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Review:
Wie schon der Titel des neuen FRONTLINE Albums "The Seventh
Sign" erkennen lässt, handelt es sich - inklusive des
"Japan only"-Releases "Heroes" und der
"Almost Unreleased"-Scheibe - tatsächlich schon um das
siebte Album der Franken. Da die Band um Gitarrist/ Keyborder
Robby Böbel und Sänger Stephan Kämmerer bisher noch auf jedes
Album eine Schippe drauflegen konnte, durfte man gespannt sein,
was sich das Quartett seit dem letzten regulären Studio-Album
"Against The World" (2002) Neues einfallen lassen hat.
Und tatsächlich überraschen FRONTLINE ihre Fangemeinde, denn
schon der Opener "You Can't Tame Me" kommt ungewohnt
heftig aus den Boxen. Doch gleich mit dem melodischen "This
Lie" (Hammerchorus), das mit genialen Gitarrensolos
ausgestattet ist, schaltet die Band wieder einen Gang zurück, um
den perfekten Übergang zum sphärisch basslastigen
Midtempo-Groover "Like You Do", das erneut mit tollen
Gitarrenpassagen brilliert (Kompliment, Herr Böbel ;-),
einzufädeln. Bevor die Mannen um den "deutschen" Steve
Perry mit der Hymne "Like You Do" wieder richtig Gas
geben, darf noch mit dem lässig-kraftvollen "Getaway"
noch mal richtig durchgeatmet werden. Des weiteren verbreiten der
leicht aggressive Groover "Where's The Love" und
"Melt My Eyes", das gelegentlich an die frühen Tage
von BON JOVI erinnert, mächtig gute Laune. Mit "You Never
Cried", das von einer grandiosen Arbeit der
Rhythmus-Fraktion Hutch Bauer (Bass)/ Rami Ali (Drums) lebt,
endet das Album genauso überraschend wie es begonnen hat, denn
bei dieser Nummer gehen die FRONLINErs so modern zu Werke wie
bisher noch bei keinem ihrer Songs. Durchhänger oder gar
Ausfälle sind auf diesem Album Fehlanzeige. Lediglich die
Spielzeit von unter 40 min könnten manche Dauer-Nörgler
vielleicht als Kritikpunkt anführen. Aber Denjenigen wird anhand
der limitierten Erstauflage im Digi-Pack, die mit dem Cover des
JOUNREY-Klassikers "Seperate Ways" einen Bonustrack
enthält, vehement entgegengetreten. Da erneut Robby Böbel
produktionstechnisch die Fäden selbst in der Hand hatte, kann
man mit 100%iger Sicherheit davon ausgehen, dass auch FRONTLINE
drin ist, wo FRONTLINE draufsteht! Fazit: Stephan Kämmerer,
Robby Böbel & Co. haben - ohne ihrer Wurzeln abtrünnig zu
werden - mit "The Seventh Sign" ihr wohl mit Abstand
härtestes Album eingespielt, denn eine astreine Ballade sucht
man auf diesem Album vergebens. Melodic Rock pur!!! Nur schade,
dass uns die Band nicht mal wieder live beehrt, denn es gäbe -
neben meiner Wenigkeit - bestimmt viele Fans die nach dem ein
oder anderen Auftritt der Franken lechzen.
| Trackliste: | 1. You Cant Tame Me |
Thanks to Birgitt @ Germusica
weitere Reviews über
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FRONTLINE/ Circles (Earchatcher/
April 2006)
FRONTLINE/ Almost Unreleased
FRONTLINE/ Against The World
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Review:
Schon das Debüt der Niedersachsen hatte seinerzeit einen
wohlverdienten Stammplatz in meinem CD-Player ergattern können
und auch die ersten Takte des kompromisslosen und eingängigen
Openers "As The Harlequin Died", der ein wahres
Gewitter an Doublebass-Attacken darstellt, schüren die Hoffnung,
dass der langersehnte "Lost"-Nachfolger es dem Erstling
gleichtun würde. Dieser Hoffnung wird durch den Groover
"The Missing Link" und dem folgenden Riff-Monster
"Alone", das vom Kontrast des glasklaren Gesangs von
Inga Scharf und den dezent eingestreuten Shout-Parts lebt, noch
mehr Eindruck verliehen. Doch spätestens mit der getragenen
Hymne "Rain" ist es unwiderrufliche Gewissheit, dass
das Quintett mit "Timeless Fate" ihr sehr gelobtes
Debüt noch toppen konnten. Erstens wird zu jeder Sekunde auf dem
Album klar, dass die Songs - im Gegensatz zum selbstbetitelten
Debüt - einer weiblichen Stimme auf den Leib geschrieben wurde,
und zweitens hat nicht nur Frontfrau Inga ihr klassisch
ausgebildetes Organ weiterentwickelt, sondern auch das
Zusammenspiel der gesamten Band hat einen nahezu unglaublichen
Fortschritt gemacht. Trotz dieser mannschaftlichen
Geschlossenheit komme ich nicht daran vorbei, das großartige
Gitarrenspiel von Bandkopf Sebastian Scharf gesondert
hervorzuheben ("Alone"/ "Every Hundred Years"
usw...). Besonders angetan haben mir es der Stampfer "Dawn
Of Tommorrow", die melodische Midtempo-Nummer "Spirit
Of The Seas", für das Gitarrenmeister Richtie Blackmore
wahrscheinlich sein letztes Hemd geben würde, sowie die
abschließende Mitsing-Nummern "Every Hundred Years"
(so könnte DOMAIN mit einer klassisch ausgebildeten Frauenstimme
klingen ;-). Falls euch NIGHTWISH einen Touch zu düster, oder
BLACKMORE'S NIGHT euch viel zu seicht sein sollten, dann dürfte
FADING STARLIGHT genau die perfekte Marschrichtung für euch
sein. Hut ab, eine nahezu perfekte und
"scharf"-eigenständige Vorstellung!
| Trackliste: | 1. As The Harlequin Died
- 2. The Missing Link |
Thanks to Sönke @
TTS Media
&
Inga @ Fading Starlight
weitere Reviews über
FADING STARLIGHT:
FADING STARLIGHT - Lost
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Review:
Wer RAY WILSON auf seinem Solo-Debüt kennen und lieben gelernt
hat, der wird vom Ergebnis auf der Nachfolger-Scheiblette
ordentlich überrascht sein. Denn der einstige GENESIS-Frontmann
hat die Acoustic-Klampfe - bis auf ein paar Ausnahmen -
eingepackt und dafür ordentlich zur Stromgitarre gegriffen. Aber
nicht nur instrumententechnisch hat ein Wechsel stattgefunden,
sondern auch in der musikalischen Ausrichtung hat sich einiges
getan. Zwar verbreitet "These Are The Changes" durch
Originalzitate diverser US-Präsidenten (u. a. George W. Bush,
Nixon, Ronald Reagan) eine doch ziemlich nachdenkliche Stimmung,
die auch auf dem Debüt stellenweise zu spüren war, aber schon
das folgende "Inside" ballert mit schweinescharfen
Gitarrenriffs ziemlich fett und modern aus den Boxen. Doch keine
Angst, der Schotte hat sich nicht komplett dem momentanen ach so
modernen NuBreed verschrieben, sondern vielmehr seinen
facettenreichen Sound mit einer weiteren Zutat noch mehr Würze
verliehen. Gelegentlich sind auch Einflüsse der BEATLES
("Adolescent Breakdown") oder jazzige Elemente auf
"The Next Best Thing" auszumachen, wie sich an
"The Fool In Me" oder am lässig-trägen Titeltrack
(Instrumental) heraushören lässt. Beide Nummern ziehen ihren
besonderen Reiz aus den perfekt integrierten Trompetensolos bzw.
den Akkordeon-Parts, die selbigen ein eigenartig-faszinierendes
Flair verleihen. Sehr gelungen sind auch die gefühlvolle
Piano-Ballade "Sometimes" und das bombastisch angelegte
"Magic Train", das durch die Harmonika-Parts gegen Ende
des Songs den Charme von BOB DYLAN mit ins Spiel bringt. Ich
persönlich hätte mir vielleicht die ein oder andere etwas
heitere Nummer gewünscht, denn in der Grundausrichtung ist das
Album doch ziemlich melancholisch angelegt. Nichtsdestotrotz
verdeutlicht RAY WILSON mit "The Next Best Thing"
einmal mehr, dass er zu einem richtig guten Songwriter und
Sänger gereift ist. Ich werde es wohl nie verstehen, warum Mike
Rutherford & Co. kein zweites Album mit ihm in Angriff
genommen haben.
| Trackliste: | 01. These Are The Changes - 02. Inside - 03. How High - 04. The Fool In Me - 05. Adolescent Breakdown - 06. Sometimes - 07. Alone - 08. Magic Train - 09. The Actor - 10. Ever The Reason - 11. Pumpkinhead - 12. The Next Best Thing (intrumental) |
Thanks to Detlev @ InsideOut Music
weitere Reviews über RAY
WILSON:
RAY WILSON & STILTSKIN/ Live (Live-Candy/ April 2007)
RAY WILSON/ Change
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Review:
Eine halbe Ewigkeit ist es schon her, dass die Wilson-Sisters mit
"Desire Walks On" das letzte HEART-Album
veröffentlicht haben. Genauso plötzlich wie sie damals von der
Bildfläche verschwunden sind, tauchen sie dieser Tage - mit
neuer Besetzung im Rücken und 18 (!) neuen Nummern im Gepäck -
wie Phönix aus der Asche wieder auf. Auf ihrem mittlerweile
elften Studio-Album "Jupiter's Darling" vereinen die
stimmgewaltigen Schwestern so ziemlich alle Stilelemente, die sie
im Laufe ihrer fast 30jährigen Musikerlaufbahn verwendet haben,
mit einen zeitgemäßen Sound. Wie wahrscheinlich zu erwarten
war, spielt sich ein Großteil der Nummern in ruhigeren -
manchmal gar melancholischen - Gefilden ab, wie z. B. beim
country-lastigen Acoustic-Song "Things" oder dem leicht
bizarrem "I'm Fine", die beide von Nancy Wilson
gesungen werden und in die Richtung von SHERYL CROW tendieren.
