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Review:
Pünktlich zu ihrem sagenhaften Konzert in der Münchener
Olympiahalle bringt die musikalische "Ich-AG" BARBARA
CLEAR mit "Look Out!" ihr sechstes Album unters Volk.
Im Gegensatz zu den beiden vorangegangen Alben handelt es sich
bei der hier vorliegenden CD um ein Studio-Album, welches
wiederum eine ausgewogene Mischung aus gekonnt in Szene gesetzten
Klassikern und fesselnden Eigenkompositionen darstellt. Diesmal
hat sich die Solokünstlerin solcher Perlen wie KATE BUSH'
"Cloudbusting" oder "Drift Away" (im Original
von Dobie Gray), das erst vor zwei Jahren als Remake mit UNCLE
CRACKER erneut zu Hitehren gelangte, angenommen und ihnen mit
ihrem unverkennbaren Akustik-Sound neues Leben eingehaucht. So
dürfte auch ihre großartige Interpretation des DEEP
PURPLE-Klassikers "When A Blind Man Cries" nicht nur
die hartgesottenen Rockfans entgültig von der unbändigen Power
und Energie dieser Frau überzeugen, sondern auch einen gewissen
Richtie Blackmore in Verzückung versetzen. Aber auch das eigene
Material weiß erneut vollends zu überzeugen, zumal Frau CLEAR
mit "Die Lebenden" oder mit der kurzen, aber
prägnanten Aufforderung "Steh Auf!", die stellenweise
an "Where Have All The Flowers Gone" erinnert, einige
Songs in ihrer Muttersprache am Start hat. Unter den
deutschsprachigen Nummern befindet sich auch eine äußerst
gelungene Cover-Version von BETTINA WEGNERs "Kinder (Sind
Kleine Finger)". Während das Original der Berliner
Liedermacherin ein leicht "aggressives" Flair
verbreitet, strahlt die Interpretation der niederbayerischen
Folksängerin ein sanft-nachdenkliches Ambiente aus. Mit
"Caveman", das sich mit dem Schicksal der Aborigines
bzw. der Indianer beschäftigt, räumt die gebürtige Bad
Homburgerin erneut unterdrückten Naturvölkern einen Platz auf
einem ihrer Alben ein. Das traditionelle "May Morning
Drew" und der Live-Bonus Track "Mercedes Benz",
der sich hinter dem Original von JANIS JOPLIN nicht zu verstecken
braucht, verdeutlicht einmal mehr, dass ein ausdrucksstarkes
Sangesorgan keiner instrumentalen Unterstützung bedarf. Obwohl
es sich bei diesem Album nicht um einen Live-Mitschnitt handelt,
kann sich der Zuhörer - aufgrund der enormen Spielfreude und
Natürlichkeit des "kleinen" Energiebündels - kaum des
Banns der akustischen Klänge erwehren. Einziger Wermutstropfen
ist vielleicht die mit 39 min etwas zu kurz geratene Spielzeit.
Aber angesichts der durchgehend hohen Qualität des Materials,
darf man getrost über diesen marginalen Kritikpunkt hinwegsehen.
Erdiger kann Musik wohl kaum sein!
| Trackliste: | 1. The Woman In Me - 2. Die Lebenden - 3. Angel From Montgomery - 4. Cloudbusting - 5. Caveman - 6. When A Blind Man Cries - 7. Rescue Me - 8. It's Not Enough - 9. Steh Auf! - 10. May Morning Dew - 11. Kinder - 12. Strasse Zur Sonne - 13. Drift Away - 14. Mercedes Benz (Live/ Bonus Track) |
Thanks to Ralph @ Clear Support
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Review:
Für die meisten Stammbesucher dürfte die Reihe "Melodic
Rock Is Back" wahrscheinlich schon zum melodisch-rockenden
Pflichtprogramm gehören. Der Sampler aus dem Hause MUNICH'S
HARDEST HITS geht nunmehr schon in die fünfte Runde und
präsentiert diesmal wieder 15 neue Bands/ Interpreten, die
bisher auf "Melodic Rock Is Back Vol. 1 - 4" noch nicht
zum Zuge gekommen sind. Die namhaftesten Acts dieser Ausgabe
dürften wohl KEN TEMPLIN und die STATETROOPER sein. Während dem
Ausnahmesänger und -produzent mit der bisher unveröffentlichten
Ballade "Let Me Be The One" eine riskante Gratwanderung
zwischen Rock und Latino gelungen ist, setzen die Brit-Rocker mit
dem erdigen Groover "Casablanca" eine mehr als
ordentliche Duftmarke, welche die Erwartungen die heißersehnte
Comeback-Scheibe "The Calling" in schwindelerregende
Höhen schraubt. Aber natürlich wird MUNICH'S HARDEST HITS
erneut dem Ruf als hervorragende Plattform für bisher unbekannte
bzw. weniger bekannte Interpreten/ Bands gerecht und verhilft
Acts wie PRIOR PARK, den Schweden-Rockern DARK ILLUSION oder dem
deutschen Zweimann-Projekt SAHIN feat. LUDVIK (mit dem
melodischen Kracher "I Am The Cure") sowie ANDY URBECK
mit ihrer Musik eine breitere Masse zu erreichen. Letzteren
werden eingefleischte Kenner der bayrischen Hardrock-Szene als
Sänger von HOTWIRE in Erinnerung haben. Während die
Ingolstädter noch fleißig am "In The Middle Of
Nowhere"-Nachfolger schrauben, hat ANDY URBECK sein erstes
Solo-Album bereits in trockenen Tüchern. Zwar ist die Scheibe
noch nicht im Handel, aber wenn das bisher unbetitelte Album
hält, was der leicht country-angehauchte Midtempo-Stampfer
"Always By My Side" verspricht, dann steht uns
demnächst ein ziemlich cooles Acoustic/ Melodic Rock-Album ins
Haus. Als weitere Gehörgangschmeichler erweisen sich die
quirlige AOR-Hymne "Give It All" der Portugiesen
NORDICA und der Ohrwurm "Light This City" (aus dem
gleichnamigen Debüt) ihrer Landsmänner FAITHFULL sowie der
fetzige Rocker "Poisoned Love" von BOGART'S TOUCH.
Falls ihr auf eine gute Stunde vollgepackt mit Highlights aus dem
AOR- und Hard Rock-Bereich nicht verzichten wollt, dann schaut
einfach mal unter www.munichshardesthits.com vorbei, denn dort gibt's die fünfte Ausgabe des
beliebten Samplers wieder zum äußerst geldbeuteljuchzenden
Preis von 9,95 (+ 2 Versand). Solltet ihr in der
bedauernswerten Lage sein, noch keine Ausgabe dieser begehrten
Reihe in eurer Sammlung zu haben, dann haben die Macher von
MUNICH'S HARDEST HITS ein besonderes Zuckerl für euch parat: Die
Ausgaben 1 - 5 gibt's zum unschlagbaren Paketpreis von sage und
schreibe 39,95 (zuzgl. 3,50 für Versand). Welcher
Melodic Rock-Fan kann da noch wiederstehen???
