BARBARA
CLEAR
“Precious”/ "Part Of It All"
|
Eigenproduktion/ Deutschland |
Release date: 12. März 2005 |
Music Style: Folk Rock
Tracklisting:
Precious: 1. I Am A Bird - 2. Justice - 3. Chrome Plated Heart - 4. Love Is A
Healer - 5. Leader Of The Band - 6. Locomotive Breath - 7. Person To Person - 8.
Part Of It All - 9. Walkin Back To Georgia - 10. Ode To Billy Joe - 11. Faraway
Eyes - 12. Promise Me - 13. Wings Of Fantasy
Part Of It All: 1. I Call You (Ticket To Munich/ 2003) - 2. The Woman In
Me (Look Out/ 2004) - 3. Lovers (Wings Of Fantasy/ 1994) - 4.
You've Got A Friend (Ticket To Munich/ 2003) - 5. Willing (Ticket To
Munich/ 2003) - 6. Life Is Too Short (Live In Concert/ 2001) - 7.
Landslide (Pur & Zeitlos/ 1999) - 8. Delta Dreamland (Wings Of
Fantasy/ 1994) - 9. Turn The Night Into Day (Wings Of Fantasy/ 1994)
- 10. Feeling Crazy (Wings Of Fantasy/ 1994) - 11. I Feel The Same (Ticket
To Munich/ 2003) - 12. Die Lebenden (Look Out/ 2004) - 13.
Battlefield (In The Name Of God) (Ticket To Munich/ 2003) - 14. Caveman (Look
Out/ 2004) - 15. Guilty (Ticket To Munich/ 2003) - 16. Time Is The
Price (Ticket To Munich/ 2003) - 17. Me And Bobby McGee (Live In
Concert/ 2001) - 18. Ticket To Munich (Ticket To Munich/ 2003) - 19.
This Girl (Ticket To Munich/ 2003) - 20. Old Stamtrain (Ticket
To Munich/ 2003) - 21. Wounded Knee (Ticket To Munich/ 2003) - 22.
Strasse Zur Sonne (Look Out/ 2004) - 23. Steh Auf! (Look Out/
2004)
Info:
Eher
chancenlos, in der Musikbranche ohne die Lobby der etablierten Industrie seinen
eigenen Weg erfolgreich zu gehen. Erst recht, wenn man zum großen Publikum
will. Die Folk- und Rocksängerin Barbara Clear beweist das Gegenteil.
Sie gilt als außergewöhnlich famose Sängerin und als wirklich gute
Gitarristin, das hat sie über Jahre hinweg Publikum und Kritikern bewiesen. Sie
steht mit ihrer Gitarre allein auf der Bühne und schafft es, mit ihrer Musik
und ihrem Charisma ein Publikum über zwei Stunden hinweg zu unterhalten und zu
begeistern. Sie kann Lieder komponieren und Texte schreiben, dazu Folk- und
Rockklassiker so raffiniert arrangieren und interpretieren, daß ein
eigenwilliges, ein typisches Klangbild, insgesamt eine eigene, unverwechselbare
Musik entstehen: Barbara 'Clear in Concert', ein musikalischer Leckerbissen,
obwohl seit mehr als 15 Jahren auf den Bühnen, im Jahr 2001 eher nur einem
kleinen Publikum bekannt.
Bis dahin trifft Barbara Clear natürlich auch auf Plattenfirmen, die auf die
Ausnahmestimme mit einem hohem Wiedererkennungswert aufmerksam werden, aber man
wird sich nicht einig, weil Clear keine Schlager- oder Popmaus werden und auch
nicht die ihr von der Industrie vorgegebene Musik und deren Verhaltensregeln
annehmen will. Auch will sie auf keinen Partys spielen, sondern in Konzertsälen,
in denen Menschen ihrer Musik zuhören. Doch der Bekanntheitsgrad ist nicht da für
eine erfolgreiche Konzertvermarktung, so auch kein Konzertveranstalter, auch
sonst weit und breit keine Unterstützung für ihr Talent - Musiker-Schicksal.
Aber Barbara Clear hat neben musikalischem auch unternehmerisches Talent, zudem
eine Menge Energie und Mut, und sie beschließt, ihr Unternehmen 'Clear in
Concert' im Alleingang an das große Publikum heranführen: Sie wird ihr eigener
Produzent und CD-Vertrieb, ihr eigener Manager, ihr eigener Konzertveranstalter,
ihr eigenes Beschallungsunternehmen, ihr eigener PR-Agent, alles Schritt für
Schritt, um es aus eigener Tasche finanzieren zu können. Und 2001 setzt Clear
einen kühnen Plan in Gang, um auf sich aufmerksam und ihre Musik einem breiten
Publikum bekannt zu machen: Sie mietet die Olympiahalle München für ein
Konzert. Ein vermeintlich wahnwitziges Unterfangen, so lacht die Branche, die
Medien schmunzeln, man gibt ihr nicht die geringste Chance, auch nur ein paar
hundert Menschen in die 11.000 Menschen fassende Arena zu bringen. Doch Clears
Plan sieht nicht das übliche Vermarktungsszenario für solch ein Mega-Konzert
vor, sie will in zweieinhalb Jahren über eine selbstveranstaltete Konzerttour
mit über 200 Konzerten die Menschen mit ihrer Musik so begeistern, daß 10-Euro
teure Tickets für ihr Olympiahallen-Konzert direkt bei ihren Konzerten gekauft
werden - und der längste und ungewöhnlichste Ticket-Vorverkauf aller Zeiten
nimmt seinen Lauf.