Andererseits überrascht die Band mit Nummern wie
"Enough", das gelegentlich an die klassischen BEATLES
erinnert, oder mit dem tollen Blueser "Down The Nile".
Während der modern-fette Groover "Oldest Story Of The
World" und das düster-cool stampfende "Move On",
das einen Hauch von Industrial in sich verbirgt, oder das
sphärisch-nachdenkliche "Led To One" (erinnert
stellenweise an COVERDALE/ PLANT) zeigen, dass die
Ausnahmesängerin Ann und Schwesterherz Nancy (Gitarren) trotz
ihres fortgeschrittenen Alters noch ordentlich abrocken können
und keineswegs zum alten Eisen gehören. Zugegeben, an die Klasse
solcher Meilensteine, wie "Heart" oder "Bad
Animals" kommt die hier vorliegende Scheibe nicht heran,
aber im nahezu unüberschaubaren Wiedervereinigungs-Sumpf, der
doch ziemlich viel recycelten Schrott hervorbringt, stellt
"Jupiter's Darling" eine äußerst angenehme
Überraschung dar.
| Trackliste: | 1. Make Me - 2.Oldest Story In The World - 3.Things - 4.The Perfect Goodbye - 5.Enough - 6.Move On - 7.I Need The Rain - 8.I Give Up - 9.Vainglorious - 10.No Other Love - 11.Led To One - 12.Down The Nile - 13.Im Fine - 14.Fallen Ones - 15.Lost Angel - 16.Hello Moonglow - 17.How Deep It Goes - 18.Fallen Ones (Unplugged) |
Thanks to Bauke @ cmm
![]() |
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Review:
Dass ich nicht nur eine Schwäche für die nationalen
Liedermacher, sondern auch für die internationale
Songwriter-Szene habe, dürfte für die Stammbesucher dieser
Seite keine Überraschung mehr sein. Aufgrund von "Songs An
Einem Sommerabend", einem von Ado Schlier ins Leben
gerufenen Liedermacher-Festivals, entwickelte sich die Wiese vor
dem Kloster Banz (bei Bad Schaffelstein) über die letzten Jahre
hinweg zum wahren Mekka der nationalen und internationalen
Liedermacher-Gilde. Am 9./ 10. Juli diesen Jahres ging das
beliebte Festival mittlerweile zum 18tenmal über die Open
Air-Bühne. Im Vorfeld des Festivals hat das Independent-Label
Pläne Records nun die vierte Ausgabe seiner Sampler-Reihe
"Songs An Einem Sommerabend" veröffentlicht, die 18
Studio-Aufnahmen (+ eine Live-Aufnahme) der dort beteiligten
Interpreten beinhaltet. Da sich auf dem Silberling mit JOANA
("Reimen Muss Sich's Auch"), HANNES WADER ("Manche
Stadt"), WILLY ASTOR ("Diamant") oder LUDWIG
HIRSCH ("Die Hand") nicht nur die Größen aus der
deutsch/ österreichischen Szene ein Stelldichein geben, sondern
durch Beiträge von LYDIE AUVRAY & DIE AUVRETTES
(Frankreich), ETTA SCOLLO (Italien), BERNADO SANDOVAL (Spanien)
oder DULCE PONTES (Portugal) und RALPH McTELL (England) ein
gesamt europäisches Billing zustande kommt, wird die
Europäische Union ganz zwanglos auf musikalischer Ebene
vollzogen. Mit der Teilnahme der australischen Band NAKED RAVEN
und dem anglo-amerikanischen "Lästermaul" COLIN WILKIE
wird diesem Festival sogar kosmopolitisches Flair eingehaucht. Da
sich alle Interpreten auf einem derart hohen Level bewegen,
fällt es ziemlich schwer sich für Anspieltipps zu entscheiden.
Aber die bluesgetränkte Nummer "Die Hand", das LUDWIG
HIRSCH in gewohnt zartbitterer und ironischer Manier vorträgt,
und NAKED RAVENs "Someday" (erinnert stellenweise an
die rockigen Momente von THE CORRS), das sogar Westcoast/
AOR-Feeling ins Spiel bringt, sollten Rock-Fans unbedingt Gehör
schenken. RALPH McTELL, der schon mit "Streets Of
London" in den 70ern einen Welthit feiern konnte, zeigt mit
"After Rain" (aus dem 95er Album "Sand In Your
Shoes"), dass er nach wie vor das Gefühl für
melancholisch-eingängige Melodien hat. Als sehr interessant
entpuppt sich auch BARBARA ZANETTIs Homage an "Papà",
das durch den Kontrast der italienischen und deutschen Sprache in
Kombination mit Acoustic-/ String- und Dobro-Passagen ein
faszinierendes Flair verbreitet. Da dieses Album so ziemlich alle
erdenklichen Ecken des Liedermacher-Genres abdeckt, eignet sich
"Songs An Einem Sommerabend ... Die Vierte" - genau wie
seine drei Vorgänger - als optimale Einstiegsdroge in die Szene.
PS. Wer nicht die Möglichkeit hatte das faszinierende Festival
live mitzuerleben, dem sei folgender Sendetermin an Herz gelegt:
3. September 2004, 22.30 bis 00.00 Uhr, Bayerisches Fernsehen
| Trackliste: | 01. JOANA - Reimen muss sich's auch [2:50] - 02. HANNES WADER - Manche Stadt [4:19] - 03. LYDIE AUVRAY - Oh ma Cannelu 3:33] - 04. BODO WARTKE - Grässlich vergesslich [3:50] - 05. ETTA SCOLLO - Piano Piano [5:42] - 06. BERNARDO SANDOVAL - Carino [3:50] - 07. WILLY ASTOR - Diamant [4:53] - 08. LUDWIG HIRSCH - Die Hand [4:12] - 09. NAKED RAVEN - Someday [3:35] - 10. HANS ECKHARD WENZEL - Herbstlied [3:40] - 11. ACAJO - La Storia Di Orso [3:30] - 12. DULCE PONTES - Lagrima [4:48] - 13. RALPH MCTELL - After Rain [5:08] - 14. KLAUS HOFFMANN - Da wird eine Insel sein [4:07] - 15. COLIN WILKIE - Empty Chairs [4:31] - 16. TITLA - S'Innofeldmandl [3:58] - 17. BARBARA ZANETTI - Papa [3:15] - 18. MEY / WADER / WECKER - So trolln wir uns [2:49] - 19. LYDIE AUVRAY & STREICHQUARTETT INDIGO - Tango Taquin [3:34] |
Thanks to Jochen @ Pläne Records
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Review:
Als Vorboten für diese ab(end)füllende DVD servierten uns ONKEL
TOM und seine Trinkkumpane vor einigen Wochen den prickelnd
frischen Sixpack "Bon Scott Hab' Ich Noch Live
Gesehen". Jetzt stellen die lustigen Gesellen in Form von
"Lieder, Die Das Leben Schreibte" eine ganze DVD-Kiste
Diebels Alt kalt. Die 24 frischgekühlten Hopfenkaltschalen
werden im Rahmen eines "Face to Face"-Interviews mit
ONKEL TOM in recht urigen Ambiente serviert. Während dieser
gemütlichen Gesprächsrunde wird das ein oder andere Bierchen
geköpft und auch so manch schwergehütetes Geheimnis
ausgeplaudert. Die meisten Flaschen dieses süffig-herben
Gebräus wurden auf dem Wacken Open Air 2003 bzw. währende der
Wacken Road Show 2003 abgefüllt, wie z. B. das "Potpourrie
Der Guten Laune" (u. a. "Wenn Das So Weiter Geht",
"Wer Soll Das Bezahlen" usw.) oder das Medley aus
Klassikern wie "Bier her", "Jetzt Trink'n Ma Noch
Ein Flascherl Wein" und "Wir Versaufen Unserer Oma Ihr
Klein Häuschen" ect. Zwischendurch werden immer wieder
kleine Anekdoten wie etwa "Kampftrinken mit Tom",
"Alle unter Strom, außer der Bühne" oder "Kleine
Unter"brech"ung mit Tom" eingespült. Meine
persönlichen Favoriten auf dieser feuchtfröhlichen DVD sind das
Making Of "Bon Scott Hab' Ich Noch Live Gesehen" und
"Es Gibt Kein Bier Auf Hawaii". Wobei die fangeselligen
Interpretationen von "In München Steht Ein
Hofbräuhaus" und "Trink, Brüderlein Trink" auch
nicht zu verachten sind. Als kleine Zugabe befinden sich im
Eisfach des prallgefüllten Kühlschranks einige tiefgekühlte
Absacker, die u. a. aus Outtakes und einem unterhaltsamen
Filmchen zur Jahreswende bestehen. Also nicht nur das witzig
gestaltete Digi-Pack in Form eines Kühlschranks erweist sich als
toller Gag, sondern auch der kaltgestellte Inhalt hat äußerst
großen Unterhaltungswert. Da leider keine der Aufnahmen im
frischen 5.1 Surround Sound serviert wird, bleibt ein leicht
abgestandener Nachgeschmack anstatt des "Mitten
Drin"-Feelings. Nun denn liebe Freunde des
Hopfenblütentees, wir lassen uns die Laune nicht vermiesen:
Oans, zwoa g'suffa!
| Trackliste: | 1. Guten Tach...!!! - 2.
