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Review:
Seit ihrem Debüt "Solum Mente Infirmis" (1998 unter
dem Banner von STYGMATA) veröffentlichten die Österreicher mit
schöner Regelmäßigkeit qualitativ hochwertige Alben. Trotzdem
überrascht mich diese Band immer wieder aufs neue, denn was das
Quartett um den Ausnahmesänger Ritchie Krenmaier und den
Saitenvirtuosen Günter Maier auf ihrem neuesten Streich
"Hell Within" bieten, sorgt für dermaßen viel
Erstaunen, dass ich für die ersten Momente meine Kinnlade nicht
mehr hoch bekomme. Mit dem thrashigen - durchaus melodischen -
Opener "Mental Power", der von beeindruckenden
Gitarrenriffs bzw. bedrohlichen Keyboards getragen wird, und dem
abwechslungsreichen Doublebass-Hammer "Point Of No
Return" (Orchester-Parts) sowie der 7minütigen Epic-Nummer
"The Last Stand", die mit einer leicht progressiven
Schlagseite zu glänzen weiß, haben die Herren aus unserem
Nachbarland ein vielseitiges und heftiges Opener-Trio geschnürt,
das die Erwartungen an die nächsten Songs in nahezu galaktische
Höhen treibt. Doch mit der Metal-Hymne "Blackhole",
die sich mit Sicherheit in der Live-Setlist der Band etablieren
dürfte, scheinen die STYGMA IV mit spielerischer Leichtigkeit
das verdammt hohe Niveau halten zu können. Bei dieser Nummer
möchte ich besonders das filigrane Gitarrenspiel von Herrn Meier
hervorheben, der wohl mittlerweile in seiner Heimat zu den besten
seiner Zunft gehören dürfte. Als sehr spannende Sache
kristallisiert sich auch der Titeltrack heraus, denn hier pendelt
die Band lässig zwischen wuchtig-stampfenden Grooves und
releaxten Passagen hin und her. Während die Herren zu Beginn
dieser Nummer alles restlos in den Boden zu rammen scheinen, geht
es im Mittelteil - untermalt von dezentem Doublebass-Spiel -
relativ gefühlvoll zur Sache, um dann mit einem brillanten
Gitarrensolo a la MALMSTEEN zum Höhepunkt zu kommen. Als nicht
weniger gelungen erweist sich der balladeske Übergang
("March Of The Legions") zum cool groovenden und
melodischen "Legions Of The Damned". Mit der
Speed-Nummer "Night's Ascending" geben Krenmaier &
Co. nochmals so richtig Gas, bevor sie mit dem wunderschönen
"Another World" erstmals akustisch-balladeske und
verspielte Klänge anschlagen. Mit "Shadowman" und
"Tears" hingegen dürften sie die Herzen derjenigen
höher schlagen lassen, die bombast- bzw. doom-lastige Kost zu
ihrer Leib- und Magenspeise erkoren haben. Zum großen Finale
haben sich STYGMA IV an einen wahren Klassiker herangewagt. Zwar
kommt ihre Interpretation "Music" nicht an das
legendäre Original von JOHN MILES heran, aber es ist ihnen
geglückt, diese Nummer in ein ansprechendes Metal-Gewand zu
kleiden. Abschließend kann man ohne Übertreibung sagen, dass
unsere Nachbarn mit "Hell Within" ein wahres
Meisterwerk - und somit ihr bis dato bestes Album - abgeliefert
haben.
| Trackliste: | 1. Mental Power - 2.
Points Of No Return - 3. The Last Stand - 4. Blackhole -
5. Hell Within - 6. March Of Legions - 7. Legions Of The
Damned - 8. Night's Ascending - 9. Another World - 10.
Shadowman - 11. Tears - 12. Days Of Doom - 13. Music mp3-Audio-Trailer for "Hell Within" |
Thanks to Günter @ Stygma IV
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Review:
Achtung Kult!!! Leute, wie doch die Zeit vergeht! Ich weiß es
noch wie heute: Ich war gerade mal 13 Jahre alt, als SPIDER
MURPHY GANG während ihrer "Dolce Vita"-Tour in
Saaldorf (einer Nachbar-Gemeinde meiner Heimatstadt Freilassing)
zu Gast waren. Während die bayrischen Rock 'N' Roller für den
Großteil meiner damaligen Klassenkameraden schon zum
"Kulturgut" gehörten, wurde ich erstmalig auf besagten
Konzert mit der Band um Sänger/ Bassist Günther Sigl und
Gitarrist Barny Murphy (bürgerlicher Name: Gerhard Gmell)
konfrontiert. Seit jenem Abend gehörte SPIDER MURPHY GANG neben
ELVIS PRESLEY zu meinem täglichen musikalischen Pflichtprogramm
und waren letztendlich auch der Auslöser dafür, dass ich auch
immer den härteren Klängen meine Aufmerksamkeit schenkte. Als
Keyboarder Michael Busse (1988) und Schlagzeuger Frank Trojan
(1992) die Band verlassen, entschwand auch mein Interesse an SMG.
Vor kurzem verwirklichten sich die einzig verbliebenen
Gründungsmitglieder Günther Sigl & Barny Murphy einen
langgehegten Traum und brachten ein Unplugged-Set auf die Bühne,
dass nicht nur die eigene Bandgeschichte Revue passieren lässt,
sondern in dem sie zur Hälfte auch ihren Idolen Tribut zollen.
Abgespielt hat sich das Specktakel in 16 Akten im Lustspielhaus
zu München. Da die Karten für die insgesamt 16 Auftritte im Nu
vergriffen waren, haben sich die beiden Bandköpfe dazu
entschieden, die letzten vier Konzerte (08.10. - 11.10.2003)
mitzuschneiden und die besten Momente auf der hier vorliegenden
Doppel-CD zu verewigen. In den folgenden 140 min untermauern die
SPIDERS nicht nur ihren Ruf als erstklassige Live-Band, sondern
Frontmann Günther auch seine Qualitäten als herausragenden
Entertainer, wie die witzig-charmanten Überleitungen zwischen
den einzelnen Songs mehr als verdeutlichen. Den musikalischen
Einstand gibt die Band mit einzigartigen Interpretationen der
Rock 'N' Roll-Evergreens "Honky Tonk Blues" (HANK
WILLIAMS), "Blue Suede Shoes" (CARL LEE PERKINS) und
CHUCK BERRYs "Rock And Roll Music". Von letzterem wurde
nicht nur Gitarrist Barny, der den Stil des Meisters ausführlich
studiert hat, maßgeblich beeinflusst, sondern auch der gesamte
Bandsound war in der Anfangzeit maßgeblich von den BERRYschen
Elementen geprägt ("Rock 'N' Roll Schuah"). Es dürfte
wohl jedem SMG-Fan klar sein, dass die Band die Songs ihrer Idole
nicht nur einfach 1:1 nachspielt, sondern selbige auch geschickt
in ihren eigenen typischen Sound verpackt , und - wenn nötig -
auch perfekt mit ihrem eigenen Material detailverliebt erweitert.
So haben die Herren z. B. ELVIS PRESLEYs ersten Hit "That's
All Right" geschickt mit "Schickeria" verbunden
und "Du Machst Mi High" geht im Mittelteil nahezu
nahtlos in "Marina" (ROCCO GRANATA) über. "Ich
Grüße Alle und den Rest der Welt" haben Sigl & Co.
sogar so elegant in den Mantel des CANNED HEAT-Klassiker
"Going Up The Country" gehüllt, dass man fast annehmen
könnte, es wäre schon immer Bestandteil dieser Nummer gewesen.
Musikalischen Ideenreichtum legt der Münchener Sechszylinder
auch bei Songs wie "Johnny B. Goode" oder "Mir San
Prominent" an den Tag. Während der CHUCK BERRY-Klassiker in
ein relaxtes Samba-Gewand der Marke SANTANA gekleidet wurde,
weiß die ironisch aufgebaute Nummer mit dem rockigen Hauch der
SCHÜRZENJÄGER zu gefallen. Ebenfalls mit einer ordentlichen
Portion Ironie wird "Renate (Du Konnst Mi Gern Ham)"
vorgetragen, in diesem volkstümlich angelegten Song nehmen die
vielseitigen Musiker die arrogante Volksmusik-Szene ordentlich
auf die Hörner. Natürlich kommen auch die eigenen Klassiker
nicht zu kurz, und wie man an "Wer Wird Denn Woana",
"Mir San A Bayrische Band" und "Skandal Im
Sperrbezirk" hört, haben diese Nummern auch im
Unplugged-Sound nichts an Power und Reiz verloren. Perfekt
abgerundet wird die Show durch die bayrische Version des THE
CHORDS-Hits "Sh Boom" ("Sch-Bum ('S Leb'n Is Wair
A Traum)") und als Zuckerl beinhaltet die Scheibe die
stromlose Version von "Unterm Kastanienbaum", bei der
man sich zu dieser Jahreszeit nichts sehnlicher als die nächste
Biergarten-Saison herbeiwünscht (... der nächste Sommer kommt
bestimmt ;-) Wem es im letzten Herbst nicht vergönnt war die
SPIDER MURPHY GANG im Lusthaus erleben zu dürfen oder die
Unplugged-Tour im Januar verschlafen hat, wird mit diesem
Doppel-Album auf äußerst unterhaltsame Weise entschädigt. Also
Augen und Ohren auf beim nächsten Plattenkauf, sonst versäumt
ihr nicht nur eine wunderschöne Zeitreise durch die 25jährige
Bandgeschichte, sondern auch Rock 'N' Roll-Klassiker im
ungewohnten Soundgewand.
