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Review:
Party-Animals und Spandexhosen-Fetischisten aufgepasst, denn WIG
WAM is back! Nach schier unzählbaren Jahren meldet sich die aus
den USA nach Norwegen immigrierte Glam-Bande mit einem neuen
Album stilgerecht und mehr als eindrucksvoll zurück. Schon der
Titel "667... The Neighbour Of The Beast" und das
gleichnamige Intro lassen erahnen, dass es hier mit tierischem
Ernst zur Sache geht ;-) Auf das vielversprechende Vorspiel folgt
mit dem überirdischen Groover "The Best Song Of The
World" sogleich die unverblümte Wahrheit. Mit ihrem
melodischen Mitsingsingle-Hit "Crazy Things" haben WIG
WAM am norwegischen Vorentscheid zum Eurovision Songcontest
teilgenommen und damit nicht nur die Bevölkerung geschockt,
sondern auch den dritten Platz damit erreicht. Bei der
Midtempo-Nummer "Out Of Time", die durch einen
Hammer-Chorus besticht, sorgen die Mannen um Sänger Glam für
etwas Kontrast, denn den filigranen - immer präsenten -
Keyboards werden sporadisch dominante und dreckige Gitarren
entgegengesetzt. Während sich das besitzergreifende "Mine
All Mine" mit fetten Riffs ausgestattet recht rotzig in den
Gehörgängen breit macht, geht man mit "Hard To Be A Rock
'N' Roller" noch kontrastreicher zur Sache. Diese geniale
Party-Hymne bezieht ihre Würze aus der Verschmelzung von
modernen, fast Rap-ähnlichen Passagen und traditionellen
Glam-Klängen. Aber auf "667... The Neighbour Of The
Beast" gibt es nicht nur "hau drauf"-Partymucke,
sondern mit "Tell Me What You Go" und "A Long
Way" sind auch eine einfühlsame Ballade bzw. eine
akustisch-verruchte Lagerfeuer-Nummer der Marke CINDERALLA meets
GUNS N' ROSES mit von der Partie. Bevor man sich mit der
sphärischen Nummer "Turn To You" in die radiotaugliche
Pop Rock-Ecke begibt, bringt Gitarrist Tenny mit seinem VAN HALEN-lastigen Solo "Errection" nochmals die Saiten
ordentlich zum Glühen. Stilvoll abgerundet wird die
Hammerscheibe mit der Stadion-Hymne "No More Living On
Lies" (VAN HALEN und BON JOVI hätten es nicht besser
gekonnt) und einer dementsprechenden rau-kraftvollen Produktion.
In diesem Sinne "Lets get ready to be WIG WAM'ed!"...
Einmal in die 80er und zurück!
Da der unterhaltsame und atemberaubende Silberling in den
Geschäften hierzulande wieder mal schwer zu finden sein dürfte,
sollten interessierte Ohren sich mal bei www.aorheaven.com umhören ;-)
| Trackliste: | 1. 667 - 2. The Best Song In The World - 3. Crazy Things - 4. Out Of Time - 5. Mine All Mine - 6. Hard To Be A Rock 'N' Roller - 7. Tell Me Where To Go - 8. Erection - 9. I Turn To You - 10. Car-Lyle - 11. Bless The Night - 12. A Long Way - 13. No More Living On Lies |
Thanks to Björn @ Showfabrikken
weitere Reviews über WIG WAM:
WIG WAM/ Wig Wamania (Glam
Rock-Tipp/ June 2006)
WIG WAM/ Hard To Be A Rock 'N' Roller
(Glam Rock-Tipp/ November 2005)
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Review:
Normalerweise sind Mittelalter-Heavy Metal und Bands wie IN
EXTREMO oder SUBWAY TO SALLY nicht unbedingt meine Sache. Doch
was CLANROCK auf "Out Of Ashes" ans Tageslicht fördern
ist aller Ehren wert, denn sie schlagen nicht den heftigen Weg
der genannten Bands ein, sondern erweitern ihren MA-Sound mit
Elementen von JETHRO TULL ("Priest"), KANSAS, LED
ZEPPELIN ("Between The World") und dem Flair der POGUES
("Bullet, Fire Or Lane"). Diese Feststellung soll aber
nicht den Eindruck erwecken, dass auf ihrem Album nur Altbackenes
und Geklontes zu finden ist. Im Gegenteil! - CLANROCK zeigen nur
ganz klar wo ihre Wurzeln liegen, denn schließlich hat die Band
unter dem Namen EVERYDAY ZULU bereits drei griffige Blues
Rock-Scheiben eingespielt. Infolge ständiger Lineup-Wechsel
kamen Sänger Winny Bruns und Multi-Instrumentalist Pit Vinandy
(Ullinean Pipes, Flutes, Harp, Irish Mandolin, Tin Whistle) in
die Band. Aufgrund der vermehrt auftretenden keltischen (und
modernen) Elemente hat sich zwar die musikalische Ausrichtung
grundlegend geändert, aber das Sextett begeht trotzdem keinen
Verrat an seinen Roots. Sprich: auf "Out Of Ashes"
haben die Luxemburger beide Stilrichtungen verdammt gut unter
einen Hut gebracht und somit ihren ganz eigenen Sound angesetzt.
Als Highlights entpuppen sich die beiden Traditionals
"Essegkrou" und "Rommelpott", die beide
standesgemäß in Letzeburgischen Dialekt gehalten sind, sowie
das spannend-progressive 11min-Stück "Time Seller",
das den Zuhörer mit gefühlvollen Gesangpassagen, Gitarrensoli
und wunderschönen Keyboards fesselt. Wie bei dieser Nummer, sind
auch beim Kracher "Burn For Love", der von
gefühlsberauschenden Synthies getragen wird, die
mittelalterlichen Elemente kaum auszumachen. Man merkt einfach an
allen Ecken und Enden der Scheibe, dass hier offenherzige und
vorausschauende Musiker am Werk sind. Also, ich will doch schwer
hoffen, dass CLANROCK ihrem Sound treu bleiben und noch einige
Alben veröffentlichen. Eine sehr starke Vorstellung!
| Trackliste: | 1. Between The World -2. Foggy Dew - 3. Wave - 4. Essegkrou - 5. Stop The Feeling - 6. Point Of No Return - 7. Empty Spaces - 8. Priest - 9. Rommelpott - 10. Bullet, Fire Or Lance - 11. Burn For Love - 12. Time Seller (Bonustrack) - 13. The Flower (Bonustrack) |
Thanks to Ralph @ Indevent Promotion
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Review:
Dass aus Finnland nicht nur geiler Doom, Gothic , Death/ Black
oder Power Metal kommen kann, dafür stehen u. a. auch SPIHA,
denn das frische Sixpack um Sänger Henri Lönnrot (alias Henry
Lee Rock), der stimmlich in angenehmster Weise an einen jungen
OZZY OSBOURNE erinnert, zelebrieren fetten Rock 'N' Roll, der
mächtig in den Allerwertesten tritt. Egal ob sie dabei nun mit
einer gehörigen Stoner-Prise wie beim Titeltrack oder spacig -
wie im Falle von "Bloodrain" - ans Werk gehen, sie
verstehen zu jedem Zeitpunkt den Zuhörer zu
Luftgitarren-Attacken zu ermuntern. Dabei könnten sich sogar
Größen wie der bereits genannte "Prince Of Darkness"
eine ordentliche Scheibe abschneiden, denn der teilweise
schleppende Midtempo-Kracher "If I Ever Let You Go"
wäre bestimmt auch die Krönung auf seiner nächsten Scheibe.
Das quirlige "Samurai Of The Sound" hingegen könnte
ich mir gar auf einer neuen BLACK SABBATH-Scheibe (man wird doch
wohl noch träumen dürfen ;-) vorstellen. Gemäßigter lassen es
SPIHA beim melancholischen "Monster" (klingt irgendwie
nach GUNS N' ROSES), das trotzdem noch mächtig Groove auf der
Pfanne hat, und bei "I Fall", das mit einer leichten
Doom-Schlagseite aus den Boxen wabbert, angehen. Lediglich das
old school-mäßige "I Ain't The One" fällt etwas aus
dem Rahmen. Da auch der Sound (Finnvox Studios!) nahezu keine
Wünsche offen lässt, kann man ohne Zweifel von einem richtig
starken Debüt sprechen. Hoffentlich bleiben SPIHA ihrer
rotzig-fetten Linie auch mit dem Nachfolgeralbum treu.
| Trackliste: | 1. Egoreactor - 2. Bloodtrain - 3. Altamont - 4. If I Ever Let You Go - 5. Samurai Of The Sound - 6. Monster - 7. Scratch - 8. Freedom Fuel - 9. I Ain't The One - 10. If I Fall |
Thanks to Ralph @ Indevent Promotion
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Review:
Schwer eingängige und höchst anspruchvollste Kost bieten uns
die deutschen Prog-Rocker SYLVAN auf ihrem mittlerweile vierten
Longplayer "X-Rayed". Zehn - größtenteils
konzeptionell angelegte - Songs, die abwechslungsreicher nicht
sein könnten, haben die Hamburger in den vergangenen zwei Jahren
kreiert und eindrucksvoll interpretiert. Wie schon der recht
gelungene Vorgänger "Artificial Paradise", der
vielleicht einen Tick eingängiger war, ist auch das neue
Material nichts für zwischendurch, sondern verlangt aufgrund
seines tiefgreifenden Songwritings und seiner ausgefeilten
Arrangements erhöhte Aufmerksamkeit vom Zuhörer. Obwohl das
Album mit Highlights bespickt ist, komme ich nicht umher, dass
ich - stellvertretend für das rundumgelungene Gesamtwerk -
"Fearless" und "Related Gift" hervorhebe.