Kampftrinken mit Tom (Wacken Open Air 2003) - 3.
Immer wenn ich traurig bin (Wacken Open Air 2003)
- 4. Potpourrie der guten Laune: a) Wenn das so weiter
geht - b) Am 30. Mai ist Weltuntergang - c) Wer soll das
bezahlen - d) Heute blau und morgen blau - e) Wir machen
durch bis morgen früh - f) Einer geht noch rein - g) Oh,
wie ist das schön - 5. Diebels Alt (Wacken Open Air
2003) - 6. Alle unter Strom, außer der Bühne (Summer
Breeze 2001) - 7. Caramba, Caracho, ein Whiskey (Wacken
Open Air 2003) - 8. Bon Scott hab' ich noch live
gesehen (Making Of) - 9. Bon Scott hab' ich noch
live gesehen (Das Video) - 10. Schnaps das war
sein letztes Wort (Wacken Open Air 2003) - 11.
Delirium (Wacken Open Air 2003) - 12. Kleine
Unter"brech"ung mit Tom (Voerde 1999)
- 13. In München steht ein Hofbräuhaus (Wacken Open
Air 2003) - 14. Auf allen Kanälen (Onkel Tom im
TV) - 15. Auf Tour mit Onkel Tom - 16. Im tiefen
Keller (Wacken Open Air 2003) - 17. Es soll
keiner sagen, wer trinkt, der ist schlecht (Wacken
Road Show 2003) - 18. Auch Onkel Tom muss proben (Proberaumbesuch
bei Onkel Tom in Heidelberg) - 19. Medley
(Wacken Roadshow 2003): a) Wir haben den Kanal noch
lange nicht voll - b) Bier her - c) Wir haben Hunger - d)
Die Musik hat Durst - e) Jetzt trink'n ma noch ein
Flascherl Wein - f) Wir versaufen unser Oma ihr klein
Häuschen - g) Schon wieder eine Seele Vom Alkohol
gerettet (volkstümliches Trinklied) - 20.
Trink, Brüderlein trink (Wacken Roadshow 2003)
- 21. Lagerfeuerromantik mit Onkel Tom - 22. Es gibt kein
Bier auf Hawaii (Wacken Roadshow 2003) - 23.
Nach der Show ist vor der Show (Aftershow) - 24.
... und Schluss!!! Bonus: 1. Hauptfilm - Sylvester mit Onkel Tom (Ein Heller und ein Batzen) - 2. Outtakes - 3. Armageddon-Music Past - 4. Armageddon-Music Future |
Thanks to Britta @ ICS Germany
weiter Reviews über
ONKEL TOM:
ONKEL TOM/ Bon Scott Hab' Ich Noch Live Gesehen (EP + DVD)
by Carsten "Lizard"
Schulz
(EVIDENCE ONE/ DOMAIN/ MIDNITE CLUB)
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Review:
Nachdem ich mir nun in aller Ruhe "Inside PINK FLOYD – A Critical Review"
zu Gemüte geführt habe, bin ich doch nicht uneingeschränkt begeistert. Die
vorliegende Doppel-DVD (wobei ich schon mal nicht ganz begreife, weshalb man die
100 Minuten Spielzeit nicht auf eine DVD packen konnte), samt opulentem Booklet
ist zumindest von der Aufmachung her eine durchaus edle Angelegenheit.
Inhaltlich handelt es sich um eine von Band, Management oder Plattenlabel nicht
authorisierte Dokumentation über jedes einzelne PINK FLOYD Studioalbum. Und da
stößt man dann auch gleich auf die erste Problematik: Da man eben unabhängig
von der Band selbst operiert, muss man sich auf nicht authorisiertes bzw.
offizielles Film- und Tonmaterial stützen, was beispielsweise zu solchen Spaßigkeiten
führt, wie einer Streichquartettaufnahme zur Kritik des "Animals"
Albums – ohne PINK FLOYD. Auch fällt negativ auf, dass immer wieder die
gleichen Bandfotos und live-Sequenzen dargeboten werden, schlichterdings, weil
offenbar kein anderes Material zur Verfügung stand. Aufgebaut ist "Inside
– A Critical Review", das stellenweise durchaus kurzweilig daherkommt,
chronologisch, Album für Album, jedoch leider mit meiner Ansicht nach, wenig
wirklich neuen Hintergrundinfos. Eine Reihe Musikjournalisten und Classic Rock
Produzenten kommen zu Wort (selbstredend immer die gleichen) und geben ihre
Meinung zu jedem Album zum Besten. Was allerdings die Kommentare einer mir
bisher reichlich unbekannten Prog Combo namens MOSTLY AUTUMN sollen (deren
angegebene Website leider nicht aufrufbar ist), ist mir nicht ganz klar. Ehrlich
gesagt, es erscheint doch reichlich vermessen, wenn eine Band, die außerhalb
der (ich vermute) schottischen Heimat bisher für wenig Furore sorgen konnte,
sich darüber auslässt, was PINK FLOYD wie auszudrücken versuchte. Ganz
gleich, ob die Jungs und Mädels mit ihren FLOYD-Covers (von denen selbstredend
auch welche als "Bonus Features" auf den DVDs zu finden sind) einen
guten Job machen, oder nicht, es hätte dieser ambitionierten Dokumentation sehr
gut getan, sich vielleicht die eine oder andere Prog-Größe zur Seite zu
nehmen. So kommt das eigentlich nur wie alberne, schlecht versteckte Werbung für
MOSTLY AUTUMN rüber. Die Macher von "A Critical Review", welches so
kritisch nun auch wieder nicht ist, weisen darüber hinaus daraufhin, dass die
DVDs durchaus auch als Unterrichtsmaterial verwendbar wären. Naja, wenn der
MOSTLY AUTUMN Keyboarder hin und wieder die FLOYD-Akkordfolgen erklärt und
nachspielt, auch wenn sie zu ihrer Zeit selbstverständlich immer wieder Neuland
betreten hatten, so macht das noch lange kein Unterrichtsmaterial.
Zusammenfassend ist diese Doppel-DVD tatsächlich, was nun auch nicht wirklich
überrascht, wirklich nur was für die absoluten Komplettisten unter den
die-hard FLOYD Fans, und diese, so befürchte ich, werden nicht wirklich Neues
in den 100 Minuten finden. Wie sagte einer der Interviewten doch so schön:
„Was soll ich über 'Dark Side Of The Moon' sagen, was nicht schon gesagt
wurde?!“ Tja!
Lizard
Thanks to Jo Sorel-Cameron @ Classic Rock Productions Ltd
weitere Reviews über PINK FLOYD:
PINK FLOYD/ London 1966/ 1967
PINK FLOYD/ In Their Own Word - Reflections On "The Wall"
(DVD)
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Review:
Nicht schlecht, Herr Specht! Eine Scheibe aus deutschen Landen
die äußerst hörenswerten Power-, Thrash-, und Progressive
Metal amerikanischer Prägung in sich vereint. Das starke
Opener-Trio mit dem treibenden Opener "Breaking The
Silence", dem Riffmonster "Grave Of My Tears" und
dem melodischen Titeltrack, der alles kompromisslos in den Boden
stampft, was sich ihm in den Weg stellt, versetzt den
interessierten Zuhörer sofort zurück in die Glanzzeit des Bay
Area Thrashs. Also alles im grünen Bereich und somit ein
Genre-Highlight? Nein, nicht ganz! Denn wie schon der Titel
dieser Scheibe andeutet, die Wahrheit liegt bekanntlich zwischen
den Zeilen. Zwar liefern die Kölner mit "Question Of
Hate" ein wahres Riff- und Doublebass-Massaker ab, aber mit
Beginn der Midtempo-Nummer "Corroded Passion", die mich
stellenweise an das erste BLAZE-Album erinnert, nimmt der
fesselnde Charakter des Album mit zunehmender Spieldauer ab.
Diese Tatsache widerspiegelt sich vor allem in der etwas
inspirationslosen Ballade "The Sound Outside", in der
Sänger Joachim Weber, der ansonsten einen richtig guten Job
abliefert, wirklich seine schlechtesten Momente hat. Erst mit dem
nackenmuskelkaterverdächtigen "Inside Of Me"
(TESTAMENT lassen grüßen) und dem abschließenden "Don't
Speak", das mit einem überirdischen Groove zu faszinieren
weiß, laufen CP24 zur eingangs erwähnten Form wieder auf.
Fazit: Um den Thrash Metal-Nachwuchs braucht uns hier wirklich
nicht bange sein, denn instrumententechnisch sind CP24 wirklich
eine Wucht und ich bin mir sicher, dass Joachim Weber bis zum
nächsten Album seine kleinen gesangstechnischen Schwankungen in
den Griff bekommt, denn er hat mit Sicherheit das Potenzial ein
ganz Großer zu werden.
P.S. Das Album hält mit einer zusätzlichen Audio-DVD, wie es im
Hause TTS Media Music mittlerweile schon gute Tradition ist, für
5.1 Surround-Freaks wieder ein besonderes Bonbon bereit. Also
Klangerlebnis pur! ... und das zum Preis für eine einzige CD!
| Trackliste: | CD: 1. Breaking The
Silence - 2. Graves Of My Tears - 3. World Between The
Lines - 4. Question Of Hate - 5. Corrode Passion - 6. The
Sound Outside - 7. Refusing Messiah - 8. Rejected - 9.