| Trackliste: | CD 1: 1. Honky Tonk Blues - 2. Blue Suede Shoes - 3. Rock And Roll Music - 4. Rock N´Roll Schuah - 5. Johnny B.Goode - 6. That`s Allright/ Schickeria - 7. Mir san prominent - 8. Sommer in der Stadt - 9. Du machst mi high/ Marina - 10. Pfüati Gott Elisabeth - 11. Wer wird denn woana CD 2: 1. Spann Stomp - 2. Rag Mop - 3. Blue Moon Of Kentucky - 4. Going Up The Country/ Ich grüße Alle und den Rest der Welt - 5. Wenn - 6. Mit`n Frosch im Hois und Schwammerl in de Knia - 7. Renate (Du konnst mi gern ham) - 8. Ich schau dich an - 9. Rock`N Roll Rendevouz/ Jailhouse Rock - 10. Mir san a bayrische Band - 11. Rock Around The Clock/ Skandal im Sperrbezirk - 12. Sch-bum (`S Leb`n is wiar a Traum) - 13. Unterm Kastanienbaum (Bonus-Tack) |
Thanks to Julia @ SPV
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Review:
Was hatten wir im letzten Jahr doch für einen geilen
Jahrhundert-Sommer. Neben dem endlos schönen Wetter und den
nahezu tropischen Temperaturen, wurde die Festival-Saison nun
schon zum 14tenmal mit dem legendären WACKEN OPEN AIR gekrönt.
Wie jedes Jahr gaben sich auch 2003 national und international
hochkarätige Bands verschiedenster Spielart und Couleur im hohen
Norden von Deutschland ein erdbodenerschütterndes Stelldichein.
Einen recht abwechslungsreichen und wohlumfassenden Querschnitt
des Festivals hat das neue Metal-Label Armageddon Products - in
enger Zusammenarbeit mit dem W:O:A Veranstaltungsteam &
Productionscompany ICS GmbH - in Form der hier vorliegenden
Doppel Live-CD an den Start gebracht. Auf den beiden Silberlingen
tummeln sich nun große Haie und kleinere Fische aus dem Dark-/
Black Metal-, Thrash-, Power Metal-, Melodic Metal- und Hard
Rock-Gewässern wie z. B. IN FLAMES ("Clayman"),
GRAVEWORM ("Abhorrence"), HOLY MOSES ("Current Of
Death"), SONATA ARCTICA ("8th Dommandment"),
PRIMAL FEAR ("Angel In Black"), FREEDOM CALL
("Land Of Light"), SINNER ("Rebell Yell")
oder VICTORY ("Are You Ready"). Aber es sind beileibe
nicht nur englischsprachige Beiträge vertreten, denn mit den
Folk-Rockern von SUBWAY TO SALLY ("Falscher Heiland")
und dem Krawallbruder ONKEL TOM ("Diebels Alt") wird
auch das Fähnchen des deutschsprachigen Liedgutes auf
"Armageddon Over Wacken" aufrecht erhalten. Diese
Compilation ist ein megastarkes Erinnerungsstück für alle
Headbanger, die diesem großartigen Spektakel beiwohnen durften,
aber auch ein schönes Dokument für all die jenen, die - aus
welchen Gründen auch immer - das letztjährige W:O:A nicht
miterleben konnten. Da auf diesem Doppeldecker 26 Bands/
Interpreten vertreten sind, und die ganze Sache als aufwendiges
Digi-Pack (inkl. 24seitigem Booklet) für den Preis von einer
einzelnen CD angeboten wird, ist der oft strapazierte Ausdruck
"value for money" nicht gerade fehl am Platz. Des
weiteren stellt dieses Doppelalbum den Auftakt einer Serie von
mehreren "Armageddon Over Wacken"-Produkten dar. So
folgen in den nächsten Monaten z. B. die DVD der 1. Wacken
Roadshow sowie eine Wacken 2003-DVD. Also wir harren der Dinge,
die da kommen!
| Trackliste: | CD1: 1. IN FLAMES/
Clayman - 2. SUBWAY TO SALLY/ Falscher Heiland - 3.
SONATA ARCTICA/ 8th Commandment - 4. GRAVEWORM/
Abhorrence - 5. SINNER/ Rebell Yell - 6. DEW SCENTED/
Cities Of The Death - 7. ROTTING CHRIST/ King Of A
Stellar War - 8. METALIUM/ Pain Crawles In The Night - 9.
SENTENCED/ Brief Is The Light - 10. SEVENTH ONE/ Hallowed
Ground - 11. MALEVOLENT CREATION/ The Will To Kill - 12.
DARK AGE/ Know Me Strong - 13. PRIMAL FEAR/ Angel In
Black CD 2: 1. LORDI/ Biomechanic Man - 2. HOLY MOSES/ Current Of Death - 3. APOKALYPTISCHE REITER/ Metal Will Never Die - 4. KATAKLYSM/ Illuminatic - 5. V8 WANKERS/ This One Is For You - 6. FREEDOM CALL/ Land Of Light - 7. VICTORY/ Are You Ready - 8. SYMPHORCE/ Slow Down - 9. TWISTED TOWER DIRE/ Axes And Honor - 10. CALLENISH CIRCLE/ Obey Me - 11. CIRCLE II CIRCLE/ Watching In The Silence - 12. RAISE HELL/ Wicked Is My Game - 13. ONKEL TOM/ Diebels Alt |
Thanks to Britta @ ICS Germany
weitere Reviews über ARMAGEDDON OVER WACKEN:
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Review
Wie der Titel dieser Scheibe schon verdeutlicht, handelt es sich
bei "Ultimate Tribute" nicht um eine neue Studioscheibe
aus der Feder von Björn Lodin, sondern um eine Auswahl von
Songs, die dem Sänger und seinen Mannen besonders am Herzen
liegen. Dass der Bandkopf solche Klassiker wie "Kill The
King" (RAINBOW) oder "Never Say Die" (BLACK
SABBATH) nicht einfach nur 1:1 umgesetzt hat, dürfte aufgrund
seines markant-rauchigen Organs auch für keinerlei Verwunderung
Anlass geben. Bedingt durch diese unverwechselbare Stimmlage
erscheint z. B. "Freedom" einen Tick soullastiger als
die ursprüngliche Version von Gitarrengott JIMI HENDRIX.
Instrumentale Unterstützung bekam er bei dieser Scheibe von
GLENN HUGHES-Klampfer Thomas Larsson, der bei "Samuria"
(MSG) mit seinem brillanten Gitarrenspiel Herrn Michael Schenker
das Fürchten lehren dürfte, sowie Tieftöner Weine Johansson
und Schlagzeuger Ian Haugland (EUROPE). Diese Herren, die bereits
die altbekannten Hits für "The Best Of Baltimoore" in
neuen Glanz erscheinen ließen, sind maßgeblich dafür
verantwortlich, dass sich die Interpretationen von
"She" (KISS) bzw. "Love Child" (DEEP PURPLE)
groovetechnisch nicht hinter den Originalen verstecken zu
brauchen. In diesem Stile hat sich die Band einem Dutzend
Klassikern aus den 70ern angenommen und sie in einen
wohlwärmenden BALTIMOORE-Mantel verhüllt, dass man wie z. B.
beim MONTROSE-Hit "Rock Candy" fast annehmen könnte,
es handele sich hierbei um eigenes Material. "Ultimate
Tribute" schürt die Hoffnung, dass Herr Lodin auch mit
eigenen neuen Nummern an die wieder Qualität früherer Tage
anschließt. Dieses Album dürfte nicht nur für die
Anhängerschaft von BALTIMOORE interessant sein, sondern auch
für jeden, der sich mit der Rockmusik aus den 70er Jahren
identifiziert.
| Trackliste: | 1. Kill The King - 2. Rock Candy - 3. Beggars Day - 4. Never Say Die - 5. Samurai - 6. Freedom - 7. She - 8. Love Child - 9. Mississippi Queen - 10. Solid Gold Brass - 11. Riff Raff - 12. The Rocker |
Thanks to Birgitt @ Germusica
weitere Reviews über
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Tipp/ October 2006)
BALTIMOORE/ Kaleidoscope
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Of
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Review:
STREAM wurde Mitte/ Ende der 80er als Solo-Projekt von
Ausnahme-Gitarrist Peter Scheithauer in Frankreich gegründet.
Bei diesem Projekt wirkten schon bekannte Musiker wie z. B. der
Kurzzeit-ACCEPT-Sänger David Reece, Bassist Jack Wright
(IMPELLITTERI, GUIFFRIA, ALICE COOPER) oder MR. BIG-Drummer Pat
Torpey mit. Mitte der 90er konnte er für die Scheibe
"Nothing Is Scared" neben den ehemaligen
GUIFFRIA-Sängerknaben David Glenn Eisley auch Bob Daisley (Bass/
u. a. RAINBOW, OZZY OSBOURNE) und KISS-Schlagzeuger Eric Singer
für die Rhythmusfraktion gewinnen. Diesen raren Silberling, der
ursprünglich 1998 über das deutsche Label USG Records
veröffentlicht wurde, bringen nun die belgischen
Metal-Spezialisten Mausoleum Records unter dem Titel
"Chasin' The Dragon" - gepaart mit 4 Bonus Tracks aus
den früheren Alben - erneut auf den Markt. Musikalisch bekommen
wir auf dieser Scheibe eine Mixtur aus Heavy Metal (Titeltrack)
bzw. Hard Rock ("Snake Eyed Moon") der 90er Jahre
serviert, die des öfteren mit einer alternativen Prise
verfeinert wird. Neben dem exzellenten Gitarrenspiel von Monsieur
Scheithauer, fällt auch die überaus starke Gesangarbeit von
David Glen Eisley - die übrigens hervorragend zur etwas
härteren Gangart passt - äußerst positiv ins Gewicht.