Während das eine durch die eigenwillige Kombination von
Weltmusik, Reggae, modernen rhythmischen Sprechgesang und der
melancholischen Dramatik einen gigantischen Spannungsbogen
aufbaut, weiß das andere mit gefühlvoll gehauchten Vocals zu
fesseln. Selten ist mir in letzter Zeit ein Art Rock-Album
untergekommen, das ausdrucksstarken und facettenreichen Gesang,
modernstrukturierte Synthesizerklänge und virtuose Pianoparts so
elegant mit gefühlvollen - als auch aggressiven -
Gitarreneinlagen und variablen Rhythmusarbeit in Einklang bringt
wie "X-Rayed". Wer auf den fast naiv rockenden Charme
von PINK FLOYD und MARILLION, gepaart mit der Melancholie von
REAMONN oder HIM steht, der dürfte an diesem Album mit
Sicherheit seine helle Freude haben. "X-Rayed" ist
somit nicht nur ein Fall für Prog-Puristen, im Gegenteil, der
Silberling dürfte höchstwahrscheinlich auch unter den
Alternative Rock-Freaks Anklang finden.
| Trackliste: | 1. So Easy - 2. So Much More - 3. Lost - 4. You Are - 5. Fearless - 6. Belated Gift - 7. Today - 8. Through My Eyes - 9. Given - Used - Forgotten - 10. This World Is Not For Me |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Es ist nun auch schon mittlerweile wieder fünf Jahre her, dass
die einstige All Star-Truppe METALIUM mit "Millenium
Metal" den ersten Teil ihrer Saga aufs Metal-Volk
herabgelassen hat. Dieser Tage feuert das Hamburger
Metal-Flaggschiff mit "As One - Chapter Four" seinen
vierten Output ins Universum. Im Gegensatz zu den ersten beiden
Alben hat sich das Band-LineUp über den Vorgänger "Nation
Hero" zum aktuellen Streich stabilisiert und deshalb ist der
Albumtitel nicht nur am konzeptionellen Inhalt festzumachen,
sondern auch an der Entwicklung der Band. Durch die gefestigte
Bandstruktur zeigen sich METALIUM auf "As One" nicht
nur menschlich und musikalisch gereift, sondern auch um einige
Ecken facettenreicher. Dieser Umstand schlägt besonders bei
einer Nummer wie "Illuminated (Opus One)" ins Gewicht.
Für dieses ausgefeilte 12min-Epos konnte das Quartett keinen
geringeren als Tastenkönig Don Airey (DEEP PURPLE/ RAINBOW u. v.
m.), der diesem schwer groovenden und melodischen Meisterwerk mit
seinen einzigartigen Synth-Sounds eine fesselnde Atmosphäre und
den nötigen Tiefgang verleiht, für sich gewinnen. Natürlich
sind - nach wie vor - messerscharfe Riffs und atemberaubende
Gitarren-Soli ("Illuminated"), sowie pulsierende
Bassläufe ("Screaming Into Darkness") und wuchtige
Drums ("Athena") die Hauptzutaten im donnernden Sound
von METALIUM, für den erneut Bassist Lars Ratz
höchstpersönlich gesorgt hat. Konzentrierte sich das Konzept
der Vorgänger noch auf den Helden Metalian, so wird im vierten
Teil der Saga der Schritt der Gleichberechtigung vollzogen, denn
diesmal dreht sich alles um das weibliche Pandon Metaliana, die
so einige Prüfungen überstehen muss, bevor sich beide am Ende
der Geschichte erstmals gegenüber stehen. Die Rolle jener
weiblichen Kriegerin übernimmt die japanische Metal-Shouterin
Saeko Kitamae, die sich im dramatischen Duett "Find
Out" erstmals einem breiteren Publikum präsentiert. Als
weitere Kostproben solltet ihr euch die hymnische Speed-Granate
"Goddess Of Love And Pain" und den mitgröl-tauglichen
Titeltrack aufs Ohr drücken. Zwar lassen sich mit der bereits
erwähnten Epic-Nummer und der temporeichen Power Melodic-Hymne
"No One Will Save" noch Vergleiche zu ihren
Metal-Stadtvätern HELLOWEEN ziehen, aber von Einflüssen wie z.
B. MANOWAR oder IRON MAIDEN werden sich die Herren um
Ausnahmesänger Henning Basse mit dem hier vorliegenden Album
locker freischwimmen können. Ich wage zu behaupten, dass
METALIUM mit "As One - Chapter Four" ihr innovativstes
und bisher bestes Album eingefräst haben. Volle Breitseite!
Außerdem enthält die limitierte Digipack-Ausgabe der Scheibe
eine umfangreiche Multimedia-Section, die u. a. ein Video von
"Pain Crawles In The Night" (Live-Sequenzen vom W.O.A.
2003 + Studio-Shots) und einen Bildschirmschoner beherbergt.
| Trackliste: | 1. Astral Avatar - 2. Warrior - 3. Pain Crawles In The Night - 4. Find Out - 5. No One Will Save You - 6. Meaning Of The Light - 7. Illuminated (Opus One) - 8. Meaning Of Light (reprise) - 9. Athena - 10. Screaming In The Darkness (european bonus track) - 11. Power Strikes The Earth - 12. Goddess Of Love And Pain - 13. As One (finale) |
Thanks to Britta @ ICS Germany
weitere Reviews über METALIUM:
METALIUM/ Demons Of Insanity - Chapter Five
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Review:
Der schwedische Produzent, Songwriter und Multi-Instrumentalist
Tommy Denander (RADIOACTIVE/ PRISONER/ SAYIT) scheint zu jener
Kategorie von Menschen zu gehören, die anscheinend mit verdammt
wenig Schlaf auskommen. Nur so kann ich es mir erklären, dass er
nun gemeinsam mit seinem langjährigen Kumpel Chris Demming (AOR/
SPIN GALLERY) schon wieder ein neues Projekt ins Leben gerufen
hat. Zugegeben, die Songs, die auf dem gleichnamigen Erstling von
DEACON STREET PROJECT vertreten sind, hatten die beiden
Workaholics ursprünglich für diverse andere Künstler
geschrieben, aber leider wollte diese Nummern bisher niemand
aufnehmen. Um das Dutzend starker Songs im puren und klassischen
Stile a la JOURNEY oder TOTO ("Caught Me Fear Of
Loving") nicht in den Archiven verstauben zu lassen, hat
sich das arbeitswütige Duo dazu entschieden, die Nummern -
gemeinsam mit auserwählten Freunden - selbst an den Start zu
bringen. Zur instrumentalen Unterstützung holten sich die Herren
die Gitarristen Jeff Northrup (XYZ), Bruce Gaitsch (RICHARD
MARX), SAYIT und Lars Chriss (LION'S SHARE) sowie die beiden
Schlagzeuger Marcus Liliequist und Pat Thern ins Boot. Als
Sänger fungierten neben Chris Demming u. a. Jan Johansen
(IGNITION) und PRISONER-Kehle Geir Rönning. Als Anspieltipps
einer durchgängig homogenen Scheibe möchte ich euch den frisch
aufrockenden Opener "Radio", die AOR-Hymne "I
Can't Go Back" (JOURNEY meets FRONTLINE) oder die an RICHARD
MARX erinnernde Gänsehaut-Nummer "Before I Just Loved
You" empfehlen. Meine persönlichen Favoriten hören auf die
Titel "Loves Got A Hold On Me" und "I Don't
Mind". Während die eine Nummer mit wunderschönen Melodien
zum Träumen verführt, wird bei der anderen herzerfrischend und
ziemlich modern in RASMUS-ähnlichem Stil abgerockt. Also ist die
Scheibe nicht nur für eingefleischte AOR-Freaks ein gefundenes
Fressen, sondern dürfte durchaus auch die Freunde der etwas
moderneren Marschrichtung begeistern. There are no leftovers, but
great songs!
| Trackliste: | 1. Radio - 2. Changes - 3. Caught Up In A Fear Of Love - 4. I Can't Go Back - 5. Lost In The Moment - 6. Before I Loved Just You - 7. Living A Lie - 8. Love Got A Hold On Me - 9. Find Me A Meaning - 10. I Don't Mind - 11. Someday I'll Offer You Surrender - 12. Mad About You |
Thanks to Birgitt @ Germusica
weitere Reviews über DEACON STREET:
DEACON STREET/ II
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Review:
Die Band CP RONO aus Bingen am Rhein ist bisher noch nicht groß
in der Metal-Szene in Erscheinung getreten, aber mit seinem
vielseitigen Debüt namens "Ratio" wird der dynamische
Vierer bestimmt dafür sorgen, dass sich an diesem Umstand in
kürzester Zeit etwas ändert. Musikalisch bewegt sich der
Multikulti-Haufen ziemlich gekonnt zwischen den verschiedensten
Spielarten der Szene hin- und her. Egal, ob nun Grunge, Hardcore
und Metal ("Lost, Gone, Down And Out") oder die etwas
unbekannteren Richtungen wie Noise oder Emo, die Band scheint
sich auf keine gängigen Trends festnageln zu lassen. Einerseits
überwiegen in den Songs orientalisch/ asiatische Klänge, die
irgendwie den Hauch von CURE ("Echoes") mit ins Spiel
bringen, andererseits gehen CP RONO fast poppig-funky zu Werke.