Inside Of Me - 10. Don't Speak Audio DVD: 1. Breaking The Silence - 2. Graves Of My Tears - 3. World Between The Lines - 4. Question Of Hate - 5. Corrode Passion - 6. The Sound Outside - 7. Refusing Messiah - 8. Rejected - 9. Inside Of Me - 10. Don't Speak |
Thanks to Sönke @ TTS Media
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Review:
Wow! Kaum zu glauben, welch hoffnungsvolle Band sich mit PLACID
SILENCE in der Augsburger Undergroundsszene tummelt. Obwohl sich
die Fuggerstädter während ihrer bisher 5jährigen
Bandgeschichte immer wieder nach einer neuen Frontfrau umsehen
mussten, haben sie es nun doch noch geschafft ein komplettes
Album (in Urbesetzung!) einzuspielen. Während der 11 Songs
(inkl. Intro "Message From Beyond") pendelt der
rotzig-melodische Fünfer zwischen gemäßigteren SKEW SISKIN und
einer frech-rockenden BLONDIE hin und her. Diese
"frivole" Mischung wird gelegentlich mit einer Dosis
swingenden Punk ("Calling Jesus") a la NO DOUBT oder
fetten Power Rock-Riffs ("Brave And Mighty") noch
zusätzlich aufgepeppt. Im Falle von "Thunderstorm
Love" sind auch softere Momente im Sound der Schwaben
auszumachen. Während bei dieser Nummer stellenweise immer wieder
MARK KNOPFLERsche Gitarren durchschimmern, erinnern die
Gesanglinien an die "rockigeren" Momente der KELLY
FAMILY. "Arisel" hingegen könnte herauskommen, wenn
THE CURE eine Sängerin vom Kaliber Nina C. Alice (SKEW SISKIN)
in ihren Reihen wüßten. Wie alle genannten Beispiele
verdeutlichen, ist die vielseitige Sängerin Sabrina Kraus das
Aushängeschild einer musikalisch gut funktionierenden Band. Zwar
hätte der Sound hier und dort noch etwas druckvoller sein
können, aber nichtsdestotrotz haben PLACID SILENCE mit
"Autumn Skies" eine mehr als ordentliche Duftmarke
gesetzt. Als Anspieltipps empfehle ich das vorwiegend in
deutscher Sprache gehaltene "Run", sowie "Loud,
Wild And Dirty", das ordentlich 70er Flair in sich
transportiert (DEEP PURPLE lässt grüßen!) und live wie eine
Rakete abgehen dürfte, oder den sehr anspruchsvollen Titeltrack,
der sich über 7 min erstreckt.
| Trackliste: | 1. Message From Beyond - 2. Calling Jesus - 3. Brave And Mighty - 4. Thunderstorm Love - 5. Arise! - 6. Silence Remains - 7. Honey - 8. Run - 9. The Day Our Children Die - 10. Loud, Wild And Dirty - 11. Autumn Sky |
Thanks to Bernhard @ Placid Silence
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Review:
Nach dem sich die einzelnen Bandmitglieder mit ihren diversen
(Solo-)Projekten ausgetobt haben, kommen sie nun endlich nach 2
1/2 Jahren mit dem neuen Album ihres Hauptbetätigungsfeldes
zurück. Die schöpferische TEN-Pause scheint aber allen
Mitgliedern recht gut bekommen zu sein. Wurde der Vorgänger
"Far Beyond The World" von einigen Seiten als zu
schwerverdaulich und schwer eingängig eingestuft (was ich
persönlich nicht ganz nachvollziehen kann/ Anmerk. d. Verf.), so
verschlägt es die Mannen um Schwerstarbeiter Gary Hughes
erfreulicherweise wieder annähernd in ihre melodischste Phase
zurück, die sie zweifellos zur Zeit ihrer ersten beiden Alben
gehabt haben. Mit steigender Anzahl der Durchläufe vermittelt
sich dem Zuhörer unweigerlich der Eindruck, dass sich die
britischen Vorzeige-Melodic Rocker auf relativ
"soften", aber sehr abwechlungsreichen Pfaden durch die
13 erstklassigen Songs bewegen. Diese Tatsache tut der Qualität
von "Return To Everymore" keinen Abbruch, denn mit der
zartgehauchten Ballade "Sail Away" und dem poplastigen
Rocker "Temple Of Love", der sich mit unverkennbaren
Hooks der Marke Gary Hughes in die Gehirnrinde fräst, haben TEN
zwei Nummern am Start, die mit etwas Glück und entsprechendem
Airplay zu Hits avancieren dürften. Andererseits sollte man
nicht die Klasse der TEN-typsichen AOR-Hymne "Even The
Ghosts Cry" (geniales Gitarren-Solo) oder des flockigen
Uptempo-Rockers "Evermore", der keltische/ irische
Elemente a la GARY MOORE in den unverkennbaren Sound mit
einfließen lässt, übersehen. Egal, ob sich die Band nun im
akustisch-balladesken ("Stay A While"), leicht düster-
("Strangers In The Night") oder lässig-rockenden
Metier bewegt oder recht riffbetont ("Evil's On Top Of The
World") bzw. modern groovend ("Tearing My Heart
Out") zur Sache geht, es handelt sich immer um einen Killer.
Auch produktionstechnisch hat Herr Hughes nichts dem Zufall
überlassen und hat deshalb wieder selbst Hand angelegt, denn
schließlich weiß er am Besten wie TEN zu klingen haben. Da die
Scheibe unumwunden eines der Genre-Highlights diesen Jahres
darstellt, gehört "Return To Evermore" zum festen
Bestandteil einer jeden gutsortierten Plattensammlung.
PS. Ein kleiner Tipp für Sammler! Solltet ihr die Scheibe beim
Händler eures Vertrauens nicht antreffen, dann empfiehlt es sich
"Return To Evermore" direkt bei Intensity Records zu
bestellen, denn alle direkt bestellten Teile werden von Gary
Hughes höchstpersönlich signiert. Als kleinen Service
unsererseits, haben wir den direkten Verkaufslink im Anschluss an
dieses Review eingebunden.
| Trackliste: | 1. Apparition - 2. Dreamtide - 3. Evermore - 4. Sail Away - 5. Temple Of Love - 6. Even The Ghosts Cry - 7. Strangers In The Night - 8. Evil's On The Top Of The World - 9. The One - 10. Lost Soul - 11. Stay A While - 12. Tearing My Heart Out |
Thanks to Annette @ Intensity Records
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TEN/ The Twilight Chronicles
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TEN/ The Essential Collection 1995 - 2005
TEN/ Far Beyond The World
INTENSITY RECORDS are now pleased to
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| TEN -
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RETURN TO EVERMORE EUROPEAN EDITION CD Plus Postage & Packing WORLDWIDE £10.00 + £2.00 |
| PS. Gary Hughes will sign all copies of the CD ordered from Intensity Records, Unit 6 Maritime Street Industrial Estate, Copse Road, Fleetwood, FY7 7PB, United Kingdom. | |
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Review:
Neben Steve Perry (ex-JOURNEY) und Jim Peterik (PRIDE OF LIONS/
ex- SURVIVOR) gehört STAN BUSH zu den großen und
unverwechselbaren Stimmen im traditionellen AOR. Drei Jahre nach
"Language Of The Heart" kommt nun endlich der
langersehnte Nachfolger auf den Markt. Während der Vorgänger
generell eine nachdenkliche Aura ausstrahlte, sind zwar auf
"Shine" auch noch ein paar tiefgründige Nummern
vertreten, aber durch das Wechselspiel von gefühlvollen Balladen
("What You Mean Tonight"), stilechten Midtempo-Nummern
("I Turn To You") und eingängigen Uptempo-Krachern
(Titeltrack), ist "Shine" ein richtig gutes Rock-Album
geworden, das dem Zuhörer mit jedem Durchlauf immens viel Spaß
bereitet. Songs wie die beiden Kracher "Falling" und
"The Chance You Take", die beiden mit einem
Mörder-Chorus ausgestattet sind, oder das extrem einfühlsame
"When I Dream" sind genau das richtige für die
diesjährige Cabriolett-Saison. Zur instrumentalen Unterstützung
hat sich Mr. BUSH eine Band zusammengestellt, die mit Tim Pierce
(Gitarre), Matt Bissonette (Bass) und Kenny Aronoff (Drums)
einige Größen der AOR-Szene beherbergt. Nach dem - mit Verlaub
gesagt - etwas lauen "Langue Of The Heart" hat die
Songwriter-Ikone gemeinsam mit Curt Cuomo (Produktion/ Keyboards)
ein abwechslungsreiches AOR-Album eingezimmert, dass problemlos
an die Tradition der Scheiben aus den frühen 90er anschließt.
Ein unabdingliches Muss für Anhänger des etwas softeren
Rock-Genres.
| Trackliste: | 1. Shine - 2. Falling - 3. I Will Be There - 4. I Turn To You - 5. What You Mean Tonight - 6. Say It Aint Love - 7. Have You Ever Believed - 8. Do It All Over - 9. The Chance You Take - 10. When I Dream - 11. Bonus video track: Falling / Stan Bush interview and EPK |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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STAN BUSH/ In This Life (Earcatcher/ April 2007)
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Review:
Nachdem ich mit dem zweiten Output von Dario Mollo's Projekt THE
CAGE nicht viel anfangen konnte, war ich extrem gespannt wie es
sich wohl mit dem neuen Album von VOODOO HILL verhalten würde.