Einerseits zeigt der facettenreiche Sänger, dass er in gewohnt
rau-charmanter Manier stampfende - sowie balladeske - Klänge
("Rock Bottom") in Szene zu setzen weiß, andererseits
zeugt das düstere "Camouflage", dass sein Organ auch
verdammt gut mit modernen Doom-Klängen harmoniert. Den absoluten
Höhepunkt erlebt "Chasin' The Dragon" mit der
brillanten und Doom-lastigen Ballade "Fade To Black"
und der folgenden Killer-Nummer "Bed Of Fire", das gut
und gerne auf KISS' "Carnival Of Souls" stehen hätte
können. Leider fällt das Album mit dem Instrumental "The
Other Side" - das einmal mehr verdeutlicht, wessen
Handschrift dieses Projekt trägt - und den vier zusätzlichen
Nummern (darunter u. a. die beiden von David Reece eingesungenen
Tracks "Tonight You Gonna Fly" und "In Your
Lies"), die das produktionstechnische Niveau der ersten 10
Nummern nicht halten können, etwas nach unten ab.
Nichtsdestotrotz dürfte die Scheibe nicht nur für die Fans von
David Glenn Eisley zum Pflichtprogramm gehören, sondern auch
für Freaks von gitarrenbetonten Heavy Rock.
Außerdem arbeitet Peter Scheithauer derzeit mit neuer Besetzung
am Nachfolger, der voraussichtlich Ende des Jahres unter dem
Titel "Metamorphosis" erscheinen soll. Von der
Qualität des neuen Line-Ups können wir uns hoffentlich bald auf
der geplanten Europa-Tour des Quartetts überzeugen.
| Trackliste: | 1. Chasin' The Dragon - 2. Snake Eyed Moon - 3. Rock Bottom - 4. Camouflage - 5. Fade To Black - 6. Bed Of Fire - 7. Blood For Gold - 8. Far From The Madding Crowd - 9. The Other Side (instrumental) - 10. Still Believe (Touch Of A Stranger) - 11. Real World (bonus track) - 12. Heaven's Gate (bonus track) - 13. Tonight You're Gonna Fly (bonus track) - 14. In Your Lies (bonus track) |
Thanks to Alfie @ Mausoleum Records
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Review:
Wie schon der Name der Band erahnen lässt, handelt es sich bei
IMAGO MORTIS (zu Deutsch: Bild des Todes) um eine Band, die sich
den düsteren und schwermütigeren Klängen hingibt. Genauer
gesagt widmet sich der brasilianische Fünfer, der 1999 mit
"Images Fromt The Shady Gallery" seinen Einstand
feierte, dem progressiv angelegten Doom Metal. Aber wenn man sich
den Nachfolger "Vida: The Play Of Change" so richtig zu
Gemüte führt, stößt man nicht nur auf Doom- ("Three
Parchae"/ Killernummern!) und Prog-Elemente ("Long
River"), sondern man wird auch mit symphonischen Passagen,
akustischen Parts ("Insomnia") und wohldosierten Death
Metal-Anleihen konfrontiert. Aber auch Thrash-Metal scheint für
IMAGO MORITS kein Fremdwort zu sein, denn "Pain"
erweist sich als erstklassiger Nackenbrecher mit progressiver
Verspieltheit. Thematisch erzählt dieses Konzept-Album die
Geschichte um den Todeskampf eines Menschen, der von der
unheilbaren Krankheit Vadi heimgesucht wurde. Dieser Kampf
zwischen Leben und Tod findet in der ergreifenden Ballade
"Me And God" und in der Begegnung mit dem Teufel
("The Silent King") seinen musikalischen - wie
thematischen - Höhepunkt. Während Sänger Alex Voorhees in der
7minütigen Ballade - in welcher der Protagonist der Geschichte
bei Gott um eine letzte Chance fleht - sich von einer
herzerweichenden, sanften Seite präsentiert, bringt er in
letzterer Nummer die geballte Dramatik und Theatralik gekonnt auf
den Punkt. Neben der enormen stimmlichen Bandbreite von Alex
Voorhees muss man unbedingt das makellose Zusammenspiel der Band
hervorheben. Leider hinterlässt die leiernde Abschlussnummer
"Saudade" einen etwas faden Nachgeschmack, aber
trotzdem lassen das gekonnt abwechslungsreiche Songwriting und
die starke Produktion "Vida: The Play Of Change" zu
einem wahren Meisterwerk avancieren. Ein eigenständiges Album
mit künstlerisch hohen Anspruch, das aber trotzdem sehr frisch,
unverbraucht und innovativ klingt.
| Trackliste: | 1. Long River - 2. Central Hospital - 3. Three Parchae - 4. Pain - 5. Envy - 6. Me And God - 7. The Silent King - 8. Insomnia - 9. Terminal Christ - 10. Unchained Prometheus - 11. Saudade - 12. The Play Of Change (Multimedia track) |
Thanks to Alfie @ Mausoleum Records
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Review:
Nachdem SHIVA Ende des vorletzten Jahres mit ihrem
selbstbetitelten Album ein glänzendes und viel umjubeltes Debüt
feiern konnten, war ich natürlich gespannt, ob das Duo Anette
Johansson (Gesang)/ Mats Edström (Gitarren/ Keyboards) mit ihrem
neuen Silberling "Desert Dreams" den hohen Erwartungen
gerecht werden konnten. War der Vorgänger doch eher
leichtverdaulich und eingängig, sind bei der neuen Scheibe -
aufgrund der kraftvolleren und deutlich moderneren Gangart - doch
einige Durchläufe mehr von Nöten. Aber die Geduld macht sich
bezahlt, denn Nummern wie der mächtig treibende Opener
"Mystery Of Mind", der schwermütige und
modern-orientalisch untermalte Titeltrack oder der Kracher
"Unjustify The Truth", der durchaus auch auf der
letzten SKEW SISKIN-Scheibe hätte stehen können, erweisen sich
als besonders nachhaltiges Material. Die stärksten Nummern
hören aber auf die Titel "Losing My Child" und
"Passanger Of Live". Während die eine durch ihre
melancholisch-balladeske Stimmung und einer verdammten starken
Gesangsleistung von Frau Johansson (Gänsehaut-Garantie) zu
glänzen weiß, kann die andere mit sanften melodischen Klängen
punkten. Auf diesem Album treffen abwechslungsreiche und
ausdruckstarke feminine Vocals auf wuchtige und donnernde
Gitarrenriffs. Abgerundet wird die Scheibe durch eine spritzig
erfrischende Produktion und den fulminanten Rausschmeißer
"Preacher". Fazit: Die Scheibe lässt sich schwer in
eine der gängigen Schubladen einordnen, aber Liebhaber des
kraftvollen und bombastischen Hard Rocks dürften sicherlich nur
schwerlich an "Desert Dreams" vorbeikommen.
| Trackliste: | 1. Mystery Of Mine |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
weitere Reviews über SHIVA:
SHIVA/ The Curse Of The Gift
(Female Fronted-Tipp/ November 2006)
SHIVA/ Shiva
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Review:
Obwohl THE WILD BOYS schon seit Mitte der 70er aktiv sind, hat die Band mit der
hier vorliegenden CD erst Anfang 2004 ihr Debüt veröffentlicht, auf das ich erst vor kurzem durch
den Beitrag "Minds
Eye Diary" auf dem 7. Teil des "Munich’s Hardest Hits... Melodic
Rock Is Back"-Samplers aufmerksam wurde. Auf "High Time" bietet das Trio aus
Schiltach unterhaltsame, erdige und frische Rockmusik, die sich einerseits mit
ZZ TOP meets DIRE STRAITS (Titeltrack) umschreiben lässt, andererseits aber
auch an die Anfangstage von BOYSVOICE ("Wild Boys Rap"/ "Asian
Eyes") oder CRYSTAL BALL ("Cheap Tricks"/ ein Ohrwurm vor dem
Herrn!) erinnert. So verbreiten Hanse (Gitarre, Gesang), Nando (Bass, Gesang)
& Jusy (Drums, Percussion) über 12 Nummern – ohne jeglichen Durchhänger
– verdammt gute Laune, die vor allem durch die charmant-raubeinige Version des
BACKSTREET BOYS-Megahits "Quit Playing Games", die Mitsing-Hyme "Let
It Out" und die pfeffrige Umsetzung des SWEET-Klassikers "Wig Wam
Bam" ohne jeden Umweg sofort auf den Zuhörer überschwappt. Außerdem
entpuppt sich "Minds Eye Diary" nach ein paar Durchläufen als Groover
allererster Güte. Musikalisch und songwritertechnisch ist also alles im tiefgrünen
Bereich... und die Produktion???... na was wohl?... vom Feinsten natürlich!!!