| Trackliste: | 1. RENEGADE/ Standing Out In The Rain - 2. PRIOR PARK/ Nothin's Gonna Bring Me Down - 3. STATETROOPER/ Casablance - 4. DE ALLEN/ Hold On To The Fire - 5. JON QUINN/ Just Needed To Know - 6. DARK ILLUSION/ For Just Another Night - 7. KEN TEMPLIN/ Let Me Be The One - 8. ANDY URBECK/ Always By My Side - 9. BOGART'S TOUCH/ Poisoned Love - 10. FATAL ATTRACTION/ Stay On The Line - 11. SAHIN feat. LUDVIK/ I Am The Cure - 12. NORDICA/ Give It All - 13. FAITHFULL/ Light This City - 14. SEVEN LTD/ Wherever You Are - 15. THE IVORY TOWER PROJECT/ Burning |
Thanks to Tom & Peter @ Munichs Hardest Hits
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Review:
Besuchern, die regelmäßig unsere Seite besuchen, dürfte TOBIAS
BIEDERT kein Unbekannter mehr sein. Vor mehreren Monaten hatte
Kollege Florian bereits sein Album "Alle Zeichen Steh'n Auf
Sieg" beschrieben. Während angesprochenes Album im
Alleingang von Herrn BIEDERT eingespielt wurde, ist bei der hier
vorliegenden MCD eine komplette Band zugange. Den Weg, welchen
der Multi-Instrumentalist und Sänger auf seinem letzten Album
eingeschlagen hat, setzt auf "Ich Möchte Ein Popstar
Sein" - ohne auf gängige Trends zu achten - nicht nur
kompromisslos fort, sondern legt sogar noch ein ordentliches
Scheit nach. Alleine die Zusammenstellung einer kompletten Band
haucht dem ordentlich rockenden Material die nötige Portion
Spielfreude und die Rotzigkeit ein, die ich persönlich auf der
letzten Scheibe etwas vermisst habe. Mit dem Titeltrack dieser
Single dürften TOBIAS BIEDERT & Co. den Rockmusikern, die
sich tagtäglich den Arsch aufspielen und unbeirrbar ihren Weg
gehen, total aus dem Herzen sprechen, denn hier nehmen die Jungs
die ganzen gehypten Casting-Shows und deren sogenannten
"Superstar" ordentlich aufs Korn (endlich hat diesen
Schritt jemand gewagt :)/ Anmerk. d. Verf.). Bei diesem mächtig
rotzig rockenden Song scheut sich TOBIAS BIEDERT auch nicht davor
ein feuriges Flamenco-Gitarrensolo einzustreuen, was den
Unterhaltungswert des Songs eindrucksvoll untermauert. Auch die
drei anderen Nummern pflutschen ohne große Umwege durch die
Gehörgänge und machen richtig Spaß. Egal ob man nun zu den
Klängen des etwas nachdenklichen "Nur Gespielt", dem
vogelfreien "Amerika" oder "Dreh Dich Nicht
Um", das mich stellenweise an die härteren Momente von
STEINWOLKE erinnert, abrockt. Zudem wurde der Eigenproduktion im
Institut für Wohlklangforschung Hannover ein nahezu unverschämt
guter Sound verpasst. Sollte es TOBIAS BIEDERT und seiner Band
gelingen eine Langrille mit dieser Frische und Spielfreude
einzuzocken, dann dürfte dem längst verdienten Plattendeal wohl
nichts mehr im Wege stehen. Hoffentlich, denn die Jungs würden
mit Sicherheit frischen Wind in die Szene bringen.
| Trackliste: | 1. Ich Möchte Ein Popstar Sein - 2. Nur Gespielt - 3. Amerika - 4. Dreh Dich Nicht Um |
Thanks to Tobias Biedert
weitere Reviews über
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TOBIAS BIEDERT/ Alle Zeichen Steh'n Auf Sieg
TOBIAS BIEDERT/ Alle Zeichen Steh'n Auf Sieg
(Demo)
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Review:
Mit "The Prayer" veröffentlicht der progressive
Fünfer aus Brasilien sein erstes Album. Ihr Stundengebet teilt
sich auf 10 Verse auf, die stellenweise - wie z. B. beim von
Gospels angehauchten und dramatisch-verspielten Titeltrack (ein
Monstergroover vor dem Herren) - vor Genialität sprühen, oder
wie im Falle von "Innocence" mit schauderlichen
Frickel-Orgien gelegentlich an die Substanz gehen. METAL JAM
musikalisch irgendwie einzugrenzen ist nahezu ein Ding der
Unmöglichkeit. Während eine Nummer wie "Spoken Words"
gut auf TIMO TOLKKIs "Hymne To Life" gepasst hätte,
zeigt man sich bei "Hidden Secrets" von STEVE VAI
beeinflusst. Anderseits huschen wieder metallische Riffs und
Solos ("Regrets And Insanity") durch den Sound, sodass
man annehmen könnte SAVATAGE hätten bei der Produktion Pate
gestanden. Der interessanteste Track in meinen Ohren ist das
Instrumental "Cancer Kills". Diese Nummer, die erneut
aus der Feder von STEVE VAI stammen könnte, ist mit
Xylophon-Klängen verfeinert, die sowohl Südseezauber als auch
orientalisches Flair in sich tragen. Fazit: Sollten METAL JAM
beim nächsten Album auf die Eingangs erwähnten Frickel-Orgien
verzichten können, dürften sie mit Sicherheit nicht nur
Prog-Puristen, sondern auch vielseitig interessiert Metal- und
Hard Rock-Fans für sich begeistern können. Nichtsdestotrotz
muss man bei "The Prayer" von einem durchaus gelungenen
Debüt sprechen. Amen!
Interessierte sollten sich bei Gelegenheit unter www.justforkicks.de umsehen.
| Trackliste: | 1. Illusions - 2. Dark Omen - 3. Loneliness - 4. Innocence - 5. The Prayer - 6. Hidden Secrets - 7. Spoken Words - 8. Loneliness (Reprise) - 9. Cancer Kills (instrumental) - 10. Regrests And Insanity (Echoes) |
Thanks to Nicole @ Just For Kicks Music
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Review:
MACHINEGUN KELLY scharten sich Mitte der 90er Jahre um den
ehemaligen NASTY IDOLS-Sänger Andy Pierce und veröffentlichten
im Jahre 1995 die rasch vergriffene CD "White Line
Offside". Die Skandinavier präsentieren erstklassig
dargebotenen Sleaz - Rock mit deutlich amerikanischem Einschlag,
der von der Röhre Andy Pierces, knalligen Drums und punkigen
Gitarren optimal in Szene gesetzt wird. Perris Records legt die
Scheibe nun erstmalig als offiziellen US-Release, mit
erstklassigem Sound, neu auf. Die Jungs scheinen Rock 'N' Roll
noch ganz groß zu schreiben, da "White Line Offside"
nicht den Ansatz einer Ballade enthält und größtenteils
durchgehend rockt wie die Hölle. Der fetzige Opener "Hell
Suicide" sorgt bereits für weit mehr als einen bloßen
Hinhörer und erinnert angenehm an MICHAEL MONROEs "Death,
Jail & Rock 'N' Roll". Wohingegen "Wild Sodom"
den ein oder anderen Gedanken an die mittlerweile wohl seligen
GUNS N' ROSES es zu Ihrer "Use Your Illusion"-Phase
aufkommen lässt. Weitere Anspieltipps sind "Sister
Sin", das trotzige "Kick Tthat Habbit" und
"Crackhouse". Zugegebenermaßen ist die CD weder
innovativ, noch sonderlich eigenständig ... aber sie rockt, und
das ordentlich ... sollte man haben! Nähere Infos findet Ihr
unter www.perrisrecords.com.
| Trackliste: | 1. Hell Suicide - 2. White Line Offside - 3. Wild Sodom - 4. Crackhouse - 5. Sister Sin - 6. Bull Shit City - 7. Strange Kind Of Love - 8. Kick That Habbit - 9. Psycho Kid - 10. Looser's Garden |
Thanks to Tom @ Perris Records
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Review:
Nachdem die Band bereits zwischen ihrem großartigen Demo und dem
geradezu phänomenalen Debüt "Reflected" einen
Sängerwechsel vollzogen haben, müssen sich die Fans sich beim
Nachfolger "Exceptional" nun erneut mit einem neuen
Sänger auseinandersetzen. Hatte man gerade noch das
bluesgetränkte Organ von Robert Soeterboeck im Ohr, so wird man
nun mit dem aggressiv-kraftvollen Gesangseinlagen von
ex-VICTORY-Shouter Fernando Garcia konfrontiert. Die Stimmbänder
des Herrn Garcias sind wohl auch nicht ganz unschuldig daran,
dass die Produktion und das Songwriting der neuen Scheibe, an dem
u. a. auch HELLOWEEN-Sänger Andi Deris beteiligt war, einen
Zacken härter und rauer ausgefallen sind. Diese
Weiterentwicklung zeigt sich gleich nach dem futuristischen Intro
mehr als deutlich, denn mit dem Opener "Shining Light"
präsentiert uns die badische Multikulti-Truppe um das
Gitarren-Duo Michael Klein/ Sang Vong eine gnadenlos eingängige
und fett rockende Hymne (Killer!), die sich unweigerlich in den
Gehörgängen festsetzt. Mit selbigen Eigenschaften kann sich
auch der folgende Stampfer "Back To My Bad" brüsten
und der Kracher "We Arise" dürfte aufgrund seines
simplen Chorus schnell zur live-haftigen Mitsing-Nummer der Band
avancieren. Mit dem cool groovenden "Your Beat Inside My
Heart" gehen WICKED SENSATIONS erstmals etwas vom Gas, um
dann mit dem etwas modern ausgerichteten "The One You Love
Ain't Me" wieder eine weitere Facette des neuen Bandsounds
ins Rennen zu schicken. Als weitere akustische Bonbons drängen
sich die Ballade "Dying With The Wind" (Gänsehaut
pur!) und das speedige "My Own Mystery", welches
unweigerlich Vergleiche zu DOMAIN aufwirft, sowie der verspielt
groovende Finisher "Rain On Me". Obwohl
"Exceptional" wirklich nicht von schlechten Eltern ist,
muss ich gestehen, dass ich vom Vorgänger eine Ecke mehr angetan
war. Aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich vortrefflich
und ausführlich diskutieren.
