzw. ist
immer wieder für eine Überraschung gut. Fiel
"Independent" schon ziemlich modern und experimentell
aus, so darf man sein neues Werk durchaus als konsequente
Fortsetzung sehen. Trotz all dieser Eigenschaften klingt
"Perpetual" wieder mehr nach KINGDOM COME als sein
Vorgänger, da die typisch melancholischen Melodienbögen a la
Lenny Wolf wieder mehr zum Tragen kommen. So fällt eigentlich
nur das erste Drittel von dieser Scheibe extrem modern und
experimentell aus, aber spätestens ab dem schaurig-genialen
"Silhouette Paitings" oder dem schweren Riffhammer
"With The Sun In Mind", der durch seine sehr
sphärischen Elemente zu fesseln weiß, zeigt
"Perpetual" so ziemlich alle Facetten von KINGDOM COME.
Sprich, Lenny Wolf, der das Material - bis auf die Gitarrensolos
- wieder im Alleingang eingespielt und produziert hat, ist es auf
dem Album nahezu perfekt gelungen, die traditionellen Elemente
von KINGDOM COME in einen modern-düsteren Sound zu betten. Da
das Material wieder einen sehr melancholischen Anstrich hat, mag
die Scheibe vielleicht nicht gleich auf Anhieb ins Ohr gehen,
aber sie zieht den Zuhörer mit jedem Durchlauf immer ein
Stückchen mehr in ihren Bann. Also Vorsicht ist geboten, denn
Songs wie "King Of Nothing", das durch seine trägen
bzw. tiefgestimmten Gitarren- und wunderschönen Melodienparts
besticht, und das symphonisch angelegte "Inhaling The
Silence", besitzen einen verdammt hohen Suchtfaktor.
PS. Wer allerdings mit dem Vorgänger nicht viel anfangen konnte,
der sollte wohl "Perpetual" erst einmal in Ruhe
antesten!
| Trackliste: | 1. Gotta Move Now - 2. Hang 'em High - 3. Crown of Moscow - 4. Time to Realign - 5. Silhouette Paintings - 6. With the Sun in Mind - 7. King of Nothing - 8. Borrowed Time - 9. Connecting Pain - 10. Watch the Dragon Fly - 11. Inhaling the Silence |
Thanks to Sven @ Music Consult
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Review:
Trotz seines noch jungen Alters hat es RICHIE KOTZEN (ex-POISON,
ex-MR. BIG) mittlerweile auf 14 Solo-Alben gebracht. Der neueste
Streich hört auf den Namen "Get Up" und wie dieser
Titel wahrscheinlich schon erahnen lässt, wird auf dem Album -
im Gegensatz zum Vorgänger "Change" - wieder
ordentlich abgerockt. Man höre und staune, wie rotzig
("Fantasy") und fettgroovend (Titeltrack) Herr KOTZEN
hier zu Werke geht. Während bei "Get Up" Vergleiche zu
GLENN HUGHES nicht abwegig erscheinen, ist es dem
Ausnahme-Musiker mit ersterer Nummer gelungen, seinen
eigenständigen Sound durch Elemente a la AC/DC mit der nötigen
Roughness anzureichern. Natürlich kommt das Multi-Talent nicht
ganz ohne seine Vorliebe für den Blues und Soul aus, was Songs
wie die radiotaugliche Midtempo-Nummer "Made For To
Night", das gefühlvolle "Special" oder die
Ballade "Remember", die mit Stehblues-Qualitäten zu
protzen weiß, nochmals eindrucksvoll untermauern. Musikalisch
erinnert das dargebotene Material am ehesten an eine Melange aus
dem Album "Mother Heads Family Reunion" und den
restlichen Alben aus seiner bisherigen Solo-Schaffensperiode. D.
h., RICHIE KOTZEN hat es geschafft, so ziemlich seinen ganzen
Facettenreichtum auf dieser einen Scheibe zu konzentrieren. Wie
auch schon beim Vorgänger hat der Meister wieder das komplette
Album im Alleingang eingespielt und selbstredend war er auch für
die Produktion zuständig. Heraus gekommen sind dabei 11 Songs,
die man - vielleicht abgesehen von den genannten Blues-Nummern -
nicht nur einfach so nebenbei hören kann, vielmehr verlangt
"Get Up" dem Zuhörer schon einiges an Aufmerksamkeit
ab. Also ein Album, dass auch noch nach dem x-ten Durchlauf mit
einigen Überraschungen aufwarten kann.
| Trackliste: | 1. Losin' My Mind - 2.
Fantasy - 3. Remember - 4. Get Up - 5. So Cold - 6. Such
A Shame - 7. Made For Tonight - 8. Still - 9. Never Be
The Same - 10. Special - 11. Blame On Me* *European bonus track |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Über ALAN PARSONS muss man eigentlich nicht mehr viele Worte
verlieren. Egal ob nun als Ton-Ingenieur (u. a. BEATLES),
Produzent (z. B. PINK FLOYDs Meilenstein "Dark Side Of The
Moon") oder als Interpret (u. a. das legendäre Debüt
"Tales Of Mystery And Imagination"), der Mann hat es
auf jedem Sektor zu Weltruhm gebracht. Fünf Jahre nach seinem
letzten eigenen Studio-Werk "The Time Machine" steht
mit "A Valid Path" nun endlich der langersehnte
Nachfolger in den Läden. Wer die Vorgängerwerke von ALAN
PARSONS kennt, wird wahrscheinlich von seinem neuesten Streich
ziemlich überrascht sein, und zwar im positiven Sinne des
Wortes. Zwar praktiziert der Meister nach wie vor seinen
unverkennbaren progressiven Pop/ Rock, der ihn als Interpret
großgemacht hat, aber durch die verstärkten Einflüsse von
moderner und elektronischer Musik, hat er erneut Weitblick
bewiesen und genau den momentanen Zeitgeist getroffen. So hat er
sich neben dem PINK FLOYD-Gitarristen David Gilmour z. B.