Alsdann, schnell auf www.thewildboys.net
surfen und das Teil sofort ordern!
| Trackliste: | 1. Wild Boys Rap - 2. Asian Eyes - 3. Cheap Tricks - 4. Shadows - 5. Quit Playing Games - 6. Let It Out - 7. Minds Eye Diary - 8. Wig Wam Bam - 9. Drunken Sailer - 10. Dreams - 11. High Time - 12. 40 (bonus track) |
Thanks to Jusy @ The Wid Boys
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Review:
Als ich das Cover der hier vorliegenden Scheibe zum erstenmal sah, dachte
ich: „Oh je! Da hat mir unsere Chefin doch glatt eine Nu-Rock/ Metal-Scheibe
zum Beschreiben zugedacht.“ Doch weit gefehlt, denn schon die ersten Takte des
stampfenden Openers "Dangerous" verdeutlichen mal wieder, dass man
nicht unbedingt von der Verpackung auf den Inhalt schließen sollte. Auf ihrem
Erstling "Against Everyone’s Advice" stellen uns PUMP elf Nummern
vor, die im typischen 80er Hard/ Heavy Rock-Sound der Marke WHITESNAKE meets
DOKKEN mächtig in den Allerwertesten treten. Nummern wie der bodenerschütternde
Groover "Shake", der mahnende Rocker "No Fight – No Glory"
und der leichte speedige Rausschmeißer "Heaven Cries" gehen sofort
ins Ohr und dürften das Blut jedes Traditionalisten zum Kochen bringen.
Lediglich mit der Acoustic-Nummer "It’s Too Late" und der Gänsehaut-Nummer
"I’m Free", in denen Ex-BRAINSTORM-Shouter Marcus Jürgen des Öfteren
an David Coverdale erinnert, schlägt der Fünfer bedeutend ruhigere Töne an.
Leider hat sich mit dem monoton-stampfenden "Shake" auch eine etwas
schwächere Nummer eingeschlichen.
| Trackliste: | 1. Dangerous - 2. Inside Out - 3. Wasted - 4. It's Too Late - 5. Reckless - 6. Shake - 7. No Fight - No Glory - 8. No Fool Like You - 9. I'm Free - 10. Waiting For The Moment - 11. Heaven Cries - 12. Blood Red Skies |
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Review:
Noch liegen uns die wunderschönen Klänge ihrer genialen
"Covers Collection" in den Ohren, da kommt die Queen
des Symphonic/ Prog Rocks schon mit ihrem nächsten Streich auf
den Markt. Das abermals faszinierende Werk hört auf den Namen
"Winter Sessions" und beherbergt neben sieben -
vorwiegend ruhigen bisweilen melancholischen - Eigenkompositionen
(bzw. aus der Feder von Göttergatten ERIK NORLANDER) erneut
einige Coverversionen, die Mr. NORLANDER auf seine unverkennbare
Weise umarrangiert hat und dementsprechend von LANA LANE
gefühlvoll und ausdruckstark interpretiert werden. Die
bekanntesten Vertreter dieser Spezies sind ohne Zweifel "A
Whiter Shade Of Pale" und "California Dreaming".
Während der PROCOL HARUM-Klassiker doch ziemlich nahe am
Original orientiert ist, ist der MAMAS & PAPAS-Hit in ein
leicht jazziges Gewand gekleidet. Apropos Jazz: in den beiden
anderen Coverversion "I'll Be Seeing You" und
"I'll Wind (You're Blowin' Me No Good)" geht Mrs. LANE
- äußerst gekonnt - ihrer Vorliebe für Jazz-Music nach. Dass
es auf "Winter Sessions" aber nicht nur sanft und
balladesk zugeht, davon zeugen der recht quirlige Uptempo-Rocker
"December Moon" und "Carry Me Home", das mit
einem brillant eingängigen Chorus, einer genialen Bridge und
zwei atemberaubenden Gitarren-Soli aufwartet. Des weiteren bieten
sich die beiden Epic-Balladen "Spirit Of Gypsy" und
"Carnivale (Let It Rain)" als wertvolle Begleiter für
einen kuscheligen Winterabend an. Natürlich eignet sich dieses
Konzept-Album nicht nur für einen gemütlichen Winterabend,
sondern "Winter Sessions" verbreitet seine Magie auch
nach einem stressigen Arbeitstag. - Ein wahres Meisterwerk, egal
zu welcher Jahreszeit.
| Trackliste: | 1. What A word - 2. Spirit Of The Gypsy - 3. A Whiter Shade Of Pale - 4. December Moon - 5. I'll Be Seeing You - 6. Carnivale (Let It Rain) - 7. Carry Me Home - 8. I'll Wind (You're Blowin' Me No Good) - 9. California Dreamin' - 10. Winter Song - 11. Terminus Pro Tempore |
Thanks to Erik @ Think Tank Media
weitere
Reviews über LANA LANE:
LANA LANE/ Gemini ((Symphonic
Rock-Tipp/ January 2007)
LANA LANE/ 10th Anniversary Concert (DVD/ CD)
(Live Candy/ March 2006)
LANA LANE/ Lady Macbeth
LANA LANE/ Storybook: Tales From Europe And Japan (DVD)
LANA LANE/ Return To Japan
LANA LANE/ Covers Collection
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Review:
TIERRA SANTA haben mit ihren bisher fünf veröffentlichten
Studioalben nicht nur den Metal aus Spanien salonfähig gemacht,
sondern konnten auch auf ihren vielen Konzerten jenseits der
spanischen Pyrenäen ihren Ruf als beeindruckender Live-Act
manifestieren. Nun flattert dieser Tage unter dem Titel "Las
Mil Y Una Noches" (zu Deutsch: Tausend und eine Nacht) das
langerwartete Live-Album des Vierers um den sympathischen Sänger
Angel in die Läden. Leider enthält die mir vorliegenden
Promo-CD nur 5 Songs (???) aus einem Album, welches sich
eigentlich über zwei CDs und 20 Songs erstreckt, und somit
bleibt auch eine treffende Gesamtbewertung ein Ding der
Unmöglichkeit. Zugegeben, die Klasse der dargebotenen Nummern
wie "La Conción Del Pirata" (aus "Tierres Del
Leyenda") oder "Sodoma Y Gomora", das sich als
wahrer Live-Killer entpuppt, lassen einen verdammt starken
Live-Doppeldecker erwarten. Auch das extrem eingängige
"Juana De Arco" und das speedig dargebotene
"Hamlet" blasen in das selbe Horn. Dennoch sollte sich
jeder selbst zum Plattendealer bemühen, um einen relevanten
Gesamteindruck von dieser Scheibe zu gewinnen. Sorry, aber
aufgrund der oben beschriebenen Umstände kann ich euch diesmal
nicht mehrverraten.
| Trackliste: | 1. Mi Tierra - 2. La Canción Del Pirata - 3. Sodoma Y Gomorra - 4. Juana De Arco - 5. Hamlet |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
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TIERRA SANTA/ Mejor Morir En Pie
TIERRA SANTA/ Apocalipsis
TIERRA SANTA/ Indomable
TIERRA SANTA/ Sangre De Reyes
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Review:
Mit Best Of-Alben ist es immer so eine zwiespältige Sache. Ob
eine Band schon nach drei Studioalben eine derartige Compilation
auf den Markt bringen soll, darüber scheiden sich wohl die
Geister. Während die eine Fraktion derartige Veröffentlichungen
den Studioalben vorzieht, legt die andere mehr auf die einzelnen
Scheiben wert. STREET TALK, die schwedische Band um Songwriter/
Keyboarder Fredrik Bergh und Sänger Göran Edman (ex-YNGWIE
MALMSTEEN/ KHARMA), lässt nun mit "Destination" ihre
erste Best Of-Scheibe aufs hungrige AOR-Volk los. Die Trackliste
bietet einen wunderbaren Querschnitt über die bisherige
Schaffensperiode der Band und erstreckt sich über sämtliche
Alben. Aus dem hochgelobten Debüt haben es beispielsweise
"If You Say It's Over", das von der instrumentalen
Ausrichtung stellenweise an POLICE erinnert, und der handfeste
AOR-Stampfer "Walk Away From Love" auf
"Destination" geschafft. Vom Nachfolger
"Transition" tummeln sich u. a. die Hymne "Ye Gods
And Little Fishes" und der Schleicher "Need
Someone", der gut und gerne auf einer der 80er Scheiben von
HENRY LEE SUMMER hätte stehen können, unter den 18
auserwählten Tracks. Der Großteil der Nummern (6 Stück) stammt
allerdings vom letzten Album "Restoration", wovon sich
die herzerweichende Ballade "My Heart Beats For You"
und die wunderschöne Midtempo-Nummer (in bester JOURNEY-Manier)
"Why Is My Heart Feeling Lonley Tonight" positiv
hervortun. Diese beiden Songs hat Goldkelchen HUGO (ex-OPEN SKYZ/
VALENTINE) mit seinem atemberaubenden Organ veredelt.
Vervollständigt wird das Album mit den beiden Japan-Bonus Tracks
von "Transition" und zwei neu aufgenommen Songs. Bei
den Bonussen handelt es sich um die verspielten Instrumentals
"I Always Remember" und "After The Tears",
die sich als ausschmückendes Beiwerk erweisen. Das neue Material
dürfte jeden AOR-Freak voll begeistern, denn der flotte Opener
"Astray" und das groovende "Made For
Paradise" kommen richtig griffig aus den Lautsprechern.