Wie auch schon für das selbstbetitelte Debüt konnte der
Songwriter/ Gitarrist für "Wild Seed Of Mother Earth"
erneut Meistersänger Glenn Hughes für sich gewinnen. Wusste der
Vorgänger durch den eindeutig an RAINBOW angelehnten Sound
überzeugen, so ist der Italiener auf dieser Scheibe noch einen
Schritt weitergegangen und ist in deutlich härtere Gefilde
vorgedrungen. Man kann sogar ohne Übertreibung sagen, dass es
sich hierbei um das wohl härteste und rockigste Album handelt,
das "The Voice Of Rock" jemals mit seinem
unverkennbaren Organ veredelt hat. Elf Songs hat das Multi-Talent
dem Ausnahmesänger auf den Leib geschrieben, die sämtliche
Facetten des Glenn Hughes' auf einem Album vereinen. Egal ob nun
beim ungewohnt kompromisslosen und aggressiven Stampfer
"Dying To Live", dem soften und sehr atmosphärischen
Titeltrack, der gelegentlich das Flair von LED ZEPPELIN ins Spiel
bringt, oder dem Blues-Rocker "My Eyes Don't See It",
Mr. Hughes ist zu jeder Sekunde Herr der Lage. Des weiteren
dürften Songs wie der verspielte und hymnisch-schräge
Midtempo-Stampfer "Soulprotector", das kantig-düstere
Groover "Atmosphere" und der eingängige Opener
"Make It Feel" dafür sorgen, dass "Wild Seed Of
Mother Earth" in einigen Jahren als Klassiker gehandelt
wird. Fazit: Die Scheibe ist Abwechslung pur!
| Trackliste: | 1. Make Believe - 2. Dying To Live - 3. Still Evergreen - 4. Atmosphere - 5. Wild Seed of Mother Earth - 6. My Eyes Dont See It - 7. Cant Stop Falling - 8. Nothing Stays The Same - 9. Soul Protector - 10. She Cast No Shadow - 11. 16 Guns |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Dass aus Finnland hervorragender Gothic- oder Power Metal kommt,
ist man ja schon seit Jahrzehnten gewohnt, aber mittlerweile
kristallisieren sich aus dem nördlichen Völkchen immer mehr
recht anspruchsvolle Melodic Rock-Bands heraus. Zu jener
aufstrebenden Gattung dürfen sich auch HUMAN TEMPLE zählen,
denn mit ihrem Debüt "Insomnia" hat die Band eine
Scheibe vorgelegt, die so manchen eingefleischten Melodic-Freak
beeindrucken dürfte. Zwar sind nicht alle Songs vom Kaliber des
melodischen Stampfers "Goin' All The Way", der von den
Keyboards stellenweise an VAN HALEN meets EUROPE erinnern mag,
oder der simplen - aber ausdruckstarken - Ballade
"Forever", aber Ausfälle sind unter den elf Nummern
nicht auszumachen. Zugegeben, mit dem steril-bassschwangeren
"Out Of Love" oder dem schleppenden Midtempo-Song
"Animal" haben die Mannen um Sänger Janne Hurme, der
in Finnland als gefeierter Schlager/ Pop-Star gilt, auch ein paar
Durchhänger am Start. Für diese kleinen Schwächen wird man
aber mit "Walk Between The Shadows", die mit tollen
Melodien und Hooks zu gefallen weiß, und dem lässigen Groover
"On A Night Like This" postwendend entschädigt. Ein
weiteres Zuckerl kommt in Form der rhythmischen Mitsing-Nummer
"Till' The Day I Die" auf die AOR- und Hard
Rock-Gemeinde zu. Zudem konnte die Band mit Emppu Vuorinen
(NIGHTWISH), Jan Liimatainen(SONATA ARTICA) und Erkka Korhonen
(URBAN TALE) drei der erfolgreichsten finnischen Gitarristen für
das ein oder andere Gastsolo gewinnen. Fazit: Mit dieser Scheibe
fädeln sich HUMAN TEMPLE nahezu übergangslos in die vorderste
Riege (z. B. HOUSE OF MIRRORS oder URBAN TALE) der finnischen
Melodic Rock-Szene ein.
| Trackliste: | 01. Im Sorry
4:39 |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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Review:
Meinereiner ist ja nicht unbedingt für Alternative Rock zu
begeistern, aber die Symbiose aus melodischen Frauengesang,
kraftvollen bzw. düsteren Grooves und Riffs ("Blind
Side"), wohltuenden Electronic- ("Reality") oder
Acoustic-Elementen ("Hourglass") und in Trance
versetzende Ethnic-Parts ("Ascend") klingt nicht nur
sehr strange, sondern hat auch unbestritten seine Reize. Genau in
dieser Melange hat das kanadische Trio um Sängerin/ Pianistin
Isabel Plant (ex-TRANCENDENCE) seine musikalische Heimat
gefunden. So könnte man einerseits den sphärisch rockenden
Opener "Distant Ground" oder "Sotiria", das
mit bedrohlichen Grooves und wummernden Bässen den Boden erbeben
lässt, aufgrund der arabisch anmutenden Elemente im weitesten
Sinn mit dem Titel "OFRA HAZA goes Alternative Rock"
umschreiben. Andererseits ist beim getragenen Groover
"Inmost" eine deutliche CRANBERRIES-Schlagseite
auszumachen, die nicht zuletzt auf dem variablen Sangesorgan von
Isabel Plant beruht. Aber auch die Rhythmik in dieser Nummer
erinnert stellenweise sehr stark an die Iren, die Mitte der 90er
Dauergäste in den Charts waren. Trotz dieser Vergleiche ist der
Sound von TRANCE OF MINE als ziemlich eigenständig zu
bezeichnen, denn die Band hat genau zwischen den erwähnten
Genres und Stilmitteln ihr ganz eigenes musikalisches Zuhause
gefunden. Hört euch einmal das 15minütige "Daedalus"
an und ihr werdet mir uneingeschränkt recht geben. Dieses Epos,
das mit dezenten Klassik-Elementen veredelt wurde, vereint alle
bereits erwähnten Elemente zu einem raffinierten Kunstwerk.
"Reflections" dürfte eigentlich bei den Fans der oben
genannten Bands ohne weiteres regen Anklang finden, zumal nicht
nur die Performance der Band, sondern auch die Produktion von
Yanik Daunais den hohen Ansprüchen der Vergleichsband gerecht
wird.
| Trackliste: | 1. Distant Ground - 2. Inmost - 3. Ascend - 4. Reality - 5. Blind Side - 6. Awakening - 7. Asleep - 8. Sotiria - 9. Hourglass - 10. Daedalus |
Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music
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Review:
Nachdem die beiden letzten Alben der UK-Melodics ja nicht
unbedingt das Gelbe vom Ei waren, durfte man gespannt sein, ob
sich das Brüderpaar Tino (Gitarre) & Chris Troy (Bass) und
Gitarrist Dennis Stratton auf ihrer ersten Best Of-Compilation
wohl verstärkt ihren früheren Veröffentlichungen widmen
würden. Zur Freude der Fangemeinde darf diese Frage mit einem
eindeutigen "ja, sie haben!" beantwortet werden. Zwar
haben sich mit der für "The Journey Goes On" neu
überarbeiteten Version von "Nacked" und mit dem
Titeltrack von "Nowhere To Hide" zwei Nummern aus den
letzten beiden Alben auf diese Best-Of "verlaufen",
aber der Großteil spannt sich über die Phase von
"Preadator In Disguise" (1991) bis "Forever In
Time" (1998), in der das Stammtrio Sänger wie Colin Peel,
Mark Thompson-Smith, Gary Barden (ex-MSG) oder Tony O'Hara in
ihren Reihen wusste. Während die Live-Version von
"Cheated" (im Original aus dem Debüt "Time Tells
No Lies"/ 1981) und die mystisch, über allem thronenden
Hymne "Don't Be Afraid Of The Dark" in bekannter Manier
von Gary Barden (STATETROPPER/ ex-MSG) intoniert werden, zeigt
Chris Troy anhand von "Can't See The Angels", das mit
einem Hammer-Chorus ausgestattet ist und von klaren Keyboards
getragenen wird, dass auch er ohne Probleme einen mehr als
ordentlichen Frontmann abgeben kann. Aus dem 1990er Album "A
Cry For The New World" kommen mit dem
stampfend-abwechslungsreichen Titeltrack, dem leicht speedigen,
aber stets melodischen "Letting Go" (erinnert im Intro
gitarrentechnisch an IRON MAIDEN) und "Journeyman", das
mit einer wichtigen Rhythmusarbeit zu glänzen weiß, gleich drei
Nummern (allesamt von Colin Peel eingesungen) zu Best Of-Ehren.
Da es höchstwahrscheinlich nicht viele Melodic-Fans gibt, die
sämtliche Alben der "Gottesanbeterin" in ihrer
Sammlung stehen haben, dürfte diese Best Of-Scheibe mit
Sicherheit ihren Absatzmarkt finden. Allerdings ist mit dem
abschließenden "A Moment In Life", das mit
weltmusikalischen Flair und leicht modernen Sounds jongliert,
eine bisher unveröffentlichte Nummer am Start, die diese
Compilation auch für Sammler interessant machen dürfte. Fazit:
Eine Songauswahl die ihrem Titel wirklich Ehre macht.
| Trackliste: | 1. Cheated (live) - 2. Cant See The Angels - 3. A Cry For The New World - 4. Letting Go - 5. Journeyman - 6. Only The Children Cry - 7. Turn The Table - 8. Dont Be Afraid Of The Dark - 9. Best Years - 10. Forever In Time - 11. Nowhere To Hide - 12. Naked (re-recorded version) - 13. A Moment In Life (bonus track) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Gut acht Jahre hat sich der einstige EUROPE-Klampfer KEE MARCELLO
mit seiner zweiten Solo-Scheibe Zeit gelassen. Während
"Shine On" mehr auf der relaxten Singer/
Songwriter-Schiene dahindampfte, ist "Melon Demon
Divine" ein gitarrenorientiertes Hard Rock-Album geworden.