Eletronic-Künstler wie CRYSTAL METHOD ("We Play The
Game"), SHPONGLE ("Return To Tunguska") und
UBERZONE ("L'Arc En Ciel") mit ins Boot geholt.
Während es Herrn PARSONS mit "We Play The Game"
gelungen ist seinen klaren Gesang, mit groovenden
Electronic-Beats und melodischen Keyboard-Parts sowie mit
genialen Leadguitar-Parts in Einklang zu bringen, brilliert der
Opener "Return To Tunguska" aufgrund des Kontrastes
zwischen den sphärischen, orientalischen Electronic-Elementen a
la SHPONGLE und der bestechenden Gitarrenarbeit von David
Gilmour. Richtig elektronisch-fettbebend geht es bei "You
Can Run" (feat. DEEP E) zur Sache. Trotz aller
elektronischer Härte zieht sich eine Ohrwurm-Melodie, die etwas
an ART OF NOISE erinnert, wie ein roter Faden durch diese Nummer.
Besonders gelungen sind außerdem die beiden Neuaufnahmen der
Klassiker "Mammagamma (04)", das stellenweise an HAROLD
FALTERMAYERs erinnert, und "A (Recurring) Dream Within A
Dream", bei denen Sohnemann Jeremy eine tragenden Rolle
spielt. Abgerundet wird die abwechslungs- und
überraschungsreiche Scheibe durch das majestätische anmutende
"Chomolungma" ... Progressiv Electronic Pop/ Rock at
it's best... Die sogenannten "open minded" Hörer
werden mit dieser Scheibe wahrscheinlich keinerlei Probleme
haben. Die traditionsbewussten Fans von ALAN PARSONS hingegen
sollten allerdings nicht unbedingt blind zugreifen, sondern die
Scheibe erst mal in Ruhe antesten. Fazit: Nichtsdestotrotz
dürfte es ALAN PARSONS mit "Valid Path" gelingen,
nicht nur neue Fans hinzuzugewinnen, sondern damit auch seine
Stammhörerschaft zu überzeugen... dieser Name bürgt einfach
für ständige Weiterentwicklung und Qualität.
| Trackliste: | 1. Return To Tunguska - 2. More Lost Without You - 3. Mammagamma 04 - 4. We Play The Game - 5. Tijuaniac - 6. LArc En Ciel - 7. A Recurring Dream Within A Dream - 8. You Can Run - 9. Chomolungma |
Thanks to Bauke @ cmm
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Review:
Mit ihrem selbstbetitelten Debüt haben PRIDE OF LIONS eine der
besten Melodic Rock-Scheiben der letzten Jahre veröffentlicht,
das nicht ganz zu Unrecht in einigen Fachmagazinen zum Album des
Jahres 2004 gekürt worden ist. Nun wird das Erfolgsduo Jim
Peterik (ex-SURVIVOR)/Toby Hitchcock mit seiner neuen Single
"Black Ribbons (Voices Of The World") vorstellig. Der
Titeltrack beruht leider auf einem sehr traurigen Ereignis,
nämlich dem Terroranschlag auf Madrid am 11. März diesen
Jahres. Durch die schrecklichen Bilder, die an diesem Tag durch
die Nachrichtenlandschaft liefen, fühlte sich der Songwriter so
stark berührt, dass er seine Gefühle in einem Song Ausdruck
verleihen musste. Diese ergreifende Ballade ist im Stile des
POL-Erstlings bzw. des WORLDSTAGE Projects angelegt und schürt
somit die Hoffnung, dass wir beim Nachfolger "The Destiny
Stone", der im November erscheinen soll, erneut mit einem
Meisterwerk rechnen dürfen. Die Single enthält des weiteren
zwei bisher unveröffentlichte POL-Live-Aufnahmen, bei denen es
sich zum einen um das auf besagten Debüt vertretenen
"Gone" und zum zweiten um den von Jim Peterik
verfassten JOURNEY-Klassiker "I Can't Hold Back"
handelt, in dem das 26jährige Sangeswunder Toby Hitchcock eine
verdammt gute Performance abgibt, sodass sogar ein Jim Jamison
wahrscheinlich vor Neid erblassen dürfte. Zwar sind drei Nummern
nicht gerade viel für eine Veröffentlichung, aber da ein Teil
des Erlöses dieser Single zu Gunsten der "Spanish
Association Of Victims Of Terror" geht und der Titelsong
auch nicht auf dem Zweitling von PRIDE OF LIONS vertreten sein
wird, sollten Sammler unbedingt zuschlagen!
| Trackliste: | 1. Black Ribbons (Voices Of The World) - 2. Gone (live version) - 3. I Can't Hold Back (live version) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Es ist zwar erst gut ein ¾ Jahr her, dass Kapitän José und
seine siebenköpfige Piraten-Crew mit dem ersten Teil ihres
Meisterwerks "Gaia" auf großen Raubzug gingen, aber um
der immer größeren Fan-Schar die Wartezeit auf das neue
Schlachtschiff zu verkürzen, hat die mittlerweile zum Nonett
gewachsene Besetzung ein Schmankerl der besondern Art
eingezimmert. "Belfast" besteht zum Teil aus bisher nie
veröffentlichten Versionen bekannter Nummern wie z. B.
"Alma" und "Hasta Que Muerte Nos Separe", die
beide orchestral arrangiert wurden, oder dem in Metal gekleidete
"La Rosa De Los Vientos". Außerdem haben sie
WHITESNAKEs "Guilty Of Love" ("Dame Tu
Amor"), dem URIAH HEEP-Klassiker "Lady In Black"
("Dama Negra" ) und der ELVIS PRESLEY-Schnulze "I
Can't Help Falling In Love" ("Todo Irá Bien")
durch die spanische Sprache nicht nur südländisches Flair
eingehaucht, sondern selbigen auch unverkennbar ihren
bandtypischen Stempel aufgedrückt. - Phänomenal! Beim
fettgroovenden Titeltrack, man möchte es kaum glauben, handelt
es sich doch tatsächlich um den Superhit der Disco-Ikonen BONEY
M. und auch an den Evergreen "Somewhere Over The
Rainbow" (recht ansprechende Acoustic-Nummer!) hat man sich
herangewagt. Beide Nummern gehören zu den ganz seltenen Tracks,
die MÄGO DE OZ bisher in englischer Sprache aufgenommen haben.