Aufgrund der beiden Japan-Nummern und der zwei neuen Tracks
dürfte "Destination" nicht nur für Genre-Einsteiger,
sondern auch für Sammler ziemlich interessant sein. Hier wird
auf alle Fälle jede Menge fürs sauerverdiente Geld geboten.
| Trackliste: | 1. Astray (unreleased/ new 2003
recording) |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
weitere Reviews über STREET TALK:
STREET TALK/ V
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Review:
Nachdem uns ex-MR. BIG-Shouter ERIC MARTIN erst vor kurzem mit
seiner Acoustic-EP "Pure" den vergangenen Sommer
versüßt hat, legt er uns nun mit "Destroy All
Monsters" sein fünftes Solo-Album vor. Diese Scheibe bietet
bereits wie der Vorgänger "I'm Goin' Sane" prickelnd
moderne und eingängige Rockmusik, ohne aber in irgendeiner Weise
Verrat an seinen Wurzeln zu begehen. So tendiert z. B. die
fetzige Nummer "Kansas" eher in die Richtung von
"Sucker For A Pretty Face" bevor es mit flotten
"Woke Up 2 Late" und dem Midtempo-Stampfer "Janie
Won't Open" in eine deutlich modernere Ecke geht. Auf diesem
Album kommen aber mit "You're To Good For Him" auch die
akustischen Momente nicht zu kurz. Mit dieser von spanischen
Flair umgebenen Ballade und der reggaelastigen Nummer "I Can
Die Now", dürfte der ewige Jüngling mit Sicherheit wieder
so einige Frauenherzen zum Schmelzen bringen. Richtig krachen
lässt Ausnahme-Vokalist mit "Something There" und
"What If", das dem Silberling mit punkig-bizarren
Momenten eine rotzige Würze verleiht. Das abschließende
"If" schlägt so ziemlich in die gleiche Kerbe bzw. ist
sogar noch einen Zacken schneller und beweist, dass der
mittlerweile fast 44jährige noch jede Menge Pfeffer im Hintern
hat. Wer sich schon mit dem Vorgänger pudelwohl fühlte, dürfte
an "Destroy All Monsters" ebenfalls seinen Gefallen
finden. Eine abwechslungsreiche und unterhaltsame Scheibe.
| Trackliste: | 1. What's The Worst That Can Happen - 2. Kansas - 3. I Woke Up 2 Late - 3. Janie Won't Open - 4. Where Are You - 5. You're Too Good For Him - 6. Living In Black And White - 7. Something There - 8. What If - 9. I Can Die Now - 10. Burnin' My Mind - 11. If |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
ERIC MARTIN:
ERIC MARTIN/ Pure
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Review:
Kennern der spanischen Underground-Szene dürfte evtl. die Band
LIVIATHAN ein Begriff sein. Dieses Quintett wagte 2001 unter den
Namen INNERSELF einen Neuanfang. Auf ihrem Debüt "Emotional
Disorder" bieten sie uns eine aggressive Kreation aus Thrash
& Hardcore Metal, deren Reiz in einfachen Arrangements und
klassisch angelegten Metal-Riffing liegt. Hin und wieder
schimmert - aufgrund dezent eingestreuter Electro-Elemente und
Samples - etwas modernere Härte durch, die besonders in Songs
wie "Hate Feets Hate" und "Change The World"
(Groove-Hammer) zum Tragen kommt. Stellenweise hört sich die
Scheibe so an, als hätte man Schlagerröhre HANS HARTZ mit einer
Hardcore Metal-Band ("Hear Me") im Studio eingesperrt,
denn das Reibeisenorgan von Sänger Fernando Mateos liegt auf der
gleichen Wellenlänge, wie die des deutschen JOE COCKERs. Ihre
besten Momente haben INNERSELF mit der Riff-Attacke "To
Destroy Me Live", dem episch angelegten "Words Without
Words" und dem melodischen Thrasher "More Than You
Deserve". Obwohl auf dieser Scheibe kein Füller auszumachen
ist, vermisst man auch nach mehreren Durchläufen den letzten
Kick, der ein Killer-Album ausmacht. Was aber nicht heißen soll,
dass INNERSELF mit "Emotional Disorder" kein
ordentliches Debüt abgeliefert haben, sondern das in der Band
einfach noch vielmehr steckt, als sie auf diesem Album von sich
preisgibt. Ich bin mir sicher, dass diese Band ihren Weg machen
wird. Vorerst gibt's fette 7 Punkte.
| Trackliste: | 1. Desperate - 2. Hate Feeds Hate - 3. Ebola - 4. Hear Me - 5. Man Used To Be - 6. To Destroy My Life - 7. Deathmaster - 8. Change The World - 9. Words Without Worth - 10. More Than You Deserve - 11. Dead Calm |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
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Review:
Es ist gerade mal ein Jahr her, dass der schwedische Sänger/
Songwriter mit seinem 4. Solo-Album "The Gift"
äußerst positiv überraschte. Jetzt hat er sich mit ex-FAIR
WARNING-Saitenzupfer Andy Malecek und den EUROPE-Recken Mic
Michaeli (Keyboards), John Leven (Bass) sowie Schlagzeuger Ian
Haughland zusammengetan und bringt unter dem Banner LAST AUTUMN'S
DREAM eine Scheibe an den Start, die so ziemlich genau in die
Schnittmenge der genannten Bands fällt. Allerdings braucht es
ein Weilchen bis der Funke auf den Zuhörer richtig überspringt,
denn die ersten vier Songs sind zwar gute Melodic
Rock-Hausmannskost, aber sind doch auf etwas lauer Flamme
zubereitet. Unter dem Topf beginnt das Feuer erst mit der
eingängigen Midtempo-Nummer, die mit einem schönen A
Cappella-Intro eingeleitet wird, zu lodern. Die folgende erdige
Rocknummer "Talk To Me" entwickelt sich nach
einleitendem Riffgewitter aufgrund des mitreißenden Refrains und
der tollten Chöre zu einer wahren Hymne mit Mitsing-Charakter.
Mit "The One" - hingegen - sorgen die Herren für eine
ordentliche Portion Gänsehaut-Feeling, bevor sie mit dem
modern-melodischen "Never Let Go You" tempotechnisch
wieder einen Zahn zulegen. Nach mehreren Durchläufen
kristallisiert sich der mitreißende Stampfer "High Up"
(geniales Gitarrensolo) als Highlight des Albums heraus. Leider
drehen die Herren bei den letzten zwei Songs ("Movin'
On"/ "Going Home") die Flamme etwas zurück. Somit
bleibt unterm Strich ein solides Melodic Rock-Album, das den Fans
des Genres sicher einige Freude bereiten, aber sicherlich nicht
vom Hocker reißen wird.
| Trackliste: | 1. Again And Again - 2. Doin' Time (bonus track) - 3. Guardian Angel - 4. Brak The Chains (Of Destiny) - 5. Blink Of The Eye - 6. Talk To Me - 7. The One - 8. I Never Let You Go - 9. High Up - 10. Movin' On - 11. Going Home |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
weitere Reviews über
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LAST AUTUMN'S DREAM/ Saturn Skyline
(Surprise Of The Month/ February 2007)
LAST AUTUMN'S DREAM/ Winter In Paradise
LAST AUTUMN'S DREAM/ II
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Review:
Mit "Influences & Connections" startet das
Italienische Label Frontiers eine neue Serie, in der wegweisende
Bands der Rockszene gehuldigt werden. Den gelungenen Auftakt
macht man mit der amerikanischen Ausnahmetruppe von MR. BIG. Auf
dem Silberling werden 13 der größten Hits dieser Band von
verschiedenen Interpreten präsentiert, die entweder MR. BIG
maßgeblich beeinflusst haben, oder ihnen ziemlich nahe standen.
Neben den Originalmitgliedern Billy Sheehan (Bass), Pat Torpey
(Drums) und Richtie Kotzen (Gitarre) gaben sich
Ausnahmesänger(innen) wie Paul Rodgers (BAD COMPANY), JOE LYNN
TURNER ("Colorado Bulldog"/ "Daddy, Brother,
Lover, Little Boy") oder Ann Wilson (HEART), die durch ihr
unverkennbar charmantes Organ "Promise Her The Moon"
mit frischen Flair umgibt, ein gelungenes Stelldichein. Als
besondere Ohrschmeichler erweisen sich die Balladen "Wild
World" (intoniert von Mr. "Wonderful" JOHN WAITE)
und "To Be With You", welches mehr als eindrucksvoll
von Richie Kotzen dargeboten wird und irgendwie noch viel
reizvoller als das geniale Original aus den Lautsprechern kommt.
Außerdem verhelfen Mickey Thomas (STARSHIP) und GLENN HUGHES dem
einfühlsamen "Just Take My Heart" bzw. den Rocker
"Price You Gotta Pay" zu neuen Glanz. Aber wie oft auf
derartigen Scheiben ist auch auf "Influences &
Connections Volume 1: Mr. Big" nicht alles Gold was glänzt.
So erweisen sich die Versionen von "Take That Cover"
(Dough Pinnick/ KING'S X) oder "Addicted To That Rush"
(Billy Sheehan) als leichte Stimmungskiller, während MR.
