REO
SPEEDWAGON
“Find
Your Own Way Home'”
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Label: Edel Records |
Street
date:
September 28th 2007
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| Cat. #: 0184492ERE | EAN-Code: 4029758844922 |
Music Style:
Classic Rock
Tracklisting: 1.
Smilin'in The End - 2.
Find Your Own Way Home
- 3. I Need To Fall - 4.
Dangerous Combination - 5.
Lost On The Road Of Love - 6.
Another Lifetime - 7.
Run Away Baby - 8.
Everything You Feel - 9.
Born To Love You - 10.
Let My Love Find You - 11.
Take It On The Run - 12.
Smilin'in The End - 13.
I Needed To Fall - 14. Ridin'
The Storm Out
Lineup:
Kevin Cronin (vocals / guitar)
Dave Amato (guitar)
Bruce Hall (bass)
Neil Doughty (keyboards)
Bryan Hitt (drums)
Info:
Wie
heißt es doch gleich? Genau: Wer zuletzt lacht...“Smilin’ In The End“ ist
der stürmische Auftakt zu „Find Your Own Way Home“ betitelt, dem neuen
Album von REO Speedwagon. Und das ist natürlich kein Zufall. Denn die Adult
Oriented Rock-Veteranen aus Champaign, Illinois um den charismatischen Frontmann
Kevin Cronin und Gründungsmitglied Neal Doughty (Keyboards) haben wirklich
allen Grund, sich mit einem Lächeln im Gesicht zufrieden (aber nicht
selbstzufrieden) zurückzulehnen. Aber nur ein paar Minuten (bis die nächste
Show ruft). Denn die Band, die ihren Namen bei einem besonders schnellen
Feuerwehr-Modell aus dem Jahre 1911 borgte und ihren Bestseller „Hi Infidelity“
(1981) in mehr als 10 Millionen Exemplaren verkaufen konnte, beweist mit ihrem
ersten Album mit neuem Material seit mehr als einer Dekade, dass sie 1. nichts
verlernt hat, aber 2. immer noch bereit ist, auch etwas hinzuzulernen. Es sind
Songs wie das Titelstück, der Soul-Stomper „Born To Love You“, die Hymne
„I Needed To Fall“, das fast in einen Jam mündende „Lost On The Road Of
Love, der Pop-Boogie „Run Away Baby - allesamt klassisch strukturiert,
melodisch bestechend, modern interpretiert – , die REO-Webmasterin Ruth
McCartney (Paul’s kleine Schwester) zu dem treffenden Fazit ermunterten,
„Find Your Own Way Home“ sei „beides, frisch und alte Schule.“ Ja, auch
mal mit einem schön langen Gitarren-Solo („Everything You Feel“). Und dazu
gibt’s in der European Edition des Albums als Bonus-Tracks u.a. die Mega-Hits
„Take It On The Run“ und „Ridin’ The Storm Out“ in akustischen
Live-Versionen.
In die alte Schule gingen REO Speedwagon schon ab 1967, als sie aus den Überresten der Folkrock-Gruppe Fushia hervorgingen. 1971 wurde das selbstbetitelte Debüt veröffentlicht, doch erst danach, nachdem der Sänger und Songschreiber Kevin Cronin zur Band gestoßen war, konnten REO Speedwagon auf die Überholspur wechseln. Das US-Branchenblatt „Billboard“ pries die „Neuentdeckung aus dem Mittelwesten“, die 1972 in St. Louis bereits 12.000 Fans vor die Bühne brachte – Ergebnis unermüdlicher Tourneearbeit, die 1977 auch auf dem mit Platin veredelten Konzert-Mitschnitt „You Get What You Play For“ eindrucksvoll verewigt wurde. Die Studioproduktion mit dem launigen Titel-Wortspiel „You Can Tune A Piano, But You Can’t Tuna Fish“ und der Hit-Single „Roll With The Changes“ zündete 1978 die nächste Karrierestufe, wozu nun auch erstmals ausverkaufte Hallen in Europa zählten. Drei Jahre später gelang mit „Hi Infidelity“ und nicht weniger als vier Smash-Hits, darunter „Keep On Loving You“ (Top 20 in Deutschland) und „Take It On The Run“, der ganz große Charts-Coup. Doch waren REO Speedwagon auch später noch für ausgefeilte Alben wie „Good Trouble“ und Hits wie „Can’t Fight This Feeling“ (1985 auch in Deutschland Top 40) gut, bevor sie sich nach dem Album „Building The Bridge“ (1996) eine kleine Auszeit gönnten.