Letztendlich hat die Band mit "Irish Pub" und "Se
Acabó" auch zwei Instrumentale auf das Album gebuttert, die
zwar recht nett klingen, aber nicht zwingend notwendig sind. Für
Fans der Band ist "Belfast" mit Sicherheit eine
willkommene Überbrückung bis zum zweiten Teil von
"Gaia", aber Einsteigern würde ich wohl eher
"Folktergeist" oder eben besagtes Konzept-Album
empfehlen.
| Trackliste: | 1.Intro: Irish Pub - 2. Belfast - 3. La Rosa De Los Vientos (metal version) - 4. Dame Tu Amor - 5. Majer Amante - 6. Alma - 7. Más Que Una Intención (version orquestral) - 8. Dama Negra - 9. Todo Irá Bien - 10. Se Acabó (instrumental) - 11. Hasta Que Tu Muerte Nos Separe (version orquestral) - 12. Somewhere Over The Rainbow |
Thanks to Patrycja @ Locomotive Music
weitere Reviews über
MÄGO DE OZ:
MÄGO DE OZ/ Rarezas
MÄGO DE OZ/ Gaia
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Review:
Erst kürzlich haben Armageddon Music mit JUTTA WEINHOLDs
Comeback-Scheibe ein wahres Juwel veröffentlicht, da erwartet
uns in Form von "Above Heaven, Below Heaven" das
nächste heiße Eisen aus der Hamburger Metal-Schmiede. Das
Debüt der japanische Metal-Princess, die erstmals mit dem Duett
"Find Out" auf dem letzten METALIUM-Langeisen einer
breiteren Öffentlichkeit vorgestellt wurde, ist ziemlich stark
am Melodic Power Metal europäischer Prägung angelehnt. So
erinnert z. B. der Doublebass-Killer "Sins For The
Gods" an HELLOWEEN (zu seligen "Keeper"-Zeiten)
und das leicht neoklassisch angelegte "Nature Of
Mortality" könnte fast aus der Endphase von DARK MOOR und
Sängerin Elisas C. Martin stammen. Nichtsdestotrotz hat sie
durch ihren unvergleichlichen Gesang und die geschickte
Einflechtung traditionell-fernöstlicher Klänge einen nahezu
eigenständigen Sound geschaffen, was Songs wie die gefühlvolle
Ballade "On The Way To Eternity" oder der bereits
erwähnte Opener sehr eindrucksvoll unterstreichen. Da alle Songs
in englischer Sprache vorgetragen werden, kommt stellenweise
unwillkürlich das typisch japanische Lispeln zu Tage, was aber
der Qualität von "Above Heaven, Below Heaven" keinen
Abbruch tut. - Vielmehr verleiht dieser "Makel" dem
Material einen nicht allzu geringen und äußerst charmanten
Anteil an Exotik. Neben dem ausdrucksstarken und variablen Gesang
zeigt sich die zierliche Japanerin nicht nur für die Keyboard-
und Piano-Parts, sondern auch für die Kompositionen und Texte
verantwortlich. Um das Material produktionstechnisch auf
höchsten Level zu bringen, hat sich Lars Ratz (METALIUM) der
"metalhungriger" SAEKO angenommen. Deshalb ist es auch
nicht weiter verwunderlich, dass sich gelegentlich auch
METALIUMsche Einflüsse ("Seek The Light", "Way Of
The ONe") breit machen. Zumal mit Schlagzeuger Michael Ehre,
der auf diesem Album neben ex-ACCEPT-Klampfer Hermann Frank und
Sven Lüdke (ex-MURDER ONE) sich auch an der Sechssaitigen
versuchte, ein weiteres Mitglied der Hanseaten mit von der Partie
ist. Des weiteren drängen sich der JUDAS PRIEST-lastige
Nackenbrecher "Sinners For False Lights" und das
wunderschöne "Don't Be Afraid", bei dem die 30jährige
sich selbst auf dem Piano begleitet, oder der träge Groover
"Song Of Delight", der sich gen Ende zu einer
mitreißenden Hymne entwickelt, als Anspieltipps auf. Ein richtig
faszinierendes Debüt, das den Metal durch die traditionellen
japanischen Elemente in eine völlig neue Richtung bringt und
förmlich nach einer Fortsetzung schreit. Man darf gar nicht dran
denken, dass die Künstlerin - ihren Eltern zu Liebe - ihrer
metallischen Lebensphilosophie fast Lebwohl gesagt hätte.