BIG-Schlagzeuger PAT TORPAY mit "Crawl Over Me" auch
als Sänger eine verdammt gute Figur macht. Aber nicht nur
erstklassige Sänger sind auf dieser Scheibe zum Zuge gekommen,
sondern mit Steve Lukather (TOTO), YNGWIE MALMSTEEN oder Marty
Friedman (ex-MEGADETH) haben einige Ausnahmegitarristen ihre
diversen Solos beigesteuert. Insgesamt gesehen muss man Frontiers
Records zu einem mehr als gelungenen Start ihrer neuen Serie
gratulieren! Man darf schon neugierig sein, welche Band/
Interpreten das Label auf Vol. 2 zum Thema macht?
| Trackliste: | 1. Mr. Big (feat. PAUL RODGERS) - 2. Take Cover (feat. members of KING'S X) - 3. Colorado Bulldog (feat. JOE LYNN TURNER) - 4. Wild World (feat. JOHN WAITE) - 5. Price You Gotta Pay (feat. GLENN HUGHES) - 6. Promise Her The Moon (feat. ANN WILSON) - 7. Addictid To That Rush (feat. BILLY SHEEHAN) - 8. JUST TAKE MY HEART (feat. MICKEY THOMAS) - 9. Shine (feat. DOGSTAR) - 10. Crawl Over Me (feat. PAT TORPEY) - 11. To Be With You (feat. RICHIE KOTZEN) - 12. Grenn-Tinted Sixties Mind (feat. DONNIE VIE) - 13. Daddy, Brother, Lover, Little Boy (feat. JOE LYNN TURNER) |
Thanks to Sandra @ Undercover Promotion
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Review:
Sie hören sich an wie Blind Guardian, sind es aber nicht. Der
erste Song (Intro) erinnert schwer an GARY MOOREs "Wild
Frontier"-Album! Aber spätestens nach dem 3. Song wird
jedem klar, daß das Five-Pack um Eric Raven keine billigen
Nachahmer ihrer Vorbilder sind, sondern durchaus ihren ganz
eigenen Stil besitzen! Das gesamte Album ist sowieso etwas
straighter und nicht so melodiös und verspielt wie es bei BLIND
GUARDIAN der Fall wäre. Der Fünfer aus Skandinavien verwöhnt
unser Gehör mit rasant gespielten Übergängen, orchestralen
Klängen und Power-Riffs der Güteklasse A. Wobei auf keinen Fall
das musikalische Können unterbewertet werden darf, denn hier
sind wirklich Meister ihres Fachs am Werk. Jeder Song reiht sich
übergangslos an den nächsten, so daß beim Hörer der Eindruck
entsteht, er würde ein einziges, ewig langes Lied genießen. Und
man kann hier wirklich von Genuß sprechen, denn es ist alles bis
auf den letzten Ton perfekt in Szene gesetzt! Herausragende Songs
sind: "Gather Ye Wild", das ich ja oben bereits
angesprochen habe, und das mit seinen 2 Minuten zwar kurze aber
sehr imposant inszenierte Intro. "Tree", der mit
Doublebass unterlegte, mit tollen Melodien aufgewertete Song
stellt wohl das Highlight dieser CD dar. Ebenso zu empfehlen sind
die beiden Songs "Longing For The Woods 1 & 2", die
sehr an "Barth Song" von BLIND GUARDIAN erinnern. Alles
in allem wird hier jeder Heavy-Metal-Messias voll bedient.
Nicht lange Geld zählen - einfach kaufen! Ein absolutes MUSS!!!
schon am Anfang des Jahres!
| Trackliste: | 1. Gather Ye Wild - 2. Road Goes Ever On - 3. Tree - 4. Longing For The Woods Pt. 1: The Wild Children - 5. Highlands Wind - 6. Longing For The Woods Pt. 2: The Ring Of Fire - 7. The Bollard - 8. Bad Hobbits - 9. Longing For The Woods Pt. 3: Herne's Prophecy - 10. Land Of The Olden Glory - 11. Lament For Lóren |
Thanks to Julia @ Flying Dolphin
weitere Reviews über
WUTHERING HEIGHTS:
WUTHERING HEIGHTS/ The Shadow Cabinet
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Review:
Ruhrpott-Rock 'N' Roll der etwas besseren Art! Die drei Musiker,
die sich hier zusammengefunden haben (alle heißen mit Vornamen
übrigens Hank), sind durch die Bank sehr erfahrene Musiker, die
schon vorher bei diversen Projekten live- und Studioerfahrungen
sammeln konnten, ehe sie ihre gemeinsame Band in Sachen Kick
Ass-Rock 'N' Roll gründeten! Zahlreiche Eigenkompositionen, die
Elemente wie Melodic, Rhythmus und harte Grooves miteinander
verschmelzen lassen, befinden sich auf ihrem Debutalbum
"What´s up?". Das auch durch eine simple, aber sehr
effektive Produktion besticht und zu überzeugen weiß.
Herausragende Songs sind: "Dark Side Of Paradise", das
etwas an GUNS N' ROSES-Nummern erinnern kann; "Hell Is
Human", der wohl härteste Song auf der ganzen Scheibe. Und
mein persönlicher Favorit: "Anybody There", eine
gelungene Halbballade, die den gewissen Tiefgang besitzt! 2004
wird wohl ein tolles Konzertjahr für die HANKs werden, die ab
Februar auf ausgiebiger Clubtour bei uns zulande unterwegs sind
und die durch ihren aktuellen Silberling wohl viele neue Fans
dazugewinnen werden.
Für alle Fans von Kick Ass Rock 'N' Roll ein Muss, zudem die
Scheibe zu einem regulären Preis von unter 10 im Handel
erhältlich sein wird. Da lacht der Geldbeutel ;-)
| Trackliste: | 1. Devils Gift - 2. Be My Girl - 3. Free - 4. Dessidents Of Love - 5. Down On Me - 6. Anybody There? - 7. Freeze Me - 8. Clarity - 9. Darkside of Paradise - 10. Hell Is Human - 11. Taste Of Freedom |
Thanks to Sönke @ TTS Media
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Review:
Nachdem ich erst kürzlich einen Ausritt auf ungewohnten Terrain
gewagt habe, verschlägt es mich mit der Beschreibung der hier
vorliegenden Scheibe erneut in progressive Gefilde. Obwohl die
Band um die beiden Köpfe/ Multi-Instrumentalisten Steve Bab und
Fred Schendel mit "Shadowlands" schon ihr achtes Album
(inkl. einem Live-Album) veröffentlicht hat, ist mir von GLASS
HAMMER bisher nichts zu Ohren gekommen. Ein erster Blick auf die
Tracklist lässt exzessiven Prog-Rock erwarten, der sämtliche
Klischees des Genres abdeckt, denn ganze fünf Nummern erstrecken
sich über die Spielzeit von knappe einer Stunde. Aber anstatt
der erwarteten Frickel-, Schrammel- und Hammond-Orgien
überraschen die Amerikaner beim Opener "So Close, So
Far" mit akustischen und folklastigen Klängen, der über
wunderschöne Harmonien zwischen den diversen Tasteninstrumenten
und Gitarren fast nahtlos in klassisch-symphonische Strukturen
übergeht. Dass die Keyboards im Sound von GLASS HAMMER eine sehr
gewichtige Rolle spielen, kommt besonders in "Run
Lisette" zum Tragen. Getragen von melodisch-seichten
Keyboard- und Orgel-Klängen, sowie elegant eingestreuten
Streicherpassagen, schleicht sich diese Nummer gekrönt von
engelsgleichen Backing Vocals (Bethany Warren) durch die
Gehörgänge. Ich will jetzt aber nicht den Eindruck erwecken,
dass hier nur eine starke Instrumental-Fraktion am Werk ist. -
Nein, denn mit Walter Moore und Susie Bogdanowicz wissen die
Tenneseer zwei gute Vokalisten in ihren Reihen, die nicht nur als
ausschmückendes Beiwerk im Bandsound agieren, sondern auch ein
wichtiges Zahnrad im Uhrwerk von GLASS HAMMER bilden. Obwohl sich
das gesamte Album auf einem ziemlich hohen Niveau abspielt,
vermögen "Farewall To Shadowlands" und das folgende
"Longer" den bereits erwähnten Nummern nicht das
Wasser zu reichen. Als musikalisches Kunstwerk erweist sich
allerdings das 20minütige "Behind The Great Beyond",
denn trotz der äußerst beachtlichen Länge wirkt dieses Epos zu
keinem Zeitpunkt langatmig oder gar ermüdend. Hier ist einfach
Abwechslung groß angesagt, denn kaum hat man sich zu Beginn an
die klassische Hausmusik gewöhnt, wird man von
dominant-röhrendenden Keyboards, "singenden" Gitarren,
Synthesizern a la JEAN MICHEL JARRE oder mittelalterlichen
Akustikklängen überrascht. Fans von symphonisch angelegten
Neo-Prog sollten sich "Shadowlands" auf keinen Fall
entgehen lassen und am besten gleich unter www.justforkick.de vorbeischauen.