Mit dem recht rockigen, bassschwangeren Opener "Surpreme
Court" und dem schleichend groovenden "Shallow",
sowie mit der gefühlvollen Ballade "Echoes" und dem
Kracher "Lost, Gone, Down And Out" hat die Band eine
paar Nummern am Start, die - ganz nach ihrer Band-Philosophie -
internationales Format besitzen. Leider kann man nicht alle Songs
mit diesem Qualitätssiegel auszeichnen, denn mit etwas emotions-
und kraftlosen "17" und dem belanglos
dahinplätschernden "How Does It Feel" haben sich auch
zwei schwächere Nummern eingeschlichen. Trotzdem bleibt unterm
Strich ein recht ordentliches Debüt, das auf einen weiteren
Output dieser Band hoffen lässt, denn in den Jungs steckt jede
Menge Potenzial. Also gebt der Band eine Chance und nehmt euch
beim nächsten CD-Shopping-Tag ein bisserl Zeit für
"Ratio".
| Trackliste: | 1. Surpreme Court - 2. Shalllow - 3. All These Things - 4. So Beautiful - 5. Echoes - 6. 17 - 7. Lost, Gone, Down And Out - 8. How Does It Feel - 9. The Rain |
Thanks to Sönke @ TTS Media
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Review:
Bei den Frankfurtern A.O.K. handelt es sich wohl um die
meistgescholtenste Hardcore/ Punk-Band in unseren Gefilden. Die
Band hat wohl mehr mit den schlechten Kritiken ihre bisherigen
sechs Studio-Scheiben für Aufmerksamkeit gesorgt (mehrmals
Arschbombe des Monats bei den Kollegen vom Rock Hard), als denn
mit ihren musikalischen Fähigkeiten. Deshalb stellt sich mir
auch die Frage, was den Hessen-Fünfer wohl nach fast acht Jahren
Studio-Abstinenz dazu bewogen hat, erneut einen Aufnahmeraum zu
entern, um den Studio-Silberling Nr. 8 einzuholzen. Nachdem ich
mich nun zu mehreren Durchläufen von "Kinderlieder Frei Ab
18" gezwungen habe, bin ich nun zu dem Ergebnis gekommen,
dass es sich hierbei bestimmt nicht um einen Anfall von
musikalischer Weiterentwicklung handelt, denn viel hat sich im
Lager der selbsternannten Nothingcore-Könige nicht verändert.
Die Band versprüht weder Originalität ("Fünf Gegen
Einen"), noch glänz sie durch Songwriter- oder
Performer-Qualitäten. Wären da nicht Songs wie "Volxmusik
Fürn Arsch" oder Hardcore-Hymne "Superstars",
dann würden A.O.K. mit dem Unternehmen "Kinderlieder Frei
Ab 18" erneut als reinste Materialverschwendung in die
Analen der Musikgeschichte eingehen. Da zahl ich doch lieber
freiwillig die 10 Praxis-Gebühr, bevor ich meine
sauerverdiente Kohle in einen Erguss von A.O.K. investiere, denn
nach dem Genuss von "Kinderlieder Frei Ab 18" ist ein
Arztbesuch unter Umständen dringend von Nöten ;-). Ich bin nun
wirklich für die verschiedensten Musikrichtungen offen, aber
hier ist nun wirklich jedes weitere Wort zuviel. Sorry!
| Trackliste: | 1. Gartenzwerg Des Todes - 2. Adelbert - 3. Butzemannslayer - 4. Der Knüppel Aus Dem Sack 2003 - 5. Superstars - 6. Geht Der Peter Nüsse Schütteln - 7. The Small Bitchbock - 8. Volxmusik Fürn Arsch - 9. Scream Bloody Tor 2003 - 10. Wischmob - 11. Brutalo Kasper - 12. SM Hänschen - 13. Marilyn Männchen - 14. Brombeerhagel 2003 - 15. R.E.T. - 16. Fasching In Hanau (2000x schneller) - 17. Keiner Lacht Ohne Hoden - 18. Fünf Gegen Einen - 19. Mir Scheint Die Sonne Aus Dem Arsch |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
weitere Reviews über A.O.K.:
A.O.K./ Dreilochbegehbar & Herrenrundentauglich
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Review:
Nachdem HUBI MEISEL (ex-DREAMSCAPE) für sein nicht zu
verachtendes Debüt "CUT" von einigen Kritikern zu
Unrecht richtig Schelte bezogen hat, kehrt der Sänger nun
wiedererstarkt mit einer nicht ganz alltäglichen Scheibe
zurück. Zwar wurde dieses Album schon im September des letzten
Jahres erstmals veröffentlicht, aber aufgrund diverser Probleme
mit dem damaligen Label kam es zum Bruch zwischen beiden
Parteien. Dieser Tage erscheint das zweite Solo-Werk des
Wahl-Müncheners nun über die finnische Plattenfirma Lion Muisc
erneut. "EmOcean" ist ein sehr aufwendiges Prog
Metal-Konzept-Album, das sich u. a. in der Sargasso See und auf
dem versunkenen Kontinent Atlantis abspielt. Wer auf dieser
"eigenartigen" Scheibe unnachvollziehbares
Gitarren-Gefrickle oder gar sinnlos verschachtelte
Keyboard-Passagen erwartet hat, der ist hier fehl am Platze.
Vielmehr bekommt man auf "EmOcean" herzerfrischende,
kraftvolle Gitarrenparts kombiniert mit wohlklingenden
Keyboardsounds serviert. Trotz einer nicht zu verleugnenden
instrumentalen Härte verbreitet dieses Album, geprägt durch den
sehr emotionalen Gesang von HUBI MEISEL, ein nahezu entspannendes
Flair. Selten hat mich eine Geschichte so gefesselt wie
"EmOcean". Ich kann euch nur raten, dass ihr für die
folgenden fast 72 min das Telefonkabel aus der Wand rupft und den
Kopfhörer aufsetzt, damit ihr dieses faszinierende Werk - samt
seines aufwendig gestalteten 16-seitigen Booklet - ungestört
genießen könnt. Im Gegensatz zur damaligen VÖ erscheint
"EmOcean" in Form eines limitierten Digi-Packs, das mit
zwei zusätzlichen und wunderschönen Nummern aufwartet. Wollen
wir mal hoffen, dass HUBI MEISEL nach dem labeltechnischen Hin
und Her endlich mit "EmOcean" richtig durchstarten
kann. Verdient hätten es das Werk und ihr Schöpfer allemal!
Also Augen auf beim nächsten Plattenkauf!
| Trackliste: | 1. Lost in the Waters of Sargasso [04:48] |
Thanks to Hubi @ HJM Promotions
weitere Reviews über
HUBI MEISEL:
HUBI MEISEL/ Kailash (Earcatcher/
February 2006)
HUBI MEISEL/ C U T
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Review:
... und wieder ein muffiger Proberaum-Mitschnitt der auf CD gepresst
wurde. Gibt es eigentlich überhaupt keine Budgets mehr für ausgebildete
Toningenieure? Nur weil die ganze Recording-Hardware immer preiswerter wird, heißt
das doch noch lange nicht, dass jeder Hansel auf den Recording-Button drücken
darf. Nun, bei den kompositorischen und handwerklichen Fähigkeiten dieser Band
ist der Fakt der Aufnahme der Titel ohnehin nicht so entscheidend. Belanglos,
ohne Ideen, ausgestattet mit einem „Sänger“ der über keinerlei Intonation
verfügt, da ist der „Sound“ dieser Platte dann auch wieder völlig
unwichtig. Thema verfehlt, setzen 5! Sorry!
| Trackliste: | 1. Deemed Impossible - 2. Lead On - 3. Jailswine - 4. The Grip - 5. Spoonfed - 6. Nameless |
Thanks to Nina @ Nina Denny Public Relations
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Review:
Die Gebrüder Bosse (Vocals) und Anders Lindmark (Bass) dürften
den Schweden-Kennern unter euch keine Fremden mehr sein, denn
schließlich haben die beiden Brüder mit den beiden DALTON-Alben
"The Race Is On" (1987) und "Injection"
(1989) für zwei AOR-Happen der besonderen Güte gesorgt. Nachdem
DALTON sich Anfang der 90er aufgelöst hatten, gründeten sie
gemeinsam mit dem DALTON-Schlagzeuger Adam Karsnäs und Mick
Larson (Gitarre) die Band R.A.W. Dieses Quartett brachte es auf
zwei gute Alben ("First", 1995/ "Now We Are
Cookin'", 1997), wovon das schlichtbetitelte Debüt der
Schweden dieser Tage via MTM Classix erneut zu
Veröffentlichungsehren kommt. Somit bleiben solch Perlen wie der
Party-Knaller "T.G.I.F." und Mitsing-Hymne "Too
Hot To Handle" nicht nur den absoluten Schweden-Freaks
vorbehalten, sondern auch das Ottonormal-Hard Rock-Volk kommt -
Dank MTM - in den Genuss dieser beiden Übernummern. Auch dem
Charme des gefühlvollen Rockers "Since You've Been
Gone" (nein, keine Coverversion des RUSS BALLARD/
RAINBOW-Klassikers!) vermag man sich nur schwerlich zu entziehen.
Neben bereits genannten Songs und den beiden Bonustracks "It
Just Came Down" und "I Believe" - einer
wunderschönen Acoustic-Nummer - drängen sich noch die beiden
ehemaligen Singleauskopplungen "First Time Love"
(ausdruckstarke Acoustic-Ballade mit einem Hauch von GUNS 'N
ROSES) und die Midtempo-Nummer "Don't Tell Me Lies",
wovon sich erstere sogar in den schwedischen Charts platzieren
konnte, als Anspieltipps auf. Die Macher von MTM Classix beweisen
mit dieser Wiederveröffentlichung erneut ein sehr glückliches
Händchen. Bitte mehr von dieser Güte...
| Trackliste: | 1. Ran Out
Of Love 4:29 |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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Review:
Sappralot, hier kracht's aber ordentlich im Gebälk. Die Kölner
WOLFEN wurden in der heimischen Fachpresse schon für ihr
imposantes Debüt "Don't Trust The White" mit reichlich
Lorbeeren überhäuft und es wurden sogar Vergleiche zu
internationalen Größen wie ICED EARTH oder zu der
Thrash-Legende TESTAMENT gezogen. Dass Selbige nicht übertrieben
und voreilig an den Haaren herbeigezogen wurden, sondern durchaus
auf einem soliden Fundament basieren, beweisen solche Nummern wie
z. B. der orientalisch angelegt Thrasher "The Uninvited
Guest" oder der endlos groovende und kraftvoll-melodische
Titeltrack des neuen Machwerks namens "Humanity... Sold
Out!". Für besagten Titeltrack konnte man sogar GRIP
INC.-Röhre Gus Chambers für ein Duett mit Andreas v. Lipinski,
der sich noch um einiges facettenreicher als auf dem Erstling
präsentiert, gewinnen. Aber nicht nur der stimmgewaltige
Frontmann zeigt sich von einer reiferen Seite, sondern auch die
Band hat eine enorme Weiterentwicklung vollzogen. Hiervon zeugen
die Songs wie das Doublebass-Gewitter "Restoration"
oder die deutschsprachige Nummer "Schwarz", die zwar
von einer kraft- und gefühlvollen Melodienlinie a la IRON MAIDEN
und der Dramatik von ICED EARTH lebt, aber trotzdem typisch
WOLFEN ist. Als weitere Entscheidungshilfen möchte ich euch den
dramatischen Kracher "Perfect Virus" und das
71/2mintige Epos "Verge Of Tears" mit auf den Weg zum
Plattendealer geben. War das Debüt - garniert von thrashigen
Ausflügen - noch mehr im traditionellen Metal verankert, so hat
sich auf dem Neuling das Gewicht diesmal mehr in Richtung
Thrash-Gefilde verschoben. In der Grundessenz ist
"Humanity... Sold Out!" zwar wesentlich härter als der
Vorgänger ausgefallen, aber auch der Sinn für melodische
Elemente tritt verschärft in den Vordergrund. Diese Scheibe
dürfte somit sowohl für True Metal-Fraktion, als auch für die
Freunde kraftvoller und melodischer Thrash-Kost das Salz in der
Suppe sein.