| Trackliste: | 01. Intro 0:53 - 02. Shining
Light 4:27 |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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WICKED SENSATION/ Reflected
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Review:
Softrock-Fans aufgepasst! Ihr steht auf die späteren HEART und
konntet euch auch für das Debüt von COASTLINE erwärmen? Dann
ist die hier vorliegende Scheibe mit Sicherheit ein verspätetes
Ostergeschenk für euch. Fast vier Jahre nach ihrem abgefeierten
Debüt "Presence Of Mind" kommen die Schweden um
Mastermind Niclas Olsson (Keyboards, Drums) endlich mit den
langersehnten Nachfolger aus den Puschen. Der Hauptsongwriter hat
Anette Blyckert erneut 10 Softrock-Hymnen auf den Leib
geschrieben, die eine entspannte und verträumte - Atmosphäre in
sich transportieren und welche von der Ausnahmesängerin
exzellent umgesetzt werden. Angefangen vom Opener "When
Dreams Fall Apart", der einen wohldosierten Mix zwischen
Groove-Faktor und tragenden Keyboard-Teppichen darstellt, über
das vorwärtsrockende "Tonight Is All You Get" und das
flockige "Do You Ever Miss My Passion", das von den
Keyboards stellenweise an JOHN PARRs "St. Elmo's Fire"
erinnert, bis hin zur gefühlvollen Ballade "Echoes Of My
Heart", geht einfach jeder Song ohne große Umwege sofort
ins Ohr. Auch die übrigen Songs stehen den genannten Nummern in
punkto Qualität und Eingängigkeit nicht in geringster Weise
nach. Bei diesem Album dürfte es so manchen hartgesottenen
Rocker ganz warm ums Herz werden. Fans der genannten Bands
können sowieso blind zugreifen. Also, der Sommer kann kommen!
| Trackliste: | 1. When Dreams Fall Apart - 2. Tonight Is All You Get - 3. Perfect Love - 4. One Life One Show - 5. Do You Ever Miss My Passion - 6. Echoes Of My Heart - 7. I Still Believe - 8. I Have Been Waiting - 9. Can I Be Wrong - 10. Whenever You Need Someone |
Thanks to Birgitt @ Germusica
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Review:
Als Vorboten auf die im Juli erscheinende DVD "Lieder, Die
Das Leben Schreibte" veröffentlichte Tom Angelripper,
seines Zeichens SODOM-Boss und Cheftrinker, vor kurzem eine
spezielle EP. Neben der neuen Single "Bon Scott Hab' Ich
Noch Live Gesehen" (ausgestattet mit einem typischen
AC/DC-Chorus), enthält der Silberling Live-Aufnahmen (Wacken
Open Air 2003) bekannter Trinklieder wie "Trink, Brüderlein
Trink" oder der Hymne "Es Gibt Kein Bier Auf
Hawaii", die von ONKEL TOM - auf die von ihm unverkennbar
heftig-gröhlende Weise - interpretiert hat. Deshalb ist es um so
verwunderlicher, dass der Titeltrack dieser MCD so wirklich gar
nichts mit einer Saufhymne gemeinsam hat, sondern eher eine
Verneigung vor dem leider viel zu früh verstorbenen
AC/DC-Frontmanns bzw. vor dem Rock 'N' Roll (als einzig wahre
Lebensphilosophie) darstellt. Die beiliegende DVD erweist sich
eher als geschickt eingefädelte Werbeaktion aus dem Hause
Armageddon Music, denn mit Trailern machen sie auf ihre aktuellen
(z. B. das komplette Video von METALIUMs "Pain Crawles In
The Night") bzw. anstehenden VÖs aufmerksam. Aber der
feucht-fröhliche Video-Clip zum Titeltrack oder das Live-Video
zu "Trink, Brüderlein Trink" sollten an dieser Stelle
nicht unerwähnt bleiben, denn die beiden Musik-Filmchen
verbreiten richtig gut Laune. Apropos gute Laune: Da die CD eine
Karaoke-Version von "Bon Scott Hab' Ich Noch Live
Gesehen" enthält, besteht die Möglichkeit für alle
Party-Animals kurzzeitig in die Stapfen von ONKEL TOM zu treten.
In diesem Sinne... Heu, heu, heu...
| Trackliste: | CD: 1. Bon Scott Hab'
Ich Noch Live Gesehen - 2. Bon Scott... (Karaoke
Version) - 3. Im Tiefen Keller (live Wacken
2003) - 4. Trink, Brüderlein Trink (live Wacken
2003) - 5. Es Gibt Kein Bier Auf Hawaii (live
Wacken 2003) DVD: 1. Bon Scott Hab' Ich Noch Live Gesehen (Video-Clip) - 2. Trink, Brüderlein Trink (Live-Video Wacken 2003) - 3. DVD Trailer "Lieder, Die Das Leben Schreibte" - 4. Wacken Trailer-Show |
Thanks to Britta @ ICS Germany
weiter Reviews über
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ONKEL TOM/ Lieder, Die Das Leben Schreibte (DVD)
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Review:
Es gibt im Metal-Bereich immer wieder Konzeptscheiben, bei denen
man auch nach zigfachen Durchläufen immer noch keinen Zugang
gefunden hat. Ein Sprössling jener Art ist mit Sicherheit auch
das Debüt von ANUBIS GATE. Das dänische Trio um Gitarrist/
Bassist und Keyboarder Jesper M. Jensen hat unbestritten seine
musikalisch-instrumentale Qualität und der harmonisch-dunkle
Gesang von Torben Askholm spricht durchaus für sich, aber
irgendwie wirkt das Songwriting und die Umsetzung - trotz des
vielsprechenden Konzepts beruhend auf der ägyptischen Mythologie
und der Gottheit Anubis - einfach etwas zu spannungs- und
überraschungslos bzw. voraussehbar. Dass in der Band wirklich
ordentliches Potenzial schlummert, davon zeugen Nummern wie das
getragene "The Shadow" oder das episch angelegte
"Discrowned", welches innerhalb von 8 ½ min für mehr
Spannung und Überraschung sorgt als das restliche Material. Zwar
erinnern die Dänen des öfteren an CRIMSON GLORY (nur etwas
moderner), aber sie kommen bei Weitem nicht an die Klasse der
großen US-Amerikaner heran. Also kann ich mir verstellen, dass
diese Scheibe wieder mal nur ein Fall für die Die Hard-Fraktion
sein dürfte.
| Trackliste: | 1. Hall Of Two Truths - 2. Downward Spiral - 3. Purification - 4. Hypernosis - 5. In The Comfort Of Darkness - 6. Before Anubis - 7. I, Demon - 8. The Shadow - 9. Discrowned - 10. Kingdom Of Duat |
Thanks to Claudia @ Locomotive Music
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ANUBIS GATE/ Andromeda
Unchained (Surprise Of The Month/ August 2007)
ANUBIS GATE/ A Perfect Forever
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Review:
Momentan ist die Neue Deutsche Härte durch den Charterfolg von
OOMPH wieder total angesagt. Dieser Musikrichtung haben sich auch
die Frankfurter KLANG DER FAMILIE schon vor über 10 Jahren
verschrieben. Nachdem sie mit einigen Samplerbeiträgen und der
MCD "Dein Wahres Gesicht" (1999) erstmals
tonträgertechnisch auf sich aufmerksam machen konnten, wollen
sie nun mit ihrer Debüt-Scheibe "Total Verkommen" bzw.
brutalen und aggressiven Texten die deutsche Nation erschüttern.
Die musikalische Ausrichtung des Quartett liegt dabei irgendwo
zwischen RAMMSTEIN, HAMMERSCHMITT und den BÖHSEN ONKELZ.
Letzterer Vergleich liegt an der Tatsache, dass das Organ von
Frontmann Curly dem Gesang von Kevin Russell ziemlich nahe liegt.