Wer sich jetzt aber der Illusion hingibt, dass der Gitarrist/
Keyboarder und Sänger nun auf ausgetretenen EUROPE-Pfaden
wandert, der befindet sich eindeutig auf dem Holzweg. Viel mehr
zelebriert der vielseitige Musiker äußerst anspruchsvollen
modernen und fett groovenden Hard Rock, der trotz seiner sehr
melodischen Elemente einen leicht dunklen Charme versprüht.
Gelegentlich würzt er sein kraftvolles Süppchen mit leichten
CURE-Einflüssen ("Blood") oder akustisch/
symphonisch-orchestralen Parts wie z. B. beim emotionsgeladenen
"Epic", während sich beim sphärischen Groove-Hammer
"Reptor" in puncto Gitarrenriffs ohne weiteres
Parallelen zu LED ZEPPELINs "Kashmir" ziehen lassen.
Hin und wieder lässt Meister MARCELLO auch seiner ruhigen Ader
freien Lauf wie das bluesig/ jazzige "Tattoo For Patto"
oder "Coming Home", das eine gelungene Symbiose aus
relaxten - extrem ausdruckstarken - Blues und orchestralen
Streicherparts darstellt, mehr als eindrucksvoll untermauern. Mit
dem Instrumental von "Raptor" und dem offiziellen
Master Cup-Theme "Can I B The 1", das er gemeinsam mit
Tennis-Star Niklas Kroon geschrieben hat, werden dem geneigten
Gitarrenfreak noch zwei tolle Bonus-Tracks kredenzt.
| Trackliste: | 1. Pre-Fix - 2. E.M.D. -
3. Enemies - 4. Blood 5. Epic - 6. Raptor - 7. If - 8.
Falling Apart - 9. Hey Romeo - 10. Evil Ways - 11. Tatto
For Patto - 12. Comin Home - 13. Ride On - 14.
Raptor (instrumental version)* - 15. Can
I B The 1 (instrumental)* * bonus tracks |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Songwriter, Gitarrist und Sänger BILLY CROSS wird wahrscheinlich
nicht gerade zur Leib- und Magenkost der Rock & Metal
Heaven-Besucher zählen, aber den eingefleischten Fans von BOB
DYLAN dürfte der Saitenvirtuose durchaus bekannt sein, denn
schließlich gehörte der Mann aus Manhattan Ende der 70er zur
Band des begnadeten Entertainers und brachte 1985 sein Solodebüt
auf den Markt. Knapp zwanzig Jahre später veröffentlicht er nun
mit "Life Is Good" den Nachfolger, dessen Material man
ohne schlechten Gewissens als radiotauglichen Pop/ Rock
bezeichnen kann. Dabei verwischt der mittlerweile 60jährige mit
einer Lässigkeit die Grenzen zwischen Rhythm & Blues
("Nobody Is Playing The Blues"), Soul, Swing
("Rebel Without Applause") und Country Rock ("I
Don't Need You"). Leider driftet die Lässigkeit bei den
ruhigeren Nummern ("Has Anybody Seen My Girl") und
Balladen ("A Reaasonable Man") stellenweise in
country-lastige 08/15-Ware oder gar Belanglosigkeit ab. Zu den
Highlights gehören unbestritten der eingängige Opener/
Titeltrack, der auf einem Solo-Album von MARK KNOPFLER bestimmt
zum Hit avancieren würde, sowie der erdige Groover "There's
More Love" und wummernde Midtempo-Kracher "Open Your
Eyes". Fazit: Ein Album, das sich vielleicht zur Untermalung
einer endlos langen Autobahnfahrt eignet, aber bestimmt niemanden
vom Hocker reißt.
| Trackliste: | 1. Life Is Good - 2. I Don't Need You - 3. Nobody's Playing The Blues - 4. A Reasonable Man - 5. Has Anybody Seen My Girl - 6. Byron Keats And Shelly - 7. There's More To Love - 8. You Can't Get Her Out Of My Heart - 9. Rebel Without Applause - 10. Open Your Eyes - 11. The Ballad Of Vicky-Sue - 12. Long Tall Boy - 13. Surf's Up Slight Return |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Aufgrund des großen Erfolgs von "... In Deutsch" und
der ständigen Nachfrage der Fans, warum dieser oder jener Song
nicht auf der Zusammenstellung vertreten sei, war es fast schon
abzusehen, dass diese Compilation in eine zweite Runde gehen
würde. Da ANNE HAIGIS sehr um ihre Fangemeinde bemüht ist,
wurde die Trackliste für "Das Beste In Deutsch 2" -
wie auch schon die des Vorgängers - mit der Unterstützung ihrer
treuen Anhänger per Internet-Voting auf ihrer Homepage
zusammengestellt. Dieses Album unterstreicht einmal mehr warum
ANNE HAIGIS zwischen Mitte und Ende der 80er Jahre zu den
erfolgreichsten Vertretern der Deutschrockszene gehörte und
bietet alten - sowie neuen - Fans der Powerfrau einen
repräsentativen Querschnitt durch ihre bisher kommerziellste
Phase. Den größten Anteil an den zwölf auserwählten Songs hat
das selbstbetitelte Deutsch-Debüt (1984), von dem u. a. "Da
Ist Doch Was Drin", "Dann Kamst Du" und "I
Bin A Kind" vertreten sind. Während zuerst genannte Ballade
vom Schicksal einer alternden Musikerin handelt, die nicht mehr
ins Muster der Musikindustrie passt, bringt Frau HAIGIS mit
schwäbischen Dialekt anhand von letzterer Nummer unser
Bedürfnis nach Geborgenheit charmant ans Tageslicht. Außerdem
hat sich die stimmgewaltige Sängerin auf besagten Album auch des
JANIS JOPLIN-Klassikers "Peace Of My Heart" angenommen
und kurzerhand daraus das gefühlskalt anmutende "Mach
Schon" geformt. Aus dem 85er Album "Lass Mich Fallen
Wie Schnee" sind die beiden Single-Auskopplungen
"Verena" und "Machtlos" zu hören, die beide
mit typisch deutschen 80er-Popflair und schrillen Tanz-Rhythmus
ausgestattet sind. Mit dem von Tony Carey (PLANET P. PROJECT/
ex-RAINBOW) produzierten Album "Geheime Zeichen", das
bis heute das erfolgreichste Album von ANNE HAIGIS darstellt,
ging die musikalische Marschrichtung wieder mehr zum Rock über,
wie das schmissige "Braune Augen" oder das nachdenklich
stimmende "Halt Mich Jetzt" ohne großen Schnickschnack
eindrucksvoll untermauern. "Heckenschützen Der Angst"
und "Schwarzer Filme" (starkes Saxophon-Solo) vom
vorerst letzten deutschsprachigen Album "Indigo" (1989)
sind eindeutig die melancholischsten Beiträge auf dieser
äußerst gelungenen Zusammenstellung. Auch die Liste der Leute
mit denen sie während ihrer Deutsch-Phase zusammengearbeitet
hat, liest sich wie das "who is who" der damaligen
Deutschrock-Produzenten - als da wären: Wolf Mahn, Edo Zanki,
Klaus Lage und Tato Gomez. Da alle deutschsprachigen Alben von
ANNE HAIGIS nur noch über Internet- und Plattenbörsen zu
Liebhaberpreisen zu bekommen sind, dürfte "Das Beste In
Deutsch 2" - genauso wie "... In Deutsch" - eine
willkommene und kostengünstige Alternative sein, um die
Plattensammlung zu vervollständigen. Also zugreifen,
Herrschaften!!!
Stellt sich abschließend nur noch die Fragen, wann - oder ob
überhaupt - ANNE HAIGIS ihr nächstes deutschsprachiges Album
veröffentlicht. Ich denke, der Deutschrock-Szene würde es
hörbar gut tun J
| Trackliste: | 1. Da Ist Doch Was Drin - 2. Dann Kamst Du - 3. Du Siehst Doch Du Störst - 4. Braune Augen - 5. I Bin A Kind - 6. Verena - 7. Mach Schon - 8. Heckenschützen Der Angst - 9. Machtlos - 10. Halt Mich Jetzt - 11. Schwarzer Film - 12. Geheimer Besuch |
Thanks to Jochen @ Pläne Records
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ANNE HAIGIS/ Homestory
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Review:
Nachdem die Band mit einigen vielversprechenden Demos den
internationalen Melodic-Underground ordentlich aufgewirbelt hat,
konnten sie nach 10 Jahren nun endlich einen Plattenvertrag beim
renommierten Rock-Label Escape Music an Land ziehen. Musikalisch
werden Freunde von TREAT oder den früheren EUROPE
("Alive") aller bestens bedient. Angefangen vom extrem
eingängig-rockenden und hitverdächtigen Opener "Spirit Of
Freedom" über leicht jazzig-melodische ("Deep
Inside)" bzw. mächtige progressive Passagen
("Deliverance") bis hin zu genreüblichen Balladen wie
dem gefühlvollen "Long Lost Love" bietet das finnische
Quintett ein stilistisch breitgefächertes Spektrum, wie man es
in der heutigen Zeit von einem Newcomer aus dieser Sparte nur
noch selten zu hören bekommt. Liebhaber des gepflegten
Scandinavian Rocks dürften an Nummern wie dem progressive
angelegten Rocker "Searching For My Soul", der mit
quiriligen Keyboard-Parts aufwartet, und dem
melodisch-einfühlsamen Titeltrack sowie dem kompromisslosen
Groover "Move On", das mich gitarrentechnisch
stellenweise an HEAD EASTs "If You Know Me Better"
erinnert, kaum vorbeikommen. Ein starkes Debüt... Man darf
gespannt sein, wie sich diese Band weiterentwickelt.