Außerdem enthält dieses Album nicht nur eine normale CD,
sondern wird mit einer Audio-DVD im Doppelpack zum Preis von
einer CD angeboten. Das heißt ihr habt zuhause das volle
Klangerlebnis im 5.1 Dolby Digital-Sound und könnt somit die
andere Scheibe getrost im CD-Wechsler eures fahrbaren Untersatzes
einnisten.
| Trackliste: | CD: 1. White Noise - 2.
Hollow Man - 3. Sick Mind - 4. The Uninvited Guest - 5.
Humanity... Sold Out! - 6. Restoration - 7. Schwarz - 8.
Devils Paradise - 9. Perfect Virus - 10. On The Verge Of
Tears - 11. Mindless Clones - 12. The Afterlife Audio-DVD: 1. White Noise - 2. The Uninvited Guest - 3. Sick Mind - 4. Hollow Man - 5. Perfect Virus - 6. Restoration - 7. The Afterlife - 8. Mindless Clones - 9. Humanity... Sold Out! - 10. Schwarz |
Thanks to Sönke @ TTS Media
weitere Reviews über WOLFEN:
WOLFEN/ The Truth Behind
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Review:
VICIOUS sind
eine Thrash Death Metal-Kapelle aus Schweden, die es jetzt 6 Jahre nach ihrer
Band Gründung geschafft haben einen Plattenvertrag zu ergattern. Und selbigen
haben sie meiner Meinung nach auch schwer verdient, denn ihre durchaus explosive
Mischung passt genau in heutigen Zeitgeist, aber ist keiner Zeit zu modern oder
zu experimentell. Scheinbar arbeitet Schweden massiv daran die neue Thrash
Metal-Macht in Europa zu werden. "Vile,
Vivious & Victorious"
würde ich in etwa mit "Made
Me Do It"
von THE HAUNTED gleichstellen, das seiner Zeit ja sehr gehuldigt wurde.
Allerdings besitzen VICIOUS eine deutlich ausgeprägtere Death Metal-Schlagseite
und erinnern mich damit sehr an EDGE OF SANITY mit ihrem 94er-Werk "After
the Glow".
Teilweise lässt Gitarrist Henrik Wenngren mit seinen
Lead-Parts etwas IRON MAIDEN-Feeling aufkommen, das sich dann wieder in
massive Thrash-Parts verwandelt. Gnadenlose Doublebass-Hämmer begleitet von
einem einwandfreien und fingerfertigen Bassisten liefern hierfür das Fundament.
Der mit Abstand beste Song der Scheibe ist "Deadicate",
der mit seiner sehr harmonischen, aber dennoch aggressiven Grundstimmung sofort
Gänsehautgefühle aufkommen lässt. Alles in allem eine geile Scheibe für
jeden Thrash Metal-Fan!
| Trackliste: | 1. Beast - 2. Trigger Needs Some Action - 3. High On Fire - 4. Deadicate - 5. Life Corrupted - 6. Deathrash - 7. Boots Of Led - 8. A Vicious Mind - 9. The Feeder Of Evil |
Thanks to Luis & Gilson @ Sound Riot Records
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Review:
Nach zehn Studio- und einer Live-Scheibe veröffentlicht der New
Yorker Vierer um die Bandgründer Donnie Vie (Vocals) und Chip Z'
Nuff (Bass/ Guitar) mit "Favorites" nun endlich auch
ihr erstes Best Of-Album. Seit ihrem selbstbetitelten Debüt
(1989) verbinden sie auf ihre lässig-unnachahmliche Weise die
rotzige Attitüde von Bands wie CHEAP TRICK oder THE CLASH mit
den oft recht anspruchsvollen Melodienbögen der BEATLES
("Favorites"). Diese Compilation erstreckt sich nun mit
satten 19 Nummern über fast alle Studiowerke der Band. Aus dem
genialen Erstling sind z. B. der Kracher "New Thing"
und die Lowtempo-Hymne "Fly High Michelle" vertreten.
Des weiteren zaubern auch das melodische "Mother's
Eyes", das fetzige "One Step Closer" und das
orientalisch angelegte "Stoned" einen Hauch von
Cabrio-Feeling in unsere spätwinterlich beheizte Bude und man
vergisst für fast 80min die frostigen Temperaturen hierzulande.
Aber auch die Slide-Nummer "My Herion" oder das cool
groovende "Man Without A Heart" vom letzten Album
"Welcome To Blue Island" weiß mit sommerlichen
Vibrations zu gefallen. Leider hat man die beiden
Mitt90er-Scheiben "1985" und "Peach Fuzz"
sträflich vernachlässigt, denn Songs wie die Schleicher
"No Second Time" und "You Got To Hold On Me",
oder der Stampfer "Let It Go" oder das lässige
"Vacant Love" hätten auf dieser Best Of sicherlich
auch eine gute Figur gemacht. Klar, alles kann man nicht haben,
aber ich bin mir durchaus dessen bewusst, dass ENUFF Z' NUFF
genügend Material gehabt hätten ein Doppel-Album dieses
Kalibers zu veröffentlichen. Wer sich bisher - aus mir
unverständlichen Gründen - den Sound von ENUFF Z' NUFF
entziehen konnte, sollte "Favorites" unbedingt
antesten, da diese Compilation einen gelungenen Querschnitt über
die 15 jährige Schaffensperiode der Melodie-Fanatiker Donnie Vie
und Chip Z' Nuff bietet. Glaubt mir, ihr werdet nicht mehr
loskommen von dieser Musik.
| Trackliste: | 1. New Thing - 2. Fly High Michelle - 3. She Wants More - 4. Mother's Eyes - 5. Baby Loves You - 6. One Step Closer - 7. Right By Your Side - 8. Taken A Ride - 9. My Dear Dream - 10. Stoned - 11. My Herion - 12. Wheels - 13. 5 Smiles Away - 14. Freak - 15. Believe In Love - 16. There Goes My Heart - 17. Everything Works If You Let It - 18. Time To Let You Go - 19. Man Without A Heart |
Thanks to Sven @ MusicConsult
weitere Reviews über
ENUFF Z' NUFF:
ENUFF Z' NUFF/ ?
(european version)
ENUFF Z' NUFF/ ? (US-version)
ENUFF Z' NUFF/ Welcome To Blue Island (US-version)
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Review:
Endlich ist es soweit: PRETTY BOY FLOYD are back! Zwar hat das
amerikanische Label Perris Records über die letzten Jahre hinweg
einige Scheiben mit Demo-/ Live-Material und unveröffentlichten
Songs zutage gefördert, aber auf so richtig knackig-frische Kost
warteten die Fans der Glam Rock-Bande lange Zeit vergebens. Der
erste echte Studio-Streich seit dem überragenden Debüt
"Leather Boyz With Electric Toys" hört auf den Titel
"Size Really Does It Matter" und wartet mit zehn guten
Songs im typischen 80er Glam Rock auf, den man gelegentlich mit
einigen modernen Gitarrenriffs ("2Heads2Faces") und
(den seit METALLICAs "St. Anger" wieder in Mode
gekommenen) steril-blechernen Schlagzeugsound ("I've Got
Nothing") aufgepeppt hat. Der brachial-punkige Opener
"Dead" zeigt den neugeformten Vierer in Klasse und
Spritzigkeit des bereits erwähnten Debüts und auch das
arschtretende "Suicide", das mit einer extrem
eingängigen Melodie und einer kurzen Pianoeinlage im Mittelteil
zu glänzen weiß, schlägt in die gleiche Kerbe. Während
Stampfer "Earth Girl" Vergleiche zu den früheren
MÖTLEY CRÜEs in Erinnerung ruft, hätte die astreine Rock 'N'
Roll-Nummer "Fuck The Rock" bestimmt verdammt gut auf
eine der letzten SHAMELESS-Scheiben (auf denen Mr. Summers
maßgeblich beteiligt war) gepasst. Auch der Tempo-Kontrast auf
dieser Scheibe erweist sich als Pluspunkt, denn von Balladen
("2Heads2Faces"/ "727") über Midtempo-Hymnen
bis hin zu Uptempo-Rockern ("Things I Said") ist alles
vertreten, was eine gute Glam-Scheibe ausmacht. Meine
persönlichen Faves dieser Scheibe sind das
bedrohlich-schleichende "2Heads2Faces" und der
erschütternde Hammer "Another Day (In The Death Of
America)", der mit einem großartigen Gitarrensolo in Form
der US-Nationalhymne aufwartet. Sänger Steve "Sex"
Summers, der als einzig verbliebenes Originalmitglied noch im
heutigen LineUp der Band vertreten ist, hat über die Jahre
nichts an seiner unnachahmlichen Klasse und Rotzigkeit verloren.