Das war's aber dann auch schon mit den Gemeinsamkeiten, denn an
die Klasse der genannten Bands kommen die Hessen bei weitem nicht
heran. Zwar ist instrumententechnisch auch soweit alles noch im
grünen Bereich, aber die Gesangs- bzw. Gröldarbietungen lassen
besonders bei den härteren Songs sehr zu wünschen übrig. Die
Stärken der Bands liegen eindeutig in den melodischeren und
eingängigeren Tracks wie "Identiät", das im Chorus
des öfteren an die TOTEN HOSEN erinnert, und im Monster-Groover
"Die Sonne", der unbestritten das Highlight der Scheibe
darstellt. Des weiteren kann man noch den Titeltrack und das
EXTRABREIT-Cover "Polizisten" als Anspieltipps
empfehlen, aber das restliche Material dürfte selbst die
eingeschworensten NDH-Fans nicht vom Hocker reißen.
| Trackliste: | 1. Total Verkommen - 2. Schneewittchen - 3. Agro Pegel - 4. Identität - 5. Der Band Des Bruders - 6. Nein Das Kanns Nicht Sein - 7. Polizisten - 8. Reinheit - 9. Die Sonne - 10. Klang Der Familie - 11. Bonusdreck |
Thanks to Ralph @ Indevent Promotion
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Review:
SWITCHBLADE werden von ihrem Label Perris Records in die
Kategorie südstaatenmäßig angehauchter Hard-Rock-Bands a la
JUNKYARD oder den FOUR HORSEMEN gesteckt, ohne allerdings auch
nur annähernd deren Klasse zu erreichen. Optisch mächtig das
"Bad Boys"-Image strapazierend, präsentiert sich das
heftig tätowierte Quartett auf dem Cover ihrer CD
"Switchblade Serenade" rein optisch als Mischung der
BÖHSEN ONKELZ und ROSE TATTOO auf einem Ausflug zur "Ponta
Rosa Ranch". Der Schwachpunkt von SWITCHBLADE ist bereits
nach dem ersten Gesangseinsatz auszumachen ... ein
"Sänger" (hahaha) mit der stimmlichen Reichweite eines
Halbtons, der schlimmer klingt als Kevin Russell oder Lemmy in
Ihren Anfangstagen je klangen... die künstlich in die Länge
gezogenen Betonungen eines jeden Strophen-Endes
(...switchblaiiiiiiid, serenaiiiiiid...) sind einfach nur unter
aller Kanone und nervig ohne Ende. Dabei ist die CD in meinem
Ohren rein vom instrumentalen Standpunkt her wirklich
partykompatibel. Stilistisch in etwa bei Angry Anderson & Co.
anzusiedeln, bieten die vorhandenen drei Musiker des Quartetts
einfach gestrickten, aber effektiven Gitarrenrock, der,
interpretiert von einer richtigen Frontröhre, abgehen würde wie
die Hölle. Wäre da nur nicht diese scheußlich klingende Töle
... Jungs, besinnt Euch auf euer durchaus vorhandenes Potential,
jagt den Kasper zum Teufel und krallt euch einen SÄNGER - dann
gibt's von mir mit Sicherheit mehr als diesen kläglichen Punkt
für das geile, aber fatal gesungene "Hate U". Infos
zur Band findet Ihr unter www.perrisrecords.com - eine Taster in
Form des Titeltracks "Switchblade Serenade" ist zudem
auf dem empfehlenswerten Sampler "Hollywood Hairspray
III" vertreten.
| Trackliste: | 1. Pumping Beat - 2. Switchblade Serenade - 3. Back Up - 4. Sentenced - 5. Smoking Stacks - 6. Tattooed - 7. Fade - 8. Down 'N' Dirty - 9. Live It Up - 10. Hate U - 11. Hot Rocking |
Thanks to Tom @ Perris Records
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Review:
Der düstere Metal-Sound mit klassisch ausgebildeten Sängerinnen
erfreut sich spätestens seit NIGHTWISH und Tarja Turunen
größter Beliebtheit und wird deshalb auch von nicht gerade
wenigen Bands - mehr oder weniger gekonnt - nachgeahmt oder
kopiert. Mit "Mortalitas" meldet sich auch eine
deutsche Combo namens EMPTY STORAGE in diesem Genre erstmals zu
Wort, die in den letzten fünf Jahren einen ziemlich
eigenständigen Bandsound kreiert hat, der irgendwo zwischen den
eingangs genannten Finnen und WITHIN TEMPTATION anzusiedeln ist.
Durch die Dominanz von "eigenartigen" (im positiven
Sinne des Wortes) Keyboardsounds und der nicht zu leugnenden
traditionellen sowie progressiven ("Respawn")
Metal-Einflüsse haben sich EMPTY STORAGE eindeutig von ihren
Vorbildern abgesetzt und bewegen sich somit fernab von jeglichem
Kommerzdenken. Auch Ausnahmetalent Viola Ladensack wandelt nicht
strickt auf klassischen Spuren, sondern zeigt sich äußerst
experimentierfreudig. Während sie im ersten Moment sehr exotisch
klingt und auch gelegentlich an OFRA HAZA erinnert, überrascht
sie im nächsten Augenblick mit rotzig-aggressiven Parts a la
Dolores O'Riordan (THE CRANBERRIES). So erweisen sich der
orientalisch anmutende Opener "Lunatic Fanatic", der
70er-lastige Rocker "Dark Angel" oder das getragene
"Liason With A Wolf" als wahre Ear-Candies. Meine
persönlichen Highlights hören auf die Namen
"Captured" und "Psalm". Während letzteres
recht kantig - aber nicht minder imposant - aus den
Schallwandlern schwingt, weiß das 7min-Epos durch den Kontrast
von instrumentaler Härte und lieblichen Gesang zu fesseln. Auf
diesem Silberling greifen instrumentale Virtuosität,
songwriterischer bzw. textlicher Tiefgang und eine
außergewöhnliche Gesangarbeit perfekt ineinander. Fazit: Ein
nahezu atemberaubendes Debüt.
| Trackliste: | 01. Lunatic Fanatic - 02. Signs Of Human Times -03. Redemption - 04. Dark Angel - 05. Liasion With A Wolf - 06. A Strorm Is Rising - 07. Captured - 08. Respawn - 09. Psalm - 10. Voice Of Deathtiny |
Thanks to Sönke @ TTS Media
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Review:
MIDNITE SKY dürfte den Kennern der deutschen Underground-Szene
unter dem Namen ZARDOZ durchaus bekannt sein, denn schließlich
firmierte die Band über ein Jahrzehnt unter dem Namen und hat
während dieser Zeit drei vielversprechende Eigenproduktionen
unters Volk gebracht, bevor jedoch die Filmfirma 20th Century Fox
ihre Recht an diesem Titel geltend machte und den Schwaben die
Verwendung des Namens untersagte. Da der Fünfer mit seiner
letzten EP "Broken Mirror" (2001) die Erwartungen an
das Debüt ziemlich hochgeschraubt hatte, durfte man gespannt
sein, ob die Band auch in der Lage ist diese Leistung auch auf
ein full-length Album zu transportieren. Und was soll ich sagen?
Nach schier unzählbaren Lauschattacken bin ich zum Ergebnis
gekommen, dass sich die lange Wartezeit auf den offiziellen
Erstling wirklich gelohnt hat. Egal ob man sich nun den
mächtigen arschtretenden Opener/ Titeltrack und den
überamtlichen Stampfer "Web Of Desire", der in den
rotzigen Momenten hin wieder an SHAMELESS erinnert, oder die
extrem eingängige Nummer "Bombastic Plastic" (die
früheren HOTWIRE lassen grüßen) zu Gemüte führt, der
Zuhörer wird unweigerlich von der unbändigen Spielfreude der
Band mitgerissen. Des weiteren verleiten der schwere Groover
"Go", der durch eine geniale Kombination aus
ACCEPT-lastigen Riffs und FRONTLINEschen Chören ein
"eigenartiges" Flair verbreitet, und der erquickende
Rocker "Call My Name" zum fröhlichen Headbanging.
Einzig und alleine die Ballade "Running Through The
Night", die mit sämtlichen 80er Klischees protzt und
stellenweise an JOHN WAITEs "Missing You" erinnert,
wirkt ein bisserl kitschig. Das ändert aber nichts an der
Tatsache, dass "Rock The Planet" bis zum finalen
"Calling The Doctor" (was für ein treffender Titel
für einen Rausschmeißer ;-) gnadenlos fetzt. Ein sehr
ordentliches Debüt!