| Trackliste: | 1. So Close, So Far - 2. Run Lisette - 3. Farewell To The Shadowlands - 4. Longer - 5. Behind The Great Beyond |
Thanks
to Nicole @ Just For Kicks Music
weitere Reviews über GLASS HAMMER:
GLASS HAMMER/ The Inconsolable Secret
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Review:
Seit diese Promo-Scheibe zum erstenmal in meinem CD-Player
gelandet ist, konnte sie selbigen nur unter schwierigsten
Umstanden und nach zigfacher Dauerrotation verlassen. Das
Faszinierende an dieser Scheibe ist nicht nur alleine das
Konzept, welches sich um das sagenumwobene Schwert Excalibur
dreht, sondern vielmehr die äußerst gelungene Vermengung der
verschiedensten Musikelemente und Einflüsse. Auf
"Excalibur" geben sich angefangen von Worldmusic
("Time To Change") und Gospel ("Every Dream Will
Have It's Day") über sakrale Gesänge ("Stop")
und Klassik bis hin zum Pop und zur ruhigen Rockmusik, die
verschiedensten Musikrichtungen ein Stelldichein. So lassen sich
auf dieser Scheibe Einflüsse von BLUE SYSTEM (Titeltrack,
"Magic"), FARCORPORATION und anderen Frank
Farian-Projekten ("Back Again", "People Shall Be
Free") oder ALAN PARSONS PROJECT ("A Long, Long Time
Ago") nicht verleugnen. Im Falle der herzzerreißenden
Ballade "Goodbye" fühlt man sich sogar des öfteren an
BETTE MIDLERs "From A Distance" erinnert. Ich will
durch diese Vergleiche jetzt aber nicht den Eindruck erwecken,
dass es sich bei diesem Album um einen lauwarmen Aufguss
vergangener Tage handelt. - Nein, im Gegenteil! Diese
verschiedenen Elemente hat man mit aufwendigen - gut
ausarrangierten - orchestralen Parts ("Magic", "A
Long, Long Time Ago", "Goodbye" ) und
wohldosierten - nicht überladenen - Effekten ("Back
Again") gekonnt zu einem schwereinzuordnenden Meisterwerk
geformt. Trotz des Konzept-Charakters hat jeder Song das
Potenzial ganz ohne Probleme für sich alleine zu stehen. Man
merkt "Excalibur" zu jedem Zeitpunkt an, dass es
ursprünglich vorgesehen war, das Werk als Musical auf die Bühne
zu bringen, denn auf dieser Scheibe wurde wirklich nichts dem
Zufall überlassen. Nicht umsonst hat der Wiener Komponist und
Sänger MICHAEL ERNST über zehn Jahre an der zeitnahen Umsetzung
bzw. Weiterführung der Legende herumgefeilt. Schon alleine die
Tatsache, dass er solch Koryphäen wie ALAN PARSON (Consultant
Producer, Backing Vocals), Producer Johnny Bertl, der sich mit
VSOP (VIENNA SYMPHONY ORCHSTRA POP) und dem Musical "Falco
Meets Amadeus" einen Namen gemacht hat, und Sänger CHRIS
THOMPSON (ex-MANFRED MANN'S EARTH BAND), der fünf Songs mit
seinem Gesang veredelt hat, für sein Projekt gewinnen konnte,
spricht für die Qualität von "Excalibur". Als
Anspieltipps möchte ich die von Klavier- und Orchesterklängen
getragene Nummer "On The Run", "Dreams con Come
True (Now It's Up To You)", das mit einem Hauch von
klassischen BEATLES-Flair zu brillieren weiß, und die
wunderschöne Pianonummer "Part Of Me, Part Of You" ans
Herz legen. Die musikalisch bestens gelungenen Darbietungen
werden von einem aufwendig gestalteten und äußerst informativen
Digi-Pack, das u. a. die Story von "Excalibur" (in
Deutsch/ Englisch) beinhaltet, perfekt begleitet. Dieses Album
dürfte nicht nur für eingefleischte ALAN PARSONS PROJECT-Fans
ein gefundenes Fressen sein, sondern dürfte auch die Anhänger
der sanften AOR-Kost in seinen Bann ziehen. Also lasst euch für
die nächsten 50 min von MICHAEL ERNST & Co. auf eine
atemberaubende Zeitreise mitnehmen. - Es lohnt sich wirklich!
Bleibt abschließend nur zu hoffen, dass es MICHAEL ERNST
letztendlich doch noch gelingt seinen Traum zu verwirklichen, und
"Excalibur" als Musical auf die Bühne bringt.
| Trackliste: | 1. The King Of Swords - 2. Excalibur - 3. Magic - 4. A Long, Long Time Ago - 5. Back Again - 6. Stop - 7. On The Run - 8. Dreams Can Come True (Now It's Up To You) - 9. Goodbye - 10. People Shall Be Free - 11. Time To Change - 12. Part Of Me, Part Of You - 13. Every Dream Will Have Its Day |
Thanks to Birgit @ Brooke Lynn Promotions
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Review:
Mit "Cold Winter Nights" (1990) fördern MTM Classix
den nächsten Schweden-Happen aus vergangenen Tagen erneut ans
Tageslicht. ERIKA, die ex-Gattin von Flitzefinger YNGWIE
MALMSTEEN, machte damals eigentlich mehr durch ihre flotten
Sprüche und ihren eigenwilligen Kleidungsstil, als durch ihre
musikalischen Leistungen auf sich aufmerksam. Dabei waren auch
ihre gesanglichen Qualitäten nicht von schlechten Eltern, denn
nicht umsonst avancierte "Together We're Lost" zum
Smash-Hit und ging als einer der erfolgreichsten schwedischen Pop
Rock-Songs in die Geschichte ein. Aber auch die anderen Songs wie
z. B. das rockig-eingängige "Line Of Fire" (erinnert
in manchen Passagen an CRETU-Gattin SANDRA) oder die Halb-Ballade
"Hurting So Bad", die dem Zuhörer mit nahezu
lieblichen Chören einen wohligen Schauer nach dem anderen über
den Rücken jagt. Während ERIKA und ihre Band beim getragenen
"Heavenly" mit sphärischen Klängen und klaren
Gesangspassagen die Musik-Fans zu fesseln wissen, entpuppt sich
der Titeltrack als groovende Mitsing-Hymne. Außerdem schlagen
die akustisch angelegte Nummer "Love In Vain" und der
Tanzflächenfüller "Emergancy", zu dem YNGWIE
MALMSTEEN ein Gitarrensolo beigesteuert hat, äußerst positiv zu
Buche. Natürlich haben MTM Muisc die Scheibe nicht einfach nur
neuaufgelegt, sondern haben hierzulande unveröffentlichte
Versionen von "Together We're Lost" (Club Mix bzw.
extended Version) und das sehr punkig anglegte "Super Sonic
City" (BLONDIE hätte es nicht besser gekonnt) mit
draufgepackt. Zuletzt genannte Nummer stammt aus dem
Japan-only-Release "Planet X" und wurde im Land der
aufgehenden Sonne zum Superhit. Da dieses Album die perfekte
Gratwanderung zwischen Pop Rock und Hard Rock darstellt, dürfte
"Cold Winter Nights" nicht nur bei Hard Rock-Freaks
Anklang finden. Für Fans des Female Fronted Rock sollte diese
Scheibe zur Pflicht-Lektüre gehören. Eindeutig das bisherige
Highlight der MTM Classix-Serie! Bleibt nur zu hoffen, dass dies
nicht der einzige Re-Release der "Queen Of AOR" aus dem
Hause MTM bleibt.
| Trackliste: | 1. Prelude - 2. Together We're Lost |
Thanks to Sebastian @ MTM Music
weitere Reviews über ERIKA:
ERIKA/ In The Arms Of A Stranger (re-release)
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Review:
Ich kann mich nun wirklich nicht als Liebhaber der sogenannten
"Nu Breed"-Generation bezeichnen, aber manchmal
bestätigen Ausnahmen einfach die Regel. Eine dieser äußerst
seltenen Ausnahmen kommt aus den USA und hört auf den Namen
JETTISON EDDY. Mit ihrer Scheibe "Trippin On Time"
haben sich die Sonnyboys aus den Staaten förmlich in meinem
CD-Player eingenistet, um dort wahrscheinlich bis zu ihrem
nächsten Streich zu verweilen. Auf dem Silberling reihen sich 12
lässig rockende bzw. ordentlich stampfende Nummern aneinander,
die allesamt mit einem immens hohen Hitcharakter ausgestattet
sind und "Trippin On Time" zum wahren Meisterwerk
wachsen lassen. JETTISON EDDY ist es einfach gelungen,
zeitgemäßen Melodic Rock mit dezent-modernem Gitarren-Riffing
und -spiel ohne erkennbare Grenzen ineinander verschmelzen zu
lassen. Egal ob nun melodisch gerockt wird (Titeltrack oder
"Tonight We Run") oder es mit einer gewissen Portion
Blues-Rock zur Sache geht - wie etwa beim basslastigen "Walk
With Me" - man trifft immer auf einen Knaller. Wer jetzt
noch auf einen hauptamtlichen Groover gewartet hat, der bekommt
in Form von "Little Luck" und dem Rausschmeißer
"Save Me" ordentlich eins mit der Pfanne übergebraten.