Leider entspricht die Produktion nicht ganz den heutigen
Standards, denn die ist meiner Meinung etwas zu dünn
ausgefallen. Nichtsdestotrotz dürfte jeder PRETTY BOY FLOYD-Fan
das Material auf "Size Really Does It Matter" auf
Anhieb lieben. Eine richtig ehrliche Scheibe...
| Trackliste: | 1. Dead - 2. Suicide - 3. I've Got Nothing - 4. Earth Girl - 5. Things I Said - 6. Another Day (In The Death Of America) - 7. 2Heads2Faces - 8. Fuck The Rock - 9. 727 - 10. It's Alright |
Thanks to Sven @ MusicConsult
weitere Reviews über
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PRETTY BOY FLOYD/ Dirty Glam
PRETTY BOY FLOYD/ Tonight Belongs To The Young
PRETTY BOY FLOYD/ Vault II
PRETTY BOY FLOYD/ Leather Boyz With Electric Toyz
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Review:
Es kommt ja nicht alle Tage vor, dass ich eine gefasste Meinung,
die ich über eine Veröffentlichung habe, revidieren muss. Aber
wie heißt es so schön: "Ausnahmen bestätigen die
Regel!". So geschehen mit dem Debüt von DOUBLE CROSS, denn
diese Scheibe lag mir vor einigen Monaten schon als UK-Import vor
und ich sah mich aufgrund der soundtechnisch wirklich
abgrundschlechten Promo-CDR zu einer weniger erbaulichen Wertung
genötigt. Nun, da mir die Scheibe als offizieller
Deutschland-Release vorliegt, werde ich das Gefühl nicht los,
dass mir damals mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit
ein Rough-Mix den Hörgenuss ordentlich vermiest haben muss.
Musikalisch bewegen sich die Herren von der Britischen Insel
irgendwo zwischen FM und STRANGWAYS. Nur mit dem feinen
Unterschied, dass DOUBLE CROSS einen Tick bombastischer an die
Sache herangehen und gelegentlich zu DEF LEPPARDschen Chören
greifen. Dieses Stilmittel kommt besonders bei der Halb-Ballade
"Don't Walk Away" und dem Schleicher "When To
Worlds Collide" zum Tragen. Des weiteren überzeugen der
sehr atmosphärisch groovende Opener "Reach Out" und
der flotte Rocker "My Heart Belongs To You" durch ein
geschlossenes Bandgefüge, aus dem ich Sänger Rick Chase und
Gitarrero Stephen Kelly aufgrund seiner großartigen und
herzerfrischenden Solos hervorheben. Endlich wieder eine Band aus
dem Vereinten Königreich, die mit "Time After Time"
eine recht ordentliches Melodic Rock-Teil über den Ärmel-Kanal
schickt. Dem Silberling sollte man als Melodic-Freak unbedingt
Gehör schenken!
| Trackliste: | 1. Reach Out - 2. How Do We Know - 3. Touch The Sun - 4. When Two Worlds Collide - 5. When We Were Young - 6. Valley Of The Kings - 7. Don't Walk Away - 8. One Lonely Night - 9. All My Days - 10. My Heart Belongs To You - 11. Only The Strong - 12. Time After Time |
Thanks to Sven @ MusicConsult
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Review:
MUDMEN sind eine Sechsmannkappelle aus Kanada, die auf ihrem
selbstbetitelten Debüt eine ziemlich eigenwillige Mischung aus
Punk Rock, Alternative und Nu Rock servieren. Eigenwillig
deshalb, weil MUDMEN wohl so ziemlich die erste Band aus diesem
Bereich ist, die diesen Sound-Mix gekonnt mit Dudelsack-Klängen
zu vereinen vermag. Ich muss ehrlich zugeben, dass die ganze
Sache etwas strange klingt, aber irgendwie verstehen es die
"crazy canucks" auf ihre unbekümmerte Art den Zuhörer
zu fesseln. Unter den 10 Titeln tummeln sich ein paar Songs, die
es durchaus verdient hätten in den Radio- und Fernseh-Stationen
verstärkt Airplay zu bekommen, um somit eine breitere Masse zu
erreichen und womöglich zum Hit zu avancieren. Zu dieser
Kategorie gehören für mich zweifelsohne der beschwingte
Stampfer "5 O'Clock", der sich mit eingängig-frechen
Melodien durch die Gehörgänge bohrt, oder die gefühlsechte
Ballade "Lost". Natürlich bietet sich dieser Musikstil
bestens dazu an, auch die feucht-fröhliche Party-Gesellschaft
mit einem Song - in Form des fetzigen "Drink And Fight"
- zu beglücken. Aber das Klischee einer Trinklieder-Band a la
POGUES legen MUDMEN sofort wieder mit dem abschließenden
Instrumental "Masons Apron" ab. Leider sind mit
"Saturday" und "Coma" auch zwei Nummern
dabei, die auf dem doch etwas zu kurzgeratenen Album einen etwas
faden Nachgeschmack hinterlassen.
| Trackliste: | 1. In My Head - 2. Winners - 3. 5 O'Clock - 4. Saturday - 5. Coma - 6. Underdog - 7. Wasting Time - 8. Lost - 9. Drink & Fight - 10. Masons Apron |
Thanks to Sven @ MusicConsult
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Review:
ANTHENORA sind eine fünfköpfige Band aus Italien und frönen
nicht wie die meisten ihrer Landsleute dem typischen
Spaghetti-Metal, der in den letzten Jahren wirklich
überhandgenommen hat, sondern praktizieren richtig
rau-klassischen Power Metal. Einen Namen machte sich die Band in
ihrer Heimat u. a. als bekannteste italienische IRON
MAIDEN-Tribute Band, was sogar dazu führte, dass MAIDEN-Drummer
Nick McBrain vor zwei Jahren die Jungs als Support für seine
TOTAL McBRAIN DAMAGE-Tour eingeladen hat. Nun legen die Turiner
mit "The Last Command" ihr Debüt vor. Auf ihrem
Erstling präsentieren sie zehn - von Tony Fontò (WHITE SKULL)
knackig produzierte - Kracher, die allesamt auf einem Konzept
zwischen der nahenden dunklen Zukunft und der europäischen
Vergangenheit während des zweiten Weltkriegs basieren.
Musikalisch tummeln sie sich in ähnlichen Gewässern wie IRON
MAIDEN ("Dark Alliance"/ "General K."), JUDAS
PRIEST ("Foreteller") und GRAVE DIGGER (Titeltrack).
Hier treffen abwechslungsreiche Vocals (mit stellenweise starken
Akzent und gelegentlich leichten Schwachstellen), auf fetzige
Gitarren, wummernde Bassläufe und knackige Doublebass-Wirbel.
Logischerweise ist noch nicht alles Gold, was auf dieser Scheibe
glänzt, aber mit "The Last Command" haben die
Italiener ein solides Debüt eingezimmert, das auf
potenzialreichem Fundament steht. Ich bin mir sicher, dass wir
nicht zum letzten Mal von dieser Band gehört haben...
| Trackliste: | 1. The Last Command - 2. Operation Sea Lion - 3. Prophet Of Sorrow - 4. Dark Alliance - 5. Hunter - 6. General K. - 7. Foreteller - 8. The Legion - 9. Machines Of War - 10. The Fortress - (hidden track) Savior |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
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Review:
Mit "Hymn Book" präsentieren uns die IMPERIAL CROWNS
mittlerweile schon ihr zweites Album. Wie schon auf dem
selbstbetitelten Vorgänger (2001) servieren uns die Mannen um
Sänger Jimmie Wood (u. a. Bruce Hornsby, Etta James, Blues
Brothers Band) rotzigen und erdigen Blues und Soul, der den
Spirit von Legenden wie OTIS READING oder BLIND WILLIE JOHNSON in
sich transportiert und gelegentlich mit dem aufmüpfigen Flair
der ROLLING STONES ("Lil' Death") zu begeistern weiß.
An Abwechselung mangelt es der Scheibe mit Sicherheit nicht, denn
während "Kingsize Jones" oder "Golden Girl"
mit einer ordentlichen Portion Funk auf sich aufmerksam machen,
versetzt "Baby's Gone Wild" dem Zuhörer mit seinen
stampfenden Beats und einer wohlwollen Ladung Groove einen
gewaltigen Tritt in den Allerwertesten. Das Trio sieht sich
andererseits aber auch durchaus in der Lage eine sehr
gefühlvolle und einfühlsame Atmosphäre zu verbreiten, was eine
Nummer wie der Schleicher "Don't Miss Your Water" mehr
als eindrucksvoll unterstreicht. Außerdem können IMPERIAL
CROWNS mit "(Simply) Just A Dream" (erinnert
stellenweise an BRUCE SPRINGSTEEN) und "Restless Soul",
das nicht nur einmal den Vergleich zu ELIVS PRESLEYs
"Heartbreak Hotel" aufkommen lässt, zwei weitere
große Highlights auf der Habenseite verbuchen. Eine Scheibe die
Blues- und Blues Rock-Kreisen sicherlich schnell ihre Freunde
finden wird, zumal die CD in Form eines schöngestalteten
Digi-Book zu haben ist.
Wer sich auch von den Live-Qualitäten der Band gerne überzeugen
möchte, dem sei die im Herbst geplante Deutschland-Tour ans Herz
gelegt.
| Trackliste: | 1. Lil' Death - 2. The River - 3. Kingsize Jones - 4. Baby's Gone Wild - 5. Golden Girl - 6. Ya Don't Miss Your Water - 7. Comin' Fuh Ya - 8. Love Blues - 9. (Simply) Just A Dream - 10. Restless Soul - 11. Mr. Jinx |
Thanks to Katrin @
Ruf Records
weitere Reviews über IMPERIAL CROWNS:
IMPERIAL CROWNS/ Preachin' The Blues Live! - Chapter 1, Verse 3
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Review:
REVEREND BIZARRE
sind die wohl einzige Old School Doom-Metal Band, die jemals aus Finnland kam.