| Trackliste: | 01. Rock The Planet (5:06) - 02. Web Of Desire ( 3:06) - 03. Let's Talk About Me (3:30) - 04. Hard As A Rock (3:40) - 05. Summer In M Heart (5:03) - 06. Goodbye To Yesterday (3:10) - 07. Bombastic Plastic (4:49) - 08. Running Through The Night (5:13) - 09. Go (3:54) - 10. Call My Name (4:25) - 11. Calling The Doctor (3:25) |
Thanks to Sönke @ TTS Media
Weitere Reviews über
MIDNITE SKY/ (ZARDOZ)
ZARDOZ/ Broken Mirror
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Review:
Diese Scheibe hat erstmals 1995 unter dem Titel
"Mother" im Land der aufgehenden Sonne das Licht
erblickt. Fast 10 Jahre nach der Erstveröffentlichung haben sich
MTM Classix des Albums angenommen und dieses mit zwei Songs aus
dem Promotion-5-Tracker "For Thoses Dreams" sowie mit
zwei bisher unveröffentlichten Nummern bereichert. Aus besagtem
1993er Demo des schwedischen Sechszylinders werden dem Zuhörer
mit den beiden mächtig groovenden Knallern "Mind Kind Of
Live" (WHITESNAKES meets VAN HALEN) und "Up To The
Top", die beide mit einem Mörder-Chorus ausgestattet sind,
schon gleich zu Beginn die unbestreitbaren Highlights der Scheibe
präsentiert. Auch das folgende "Carry On", welches
irgendwie den Charme des COVERDALE/ PLANT-Projeks aufleben
lässt, läuft noch ziemlich gut durchs Ohr, doch leider haben
sich im letzten Drittel z. B. mit dem bizarren "Lair"
oder grunchy "Mama" ein paar gewöhnungsbedürftige
Nummern eingeschlichen. Allerdings werden die kleinen
Schönheitsfehler mit dem angefunkten Rocker "Traveling
Man", der im Intro und Outro kurzzeitig den Flair der
BEATLES mit ins Spiel bringt, und dem anschließenden
Midtempo-Stampfer "Hang Tough" gleich wieder
ausgebügelt. Trotz der angesprochenen Kritikpunkte kann ich mir
nicht erklären, warum die Scheibe seinerzeit im Heimatland von
STATE OF MIND nicht veröffentlicht worden ist. Hier scheint die
Weisheit, dass der Prophet im eigenen Land nichts gilt wieder mal
voll zuzutreffen. Also Schweden-Freaks: Zugreifen!!!
| Trackliste: | 01. My Kind
Of Life (taken from DREAM THOSE DREAMS) |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
![]() |
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Review:
Gesetzt den Fall, die ROLLING STONES könnten heutzutage mit THE
DOORS noch gemeinsam Sache machen und ihre Musik mit dem
swingenden Charme von ROBBIE WILLIAMS("Lighthouse") in
ein alternativ rockendes Jackett zwängen, dann könnte dabei in
etwa der Musikstil herauskommen, dem sich die dänischen Newcomer
SPARKPLUG ziemlich gekonnt widmen. Zwar wirkt dieser recht
eigenwillige Stil etwas gewöhnungsbedürftig, doch Abwechslung
wird auf dem Debüt des Trios großgeschrieben. Großen Anteil an
diesem Facettenreichtum hat nicht zuletzt Sänger/ Gitarrist
Frederik "Hot Roy Kazoo" Hansen, der stimmlich irgendwo
zwischen Mick Jagger ("Combustion Chamber") und
AEROSMITH-Stehaufmännchen Steven Tyler ("Morning")
anzusiedeln ist. Wenn ihr meint, "Counter Culture"
könnte absolut euer Ding sein, dann möchte ich das pfiffige
"Hydrogen Jukebox", das flockig rockende
"Wasted" und "Awake!", das trotz des
lethargischen Sound a la THE DOORS mit einer gewissen Härte zu
überraschen weiß, als Anspieltipps nahe legen. Zwar braucht die
Scheibe einige Durchläufe bis sie sich richtig entfalten kann,
aber die Fans der genannten Band dürften an SPARKPLUG ihre wahre
Freude haben. Zweifellos eine sehr interessante
Veröffentlichung!
| Trackliste: | 1. Combustion Chamber - 2. Hydrogen Jukebox - 3. Pre Fab Life - 4. Wasted - 5. Awake! - 6. Drop Out - 7. The Greatest Thing - 8. Hypnotized - 9. Drugstore Cowboys - 10. Morning - 11. Do As I Please - 12. Lighthouse |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Was da nach dem ersten Durchlauf auf MAMASWEEDs Erstlings
"American Spoke Cake" äußerst gewöhnungsbedürftig
und strange klingt, kristallisiert sich nach mehrfachen Hinhören
zu einer recht gelungenen Vermengung von grenzüberschreitenden
Southern Rock und leicht angefunkten Stoner Rock, der direkt aus
der Jam-Küche der Südstaaten stammen könnten. Aber das
Quartett stammt weder aus den Staaten, noch aus dem Süden,
sondern hat inmitten unserer Hauptstadt seine Zelte
aufgeschlagen. Obwohl der Sound von MAMASWEED relativ
eigenständig klingt, leuchten immer wieder die Elemente von den
DOORS durch. Diese Einflüsse machen sich vor allem im
8minütigen "Small Stones", bei dem man gelegentlich in
jazzige Gefilde abdriftet, und im psychedelischen Opener
"Supergroove" bemerkbar. Während man für den
Großteil des Materials mehrere Anläufe benötigt um Zugang zu
bekommen, nisten sich das schmissig "Stop Kicking", die
nachdenklich stimmende Acoustic-Nummer "Americana" und
das relaxte "Caballera", das sich getragen von
Streicherparts zu einem wilden Stampfer entwickelt, auf Anhieb in
den Gehörwindungen ein. Mit dem abschließenden
"Gumboo" kommen dann wieder die Freunde harmonischer
Jam-Sessions (untermalt von Elementen a la JETHRO TULL)
ordentlich auf ihre Kosten. Ein nicht alltägliches und
interessantes Album!
| Trackliste: | 1. Supergroove - 2. Mr. Indian Summerjam - 3. White Song - 4. X-plorer - 5. Small Stones - 6. Stop Kicking - 7. Americana - 8. Caballera - 9. Magic Music - 10. Gumboo |
Thanks to Kille @ Mamasweed
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Review:
THE SHITHEADZ sind ein ambitioniertes Heavy Rock-Quintett aus
Mönchengladbach, das sich im Vorprogramm von ANTHRAX und
MOTÖRHEAD erste Lorbeeren verdienen konnte und nun mit
"Dirty Pounding Gasoline" ein ordentlich rockendes
Debüt an den Start bringt. Der Silberling beherbergt zwölf
Nummern, die sich allesamt zwischen Stilrichtungen wie
Alternative, Rock 'N' Roll ("Motorjesus") oder
Neo-Thrash (Titeltrack) abspielen und gelegentlich mal in
Richtung Stoner Rock ("Supersonic") abdriften. Falls
euch NICKELBACK nicht heavy und METALLICA nicht rotzig genug sein
sollten, dann dürften der Kracher "Return Of The
Demons" oder "The Black Days", das mit
messerscharfen Riffs und Gitarrensolos nicht gerade geizt, genau
das richtige Kraftfutter für euch sein. Dass die Band um Sänger
Christoph Birx nicht nur kompromisslos drauflos rocken, davon
zeugt die doch ziemlich hitverdächtige Ballade
"Burning". Leider sind mit "Nitro" und
"The Seven" auch ein paar Nummern vertreten, die
stellenweise den letzten Biss vermissen lassen. Dieser Umstand
ändert aber nichts an der Tatsache, dass THE SHITHEADZ mit
"Dirty Pounding Gasoline" einen sehr ordentlichen
Einstand feiern können.
| Trackliste: | 1. Powertool - 2. Nitro - 3. Return Of The Demons - 4. Supersonic - 5. Dirty Pounding Gasoline - 6. The Black Days - 7. The Seven - 8. A New War - 9. Burning - 10. Motorjesus - 11. Unspoken - 12. Outro |
Thanks to Claudia @ Locomotive Music
weitere Reviews über THE SHITHEADZ:
MOTORJESUS/ Deathrider
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Review:
Normalerweise ist der sogenannte Nu Metal nicht gerade "my
cup of tea", aber ein Lauschangriff am bisher
"ungeliebten" Objekt tut ja nicht weh und bringt
automatisch eine Erweiterung des musikalischen Horizonts mit
sich. Als "Versuchskaninchen" muss in diesem Falle das
Debüt von ZAUCE herhalten. Die Band kommt nicht wie die meisten
ihrer bekannten Kollegen aus den USA, sondern betitelt sich als
Dänemarks (!) erster Nu Metal-Act. Auf "Ignition"
lässt der dynamische Vierer zwölf Nummern vom Stapel, von denen
einige gut und gerne auch auf den aktuellen Scheibletten von
LINKIN PARK ("White Trash"), CREED ("Long For
Yesterday"/ extrem hitverdächtig) oder P.O.D ("Wonder
Why") hätten stehen können. Gelegentlich schwebt aber auch
der Geist von THE CURE durch den Raum, welcher sich besonders
beim melodisch-druckvollen "People Unite" bemerkbar
macht. Böse Zungen mögen jetzt wahrscheinlich behaupten, dass
es auf diesem Album mir der vielzitierten Eigenständigkeit nicht
weit her ist. Doch Songs wie das endlos groovende
"Ideal" oder der vom Tempowechsel profitierende Kracher
"Your Blood", in dem Sänger Stephan Mortensen doch
ziemlich stark an den jungen JOHN WAITE erinnert, deuten an, dass
die Jungs durchaus auch eigenes Potenzial haben. Sollte es ZAUCE
aber gelingen, sich in Zukunft vermehrt auf die eigenen Stärken
zu konzentrieren, dann dürfte der Durchmarsch an die Spitze der
Zunft nur noch eine Frage der Zeit sein. Unterm Strich bleibt ein
sehr solides Debüt.