| Trackliste: | 1. Intro - 2. Spirit Of Freedom - 3. Glory Days - 4. Heart Is The Key - 5. Deep Inside - 6. Top Of The World - 7. Deliverance - 8. Alive - 9. Long Lost Love - 10. Searching For My Soul - 11. Night Flight To Paradise - 12. Move On |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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HOUSE OF MIRRORS/ Desolation
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Review:
Manchmal darf man einfach nicht von der Verpackung auf den Inhalt
schließen, denn dann ergeht es euch am Ende so wie mir im Falle
von MEDUSA'S CHILD. Nach den ersten Blicken aufs Cover war ich
mir fast sicher, dass ich es hier mit düsterangehauchten Power
Metal zu tun haben würde, aber doch das Intro "Mind
Cohesion" und das folgende "Mother Earth" belehren
mich eines Bessern. Anstatt der erwarteten Düstermucke erreicht
herrlich ehrlicher Melodic Power Metal, der gepaart mit der
Rauheit von W.A.S.P und dem Flair eines PETE WYOMING BENDERs
meine Lauscher streichelt. Gelegentlich mischen sich auch
hymnische Chöre, die an die jungen GAMMA RAY erinnern und
besonders beim Midtempo-Stampfer "Center Of The Dark"
zum Tragen kommen, unter die wirklich schon sehr exotisch
anmutende Mischung. Aber gerade in dieser nichtalltäglichen
Kombination liegt die Mystik und Dynamik von "Immortal ...
Mind Cohesion" und man muss der Band neidlos attestieren,
dass sie (trotz der genannten Vergleichbands) ihren eigenen
unverkennbaren Stil gefunden haben. Mit der Ballade "Tears
Of The Wolf", das Sänger D. C. Crow mit einer Ergriffenheit
- wie ich sie bisher nur von einem Blackie Lawless gehört habe -
vorträgt, und dem rhythmischen und erdbodenerschütternden
Doublebass-Kracher "Fight Fire With Fire" haben
MEDUSA'S CHILD zwei Nummern am Start, die in einigen Jahren
durchaus den Status als Klassiker für sich beanspruchen
dürften. Egal ob man sich nun an den stolzen Balladen
("Lionsheart"), den mystischen Midtempo-Hymnen
("Medusa's Child") oder den speedlastigen
Uptempo-Nummern ("I'm Still Here") lauschtechnisch
versucht, man wird immer mit Musik konfrontiert, die sich auf
höchsten Level abspielt. Hier passt einfach alles: Ergreifender
Gesang, harte Powerriffs, gefühlsbetonte Acoustic-Parts,
pfeilschnelle Gitarren-Solos und spannende -Duelle sowie
majestätische Keyboards und eine treibende Rhythmusfraktion. Ein
erfischendes Album, das eine extrem berauschende Wirkung besitzt
- sprich, man wir süchtig davon! Bitte, bald mehr davon...
| Trackliste: | 1. Mind Cohesion - 2. Mother Earth - 3. Holy Land - 4. Eyes Of Fire - 5. Center Of The Dark - 6. Tears Of The Wolf - 7. I'm Still Here - 8. Fight Fire With Fire - 9. Lionheart - 10. Medusa's Child (gilding version) |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Review:
Erst vor kurzem durfte ich anhand der Debütscheibe von CP24
erfreut zur Kenntnis nehmen, dass wir uns um den deutschen
Thrash-Nachwuchs keine Sorgen machen müssen, da wird mit
REFLECTION ein weiterer Hoffnungsträger mit seinem Debüt
vorstellig. Nach zwei recht ordentlichen Demo-Scheiben versuchen
die Mannen aus dem westfälischen Lünen nun mit "Made In
Hell" den alten Hasen der Thrash-Zunft einzuheizen.
Zugegeben, einerseits brettern die elf Tracks recht kompromisslos
im Old School-Gewand der 80er Jahre aus den Boxen. Andererseits
kann man aber nicht behaupten, dass das Material auf dem
Silberling angestaubt oder gar altbacken klingt. Hier treffen
aggressiv-variable Gesangs-/ Grölpassagen, fett-donnernde Riffs
und speedige Gitarrensolos auf eine endlostreibende
Rhythmus-Fraktion - ohne aber dabei die führende Melodie außer
Acht zu lassen. Der rundlaufende Sechszylinder um Sänger Markus
Radola hat zwar auf seinem Erstling keine Aussetzer, aber
irgendwie fehlt doch der allerletzte Kick, der den Turbo richtig
zum Glühen bringt. Anhänger der obengenannten Bands dürften
sicherlich Freude an "Made In Hell" haben, aber dass
eingefleischte Hard Rocker - wie in der CD-Info vollmundig
angekündigt - zu Songs wie dem eröffnenden Dampfhammer
"The Elder's Lore", der melodischen Thrash-Hymne
"The Journey" oder dem tonnenschweren Groover
"Badmosphere" kräftig die Birne schütteln, wage ich
schlichtweg zu bezweifeln. Nichtsdestotrotz befindet sich die
Band auf einem guten Weg!
| Trackliste: | 01. The Elder's Lore - 02. Nightshift - 03. Made In Hell - 04. The Overfiend - 05. Badmosphere - 06. The Journey - 07. Everlasting Conflict - 08. Prophets Of Evil - 09. Bloody Visions - 10. Welcome Madness - 11. One Step To Nowhere |
Thanks to Gaby @ STF-Records
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Review:
Seit dem Debüt der Schweden sind mittlerweile auch schon wieder
gut zwei Jahre ins Land gezogen. Im Verlaufe dieser Zeit hat sich
so einiges im TOKEN-Lager getan, denn durch die Trennung von
Sänger H. B. Anderson und Drummer Pontus Ageryd wurde das Lineup
gleich an zwei Positionen neubesetzt. Klar, dass ein
Sängerwechsel nicht gerade spurlos an einer Band vorbeigeht,
aber auch die Neubesetzung an den Kesseln mit Patrik Johansson
ist nicht unerheblich daran beteiligt, dass die musikalische
Ausrichtung auf dem "Tomorrowland"-Nachfolger einen
Zacken härter ausfällt, als es noch auf dem Erstlingswerk der
Fall war. Aber nicht nur der neue Schlagwerker bringt durch sein
kraftvolles Spiel mehr Wucht in die Musik von TOKEN, sondern auch
das deutlich modernere Songwriting. Besagte Weiterentwicklung
lässt sich am besten an Nummern wie den basslastigen Ohrwurm
"Sometimes" und dem Groove-Hammer "Wake Up",
der ein wahres Gewitter an modernen Gitarrenriffs, futuristischen
Keyboardläufen und Shout-Passagen in sich beherbergt, dingfest
machen. Genauso modern, aber deutlich melodischer sind das
folgende "Falling" und der an YNGWIE MALMSTEEN
erinnernde Stampfer "Dreaming" ausgefallen. Meine
persönlichen Highlights sind allerdings die von Sänger Johan
Sjöberg gefühlvoll eingehauchte Ballade "Save Me",
die an Dramatik kaum noch zu überbieten ist, und der Kracher
"Can't Heal", welcher stellenweise an eine härtere
Version des BACKSTREET BOYS-Hits "Harder Than Life"
erinnert. Außerdem enthält die Scheibe einen recht vorzeigbaren
Videotrack vom über allem thronenden und endlos rockenden Opener
"Tear Down The Wall". Zugegeben, der Funke springt bei
"Punch" nicht gleich beim ersten Durchlauf auf den
Zuhörer über, aber nach einigen Runden muss man TOKEN
unumwunden den Sieg durch technischen K. O. zugestehen.
| Trackliste: | 01. Punch In 0:33 - 02. Tear Down
The Wall 3:37 |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
weitere Reviews über
TOKEN:
TOKEN/ Tomorrowland
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Review:
Während die komplette QUEENSRCHE-Fangemeinde momentan dem
zweiten Teil von "Operation Mindcrime" entgegenfiebert,
hat Gitarrist Michael Wilton mit SOULBENDER still und heimlich
sein Solo-Projekt verwirklicht. Wer hier einen lauwarmen
QUEENSRCHE-Aufguss erwartet hat, wird von tiefgestimmten
Gitarren, wummernden Bassläufen, druckvollen Drums und dem
gelassen-aggressiven Gesang von Nick Pollock an die Wand
gedrückt, sodass man unweigerlich an eine Mischung aus ALICE IN
CHAINS, NEVERMORE und ALICE COOPER erinnert wird. Besonders
"Samsara" hätte dem Schockrocker wahrscheinlich
bestens zur "Brutal Planet"-Phase ins Konzept gepasst.