Die drei Jungs (Magister Albert/ Voc.& Bass, Peter Vicar/ Guitar und Earl of
Void/ Drums) präsentieren uns auf ihrem Erstlingswerk "In The
Rectory Of The Bizarre Reverend", dass es durchaus auch heute noch Musiker gibt,
welche die längst für todgeglaubte Kunst des Doom Metals noch beherrschen.
Gewiss, die Glanztaten dieser Musikbewegung sind schon einige Zeit her. Umso
bewundernswerter ist daher die Tatsache, dass es immer mal wieder Bands gibt,
die es sich fest vorgenommen haben dieses Genre nicht in Vergessenheit geraten
zu lassen. Und wahrlich REVEREND BIZARRE
hören
sich so an, als wären sie den 70ern gerade erst entsprungen: Tonnenschwere
Riffs rollen wie eine Dampfwalze über dich hinweg, wie es eigentlich sonst nur
einer beherrscht, nämlich der Meister und Erfinder des Doom-Metal himself Tony
Iommy (von der Metal-Legende BLACK SABBATH). Auch sonst wurde bei der Produktion
und beim Songwriting sehr darauf geachtet, dass sich alles möglichst
traditionell und dem Stil der alten Meister entsprechend anhört. Auf der CD
befinden sich sechs Songs, die alle eine Laufzeit von über 10 Minuten besitzen,
dabei ist bei mir speziell der letzte Titel im Gehör hängen geblieben. "Cirith Ungol", der sogar eine Spielzeit von über 20 Minuten
vorzuweisen hat und im Aufbau sehr an den gleichnamigen Titelsong von BLACK
SABBATHs Debüt (eben "Black
Sabbath") erinnert. Die Scheibe ist
genau das richtige Fressen für alle, die gerne mal wieder einen Nostalgieabend
verbringen wollen!
| Trackliste: |
01.
Burn In Hell! - 02. In The Rectory - 03. The Hour Of Death |
Thanks to Ralph @ Indevent Promotion
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Review:
Nachdem die Hessen mit ihrem letzten Studio-Album
"Mandrake" ordentlich um den ganzen Globus getourt sind
und ihre Qualität als Live-Band auf "Burning Down The
Opera" dingfest gemacht haben, folgt nun mit dem
"Hellfire Club" das nunmehr siebte Studio-Album. Gleich
mit den ersten Takten des Openers "Mysteria", der dem
gebannten Zuhörer ordentlich in den Allerwertesten tritt, wird
klar, dass EDGUY - im Vergleich zu früheren Scheiben - nicht nur
rotziger, sondern auch rauer und etwas düsterer ans Werk gehen.
Auch der 10min-Epos "The Piper Never Dies", zeigt die
Mannen um den zum wahren Entertainer gereiften Tobias Sammet von
einer ganz ungewohnten Seite. Bei dieser Nummer sind zwar
70ies-Einflüsse a la RAINBOW oder DEEP PURPLE allgegenwärtig,
aber die Band hat diese Elemente so geschickt in ihren eigenen
Sound eingearbeitet, das man annehmen könnte, es sei immer schon
so gewesen. Dieses kleine Meisterwerk unterstreicht erneut, dass
EDGUY ein besonders Feeling für episch angelegte Songs haben,
denn "The Piper Never Dies" wirkt trotz seiner Länge
verdammt abwechslungsreich. Hier bauen eine stampfende
Rhythmusarbeit, spektakuläre Keyboards/ röhrende Hammonds und
heftig-filigrane Gitarreriffs einen gigantischen Spannungsbogen
auf, über dem der ausdrucksstarke Gesang von Herrn Sammet
thront. Gegen Ende dieser Nummer treten unweigerlich wieder
stimmliche Vergleiche zu Bruce Dickinson (IRON MAIDEN) ans
Tageslicht. Mit dem speedig-eingängigen "We Don't Need A
Hero" hingegen haben EDGUY eine für sie typische Nummer am
Start, die - garniert von orchestralen Parts und catchy Hooks -
allen bisherigen Alben der Band gut zu Gesicht gestanden hätte.
Während die Herren mit der Hymne "Down To The Devil"
sämtlichen Klischees der Szene frönen, legen sie mit der
Singleauskopplung "King Of Fools" ungewohnt modern
groovende Klänge an den Tag. Mit der wunderschönen Ballade
"Forever", die von der erstmaligen Zusammenarbeit mit
einem echten Symphonie-Orchester (FILMORCHESTER BABELSBERG)
getragen wird, darf der geneigte Fan für kurze Zeit durchatmen,
bevor es mit dem Riffmonster "Under The Moon" wieder
richtig heftig und mystisch zur Sache geht. Beim folgenden
"Lavatory Love Machine" (mit dem der sympathische
Frontmann seine "Flugangst" selbstironisch auf die
Schippe nimmt) kann ich mir durchaus vorstellen, dass diese
Nummer - aufgrund des einladenden Chorus - zur Mitsing-Hymne auf
der kommenden Tour avanciert. Aber auch das speedig-treibende
"Rise Of The Morning Glory", der Groover
"Navigator" und das abschließende "The Spirit
Will Remain", welches mit seinem Orchester-Arrangement das
Sahnehäubchen auf einer rundum perfekten Scheibe darstellt,
haben gehörigen Anteil daran, dass sich EDGUY nicht nur nahezu
phantastisch weiterentwickelt haben, sondern mit "Hellfire
Club" erneut ein Hammeralbum abliefern... Langsam wird mir
diese Band wirklich unheimlich, denn erneut muss ich bei EDGUY
die Notenskala bis aufs Letzte ausreizen ;-) ... Also am 15.
März unbedingt beim Dealer eures Vertrauens vorbeischauen und
sich "Hellfire Club" eintüten lassen. Dann heißt es
auch in euren vier Wänden: "Welcome to the freak
show"...
| Trackliste: | 1. Mysteria - 2. The Piper Never Dies - 3. We Don't Need Another Hero - 4. Down To The Devil - 5. King Of Fools - 6. Forever - 7. Under The Moon - 8. Lavatory Love Machine - 9. Rise Of The Morning Glory - 10. Lucifer In Love - 11. Navigator - 12. The Spirit Will Remain |
Thanks to Markus @ Nuclear Blast
weitere Reviews über
EDGUY:
EDGUY/ Rocket Ride (Album
Of The Month/ January 2006)
EDGUY/ Mandrake
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Review:
Mit DANNY DANZI findet nach dem Schweden-Duo SHIVA mittlerweile
der zweite Z Records-"Flüchtling" im Stall des
Münchener Hard Rock-Label MTM Music Unterschlupf. 1999 konnte
der Multi-Instrumentalist mit seinem im Alleingang eingespielten
Debüt schon hervorragende Kritiken einfahren und spielte dann
mit einer eigens zusammengestellten Band einige Shows in den
Staaten und England. Nun, fünf Jahre später schickt Mr. DANZI -
unterstützt von seinen Mannen - mit "Danziland" den
langerwarteten Nachfolger ins Rennen. Nach einem
Lampenfieber-Intro ("Welcome") wird das Album mit einer
Gitarrenorgie (Titeltrack) eröffnet, die den Nerv aller
Gitarrenfreaks treffen dürfte. Allerdings geht's mit dem
folgenden "Eternity", einem exzellenten
Midtempo-Stampfer der Marke JOURNEY, gleich wieder bedeutend
ruhiger zur Sache. Diese Nummer mündet nahezu übergangslos in
die abwechslungsreiche Hymne "Just A Matter Of Time"
über, die ausgestattet mit genialen Gitarrenläufen und -solis
sowie einem VAN HALENschen Chorus zu fesseln weiß. Nicht minder
abwechslungsreich zeigt sich "Let It Go". Beginnend als
Piano-Ballade steigert sich der Song bis zum Mittelteil zu einem
melodischen und eingängigen Midtempo-Killer. Auf die erste und
einzige astreine Ballade im "Danziland" müssen sich
die Freunde der sanften Klänge allerdings in Geduld üben, denn
"Time Passes By" kommt erst im letzten Drittel der
Scheibe zum Zuge. Da diese einfühlsame Nummer mit einer starken
Gesangsarbeit, energiegeladenen Gitarren und wunderschönen
Pianoeinlagen glänzt, hat sich das Warten durchaus gelohnt.
Etwas untypisch für US-Hard Rocker kommt "Destiny" um
die Ecke, denn diese Nummer lebt nicht nur von progressiven
Einlagen, sondern von symphonischen Elementen, die doch eher auf
dem europäischen Kontinent beheimatet sind. Mein persönliches
Highlight der Scheibe ist allerdings der lässige Hard Rocker
"Fool", der mit simplen und soliden 80er Elementen zu
gefallen weiß. Alle, die auf abwechslungsreichen, melodischen
und gitarrenorientierten Hard Rock "Made In USA"
abfahren, werden hier ordentlichst bedient.
PS. wir Europäer kommen mit "What About Us" sogar in
den Genuss einer zusätzlichen Nummer.
| Trackliste: | 1. Welcome (Intro to
DanziLand) 1:07 - 2. DanziLand 3:46 - 3. Eternity
5:01 |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
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Review:
Normalerweise bin ich ein Fan jener Bands, die sich im Fahrwasser
von STRATOVARIUS, RHAPSODY oder FREEDOM CALL tummeln, aber mit
der vorliegenden Scheibe kann ich mich auch nach mehreren
Durchläufen nicht sonderlich anfreunden. Zwar laufen Songs wie
das quietsch-quirlige "Temple Of Fire", "Egde Of
Time" oder "For Evermore", die beide von den
Keyboards her an VAN HALEN erinnern, relativ schnell ins Ohr.
Aber ehrlich gesagt, im Gehirn vermögen sie sich nicht richtig
einzufräsen. Der Hund liegt nicht unbedingt an den
songwritertechnischen Fähigkeiten von Bandkopf und Keyboarder
Steve Williams (ex-DRAGONHEART), sondern eher am stellenweise
etwas schmalbrüstigen und ausdrucksschwachen Gesang
("Sacred Land") von Alessio Garavello begraben.