| Trackliste: | 1. White Trash - 2. Flame - 3. People Unite - 4. Long For Yesterday - 5. Ideal - 6. Your Blood - 7. Wonder Why - 8. My Love - 9. Never Meant To Start It - 10. Seven - 11. Fallen Angels - 12. Wasted Time |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Es gibt einfach immer wieder Scheiben, die uns Schreiberlinge
nahezu an den Rand des Wahnsinns treiben. Zu diesen
selbstzerfleischenden Exemplaren gehört mit Sicherheit auch das
Debüt von THE ORDEAL. Einerseits ist es unüberhörbar, dass die
Hannoveraner sehr vom Rock aus den 70ties beeinflusst sind, was
ja bekanntlich nicht unbedingt schlecht sein muss. Aber
andererseits machen sie sich mit sehr modernen und bizarren
Elementen (u. a. Sprechgesang, Hardcore-Passagen,
Scratch-Einlagen) viel zunichte, was sie sich zuvor mühsam
aufgebaut haben. Es hat den Anschein, dass sich die Band um
Sänger und Songwriter Oliver Oppermann die Vereinigung der
Rockgenerationen auf die Fahne geschrieben hat, aber mit dem
Ergebnis stoßen sie irgendwie beiden Parteien mächtig vor den
Kopf. Was im Grunde genommen sehr schade ist, denn stellenweise
weisen sie mit Nummern wie "Mirrorland", das mit tollen
Tempo- und Atmosphärenwechseln zu gefallen weiß, oder die
Ballade "Wings Of Angel" den Hang zur Genialität auf.
Dass aber Genialität und "Wahnsinn" ziemlich nahe
beieinander liegen zeigt "Aliens In Spain", das durch
die Mixtur zwischen Flamenco-Parts, messerscharfen Riffs,
Hardcore-Gesängen und klassischen 70ties-Elementen genauso
abgespaced klingt, wie es der Titel erahnen lässt. Für meinen
Geschmack ein bisserl "too much" an Abwechslung, weil
diese Nummer (und auch ein paar andere) durch den Stil-Mischmasch
einfach nicht in sich geschlossen wirkt. Diese Gratwanderung
zwischen den verschiedensten Spielarten, auf welche sich THE
ORDEAL mit "Kings Of Pain" zweifellos eingelassen hat,
verdient trotz aller Kritik hohen Respekt. Denn sind nicht wir
Schreiberlinge diejenigen, die von Bands immer wieder mehr Mut
zum Risiko fordern? - Die vielzitierte Eigenständigkeit ist der
Band gewiss, aber dieses Wagnis sollte nicht auf Kosten der
Entschlossenheit eingegangen werden. Leute, die für den
erwähnten Stil-Mix ein offenes Ohr haben, sollten selbiges
vielleicht einmal riskieren.
| Trackliste: | 1. The King Of Pain - 2. The Lion - 3. Mirrorland - 4. Chained To The Night - 5. Aliens In Spain - 6. Wings Of An Angel - 7. Unchain The Beast - 8. Did You Say You Love Me - 9. Face The Storm |
Thanks to Alfie @ Mausoleum Records
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Review
Bis zur Veröffentlichung des kongenialen FRAMESHIFT-Debüts
"Unweaving The Rainbow" (feat. James LaBrie/ DREAM
THEATER) war der deutsche Gitarrist Henning Pauly ein ziemlich
unbeschriebenes Blatt für den Verfasser dieser Zeilen.
Mittlerweile ist ½ Jahr vergangen und der Saitenvirtuose mit
Wahlheimat in Twin Peaks/ Kalifornien steht mit seinem Solo-Album
"13 Days" vor der Tür. Im Gegensatz zum eingangs
erwähnten Debüt seines neuen Projektes bewegt sich der Meister
diesmal nicht in progressiven Gefilden, sondern hat unter der
Mithilfe elf verschiedener SängerInnen ein Gitarren Rock-Album
mit 13 herzerfrischenden Songs eingespielt, das
abwechslungsreicher nicht sein könnte. Während der Opener
"I've Had Enough" (Jody Ashworth/ TRANS SIBERIAN
ORCHESTRA), das von den Gitarren an "The Edge" von U2
erinnert, ziemlich zielstrebig nach vorne abrockt, kommt das von
ADAM EVERS vorgetragene "All I Ever Wanted" aufgrund
der moderngehaltenen Sprechgesang-Passagen etwas kantig - aber
nicht minder schwungvoll - aus den Boxen. Melodisch-bizarr und
sphärisch geht es hingegen mit "Three" (Joe Capraro/
ELSEWORTH, ENDGAM) zur Sache bevor MAYA HADDI mit dem akustisch
angelegten "Forever Young" (schlichtweg genial) als
erste Frau ins Geschehen von "13 Days" eingreift. Klar,
kann sich der Multi-Instrumentalist seiner Vorliebe für
progressive Töne nicht gänzlich erwehren und so ist es auch
nicht weiter verwunderlich, dass derartige Elemente bei Songs wie
"Infrared" (Nik Guadagnoli/ FRAMESHIFT) oder
"Waiting For A Revolution" gelegentlich durchblicken.
Erstere erinnert im Refrain sogar des öfteren an den Evergreen
"Puttin' On The Ritz" (FRED ASTAIRE oder TACO). Ein
gutes Gitarren Rock-Album kommt natürlich nicht ohne eine
gehörige Portion Blues und eine verfeinernde Prise Soul aus.
Jene unabdinglichen Zutaten entfalten in Form "Seven"
(Jason McSheehy/ ENDGAM) und "Nothing Is Forever"
(VICTORIY TREVITHICK) bzw. "I Like To" (EDWARD
HEPPENSTALL) ihre nahezu unbeschreiblich Magie. Als weitere
Anspieltipps möchte ich euch die von Herrn Heppenstahl
gefühlvoll in Szene gesetzte Acoustic-Ballade "When Kings
& Queens Collide" und den abschließenden Titeltrack,
der durch die Kombination von Charles Chemerys mystischem Gesang
mit progressiv verkleideten Reggae-Rhythmen ein ganz besonderes
Flair aufbaut. Ein weiterer großer Pluspunkt von "13
Days" ist die Tatsache, dass man beim Hören dieser Scheibe
nie im Entferntesten darauf kommen könnte, es handle sich hier
um ein Solo-Album eines Gitarristen. Zwar hat Herr PAULY
sämtliche Gitarren sowie Bass und Banjo selbst eingespielt und
lässt sich zu der ein oder anderen Solo-Einlage verleiten, aber
diese spielen sich alle in einem äußerst songdienlichen Niveau
ab. Zur Unterstützung in der Rhythmus-Fraktion hat er Gottlob
auf einen Drum-Computer verzichtet und mit FRAMESHIFT-Kumpel
Eddie Marvin einen Schlagwerker aus Fleisch und Blut mit ins
Studio geholt. Angesichts der Tatsache, dass dieses Album ohne
große Überlegung in sage und schreibe 13 Tagen - nur um mal
schnell den Kopf freizubekommen - zwischen den Arbeiten zum
zweiten CHAIN-Album bzw. der Rockoper "Babysteps"
geschrieben und produziert wurde, kann man hier durchaus von
einem Meisterwerk sprechen. Eine derart starke Scheibe bringen
andere Musiker in einem ganzen Leben nicht zustande... Mein
aufrichtiges Kompliment Herr PAULY!
PS. die "special thanks" befinden sich sozusagen als
"hidden track" auf der CD anstatt in gedruckter Form im
Booklet. Natürlich vorgetragen von HENNING PAULY himself! Eine
nette und sehr persönliche Geste, wie ich finde!