Die Geschichte des neuen Albums „Find Your Own Way Home“ beginnt schon im Frühjahr des Jahres 2000, als REO Speedwagon gemeinsam mit den Kollegen von Styx eine ausgedehnte und ausverkaufte US-Tour absolvierten, die unter dem humorvollen Titel „Arch Allies“ auch für eine CD- und DVD-Veröffentlichung mitgeschnitten wurde. Nach dem 11. September 2001 organisierten die Bands gemeinsame Benefiz-Konzerte für die New Yorker Polizei und die Familien der Hinterbliebenen. Parallel dazu entdeckten REO Speedwagon bei zahlreichen Shows quer durch den Mittleren Westen ihre Kleinstadt-Wurzeln wieder, bei und mit den Menschen, „die unsere Musik von Anfang an unterstützt haben“ (Cronin), bevor sie 2003 – diesmal mit Styx und Journey – auf große Arena-Tour gingen. Die inzwischen auch von VH1 mit einem „Behind The Music“-Special gewürdigte Band, notierte danach begeistert die Kritik, „hat ihren Standard extrem hoch gehalten“ und „ihre Fans Abend für Abend begeistert, mit unglaublicher Power, schierer Energie und Songs, die ewig leben werden.“ Hits hin, Klassiker her: Ein paar neue können trotzdem nicht schaden, dachten sich Kevin Cronin & Co. und setzten den Enthusiasmus, der
dem Ensemble allerorten entgegenschlug, in einen kreativen Schub um. Noch während der Tour schrieben REO Speedwagon neues Material, das dann gleich auch vor Publikum erfolgreich
getestet werden konnte. Danach stand einem neuen Album nichts mehr im Wege – abgesehen natürlich von der Detailarbeit im Studio, welche die Band in den letzten zwei Jahren immer dann fortsetzte, wenn der gut bestückte Tour-Plan es zuließ.
„I’ve been thinkin too much, I’ve been drinkin too much“, singt Kevin Cronin jetzt im unmissverständlich betitelten Ohrwurm„Dangerous Combination“. – „Ja“, nickt der Kopf von REO Speedwagon, „das waren zuletzt intensive und verrückte Jahre für mich. Aber genau dann kann ich auch am besten schreiben. Wir sind alle durch ziemlich gewaltige Veränderungen gegangen, und ich denke, das zeigt sich auch auf dem neuen Album.“
Um nicht nur im eigenen Saft zu schmoren, wurde zudem mit Joe Vannelli (genau: der Bruder des Kanada-Stimmwunders Gino) ein erfahrener Musiker und Produzent dazugeholt, der das Material auf Herz und Nieren prüfte und notfalls auch noch mal zum Feintuning zurück in die Werkstatt schickte. „Joe hat eine Musikalität in diese neuen Songs gebracht, die wirklich aufregend ist“, schwärmt Kevin Cronin. „Seine Keyboard-Ideen haben unsere Musik an Orte gebracht, wo wir nie zuvor waren – und Neal (Doughty, Anm.d. Verf.) kann das jetzt in unseren Konzerten optimal umsetzen.
Klingt so, als ob REO Speedwagon noch mal schwer angreifen wollen? So ist es. „Wir haben ja schon so ziemlich alles durchgemacht“, blickt Bassist Bruce Hall zurück. „Und da merkst du es einfach, wenn sich die Teile wirklich zusammenfügen. Und dieses Gefühl habe ich wirklich ganz stark bei diesem Album.“ Und Kevin Cronin ergänzt: „Bei manchen Platten fühlt es sich an, als ob du gegen den Strom schwimmst – und bei anderen ist einfach alles im Fluß. Der Grundstein für „Find Your Own Way Home“ wurde in turbulenter Zeit gelegt, aber daraus haben sich Songs entwickelt, die einfach nicht zu stoppen sind. Und es ist cool, dass dies alles nur aus der Musik kommt. Genau so sollte es ja auch sein.“
Ja, das sollte es. Aber das war es ja schon immer bei REO Speedwagon, der unverwüstlichen Hit-Feuerwehr aus dem Mittleren Westen. Kein Hype, keine komischen Frisuren, keine Personalpolitik, die nur dem Image gehorcht. Nur die Musik. Wie auf „Find Your Own Way Home“. Eine der großen (Live-)Bands der 70er- und 80er kehrt endlich mit neuen Songs zurück. Während die reformierten Police oder auch Genesis mit altem Material auf ihren Reunion-Tourneen abräumen, kann es kaum eine bessere Nachricht geben.
www.reospeedwagon.com
www.myspace.com/reospeedwagon
www.edel.de
Last
Update: Thursday, 30. August 2007
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