| Trackliste: | 1. Above Heaven - Below Heaven - 2. Sins for The Gods - 3. Nature Of Mortality - 4. On The Way To Eternity - 5. Seek the Light - 6. Hands Of Might - 7. Sinners For False Lights - 8. Way To The One - 9. Don't Be Afraid - 10. Birthright - 11. Song Of Delight - 12. Heaven Above - Heaven Below |
Thanks to Britta @ ICS Germany
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SAEKO/ Life
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Review:
Es ist gerade mal 2 3/4 Jahre her, dass uns GOTTHARD bzw. deren
Plattenfirma mit der Best Of Ballads-Compilation "One Live
One Soul" ein verspätetes Weihnachtsgeschenk offeriert
haben. Jetzt steht in Form von "One Team One Spirit"
schon die nächste Best Of-Veröffentlichung aus dem Hause
GOTTHARD in den Läden. Zwar konnte man sich bei diesem
Doppel-Album auch endlich dazu entschließen eine komplette
Scheibe mit Rock-Nummern zusammenzustellen. Aber kann mir bitte
jemand den Sinn einer erneuten Balladen-CD erklären, die fast zu
50% die gleichen Nummern enthält wie auch das eingangs erwähnte
Album? Sicher, es sind mit der Olympiahymne "One Team One
Spirit" und "What About Love" sowie der
Piano-Version von "Everything Must Change" und
"One Live One Soul", das Steve Lee gemeinsam mit
Monserrat Caballe zum Besten gibt, zwei neue und zwei neu
arrangierte Nummern auf diesem Silberling vertreten, aber muss
man deshalb gleich wieder eigens einen Tonträger nur mit
Balladen füllen? Zumal sich wahrscheinlich viele Fans der
härteren Klänge Nummern wie den Monster-Groover "In The
Name", das fetzige "Hole In One" oder "Open
Fire" (bzw. generell mehr aus der Hammer-Scheibe "Dail
Hard") auf einer doppelten Rock-Ausgabe gewünscht hätten,
die um die neuen bzw. neu arrangierten Balladen erweitert wird.
Zur erfreulichen Seite zählen allerdings "Fire &
Ice" und "Inside Out", denn mit diesen beiden
Nummern stellen die erfolgreichen Schweizer unter Beweis, dass
sie nach wie vor in der Lage sind starke Rock-Hymnen zu
schreiben. Während erstere Nummer eigens für die Schweizer
Eishockey-Nationalmannschaft als kraftvoller Motivationsschub
(immerhin sind die Cracks bis ins Viertelfinale vorgedrungen)
für die WM in der Tschechischen Republik aufgenommen wurde,
weiß sich andere mit fast SURVIVORischen Rock-Charme im
Gehörgang festzusetzen. Abschließend ist aufgrund der doch
beachtlich langen Spielzeiten ein insgesamt positives Resümee zu
ziehen, denn einem Szene-Einsteiger wird verdammt viel fürs Geld
geboten. Ob man damit allerdings die hartgesottenen Rock-Fans
zufrieden stellen kann, bleibt abzuwarten. In diesem Sinne,
lassen wir uns überraschen.
| Trackliste: | CD 1
Rock: 1. Sister Moon 03:55 - 2. Mighty Quinn 03:15 - 3.
Mountain Mama 03:53 - 4. Top Of The World 03:48 - 5.
Eagle 05:05 - 6. Human Zoo 03:29 - 7. What I Like 04:31 -
8. Inside Out 04:05 - 9. Movin' On 03:22 - 10. Why Don't
We Do It 01:01 - 11. Make My Day 03:41 - 12. Fire And Ice
03:11 - 13. Fist In Your Face 03:49 - 14. No Tomorrow
05:20 - 15. Light In Your Eyes 03:56 - 16. Cheat &
Hide 03:56 - 17. Standing In The Light 03:54 - 18. Hush
04:05 - 19. Firedance 06:05 CD 2 Ballads: 1. Homerun 04:56 - 2. Have A Little Faith 03:50 - 3. Reason To Live 04:48 - 4. One Team One Spirit (Album Version) 04:06 - 5. Heaven 04:32 - 6. All I Care For 03:10 - 7. Love Soul Matter 03:41 - 8. Still I Belong To You 04:34 - 9. Let It Rain 04:37 - 10. You 04:19 - 11. Say Goodbye 04:22 - 12. Let It Be 06:17 - 13. What About Love 04:27 - 14. Janie's Not Alone 04:14 - 15. First Time In A Long Time 04:33 - 16. Montserrat Caballé & Gotthard: One Life One Soul 03:58 - 17. Everything Can Change (Piano Version) 05:05 |
Thanks to Sven @ Music Consult
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GOTTHARD:
GOTTHARD/ Lipservice
GOTTHARD/ Human Zoo
GOTTHARD/ Homerun
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Review:
Ich bin ja nun bekennender Fan der oben genannten Bands und bin
bekanntlich auch sehr für Combos zu haben, die sich im
Fahrwasser der selbigen tummeln. Der neueste Abkömmling dieser
beliebten Klon-Maschinerie sind EYES OF SHIVA. Was die
Brasilianer allerdings von ihren zuhauf auftretenden Artgenossen
wesentlich unterscheidet, sind die wahrlich nicht einfallslosen
eigenen Stilmittel. So hat der Fünfer um das Gitarrenduo Renato
Mendes und Ricardo Gil einen neoklassischen Sound a la
STRATOVARIUS meets ANGRA kreiert, der mit einem ordentlichen
Batzen an folkloristischen Elementen und südamerikanischen
Temperament angereichert ist und gelegentlich sogar in leicht
progressiv angehauchte Gewässer abtaucht. Gesanglich erinnert
das hohe Organ von André Ferrari gelegentlich an einen Dan Lucas
zu KARO-Zeiten, was ja auch nicht gerade die schlechteste
Referenz darstellt. Zum Antesten will ich euch die neoklassische
Hmyne "Lampiäo", die aufgrund der eingewobenen
Samba-Rhythmen eine temperamentvolle Atmosphäre einbringt, und
die ausdrucksstarke Ballade "Pride" (Michael Kiske
lässt grüßen!) sowie das HEART-Cover "Alone", in dem
Signore Ferraris hoher Gesang richtig gut zur Geltung kommt,
unbedingt ans Herz legen. Zwar sind EYES OF SHIVA von ihren
Vorbildern noch ein paar Lenze entfernt, aber die Band hat es
wirklich verdient, dass Genre-Fans ihrem Debüt eine faire Chance
einräumen. Leider haben sich z. B. mit dem RHAPSODY-Abklatsch
"Psychos Of The New Millennium" oder dem progressiven
und schwerverdaulichen Titeltrack auch eine paar einfallslosere
Nummern eingeschlichen, die den genannten Anspieltipps nicht ganz
das Wasser reichen können. Dafür gibt es an diesem
größtenteils recht erfrischenden Debüt soundtechnisch nichts
auszusetzen, denn für die Produktion und den Mix zeigen sich
ANGRA-Keyboarder Tabio Laguna bzw. Dennis Ward (PINK CREAM 69)
verantwortlich. Man darf gespannt sein, wie sich die
Südamerikaner weiterentwickeln.