Also meine Wenigkeit ist mächtig darauf gespannt, welche
Überraschungen Herr PAULY auf dem nächsten CHAIN-Album und
seiner Rockoper "Babysteps" für seine Fangemeinde
parat hat J
| Trackliste: | 1. I've Had Enough - 2. All I Ever Wanted - 3. Three - 4. Forever Young - 5. I'd Like To - 6. Six - 7. Seven - 8. No Little Girl - 9. Infrared - 10. Nothing Is Forever - 11. Waiting For A Revolution - 12. When Kings And Queens Collide - 13. 13 Days |
Thanks to Henning @ ProgRock Records
weitere Reviews über
HENNING PAULY:
HENNING PAULY/ Babysteps (Special-Tipp/ January 2007)
HENNING PAULY/ Credit Where Credit Is Due
FRAMESHIFT/ An Absence Of Empathy
CHAIN/ Chain.exe (limited edition/
DVD)
CHAIN/ Chain.exe
FRAMESHIFT feat. James LaBrie/ Unweaving
The Rainbow
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Review:
Es ist mir ein Rätsel, wie es Bandchef, Gitarrist und Producer
Joe Floyd - trotz ständig wechselnder Sänger - immer wieder
schafft, ein Hammeralbum nach dem anderen einzuzimmern. Erst hat
Parramore McCarty nach dem Major-Debüt "Fighting Down The
Earth" und dem etwas eigenwilligen Nachfolger "Ancient
Future" die Brocken hingeschmissen und zu guter letzt haben
sich auch noch bei Ausnahme-Shouter Rob Rock die Prioritäten
verstärkt auf dessen Solo-Karriere verschoben. Aber Mr. Floyd
hat nicht den Kopf in den Sand gesteckt, sondern hat mit
KROKUS-Sänger Marc Storace einen neuen Frontmann an Bord geholt,
der sich nicht nur im geringsten hinter seinen Vorgängern zu
verstecken braucht, sondern dem WARRIOR-Sound mit seinem extrem
rauchig-rauen Gesang neuen Charme verleiht. Dabei geht Mr.
Storace eine starke Ecke düsterer und noch erdiger bzw. rotziger
als bei den Schweizern zu Werke und bildet somit das
Sahnehäubchen auf dem saftigen Kraft-Sound von WARRIOR. Auf
"The Wars Of Gods And Men" treffen ausdrucksstarke
Vocals, auf die doomlastige Bratgitarre a la Joe Floyd und eine
schweißtreibende Rhythmusarbeit sowie eine druckvolle Produktion
mit Ecken und Kanten. Obwohl das Album ein sprudelnder Quell an
Highlights ist, möchte ich euch Nummern wie den treibenden
Opener/ Titeltrack, der mich stellenweise sehr an den letzten
Studio-Output von RUNNIG WILD erinnert, oder das düstere
Beatmonster "Never Live Your Life Again", das in den
diversen Clubs für überfüllte Tanzflächen sorgen dürfte, als
Appetizer empfehlen. Neben den bereits gewähnten Titeltrack
gehören das magisch-orientalische "Mars" und der
simple Mega-Groover "Hypocrite", der wahrscheinlich
auch auf dem letzten WWIII-Album "When God Turned Away"
nicht fehl am Platze gewesen wäre. Ein verdammt geiles US
Metal-Album!!! Bleibt abschließend nur zu hoffen, dass sich Joy
Floyd fürs nächste Album nicht schon wieder nach einem neuen
Sänger umschauen muss.
| Trackliste: | 1. The Wars Of Gods And Men - 2. Do If Now - 3. Never Live Your Life Again - 4. Salvation - 5. Three Am Eternal - 6. Mars - 7. Unseen Forces - 8. Hypocrite - 9. Naked Aggression - 10. Love Above All |
Thanks to Reality Entertaiment
weitere Reviews über
WARRIOR:
WARRIOR/ Code Of Life
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Review:
Es ist endlich mal wieder an der Zeit für einen Special-Tipp der
ganz besonderen Art. Obwohl sich die Gemächer des Rock &
Metal Heavens in tiefbayrischen Gefilden befinden, ist der
Bayrische Mundart-Rock - mal abgesehen von der SPIDER MURPHY GANG
- auf unseren Seiten bisher deutlich zu kurz gekommen. Viele
unserer Besucher werden wahrscheinlich außer der SMG, vielleicht
noch HAINDLING kennen, aber dann sind sie schon am Ende mit ihrem
Bayrisch. Dabei gibt es einige vielversprechende Bands mehr, die
das Fähnchen des bayrischen Dialekts hochhalten, aber leider nur
ein Insider-Dasein fristen. Um vielleicht ein klein wenig an
diesem Missstand zu ändern, möchten wir euch in regelmäßigen
Abständen Bands, die singen wie ihnen der Schnabel gewachsen
ist, aus bayrischen Breiten vorstellen. Den Anfang macht
ZWECKINGER, eine Band aus dem Münchener Umkreis, die vor kurzem
ihr erstes Album "Münchner Grant" veröffentlicht hat.
Schon der Opener und Titeltrack, der ein bisschen Country-Flair
in sich trägt, zeigt, dass der Fünfer das Herz am rechten Fleck
hat und kein Blatt vor den Mund nimmt (schönen Gruß an die
Verwandtschaft ;-). Mit viel Witz und Pfiffigkeit bringen sie
Tatsachen auf den Punkt, die jedem von uns schon mehr oder
weniger oft widerfahren sind - wie z. B. überraschende und
ungemeldete Besuche der Verwandtschaft (Titeltrack), ein mit
Rechnungen, Mahnungen und Behördenschreiben überfüllter
Briefkasten ("Späda Vielleicht") oder über den Morgen
an einem ganz normalen Arbeitstag ("Bsondas In Da
Friah"). Dabei geht die Band um Namensgeber und
Drum-Drescher Miek mal a capella ("Zeit Lassn"), mal
leicht swingend ("Urlaub"), mal bluesy oder fetzig und
fett abrockend ("I Woas Ned") zu Werke. Während
"Zeit Lassn" stellenweise stark an das Intro des
TALKING HEADS-Hits "Road To Nowhere" erinnert, ruft
"I Woas Ned" gelegentlich den heavy BIERMÖSL
BLOSN-Kracher "Stolz Von Der Au" ins Gedächtnis.
Zwischenzeitlich gehen die ZWECKINGER ein bisserl vom Gas und
fordern u. a. mit der aufmunternden, stellenweise mittelalterlich
angelegten "Lethargie" zum Nachdenken auf. Aber auch
den klassisch-bayrischen Rock 'N' Roll ("Gscheid") oder
den typischen Alpenrock ("Ned Nur Du"/ "Heid Is So
Schee"), der aufgrund der eingestreuten Akkordeonparts
irgendwie den Charme von HUBERT v. GOIßERN und seinen
Alpinkatzen verbreitet, geben die Herren zum Besten - ohne dabei
nur den geringsten Zweifel an Eigenständigkeit aufkommen zu
lassen. Nein, so leicht machen es Sänger Tom und seine Bande dem
Zuhörer nicht, denn sie sind nicht einfach in eine der gängigen
Schubladen zu stecken. Zu facettenreich ist ihr musikalisches
Repertoire, zu unterschiedlich die Einflüsse und eigenwillig
ihre Arrangements. Schon allein der 10minütige
"Gedankentanz" verbirgt sämtliche Stilrichtungen der
Band in sich. Trotz dieser langen Spielzeit und der
verschiedensten Elemente wirkt diese Nummer in keinster Weise wie
ein unharmonisches Patch-Work - Im Gegenteil, die einzelnen Parts
wurden so gekonnt ineinander verstrickt, sodass am Ende ein
abwechslungsreiches Kunstwerk entstanden ist, das sich wie aus
einem Guss präsentiert. Aber nicht nur textlich und musikalisch
weiß das Material auf "Münchner Grant" voll zu
überzeugen, sondern auch produktionstechnisch. So g'sehgn: a
verdammt machtige Scheib'n. Bleibt abschließend nur noch zu
hoffen, dass ZWECKINGER alsbald den Insider-Status abschütteln
können - verdient hätten sie es allemal.
Falls ihr jetzt auf die boarische Musi neugierig geworden seid
und auf der Suche nach "Münchner Grant" beim Händler
eures Vertrauens nicht fündig werdet, dann solltet ihr unbedingt
mal unter www.zweckinger.de euer Glück versuchen. Dort könnt ihr nicht nur
neun der vierzehn Liadl antesten, sondern den "Münchner
Grant" auch bestellen. - Es lohnt sich!
| Trackliste: | 1. Münchner Grant - 2. Späda vielleicht - 3. I woas net - 4. Urlaub - 5. Bsondas in da Friah - 6. Zeit lassn - 7. Gscheid - 8. Lethargie - 9. Andi - 10. Blondes Gift - 11. Ned nur du - 12. Gedankentanz - 13. Heid is so schee - 14. Verdrahte Welt |
Thanks Jaco @ Zweckinger
weitere Reviews über ZWECKINGER:
ZWECKINGER/ Metzgerei Königswieser
(Mundart-Tipp/ April 2006)
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Review:
Ich bin ja nicht unbedingt als Westcoast-Liebhaber bekannt, aber
hin und wieder schafft es auch ein Scheibchen aus den seichteren
Rockgefilden mein gefestigtes "Metal Heart" zu
erweichen. Zu jenen äußerst seltenen Exemplaren gehört mit
Sicherheit auch das Debüt von CROSSFADE. Um auch wirklich nichts
falsch zu machen, haben die Schweden zwei Jahre an "White On
Blue" gefeilt und das Resultat gibt ihnen recht.