Anderseits zeigen Songs wie der fulminant-abwechslungsreiche
Opener "NeverWorld (Power Quest II)" oder die relaxte
Herzschmerz-Ballade "When I'm Gone", dass in dem
anglo-italienischen Haufen eine Menge Potenzial schlummert.
Außerdem dürften Songs wie die Doublebass-Attacke "Into
The Light" und das abschließende 11min-Epos "Lost
Without You", bei dem Alessio Garavello tatkräftige
Unterstützung von Sabine Edelsbacher (EDENBRIDGE) bekam, bei
Freunden des symphonisch angelegten Power Metals für leicht
erhöhte Herzfrequenz sorgen. Eines ist gewiss: Mit
"NeverWorld" konnten sich POWER QUEST gegenüber ihrem
Debüt "Wings Of Forever" (2002) steigern! Aber wie
gesagt: "... ein paar Schwalben machen noch keinen
Sommer".
| Trackliste: | 1. NeverWorld (Power Quest II) - 2. Temple Of Fire - 3. Edge Of Time - 4. Sacred Land - 5. When I'm Gone - 6. For Evermore - 7. Well Of Souls - 8. Into The Light - 9. Lost Without You |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Kennern der italienischen Prog-Szene dürfte EMPTY TREMOR keine
unbekannte Größe sein, denn die Band veröffentlicht mit
"The Alien Inside" ihr mittlerweile drittes
Studioalbum. Da EMPTY TREMOR nach der Veröffentlichung des
zweiten Albums ("Eros & Thanatos" 1999) und mit
neuem Vertrag in der Tasche mal wieder ohne Sänger dastanden,
verpflichtete die Band um Multi-Instrumentalist Daniele Liverani
den ehemaligen AT VANCE-Sänger Oliver Hartmann, der schon im
Herbst 2002 am ersten Teil der Rockoper "Genius" des
hauptamtlichen Keyboarders beteiligt war. Konnte man der Band -
trotz sehr guter Ansätze - den auf beiden Erstlingen aufgrund
ihrer Jugend und der fehlenden Erfahrung - abgesehen von
Keyboarder Daniele Liverani - vielleicht noch etwas Unreife und
Kopflastigkeit ankreiden, so haben sie sich mit zunehmenden Alter
und gereifter Spielpraxis zu einer der besten Bands dieses Genres
entwickelt. Außerdem ist die lange Sendepause zwischen den
beiden Alben (immerhin fast fünf Jahre) ein Indiz dafür, dass
das Sextett diesmal ein aufgefeiltes, kraftvolles und
energiegeladenes Album an den Start bringen wollte. Dieses
Vorhaben haben die Italiener auch ziemlich gekonnt in die Tat
umgesetzt. Auf "The Alien Inside" stimmt vom
abwechslungsreichen Songwriting über den facettenreichen Gesang
von Oliver Hartmann - der übrigens zum progressiven Metal passt
wie die berühmte Faust aufs Auge - bis hin zum instrumentalen
Zusammenspiel der einzelnen Bandmitglieder einfach alles. Hier
sind logischerweise Musiker am Werk, die alle Meister ihres
Faches sind und sich äußerst songdienlich verhalten. Aus einem
Grundgerüst von Jazz, progressiven Hard Rock und Metal, das mit
verspielten Keyboardläufen und anspruchsvollen Gitarrenparts
ausgiebig ausgestattet ist, kreiert der Sechszylinder einen
Prog-Meilenstein, der sich hinter Namen wie DREAM THEATER,
QUEENSYRCHE oder SHADOW GALLERY nicht zu verstecken braucht. -
Ihr glaubt es nicht? Dann führt euch doch einfach mal den
Opener/ Titeltrack, das verträumt-relaxte "I Found
You" oder den Kraftfutter-Epos "Who You Really
Are" zu Gemüte, und ihr werdet mir uneingeschränkt recht
geben. Außerdem wissen "Don't Stop Me" und Ballade
"Stay" mit neoklassischen bzw. akustischen Klängen zu
begeistern. Also nichts mit "Leerem Beben"!
| Trackliste: | 1. The Alien Inside - 2. I Found You - 3. A New World - 4. Who You Really Are - 5. Don't Stop Me - 6. Stay - 7. The Love I've Never Had - 8. The Alien Outside |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Nach der Rückkehr von TNT versucht mit HOUSE OF LORDS (fast in
Original-Besetzung) eine weitere erfolgreiche Band aus den 80ern
wieder in der heutigen Hard Rock-Szene Fuß zu fassen. Nachdem
der Release für diese Comeback-Scheibe schon vor zwei Jahren
angekündigt und immer wieder nach hinten verschoben wurde, hatte
ich persönlich - nach dem Ausstieg von Gründer/ Keyboarder
Gregg Giuffria - eigentlich schon gar nicht mehr mit "The
Power And The Myth" gerechnet. - Aber unverhofft kommt oft!
- Soviel schon mal vorab: Alle diejenigen, die mit einer
Fortsetzung im Stile der ersten drei Alben gerechnet haben,
dürften sich mit diesem Silberling wahrscheinlich verdammt
schwer tun. Zugegeben, auch ich hatte anfangs meine
Schwierigkeiten mit dieser Scheibe, aber es ist nun mal eine
unumstößliche Tatsache, dass seit "Demons Down" über
12 Jahre ins Land gezogen sind und sich auch die einzelnen
Bandmitglieder musikalisch weiterentwickelt haben. Die Musik der
US-Amerikaner ist einfach vielschichtiger und somit auch etwas
schwerverdaulicher geworden. In ihrem orientalisch ausgerichteten
Sound spielen die Keyboards eine oft noch dominantere Rolle
("Living In Silence") als zu früheren Tagen und auch
die komplette instrumentale Ausrichtung weißt eine deutlich
progressivere Gangart ("Mind Trip") auf. Aber so ganz
können und wollen sich die Herren um Ausnahmesänger James
Christian ihrer Wurzeln dann doch nicht erwehren, denn mit der
gelungenen Midtempo-Nummer "All Is Gone", der
phantastischen Ballade "Am I The Only One" und der
schönen Halb-Acoustic-Nummer "Child Of Rage" lassen
HOL stellenweise das Flair vergangener Tage aufleben.
Nichtsdestotrotz sollte man auch den komplexeren Nummern wie etwa
dem instrumentalen Titelstück, für das man keinen geringeren
als den DREAM THEATER-Tastenvirtuosen Derek Sherinian gewinnen
konnte, oder dem mit dezenten Streicher-Parts verfeinerten
"The Man Who I Am" unbedingt Gehör schenken.
Aufgerundet wird das facettenreiche Album mit einer klaren und
druckvollen Produktion, für die sich die Band selbst
verantwortlich zeigt.
| Trackliste: | 1. Today - 2. All Is Gone - 3. Am I The Only One - 4. Living In Silence - 5. The Power And The Myth - 6. The Rapture - 7. The Man Who I Am - 8. Bitter Sweet Euphoria - 9. Mind Trip - 10. Child Of Rage |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über HOUSE OF LORDS:
HOUSE OF LORDS/ Live In The UK
HOUSE OF LORDS/ World Upside Down
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Review:
Nachdem TNT im vergangenen Sommer mit dem 5-Tracker "Give Me
A Sign" nach vier Jahren Pause ("Transistor")
endlich wieder ein Lebenszeichen von sich gegeben haben, folgt
nun mit "My Religion" das heißersehnte achte
Studioalbum der Band um Ausnahmesänger Tony Harnell und
Saitenartist Ronni LeTekro. Obwohl der eingangs erwähnte
5-Tracker die Erwartungen an das neue Album in schier
unermessliche Sphären geschraubt hat, darf man ohne
Übertreibung sagen, dass die Band selbige mit "My
Religion" nicht nur erfüllt, sondern sogar noch getoppt
hat. Zwar ist der neue Silberling etwas düsterer ("Give Me
A Sign") als die bisherigen Veröffentlichungen der Norweger
ausgerichtet, aber dafür ist "My Religion" nicht ganz
so modern ausgefallen, wie man es nach der vorab
veröffentlichten EP vielleicht vermuten hätte können. Viel
mehr ist der Band, die hier im altbewährten LineUp (Morty Black/
Bass, Diesel Dahl/ Drums) zu Werke geht, ein gewagter Spagat
zwischen dem Flair der 80er ("Live For Today") und den
Elementen der Neuzeit ("Give Me A Sign") geglückt.
"My Religion" dürfte somit weder die Traditionalisten,
noch die Fans der modern angehauchten Klänge enttäuschen.
Während der melodisch-stampfende Opener "Invisible
Noise" an die ruhigen Momente der heutigen HELLOWEEN
erinnert, wissen Nummern wie "Lonely Nights" oder
"Everybody's Got A Secret" mit QUEENschen Arrangements
zu glänzen. Allerdings hätte ich mir letzteren Track auch auf
KAROs Klassiker "Heavy Birthday" sehr gut vorstellen
können. Killer sind auf diesem Album allgegenwärtig, egal ob
ihr nun die wunderschöne Ballade "Perfectly", den
hitverdächtigen Midtempo-Stampfer "You'll Be There",
den modern angelegten Groover "Everything U R" oder den
Titeltrack (eine Mitsing-Hymne vor dem Herrn ;-) lasertechnisch
abtastet. - Also wieder mal "no fillers - all killers"?
Nein, nicht ganz, denn die beiden etwas belanglosen Instrumentals
"Flow" und "The Last Word" wussten leider die
Höchstnote dummerweise zu verhindern. Diese kleinen
"Ausrutscher" werden von einem perfekten Songwriting,
einer bestechenden Performance der gesamten Band und einer
druckvollen Produktion locker wettgemacht. Endlich eine
Comeback-Scheibe, die sich ihrer Bezeichnung alle Ehre macht und
nicht wie so viele ihrer Artgenossen nach reiner Abzocke stinkt.