| Trackliste: | 1. Essence (Instrumental) - 2. Eagle Of The Sun - 3. Lampião - 4. Psychos Of The New Millennium - 5. Pride - 6. Eyes Of Soul - 7. World Tomorrow - 8. Future - 9. Alone (Heart Cover) - 10. Just A Miracle |
Thanks to Patrycja @ Locomotive Music
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Review:
Das noch relativ viel versprechende "Shake For A Shake"
eröffnet das Debüt von SNAKERYDER und haucht allmählich
verblassende Erinnerungen an Bands wie HEAVEN'S EDGE oder
DREAMHUNTER ein wenig neues Lebens ein. Infolge der leicht an
AC/DC angelehnte Gitarrenrhythmik und einem Sänger, der Marc
Storace nicht unähnlich klingt, lassen sich vor allem in
"Got No Time For Romance" auch Vergleiche zu KROKUS
nicht von der Hand weisen. Ihre balladeske Seite offenbaren uns
SNAKERYDER in der (Halb)ballade "Don't Wanna Let Go",
bei dem die Anhänger skandinavischer 80er Jahre-Hair Bands
zumindest ansatzweise zufrieden gestellt werden dürften. Mir ist
die Nummer, wie auch schon der Vorgänger "Love It
Bites" zu flach und nichts sagend... 08/15, und ab in den
Schmalztopf... Anders verhält es sich da schon mit dem
hymnenhaften "There's A Price You Have To Pay", das
Party-Feeling garantiert und wie eine Mischung aus DREAMHUNTER
und TWISTED SISTER zu Ihrer ultrakommerziellen Spätphase klingt
"...can´t take my soul, in the name of Rock ´n´
Roll...". Nach diesem kurzem Moment des Lichtes folgt leider
ein musikalischer Schatten dem nächsten, da das Songwriting bei
bestem Willen nicht einmal zweitligatauglich ist. Leider stellt
sich mir auch bei SNAKERYDER die Frage, wie man um Himmelswillen
mit einer Platte, die soundtechnisch nicht der Bringer ist und
vielleicht drei Hinhörer beinhaltet, die Welt erobern will.
Zumal die passableren Songs nach allem, aber nur nicht nach
eigenen Trademarks klingen. "A Long Way Home" wird es,
analog ihres eigenen Titels, in meinen Augen auch für die Jungs
von SNAKERYDER werden, sollte sich auf ihrer nächsten CD nicht
Gravierendes ändern.
| Trackliste: | 1. Shake For A Shake - 2. Got No Time For Romance - 3. Love It Bites - 4. Don't Wanna Let Go - 5. There's A Price You Have To Pay - 6. The USA - 7. Road To Ruin - 8. A Long Way Home - 9. Stick To Your Guns - 10. Danger Zone |
Thanks to Sven @ Music Consult
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Review:
Auf ADAM BOMB wurde ich erstmalig aufmerksam, als ich so um die
15 Jahre alt gewesen bin und hochgradig CD-süchtig war. Damals
gab ich beinahe meine gesamte Kohle für "lowest
Budget" -Scheiben aus den sogenannten (und damals Gott sei
Dank noch vorhandenen) Krabbel-Kisten aus. -Unzählige Schätze
habe ich damals zu Spottpreisen ergattert, aber ebensoviel
Schrott habe ich auch unter dem fadenscheinigen Argument
"... ein guter Song ist drauf... " gekauft, in mein CD
- Regal gestellt und dort verstauben lassen. So krank es auch
klingen mag (und damals mit Sicherheit auch gewesen ist): ein
Tag, ohne ein heißersehntes CD-Schnäppchen mit den simplen
Kaufkriterien "lange Haare, rockiger Inhalt" bedeutete
für mich ein wirklich krasses Gefühl der Unzufriedenheit, das
zeitweilig sogar in hektische Panik-Attacken ausarten konnte.
Jeder CD-Freak der erstmalig eine Krabbel-Kiste erspäht, dürfte
meine Aufregung nachvollziehen können ("...hoffentlich
schnappt mir ja niemand etwas weg..."). Warum ich Euch
diesen ganzen Summs erzähle ist einfach: Auf dem Gipfel meines
Suchtstadiums habe ich damals beinahe jeden Schrott gekauft,
hatte allerdings schon zu diesem Zeitpunkt noch genügend
musikalischen Geschmack oder Stolz (bist du sicher? wohl eher
keine Kohle mehr ;-)/ Anmerkung Sonny), um mir eine Scheibe
- trotz heftigster Entzugserscheinungen - selbst für 0,99 DM
nicht zu kaufen. Das Erstwerk des hier zu rezensierenden ADAM
BOMB habe ich mir damals mit Sicherheit 25x angehört (wirklich?!?/
Anmerkung Sonny), da sie den hartnäckigen Bodensatz der
Sonderangebote im hiesigen Müller Markt bildete und ich mich nie
mit ihr anfreunden konnte. Die CD war trotz "langer Haare
und rockigem Inhalt" schlicht Sch... Nun erscheint auf Z
Records mit "Bone Yard" die aktuellste
Veröffentlichung aus dem Hause ADAM BOMB und da sich manche
Dinge bekanntlich niemals ändern, ist auch hier wieder alles
beim Alten - die "Arsch-BOMB-e" des Monats geht auch
diesmal wieder an unseren ALICE COOPER für die ganz, ganz Armen.