Herausgekommen sind dabei zehn hochmelodische Nummern, die
allesamt höchstes Hitpotenzial besitzen und produktionstechnisch
exzellent in Szene gesetzt sind und dieses Album zu einem
unvergleichlichen Hörgenuss machen. Hinter dieser Band steckt
der Gitarrist Lars Hallbäck, der sich zur Verwirklichung dieses
Projekts mit einigen hochkarätigen Musikern der skandinavischen
Musikszene wie z. B. STREET TALK-Goldkelchen Göran Edman, den
Gebrüdern Sven (Bass/ A-HA) und Per Lindvall (Drums/ ABBA, A-HA)
umgeben hat. Obwohl die gesamte Mannschaft einen verdammt guten
Job abliefert, möchte ich die Gesangsleistung von Herrn Edman
besonders hervorheben, denn das sanfte und gefühlvolle Material
scheint voll auf seinen Leib geschneidert zu sein. Allerdings
haben sich CROSSFADE nicht voll und ganz auf Westcoast versteift,
sondern wandern gelegentlich auch mit einer wohldosierten Portion
Groove in AORsche Gefilde ("Don't Really Matter"/
"You") ab. Als weitere sinnliche Streicheleinheiten
möchte ich den 7minütigen swingenden Opener "The Day The
Music Died", das smoothy "Vanity Far" und die sehr
gefühlvolle Ballade "A Deeper Shade Of Love"
verordnen. Definitiv ein Album, das den letzten Anflug von
winterlichen Gefühlen ein hochsommerliches Flair entgegensetzt.
| Trackliste: | 1. The Day The Music
Died 7:33 - 2. Did You
Really 5:41 |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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Review:
Da ich mit dem Erstling "The Truth & Little More"
(2001) der Schweden gelinde gesagt nicht viel anfangen konnte,
ging ich mit geringer Erwartung an den etwas überraschenden
Zweitling heran. - Überraschend in zweifacher Hinsicht: Erstens
hätte ich nach den schwerwiegenden Zwistigkeiten mit dem
damaligen Label (*auf die Zunge beiß*) nicht mit einem erneuten
Lebenszeichen der Band gerechnet und zweitens hätte ich den
Stockholmern nie und nimmer zugetraut, dass sie auch noch
gestärkt aus dieser misslichen Situation zurückkehren würden.
Grund für den positiven Überraschungseffekt sind nicht zuletzt
die Neuzugänge Magnus Ulfstedt (Drums) und Fredrik Folkare
(Bass), die mitverantwortlich sind, dass "Second To
None" nicht nur einen Zacken härter und moderner, sondern
auch etwas düsterer ausgefallen ist als das eingangs erwähnte
Debüt. Trotzdem ist bei den Herren um Sänger Erik Martensson,
der stellenweise stark an EUROPE-Goldkelchen Joey Tempest
("Always Standing") erinnert, nicht das Gefühl für
eingängige Melodien ins Hintertreffen geraten. Man lausche nur
der düsteren Ballade "I'll Ask For You", die durch die
Kombination von mega-schweren Riffs und akustischen String-Parts
ein besonders melancholisches Flair verbreitet. Als weitere
Ohr-Leckerlis drängen sich der melodische Groove-Hammer
"All I Do", der bassschwangere Titeltrack und der
radikale Kracher "Nothing Between Us", der alles
enthält was man sich von einer modernen Hard Rock-Nummer
erwartet: Messerscharfe Riffs, sphärisch-melodische Keyboards
und fette - teilweise verzehrte - Mörder-Chöre. Eine Scheibe,
die den Gütesigel "feiner Schweden-Rock" verdient.
| Trackliste: | 1. Always Standing - 2. All I Do - 3. Second To None - 4. Street Of Gold - 5. Ill Ask For You - 6. Nothing Between Us - 7. Road To Forever 8. Body And Soul - 9. Light Of Day - 10. Season of Life - 11. Better World |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
STRATOVARIUS sind euch zu speedig, RHAPSODY sind euch zu
bombastisch und Herr YNGWIE MALMSTEEN ist euch einen Touch zu
egozentrisch? Dann dürfte das Debüt von EVIL MASQUERADE genau
die richtige Marschrichtung für euch sein. Kopf dieser neuen
Formation aus Dänemark ist Songwriter und Gitarrist Henrik
Flyman (ex-MOAHNI MOAHNA/ ZOOL), der dem einstigen ROYAL
HUNT-Sänger Henrik Brockmann zehn leicht theatralische Symphonic
Metal-Hymnen auf den Leib geschneidert hat. "Welcome To The
Show" beginnt mit einem genreüblen - sehr majestätischen -
Intro, das gefolgt vom flott stampfenden Titeltrack sogleich den
gebührenden Startschuss abgibt und mit dem neoklassischen
Kraftakt "The Wind Will Rise", dem atemberaubenden
Ohrwurm "Oh Harlequin" und dem getragenen "But You
Were Smiling..." zu äußert ordentlichen Zwischensprints
ansetzt. Trotz recht songdienlichen Verhaltens, lässt sich Herr
Flyman gelegentlich zu recht eigenwilligen Solo-Ausflügen, in
denen er ziemlich oft Meister Beethoven zitiert - hinreißen.
Zwar bleiben EVIL MASQUERADE über die Gesamtdistanz gesehen
nicht vor dem ein oder anderen leichten Durchhänger gefeit
(insbesondere der recht merkwürdige Bonustrack
"Badinerie"), aber trotzdem dürften sie sich mit
diesem Debüt von der breiten Basis des Genres absetzen. Fans der
genannten Bands können also bedenkenlos zugreifen.
| Trackliste: | 1. Intro (Ride of the Vakyries/Grand Opening) - 2. Welcome To The Show - 3. The Wind Will Rise - 4. Oh Harlequin - 5. Surprises In The Dark - 6. But You Were Smiling - 7. Children of The Light - 8. Lucy The Evil - 9. Badinerie (bonus track) - 10. Deliver Us - 11. Evil Masquerade |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über EVIL MASQUERADE:
EVIL MASQUERADE/ Third Act
EVIL MASQUERADE/ Theatrical Madness
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Review:
Nachdem Multi-Instrumentalist Tim Donahue gemeinsam mit Kelly
Hansen vor knapp vier Jahren das Projekt INTO THE LIGHT ins Leben
gerufen und das selbstbetitelte Debüt veröffentlicht hatte, war
die Vorfreude relativ groß, doch die Scheibe konnte die hohen
Erwartungen der Fangemeinde nur teilweise erfüllen. Und wenn
mich nicht alles täuscht, dann wird selbiges Schicksal auch
Donahues neues Projekt MADMAN + SINNERS widerfahren. Bestellte er
seinerzeit mit ex-HURRICANE-Shouter noch Hard Rock-Felder, so hat
es den Frickelmeister diesmal in metallisch-progressive Gefilde
geschlagen. Als Sänger hat er sich mit James LaBrie (DREAM
THEATER) den wohl besten und meistbeschäftigtsten Mann des
Faches geangelt. Trotzdem kommt der Großteil des Materials
ziemlich sperrig - bisweilen sogar etwas ideen- und
überraschungslos - des Weges. Die Ursache ist nicht etwa an
mangelnder Ausstrahlung des Ausnahmesängers dingfest zu machen,
sondern liegt eher im inspirationsarmen Songwriting und
stellenweise lieblosen Gefrickle des Meisters begraben. Ich bin
mir durchaus dessen bewusst, dass das Gespann, welches von
ex-EXTREME-Drummer Mike Mangini unterstützt wird, mit dem cool
groovenden "The End" und der gefühlvollen
Acoustic-Ballade zwei Nummern am Start hat, die mit einer
ordentlichen Portion Hitpotenzial ausgestattet sind, und den
abschließenden Titeltrack würde ich sogar als heimliches
Highlight der Scheibe bezeichnen, aber irgendwo fehlt der Scheibe
einfach der letzte Biss. Das abschließende 16min-Epos beginnt
mit einem stillen Gebet, welches von Sounds a la "Zelda -
Orcina of Time" begleitet wird, und mutiert über einen
relaxten Acoustic-Part zu einem wahrhaften Riffmonster (Respekt
Herr Donahue), das von sphärischen Keyboards getragen wird.
Über den restlichen Stoff hüllen wir lieber vornehm den Mantel
des Schweigens, denn der dürfte mit Sicherheit nur die Die
Hard-Fraktion des Genres zufrieden stellen.
| Trackliste: | 1. Million Miles - 2. Let Go - 3. My Heart Bleeds - 4. Feel My Pain - 5. Morte Et Dabo - 6. Children Of The Flame - 7. The End - 8. Wildest Dreams - 9. Master Of The Mind - 10. Madmen & Sinners |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
Last
Update: Sunday, 12. December 2004
created in January 2001 © by Sonny