Mit etwas gebremsten Schaum geht das düstere Kleebatt bei
"Primetime" zur Sache. Obwohl hier vielleicht
Parallelitäten zu NICKELBACK auszumachen sind, ist diese Nummer
wohl etwas zu aggressiv, um als radiotauglich durchzugehen. Als
weitere fundierte Überzeugungsargumente sollte man sich
unbedingt den schräg-bizarren Groover "The American
Dream" oder die Ballade "Hunger", die für
ordentliches Kribbeln in der Magengrube sorgt, zu Gemüte
führen. Mein persönliches Highlight ist die orientalisch
untermalte und progressiv angehauchte Hymne "Three
Towers", die wohl am besten verdeutlicht, wie viel Magie im
Material von SOULBENDER steckt. Dieses Album müsste jeden
Metal-Fan, der sich für düstere Klänge erwärmen kann, auf
Anhieb begeistern. Bei QUEENSRCHE-Anhänger dürfte das
selbstbetitelte Debüt nur zur Erweiterung des musikalischen
Horizonts dienen. Alsdann, nur Mut zum Risiko - Es ist
lohnenswert sich unter www.justforkicks.de etwas genauer umzusehen.
| Trackliste: | 1. Fix Me - 2. Clockwork and Compass - 3. Rabbit Hole - 4. The American Dream - 5. Samsara - 6. Prime Time - 7. Shoot Poem - 8. This Ocean - 9. Hunger - 10. Three Towers |
Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music
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Review:
Mit großer Spannung wurde das neue - mittlerweile fünfte -
Studio-Album von DARE erwartet und wer gedacht hat, die Waliser
würden wieder einen Gang zulegen, der dürfte wohl von
"Beneath The Shining Water" ziemlich enttäuscht sein.
Denn auf dieser Scheibe macht die Band um das kreative
Multitalent Darren Wharton genau da weiter, wo sie vor gut drei
Jahren mit "Belief" aufgehört haben. Erneut hat der
Sänger/ Keyboarder zehn brillant arrangierte und sehr
gefühlvolle Balladen bzw. einfühlsame Songs in ein irisches/
walisisches Flair getaucht, die den Zuhörer sofort zum Träumen
verleiten und ihn auf eine Reise durch die walisische Landschaft
mitnehmen. Es fällt wirklich schwer einen einzelnen Song aus
"Beneath The Shining Water" hervorzuheben, da sich die
Nummern gegenseitig perfekt ergänzen und auf einem
gleichbleibenden Level abspielen. Man könnte fast annehmen, dass
es sich um einen einzigen endlosen Song handelt, den man auf 10
Kapitel aufgeteilt hat. Ich will hier beileibe nicht den Eindruck
erwecken, dass man das Album schon nach einem Song kennt - nein,
im Gegenteil - Darren Wharton schafft es - aufgrund seiner
ruhigen und sanften Stimme - immer wieder den aufmerksamen
Zuhörer in einen hypnoseähnlichen Zustand zu versetzen.
"Beneath The Shining Water" eignet sich perfekt, um
sich nach einem stressigen Tag für gute 40 min die Seele baumeln
zu lassen. Einfach Augen zu und ab ...
| Trackliste: | 1. Sea Of
Roses 4:36 |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
weitere Reviews über DARE:
DARE/ The Power Of Nature - Live In Munich
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Review
Mark Lizotte wird den meisten Lesern wohl eher als JOHNNY DIESEL
oder "simply" DIESEL bekannt sein. Sein letztes
musikalisches Lebenszeichen "Soul Lost Companion"
veröffentlichte er 1996 unter seinem bürgerlichen Namen. Dieser
Tage kommt mit "Hear" das neue Machwerk des
charismatischen Sängers, Songwriter und Gitarristen auch endlich
hierzulande zu Veröffentlichungsehren, nachdem es auf dem
fünften Kontinent bereits im Herbst 2002 über DIESELs eigenes
Label Hepfidlity Records veröffentlicht wurde. Im Gegensatz zu
seinen letzten Alben, sind die Songs auf "Hear" - trotz
gelegentlicher String- und Orchester Parts - wieder etwas rauer,
erdiger bzw. kompakter ausgefallen und kommen somit auch viel
schneller auf den Punkt. Als Highlight einer sehr
abwechslungsreichen Scheibe kristallisieren sich der
rhythmisch-rockende Opener "Angel Face" (erinnert im
Gitarrenspiel stellenweise an U2) oder Acoustic-Nummer
"Faith & Gasoline" (EXTREME meets MR. BIG), die
beide - mit ein bisschen Glück und Airplay - sicherlich zu Hits
werden könnten. Auch das mit Dance-Beats aufgepeppte und
lässig-melodisch rockende "Getta A Kick" und das
äußerst radiotaugliche "She's High" schlagen in die
selbe Kerbe. Ich bin mir sicher, würden
"Welt-Superstar" KURT NIELSEN oder OASIS letztere
Nummer veröffentlichen, dann käme diese bestimmt zu Nr.
1-Ehren. Außerdem unterstreichen "Brighter Than The
Sun", das auch der Acoustic-Scheibe von JEAN BEAVOIR gut zu
Gesicht gestanden hätte, und das sanft-melancholische -
teilweise sogar sphärische - "Battleworm" den
Ohrwurm-Charakter des Albums. Ein starkes Album, das - trotz ein
paar kleinerer Durchhänger - mit einigen potenziellen Hits
aufwartet.
| Trackliste: | 1. Angel Face - 2. Faith & Gasoline - 3. Getta Kick - 4. She's High - 5. Brighter Than The Sun - 6. Battleworn - 7. Don't Send Another - 8. I'm Here - 9. On Your Hand - 10. Lotion - 11. The Embers - 12. I Wanna Fly |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review
Im Grunde genommen handelt es sich bei dem hier vorliegenden
Doppel-Album um eine Wiederveröffentlichung, denn "Is This
For Real?" beinhaltet auf der ersten CD das selbstbetitelte
Debüt der Waver LUDOX, das bereits 1995 in Dänemark
veröffentlicht wurde, und der zweite Silberling wartet mit
sämtlichen Singles und B-Seiten (plus zweier Videos) der
dänischen Formation auf. Mit Rock hat die Musik des Fünfers
nicht wirklich viel zu tun, vielmehr hatten sie sich während der
Grunge-Hochkonjunktur dem schon längst überholten Brit-Pop der
80er Jahre verschrieben. Nichtsdestotrotz konnten LUDOX die
"Danish Rock Championship" gewinnen und eben jener
unerwartete Erfolg brachte ihnen prompt auch einen Plattenvertrag
in ihrer Heimat ein. Gelegentlich verschlägt es die Band auch in
die Punk Rock-Richtung der Marke THE CURE, wie sich an der
ziemlich frisch rockenden Nummer "Yes I Am" oder
"Artists Only" angenehm feststellen lässt. Mit ihrer
ersten Single "Sleeping", die mit einer witzigen
Portion Swing einen etwas eigentümlichen Charme ausstrahlt,
schafften sie sogar den Sprung in die dänischen Top 30. Diese
Top-Platzierung täuscht aber nicht über die Tatsache hinweg,
dass die Band dem damaligen Musiktrend schon ordentlich
hinterherhinkte. Zwar kommt die Band nicht an die Klasse der oben
genannten Bands heran, aber Fans des 80er Brit-Pops dürften mit
Sicherheit gefallen an den Klängen von LUDOX finden. Als
Appetizer seien diesen Herrschaften der Opener
"Audience" (inkl. Intro "Is This For Real?"),
das locker-flockige "Snowflakes" oder das
dramatisch-rockende "Don't Turn Around" ans Herz
gelegt. Ich persönlich bevorzuge allerdings die zweite CD, denn
mit Songs wie "Dream Machine", das mit dem Flair von
THE DOORS brilliert, und dem lustigen "The TV's On"
(THE CURE meets THE DOORS meets frühere U2) fällt dieser
Silberling eine Ecke rockiger und kantiger aus. Eingefleischte
Hard Rock-Fans hingegen sollten tunlichst die Finger von diesem
Doppeldecker lassen!
| Trackliste: | CD 1: 1. Is This For Real? - 2. Audience - 3. Youth Club - 4. Sleeping - 5. Artists Only - 6. Calling All Beginners - 7. Orange Juice - 8. Yes I Am - 9. It's Time For Another Year - 10. Snowflakes - 11. Don't Turn Around - 12. Twilight Train (L'árrivée) CD 2: Videos: |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Vor einiger Zeit ist mir ein sehr vielversprechender 3-Tracker aus den USA auf
den Schreibtisch geflattert. Auf "SP-3 Limited" vereint APRILLEE aus
Cleveland/ Ohio die punkige Attitüde von NO DOUBT mit der frivolen Rotzigkeit
einer COURTNEY LOVE. Der absolute Killer auf dieser Eigenproduktion ist das sträflich
unterbewertete ZEBRA-Juwel "Tell Me What You Want", das in der Version
von Miss Roberts zu einem astreinen Arschtrittmonster mutiert (so in etwa könnte
ich mir eine neue Nummer von LITA FORD vorstellen). Während sich der Opener
"Bitterhole" mit einer ordentlichen Prise Industrial und angedeuteten
Techno-Parts ins Gehirn einhämmert, herrscht bei "Who Am I" eine
mystische Grundstimmung, die verdammt viel düsteres Sexappeal ausstrahlt und
stellenweise an die ruhigen Momente von EVANESCENCE erinnert. Da dieses Demo
zudem mit einer außerordentlich guten Produktion von Dee Dinco (Gitarre)
aufwartet, ist "SP-3 Limited" eine mehr als beachtliche Visitenkarte,
die eigentlich einen Plattenvertrag zur Folge haben müsste. Sollte es dem Duo
Roberts/ Dinco gelingen diese Qualität auf ein komplettes Album zu
transportieren, dann dürften sich oben genannte Interpreten wahrscheinlich
verdammt warm anziehen.
| Trackliste: | 1. Bitterhole - 2. Tell Me What You Want - 3. Who Am I? |
Thanks to April @ Ghetto Gear Productions
Last
Update: Sunday, 13. February 2005
created in January 2001 © by Sonny