Lahme, teils leicht angesleazte Songs, ohne den geringsten
Wiedererkennungswert verdeutlichen, untermalt von einem völlig
drucklosen Demosound und einem unfähigen Sänger, dass eine
Spielzeit von einer guten Stunde mitunter sehr anstrengend werden
und ermüdend sein kann. Einen Anspieltipp gibt es dieses Mal
lediglich in Form des ROLLING STONES Covers "It´s Only Rock
'N' Roll" - einen derart geilen Song bekommt selbst Mr. BOMB
nicht wirklich tot ...
| Trackliste: | 1. Star Mangled Banner - 2. The Beginning Of The End - 3. Anxiety - 4. Shattered Smile - 5. Life's A Bitch And Than You Live - 6. Rock Sex City - 7. SST - 8. I Want My Heavy Metal - 9. Shape Of The World - 10. I'm On It - 11. D.W.I On The Info Superhighway - 12. Pure S.E.X. - 13. What In The World - 14. It's Only Rock 'N' Roll - 15. Jeepster |
Thanks to Sven @ Music Consult
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Review:
Mit ihren bisherigen Veröffentlichungen konnten mich die
Briten-Rocker um Sänger Nick Workman nicht richtig überzeugen,
deshalb hatte ich auch keine besonders großen Erwartungen in ihr
mittlerweile drittes Album gesetzt. Doch schon der hochexplosive
Opener "Electric Storm" und der orientalisch angelegte
Titeltrack (so könnte ich mir die NuBreed-Variante von TEN
vorstellen) lassen mich gleich zu Beginn alle gehegten Zweifel
über Bord werfen. Es scheint als wäre es Haupt-Songwriter/
Bassist Mickey J. mit den neuen Nummern gelungen, der Band einen
unverkennbaren und zündenden Sound zu verpassen. Mit "New
Horizon" dürften KICK eine ziemlich breite Masse
ansprechen, denn neben den Fans der bereits genannten Band,
dürfte es auch für die Anhänger der früheren U2 ("Give
Me Something To Hold On") und von JON BON JOVI ("Watch
Me Fly") jede Menge zu entdecken geben. Vor allem in den
ruhigeren Momenten erinnert der Fünfer an die "Destination
Anywhere"-Phase des Superstars aus New Jersey. Außerdem
rocken "High" und "Access Denied", das
irgendwie den Spirit von QUEEN in sich trägt, wie die Hölle.
Leider hat sich mit dem bizarr-holprigen "In Too Deep"
auch ein etwas schwächerer Song eingeschlichen, der den
überraschend guten Gesamteindruck geringfügig nach unten
korrigiert. Ich bin mir fast sicher, dass KICK mit ihrem neuen
Silberling neue Horizonte erschließen werden.
| Trackliste: | 1.Electric Storm - 2.New Horizon - 3.Paralysed - 4.Give Me Something To Hold on to - 5.Power Within - 6.High - 7.Forever Yours - 8.Watch Me Fly - 9.Access Denied - 10.In Too Deep - 11.Bone |
Thanks to Jan @ Sure Shot Worx
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Review:
Wow, da hat sich wieder mal ein Blues-Album der Extra-Klasse in
meinen auf Metal geeichten CD-Player eingeschlichen. Obwohl die
Kanadierin mit "Change" mittlerweile schon ihr neuntes
Album veröffentlicht, muss ich zu meiner Schande gestehen, dass
mir bisher von SUE FOLEY noch nichts zu Ohren gekommen ist. Und
es hat ganz den Anschein, als wäre mir auf meinen gelegentlichen
Ausflügen in die Blues-Gefilde bis dato ein kleiner Juwel
vorenthalten geblieben, denn die zwölf Nummern auf der hier
vorliegenden Scheibe transportieren mehr Magie als manche Musiker
in einem ganzen Künstlerleben verbreiten. Großen Anteil an
diesem seltenen Umstand hat wohl die besonders warme und intime
Club-Atmosphäre von Hugh's Room in Toronto/ Kanada, wo
"Change" im Dezember vergangenen Jahres mitgeschnitten
wurde. Außerdem kommen die Aufnahmen gänzlich ohne Overdubs und
Nachbearbeitungen aus, was in der heutigen Zeit nahezu schon
undenkbar geworden ist. Da SUE FOLEY die Hälfte der Nummern nur
mit ihrer facettenreichen Stimme und ihren nicht weniger
variablen Gitarrenspiel zum Besten gibt, bekommt der
bluesinteressierte Zuhörer deftige Kost serviert, die auf das
Wesentlichste reduziert ist. Führt euch mal "Hardworking
Woman", das in den 20/ 30ern von einer gewissen MISSISSIPPI
MATILDA dargeboten wurde, oder die "bare to
bones"-Version des BEATLES-Klassiker "Here Comes The
Sun" zu Gemüte, dann werdet ihr höchstwahrscheinlich meine
Begeisterung für diese Scheibe teilen. Aber auch die Songs, die
sie gemeinsam mit der Band vorträgt wie z. B. die lässige
Saloon-Nummer "Carless Love" (im Original von WILLIAM
CHRISTOPHER HANDY) oder die schmissige Variante der MEMPHIS
MINNIE-Nummer "Me And My Chauffeur", wirken zu keinem
Zeitpunkt überladen. Vielmehr unterstreichen Bassist Mike
Turenne, Tom Bona (Schlagzeug) und Tastenwirbelwind Graham Guest
das stellenweise an JANIS CHOPLIN erinnernde Organ und das
unglaublich fesselnde Gitarrenspiel der Künstlerin. Die
Trackliste verteilt sich auf sieben Cover-Versionen, die SUE
FOLEY auf ihre ganz eigene Art und Weise umarrangiert hat, und
auf fünf vielseitige Eigenkompositionen, die sich vom
melodischen Fingerpicking im Piedmont-Stil ("Goin' Down The
Road Again") über den gefühlvoll-nachdenklichen Material
("Change") bis hin zum fetzigen Boogie ("Shake
That Thing") erstrecken. Ein Album, das von jeder Menge
Spielwitz zeugt und ganz zwanglos, ja fast schon Jam-mäßig aus
den Boxen sprudelt. Feinerle!