Wie "You" zeigt, war man sich auch nicht zu schade die
Acoustic-Gitarre auszupacken. Nur kommt diese Nummer mit einer
Spielzeit von nicht mal 2 min leider etwas zu kurz, aber wie sagt
uns ein altbekanntes Sprichtwort? "In der Kürze liegt die
Würze!". - Zudem wurde dieser Release noch mit einer fetten
Produktion von Keith Olsen (u. a. WHITESNAKE, SCORPIONS uvm.),
die wahrscheinlich so manchen Act aus dem Hard Rock-/ Heavy
Metal-Bereich vor Neid die Zornesröte ins Gesicht treiben
dürfte, veredelt. Hoffentlich lassen die Mannen um Sänger Jon
Manitta nicht allzu lange auf den Nachfolger warten.
| Trackliste: | 1. Long Break - 2. The Wall - 3. A Little Piece - 4. Trippin On Time - 5. You - 6. Walk With Me - 7. Little Luck - 8. Tonight We Run - 9. On My Own - 10. Lighthouse - 11. Save Me |
Thanks to Michael @ Nuerra Records
|
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Review:
Was zur Hölle ist denn das?!? Southern Boogie Hard Rock in seiner dreckigsten und abgedrehtesten
Fassung, die mir persönlich jemals zu Ohren gekommen ist. Da haben sich 10 schräg-humorvolle
Vögel (darunter vier Leadgitarristen!) zu WHITE COWBELL OKLAHOMA zusammengetan
und lehren der traditionsbewussten bzw. stellenweise angestaubten Southern
Rock-Gemeinde ordentlich das Fürchten. Im wahrsten Sinne des Wortes sind allem
voran das punklastige "Cheerleader" und der bluesig-thrashige
Titeltrack musikalisch äußert furchteinflössend. Ich will damit aber
keineswegs den Eindruck erwecken, dass "Cencerro Blanco" ein total überflüssiges
Album ist – nein, im Gegenteil. Die Musik der Kanadier ist so was von
ausgeflippt und schamlos, dass man sie fast schon wieder als genial beschreiben
möchte. Meine persönlichen Highlights sind "Put The South In Your Mouth",
bei dem sich Parallelen zu RAM JAMs "Black Betty" nicht verleugnen
lassen, sowie der von DEEP PURPLE-lastigen Grooves dominierte Stampfer
"Southern Grace" und
"Packin’ My Bags", das sich in einer unglaublichen lässigen Manier
durch die Gehörgänge schlendert. Als weiterer Leckerbissen erweist sich das
soulgetränkte 7min-Epos "Ole Glory", das mit weiblich-kraftvollen
Gesangsparts zu überraschen weiß. Fans der alten Southern Rock-Schule sollten
sich vorsichtig an "Cencerro Blanco" herantasten, wobei das Album bei
Anhängern der zügellosen Klänge zu Begeisterungsstürmen führen dürfte.
Zweifellos der verrückteste und wildeste Haufen seit den legendären LENINGRAD
COWBOYS!!!
| Trackliste: | 1. Cowbell Intro - 2. Shot A Gamblin' Man - 3. Cheerleader - 4. Put The South In Your Mouth - 5. Cencerro Blanco - 6. Southern Grace - 7. Monster Railroad - 8. Packin' My Bags - 9. San Antone - 10. Ole Glory - 11. Rollin' High Rider - 12. Black Mountain Top |
Thanks
to Nicole @ Just For Kicks Music
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Review:
RUBBISH lassen sich nicht sonderlich leicht in der großen Hard
Rock-Schublade eingrenzen, denn ihr Sound lässt sich weder mit
dem traditionellen, noch mit modernen Sound des Genres
umschreiben. Vielmehr haben sie meines Erachtens beide
Komponenten - gewürzt mit einer gehörigen Portion Wave-Rock -
verdammt gut in Einklang gebracht und somit ihr ziemlich
eigenständiges Ding kreiert, das die Band selbst liebevoll mit
Rub-Pop umschreibt. Aber keine Angst, denn die Scheibe hat nicht
sonderlich viel mit herkömmlichen oder ausgelutschten Pop zu
tun, denn das Album-Debüt der Münsteraner rockt an allen Ecken
und Enden. So geht der Vierer auf "A Kind Of Art" mal
doomlastig ("Sojuz I - The Death Of Komarov"),
tragisch-hymnisch ("Drought") oder mal
schleppend-verträumt - wie im Falle der Ballade "How Does
It Feel?" - zu Werke. Das Ganze wird dann wohldosiert in ein
modernes Soundbecken - bespickt mit faszinierenden Samples und
prickelnden Loops - eingetaucht. Durch die schweren prägnanten
Riffs vom Gitarrenduo Schnabel/ Barth, das ausdruckstarke Organ
von Sänger/ Bassist Carsten Püttmann, der gelegentlich an Peter
Heppner (WOLFSHEIM) erinnert, und die punktgenauen
Rhythmus-Arbeit von Schlagzeuger JK Maatje wird "A Kind Of
Art" zu einem sehr abwechslungsreichen Klangerlebnis. An
diesem wohlgelungenen Endergebnis ist ein gewisser Michael Voss
(CASANOVA/ SILVER/ ex-DEMON DRIVE) nicht ganz unschuldig, denn
schließlich hat der ausgebuffte Musiker/ Komponist/ Producer
nicht nur die würzigen Keyboard-Parts beigesteuert, sondern der
Band auch produktionstechnisch ordentlich unter die Arme
gegriffen. Als weitere Anspieltipps möchte ich Euch die lässig
schlendernde Version des KIM WILD-Hits "Kids In
America", die ordentlich Fett in der Bratpfanne hat, und die
beschauliche Acoustic-Nummer "Beyond" empfehlen. Warum
RUBBISH allerdings für dieses Album noch keinen Plattendeal an
Land ziehen konnte, erscheint mir äußerst schleierhaft.
Interessierte können "A Kind Of Art" über www.rubbishmusic.com beziehen.
| Trackliste: | 1. Sunmoon - 2. Sojuz I - The Death Of Komarov - 3. Silent Sway - 4. Drought - 5. 1 - 2001 - 6. How Does It Feel? - 7. Disease - 8. Kids In America - 9. Virus - 10. Beyond |
Thanks to JK Maatje @ Rubbish Office
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Review:
GRANDMA MOSES entstanden 1991 in Vancouver um den ehemaligen
PRETTY BOY FLOYD-Drummer Sandy Hazard. Da sich seinerzeit Glam
Rock nach einigen fetten Jahren auf dem absteigenden Ast befand,
orientierte sich das Quintett eindeutig in Richtung Street-Punk
Rock a la RAMONES oder den NY DOLLS. So Befinden sich auf
vorliegender CD sage und schreibe 23 (!) Titel, die roh, aber
nicht spartanisch produziert, allesamt im Drei-Minuten-Sektor
anzusiedeln sind. Da ich persönlich Punk Roc" noch nie
großartig etwas abgewinnen konnte, ist es natürlich höllisch
schwer, die CD objektiv zu bewerten... zu oft sehe ich mich beim
Hören der gesamten CD in meinen alten Vorurteilen bestätigt,
Punk Rock- Songs gleichen sich wie ein (Oster)-Ei dem anderen...
Drei Akkorde, Schlagzeugwirbel, ein einfacher Mitgröl-Refrain.
Mich langweilt das Ganze einfach spätestens nach dem vierten
Song, und ich kann mir nicht vorstellen, freiwillig je eine ganze
Punk-CD am Stück zu hören. Allerdings befinden sich auf
"Too Little, Too Late" durchaus einige Songs, die ich
als wirklich gelungen bezeichnen würde:
Das flotte "Shit" beispielsweise macht wirklich Lust
auf mehr und mündet in den ebenfalls gelungenen Groover
"Diggin' For Gold", der Erinnerungen an die BACKYARD
BABIES aufkommen lässt.
"Thrill Kill" entpuppt sich bereits beim ersten
Hördurchgang mit seinem schneidenden Riff und dem typischen
Mitgröl-Refrain als das absolute Highlight dieser
Veröffentlichung. "Chinese Rocks" bereitet seinem
Titel ebenfalls alle Ehre und drückt gewaltig auf die Tube...
"Knock Me Down" findet sich in der Live- und der
Studioversion wieder - mir persönlich sagt die Live-Fassung mehr
zu ... klassisch die Ansage des Songs : 1, 2 ,3, 4 ... Den
fanatischen PRETTY BOY FLOYD-Komplettisten unter Euch empfehle
ich unbedingt die CD vor dem Kauf anzutesten, da Sie wirklich gar
nichts mit den glorreichen "Leather Boyz" zu tun hat
... Leute, die gerne mal zu CDs der HANIO ROCKS, RAMONES und
Konsorten greifen, sollten der Scheibe durchaus einmal Ihr Gehör
leihen, da GRANDMA MOSES diese Zielgruppe optimal und kompetent
bedienen.
| Trackliste: | 1. Who You Trying To Kid - 2. Shit - 3. Digging For Gold - 4. Thrill Kill - 5. Little America - 6. Sad Life - 7. Mongoloid - 8. Infidelity - 9. Chinese Rocks - 10. Working Class Whore - 11. Death To The 60s - 12. Urchin - 13. 7-11 - 14. Knock Me Down - 15. Engine Number - 16. River Of Tears - 17. Junkie Fixation - 18. Dismail Jimmy - 19. Pills - 20. Cougharama - 21. Junkie Fixation - 22. Knock Me Down - 23. Something That I Said |
Thanks to Perris Records
Last
Update: Sunday, 11. December 2005
created in January 2001 © by Sonny