- Wie auch immer: "TNT is my religion!". In diesem
Sinne, Welcome back!
| Trackliste: | 1. Invisible
Noise 4:06 |
Thanks
to Sebastian @ MTM Music
weitere Reviews über TNT:
TNT/ Live In Madrid (DVD
+ CD) (Live-Candy/ September 2006)
TNT/ All The Way To The Sun
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Review:
Wenn die älteren Glam-Rocker unter uns den Titel "20th
Century Boys" hören, wird höchstwahrscheinlich der
Groschen ziemlich schnell fallen. - Bingo! Mit diesem und vielen
anderen Songs schrieben Marc Bolan und T. REX von Ende der 60er
bis weit in die 70er Musikgeschichte. Aber keine Angst, 20th
CENTURY BOYS ist kein neues Best Of-Album dieser Glam
Rock-Legende, sondern stellt ein Projekt dar, das zwei
überragende Musiker aus deutschen Landen zu Ehren an T. REX ins
Leben gerufen haben. Bei den zwei Musikussen handelt es sich zum
einen um Michael Voss (CASANOVA/ DEMON DRIVE/ SILVER) und Michael
Bormann, seines Zeichens Sänger der Melodic Rock-Band JADED
HEART. Beim Kaliber der genannten Musiker darf man davon
ausgehen, dass dieses Duo die Songs nicht einfach nachgezockt
hat, sondern den 11 T. REX-Klassikern u. a. mit ihren
unverkennbaren Organen ihren eigenen Stempel aufgedrückt haben.
Zugegeben, an den Kult-Status der Originale kommen diese stark in
Szene gesetzten Songs nicht heran, aber nichtsdestotrotz dürften
"London Boys", das man mit wohldosierten Effekten
aufgepeppt hat, oder das von Herrn Bormann lässig intonierte
"Rockin' Rollin'" auf jeder Party für willkommene
Abwechslung sorgen. Während das hervorragend als Duett
dargebotene "Children Of A Revolution" mit einen Hauch
von Orient zu verzücken weiß, kommt der Stampfer "Metal
Guru" in nahezu in rotziger DEMON DRIVE-Manier ums Eck. Die
Hymne "Get It On" hingegen röhrt orchestral-bizarr aus
den Lautsprechern und "Hot Love" hat - außer dem Text
- mit der Originalversion wenig gemeinsam. Manchmal blitzen bei
dieser Nummer derartig heftig ZEPPELINsche Elemente durch, dass
man durchaus annehmen könnte, hier hätten Jimmy Page und Robert
Plant produktionstechnisch ihre Finger mit im Spiel gehabt. Diese
Scheibe ist nicht nur eine willkommene Abwechslung für
junggebliebene Glam-Rocker, sondern dürfte auch für die Fans
von DEMON DRIVE oder JADED HEART nicht ganz uninteressant sein.
Für mich ist "!Beware Of The Rex!" die
außergewöhnlichste T. REX-Tribute-Scheiben, die bisher
veröffentlicht wurde und gehört in jede gutgeführte Party
Rock-Sammlung. In diesem Sinne: "We Love To Boogie!"
| Trackliste: | 1. London Boys - 2. Soul Of My Suit - 3. Children Of The Revolution - 4. Metal Guru - 5. I Love To Boogie - 6. Jeepster - 7. 20th Century Boy - 8. Get It On - 9. Hot Love - 10. Telegram Sam - 11. Lifes An Elevator |
Thanks to Sven @ MusicConsult
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Review:
"Hollywood Angel" eröffnet, eingeleitet von einem
kurzen Intro, das Debüt der Formation aus L.A. und bereits jetzt
offenbart sich dem Hörer das bevorstehende Drama: Billigster,
kraftloser Demosound trifft auf einen schrottigen Sänger, gegen
den selbst Vince Neil (MÖTLEY CRÜE) klingt wie Luciano
Pavarotti ... die Songs bewegen sich beinahe allesamt auf
erschreckend niedrigem Niveau - hört Euch nur mal die
grauenhafte Ballade "Tonight" an, zum Kotzen...
"Sister Groove" oder "Young and wild" - pfui
Deibel... Laut Meinung eines Käufers bei amazon.com ist
"Syanide Kick" der definitive Nachfolger von POISONs
"Look What The Cat Dragged In" ?!?!? Diese Meinung kann
ich selbst dann nicht nachvollziehen, wenn Genreklassiker wie
RATT, PRETTY BOY FLOYD, JULIETT, MÖTLEY CRÜE etc. den Weg in
die heimische Plattensammlung bislang einfach nicht gefunden
haben... Das bluesige "I'm Lost" erinnert stellenweise
an die legendären LED ZEPPELIN - doch leider nicht im positiven
Sinne, offenbart es doch zu deutlich, welch begnadete Musiker
Robert Plant, Jimmy Page, John Bonham und John Paul Jones waren
(bzw. noch sind/ Anmerkung Sonny ;-), und welch Welten sie von
den Jungs um Jerry Martel trennen... Einzig kleiner Lichtblick
einer äußerst schwachen Veröffentlichung bildet das
abschließende, flotte "Legs Up Hgh", das den Zuhörer
zumindest ansatzweise zum Mitwippen bewegt, was aber vielleicht
auch daran liegt, dass sich die vorhergehenden Nummern auf
schlicht unterirdischem Niveau bewegten. Auch nach dem 15.
Hördurchgang kann ich SYANIDE KICK nichts positiveres abgewinnen
als: "Danke, dass Ihr diesem Treiben bereits nach (endlosen)
39 Minuten ein Ende setzt". Machen wir es kurz: beide Daumen
nach unten, und weiteren Platz gespart!
| Trackliste: | 1. Intro - 2. Hollwood Angel - 3. Young & Wild - 4. Tonight - 5. In You Or On You - 6. Sky High - 7. I'm Lost - 8. Let Me Down Easy - 9. Sister Groove - 10. Legs Up High |
Thanks to Tom @ Perris Records
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Review:
Nachdem uns Gitarrenwirbelwind AXEL RUDI PELL mit "Knights
Live" vor knapp 1 ½ Jahren eines der besten Live-Alben
präsentiert hat, geht es im Frühjahr 2004 wieder
studiotechnisch richtig zur Sache. So viel sei schon mal
verraten: War der Vorgänger für einige Fans vielleicht etwas zu
schwermütig oder -verdaulich, so darf man sich auf "Kings
And Queens" auf vorwärtsrockendes Material freuen, das
wieder mehr in die Richtung von "Oceans Of Time"
tendiert. Nach dem obligatorischen Intro geht es mit dem
rasendschnellen und treibenden Opener "Flyin' High"
sowie dem schwindelerregenden Groover "Cold Heaven"
gleich mehr als ordentlich zur Sache, um danach mit der
krachenden Mitsing-Hyme "Strong As A Rock" (diese
Nummer dürfte mit Sicherheit ein Live-Klassiker werden) noch ein
mächtiges Brikett nachzulegen. Erst mit der Ballade
"Forever Angel" - einer Gänsehaut-Nummer in bester
PELL-Manier - schlägt die Band, die nunmehr schon seit drei
Studio-Alben in gleicher Besetzung spielt, wieder etwas ruhigere
Töne an. Während PELL & Co mit "Sail Away" für
verrauchtes und bluesiges Ambiente sorgen, kommen mit
"Legions Of Hell" oder "Sea Of Evil" die Fans
von epischen PELL-Nummern voll auf ihre Kosten. Dieses Album
verdeutlicht einmal mehr, dass Herr PELL - der mit Johnny Gioelli
einen Ausnahmesänger an seiner Seite weiß - zu den besten
Gitarristen auf diesem Planeten zählt. Fazit: "Kings And
Queens" (abgesehen vom oben genannten Live-Album) ist die
beste Scheibe, das die Band in dieser Besetzung eingespielt hat.
Wo AXEL RUDI PELL draufsteht ist auch PELL drinnen! - Garantiert.
| Trackliste: | 1. The Gate (intro) - 2. Flyin' High - 3. Cold Heaven - 4. Strong As A Rock - 5. Forever Angel - 6. Legions Of Hell - 7. Only The Strong Will Survive - 8. Sailing Away - 9. Take The Crown - 10. Sea Of Evil |
weitere Reviews über
AXEL RUDI PELL:
AXEL RUDI PELL/ Mystica (Album
Of The Month/ August 2006)
AXEL RUDI PELL/ Ballads III
AXEL RUDI PELL/ Knights Live
AXEL RUDI PELL/ Shadow Zone
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Review:
Auf der jetzt schon seit längerem erhältlichen Demo "Forcilized"
erwartet den Hörer höchst anspruchsvoller Progressive Metal aus Deutschland,
der sich zwischen vielen Musikrichtungen hin und her bewegt. Einmal sind klare
Crossover-Einflüsse auszumachen, dann wieder sehr Death- und Thrash
Metal-lastige Passagen, die aber immer mit viel Feingefühl und Bravur
miteinander verbunden werden. Was sofort auffällt ist die lupenreine
Solo-Arbeit auf der Gitarre für die das Duo Mischa Blum und Adrian Weiss
verantwortlich sind. Auch der Gesang (Andreas Lohse) ist nicht von schlechten
Eltern und passt sich immer sehr gut an das restliche Geschehen an. Leider ist
mir das vorliegende Material etwas zu kurz, um mich hier konkreter über die
Musik äußern zu können. Nur soviel sei noch gesagt: Die fünf jungen Musiker
sind seit Ende letzten Jahres im Studio um ihr erstes reguläres Album
aufzunehmen. Na ja ich bin ja schon gespannt, denn wenn sie es schaffen sollten
ihre Klasse und das Können auf die Länge einer kompletten LP auszuweiten, dann
dürfte uns ohne Zweifel ein Hammerteil bevorstehen!
weitere Infos zur Scheibe findet ihr unter www.forcesatwork.de
| Trackliste: | 1. Vortex
Phobia |
Thanks to Andreas @ Forces@Work
weitere Reviews über FORCES@WORK:
FORCES@WORK/ Cold Heart Canyon
Last
Update: Sunday, 19. June 2005
created in January 2001 © by Sonny