| Trackliste: | 01. Goin' Down THe Road Again - 02. Hardworking Woman - 03. Doggie Treats - 04. Careless Love - 05. Change - 06. Bad Luck Woman - 07. Mournin' In The Morning - 08. Sugar In My Bowl - 09. Here Comes The Sun - 10. Me And My Chauffeur - 11. You Don't Have To Go - 12. Shake That Thing |
Thanks to Katrin @ Ruf Records
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Review:
Eines ganz besonderen Juwels haben sich MTM Classix mit der
Wiederveröffentlichung von ANNICAs "Badly Dreaming"
angenommen. Das Debüt und bisher einzigste Solo-Album der
finnischen Künstlerin wurde 1988 erstmals auf dem guten alten
Vinyl veröffentlicht, um kurze Zeit später als CD in geringer
Auflage zu einer der meistgesuchtesten Scheiben der Szene zu
avancieren. Um an eine der seltenen CD-Pressungen von "Badly
Dreaming" zu gelangen, bezahlten Sammler bei
Internet-Auktion wie z. B. Ebay Spitzenpreise bis zu 150 US-$.
Dank des Münchener Labels kommt nun auch die nicht so
finanzkräftige Sammler-Gemeinde in den Genuss dieser Scheibe und
wie es mittlerweile zum guten Ton der Firma gehört, schallt der
Silberling komplett neu gemastert und mit einer Handvoll
Bonüssen aus den Boxen. Neben den 10 Original-Songs des
Klassikers, sind fünf Nummern aus einem ebenfalls sehr gesuchten
und selbstbetitelten Debüt-Album (2000) von ANNICAs späterer
Band PINK FLAMINGO am Start. Vom neueren Material laufen der
fette und HEADPINS-lastige Groover "I'm Ready" sowie
"Fine Polca" und "Give Me Love", die beide
einer Mischung von JON BON JOVI ("Blaze Of Glory") und
ALANNAH MILES (zu "Rockinghorse"-Zeiten) ziemlich nahe
kommen, richtig gut ins Ohr. Obwohl eigentlich jede der
Original-Nummern über jeden Zweifel erhaben ist, komme ich nicht
umher, dass ich euch Leckerlis wie "Dreaming" oder
"Badly" (PAT BENATAR lässt grüßen) ans Herz lege.
Während letztere Nummer mit einem lässigen Groove ausgestattet
ist, erweist sich andere als wahre AOR-Hymne. Meine persönlichen
Favoriten hören allerdings auf die Titel "Whats Your
Game" und "Into Dark", das mich verdammt stark an
die rockigen Momente einer STEVIE NICKS erinnert. Wie dem auch
sei, "Badly Dreaming" ist ein Klassiker des
"female fronted"-AORs, den man unbedingt in seinen
Reihen haben sollte und ist meines Erachtens neben ERIKAs
"Cold Winter Night" der beste Release von MTM Classix.
Bitte mehr davon J
| Trackliste: | 01. So
Devine Bonus Tracks: 11. Im Ready - 12. Fine Polca - 13. Be My Angel - 14. Give Me Love - 15. Breathing |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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Review:
Bisher habe ich zwar die Karriere der britischen Prog-Rocker, die
sich von Album zu Album stets weiterentwickelt haben, aufmerksam
verfolgt, aber trotz mehrerer Anläufe konnte ich mit der Musik
von THRESHOLD nie so richtig warm werden. Doch mit ihrem
mittlerweile siebten Album scheint der filigran-rockende
Sechszylinder ein wahres Meisterwerk abzuliefern, denn die neun
Nummern auf "Subsurface" faszinieren den aufmerksamen
Zuhörer schon mit dem ersten Durchlauf. Der größte Pluspunkt
des Materials ist die Homogenität zwischen den einzelnen
Musikrichtungen, da das Kreativ-Trio - bestehend aus Keyboarder
Richard West, Karl Groom und Nick Midson (beide Gitarre) - nicht
davor zurückscheut auch Elemente von Hard Rock, Melodic Rock und
Heavy Metal in ihren hochtechnisch, komplexen und progressiven
Sound einfließen zu lassen. Sprich, bei THRESHOLD gilt das
Hauptaugenmerk dem Song und nicht der Instrumentenverliebtheit
der einzelnen Musiker. Der fesselnde Sound von THRESHOLD lässt
sich wohl am ehesten mit dem Satz "BONFIRE goes Progressive
Rock/ Metal" umschreiben, weil Sänger Andrew McDermott
(ex-SERGANT FURY) in etlichen Passagen an einen Claus Lessmann in
Höchstform erinnert. Obwohl es sich bei "Subsurface"
um kein Konzept-Album handelt, knüpft das Album thematisch an
den Vorgänger "Critical Mass" an und widerspiegelt uns
somit die alltäglichen Machtspielchen verschiedenster Couleur,
die oft in Gleichgültigkeit gegenüber den Mitmenschen verfällt
und den Ver- bzw. Zerfall der Gesellschaft zur Folge hat.
Aufgrund der durchgehend hohen Qualität und Eingängigkeit der
Songs fällt es verdammt schwer sich für Anspieltipps zu
entscheiden, aber eingefleischte Hard Rock-Fans sollten unbedingt
mal den hymnisch-melodischen und sphärisch groovenden Opener
"Mission Profile" anchecken. Während die Freunde der
etwas gedämpfteren Klänge mit der Ballade "Flags And
Footprints" auf ihre Kosten kommen dürften, werden wohl die
Prog-Fanatiker eher die facettenreiche 10min-Nummer "The Art
Of Reason" zu ihrem Meisterwerk erküren. Wie man anhand
dieser drei Nummer mit Sicherheit heraushören wird, spricht
THRESHOLD mit "Subsurface" wirklich ein sehr
breitgefächertes Publikum an. Da es auch mit jedem Durchlauf
wieder neue Details zu entdecken gibt, wird das Album schnell zum
Dauerbrenner. Ich kann mir gut vorstellen, dass den sympathischen
Briten mit diesem Meisterwerk endlich der Durchbruch gelingt.
Für mich gehört "Subsurface" auf alle Fälle zu den
Top-Scheiben 2004 des Prog-Genres.
| Trackliste: | 1. Mission Profile - 2. Ground Control - 3. Opium - 4. Stop Dead - 5. The Art Of Reason - 6. Pressure - 7. Flags And Footprints - 8. Static - 9. The Destruction Of Words |
Thanks to Detlev @ InsideOut Music
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Review:
Manchmal macht es wirklich richtig Spaß zu verfolgen, wie sich
manche Bands kontinuierlich weiterentwickeln, ohne Verrat an
ihren Trademarks zu begehen. Zu diesen äußerst angenehmen
Erscheinungen darf sich ohne Übertreibung auch GRAND ILLUSION
zählen. Der Weg, den die Band auf dem ohnehin schon starken
Vorgänger "View From The Top" (2002) eingeschlagen
hat, findet in "Ordinary Just Won't Do" seine
zielstrebige Fortsetzung. Sprich, die Westcoast-lastigen
Einflüsse der Anfangsphase hat man nun komplett abgelegt und
frönt jetzt ungeniert dem kraftvollen und hypermelodischen Hard
Rock, der in punkto Spielfreude kaum noch zu übertreffen sein
dürfte. Bestätigt wird dieser Fakt gleich zu Beginn mit dem
wirklich fettgroovenden "Devil's Advocate" und die
Mega-Hymne "Gone For Good", die sich mit an STYX
erinnernden Chören schamlos in die Gehörgänge des geneigten
Fans bohrt. Obwohl es sich bei "Ordinary Just Won't Do"
um das härteste Album in der bisherigen Geschichte von GRAND
ILLUSION handelt, hat man - wie man am gefühlsbetonten
"Heaven Or Hell" feststellen kann - die
Balladen-Fraktion nicht vergessen. Während der schmissige
Stampfer "Pull You Down" einen Hauch QUEENschen Bombast
verspürt, transportiert das speedige "Love Lies
Buried" gitarrentechnisch zartes METALLICA-Flair (zu ihrer
kommerziellen Phase) in sich. Neben dem herausragenden Gesang von
Peter Sundell zieht sich die dezent-dominante und quirlige
Gitarrenarbeit von Neuzugang Ola Af Trampe wie ein roter Faden
durch die 12 formidablen Songs. Hinzu kommt eine transparente und
klare Produktion von Tommy Hansen, die sogar Major-Ansprüche
zufrieden stellen dürfte. Ein Muss für alle Freunde des
melodischen Hard Rocks.
| Trackliste: | 1. Devil's Advocate - 2. The Best Is yet to come - 3. Gone For Good, 4. Heaven Or Hell - 5. New Beginning - 6. 1982 - 7. Pull You Down - 8. Love Lies Buried - 9. Back To Yesterday - 10. And This Is Why - 11. When You Were Mine - 12. On Time |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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Review:
BONED formierten sich im Jahre
2003 um den britischen Rhythmus-Gitarristen Dan Davie. Allerdings hat die
dargebotene Mucke nichts mit dem damals so angesagten Nu Rock zu tun, sondern
beschreitet konsequent den Weg, den Konsorten wie KROKUS, RHINO BUCKETT, KIX
& Co. erfolgreich von "AC / DC" abgekupfert haben, weiter...
Bereits das Cover zollt den australischen Musikgöttern Tribut – was der
Fünfer dann aber in der nachfolgenden, knappen Dreiviertelstunde an einem Rock
’N’ Roll Feuerwerk vom Stapel läßt, dürfte selbst dem seligen Bon Scott
ein breites Grinsen ins Gesicht jagen... fette Rhythmus-Gitarren, knallige Drums,
solider Bass, druckvoller Sound und ein Shouter, der klingt als wäre er das
reinkarnierte "Problem Child" nach einem "Jailbreak" bereit
zu "Dirty Deeds" auf dem "Highway to Hell"... Stilistisch
ziehen die Jungs alle Register: mal bluesig wie auf "Ain’t No Talking
With Your Mouth Full", mal grundsolide und groovig wie auf dem Titelstück,
mal fetzig wie auf "God Given Rock ’N’ Roll" – "Up At the
Crack" ist einfach die perfekte Möglichkeit, die schier unerträgliche
Wartezeit bis zur Veröffentlichung des nächsten Longplayers von Angus &
Co. angenehm zu verkürzen. Dennoch wage ich der Presseinfo „... so würden
AC/DC heute klingen, wenn Bon Scott noch leben würde...“ dahingehend zu
widersprechen, dass es
und
b)
Allerdings möchte ich eine
uneingeschränkte Kaufempfehlung für "Up At The Crack" aussprechen,
die alleine schon in "Wasted Line" begründet liegt ... dieser Song
ist ein absoluter Killer, bei dem alles stimmt: die Drums drohen Dir den
Schädel einzuschlagen, wohingegen Dir die Gitarren beinahe den Atem abschneiden
– der Refrain wird Dich dann endgültig killen ... ein rechter Punch von Mike
Tyson persönlich könnte nicht direkter auf die Fresse gehen – ein absoluter
Knaller... unbedingt kaufen!!!
| Trackliste: |
1. Up
At The Crack - 2. Drain The Main Vein - 3. Ain’t
No Talking With Your Mouth Full - 4. Loaded On Love - 5. Wasted
Lline - 6. Driving On The Sidewalk - 7. Tails Up Heads Down - 8. Gotta
Turn - 9. Loser - 10. God Given Right To Rock ‘N’ Roll |
Thanks to Tom @ Perris Records
Last
Update: Sunday, 16. January 2005
created in January 2001 © by Sonny