Die Planung und Durchführung der 'Ticket to Munich'-(Akquisitions-) Tour ist
weit aufwendiger als erwartet, auch weit anstrengender, mal kommen wenig
Menschen, mal ein paar mehr, ein permanentes Wechselbad, geht es oder geht es
nicht, vor allem finanziell: die Tour-Kosten sind beträchtlich, die Einnahmen
aus Eintritt und CD-Verkäufen müssen ausreichen, auch der Lebensunterhalt muß
daraus finanziert werden. Doch bei jedem Konzert werden auch Tickets für das
Olympiahallen-Konzert verkauft, mal zehn, mal zwanzig, in Bremen wie in
Frankfurt oder im Schwarzwald. Das motiviert, Clear hält durch und drei Monate
vor dem großen Konzert informiert sie mit einem Lächeln die Presse:
"Hallo, ich bin Barbara Clear und spiele am 24. April in der Olympiahalle München,
4000 Karten sind verkauft, und den Rest, um die Halle zu füllen, schaffe ich
auch noch." Die Pressemitteilung schlägt ein wie eine Bombe, die Frau, die
vor zweieinhalb Jahren angekündigt hatte, in der Olympiahalle ein Konzert zu
geben, über die man geschmunzelt hatte, war in Vergessenheit geraten. Und plötzlich
wurden sogar die großen Medien hellhörig, so eine musikalische 'Ich-AG', die
sich über alle Gesetzmäßigkeiten hinwegsetzt, das war der Stoff, aus dem die
(Medien)-Träume sind. Und die Medien halfen im Finish mit, daß die Clear-Story
ein erstes Happy End fand: Mehr als 8000 Menschen in der Olympiahalle im April
letzten Jahres feiern eine Sensation und Barbara Clear mit Standing Ovations
nach einem dreistündigen Konzert mit ihr allein auf der Bühne, sie feiern sie
als Musikerin, aber auch als einen Menschen, der konsequent seinen eigenen Weg
gegangen ist und ein eigentlich nicht zu erreichendes Ziel geschafft hat.
Dieses Konzert wird legendär, die Welt für Barbara Clear ändert sich von
heute auf morgen, von "Wunderbar-bara" (STERN) bis "Deutschlands
mutigste Sängerin" (Bild der Frau) reichen die Headlines, alle Radio- und
TV-Sender berichten bis hin zum 'Heute Journal' im ZDF. Es folgen Talkshows,
Interviews, Stories - Barbara Clear hatte auf sich und ihre Musik aufmerksam
gemacht, überzeugt und sich damit ihren Wunschtraum erfüllt: 'Clear in
Concert' füllt die Konzertsäle, Publikum und Kritiker sind mehr denn je
begeistert, die eigene Konzert- und CD-Vermarktung wird ein erfolgreiches
Unternehmen.
Und Clear trifft wieder auf Plattenfirmen und deren Angebote, diesmal sogar auf
die Majors - und lehnt erneut ab: kein Interesse, sich in irgendeine Abhängigkeit
zu begeben, sich irgendetwas vorschreiben zu lassen, im ihrer Meinung nach
'Supermarkt der leeren Hüllen und Schachteln' einen Regalplatz einzunehmen.
"Mit dem etablierten Musikbusiness will ich nichts zu tun haben. Die Szene
verkörpert für mich Schnelllebigkeit und oberflächliche Werte, die Musik hat
nur selten Substanz und Inhalte, Marketingspezialisten und
zielgruppenorientierte Musik stehen im Mittelpunkt, alles wird zurechtgebastelt
und plattgewalzt für den Einsatz in den Medienformaten und für die
Verarbeitung bis hin zum Klingelton. Das ist nicht meine Welt."
So will Clear ihre CDs auch weiterhin nur über ihre Konzerte und ihre
Internet-Plattform anbieten, im Handel will sie sie nicht sehen: "Schon
deshalb kann es keine Zusammenarbeit mit einer Plattenfirmen geben, ein Produkt
'Clear' nach ihren Vorstellungen und für ihren Markt wird es nicht geben."
Und aufräumen will Barbara Clear mit einer weitverbreiteten Meinung: "Es
ist völlig unsinnig zu glauben, mit einem Plattenvertrag sei irgendetwas
gewonnen - eher das Gegenteil ist der Fall, der, der auf der Bühne steht, ist
im Musikbusiness bis auf ein paar Ausnahmen am wenigstens wert. Ein Musiker, der
seine eigene Musik kreiert, sein Instrument beherrscht, seine Performance
aufbaut, kann seine Bühnen selbst suchen, finden und spielen, seine CDs selbst
produzieren und vertreiben, für seinen Bekanntheitsgrad sorgen und selbst
versuchen, sein Publikum zu aktivieren - er braucht bei den Möglichkeiten
heutzutage keine Plattenfirma. Viele hochtalentierte Musiker sehen in einem
Plattenvertrag ihr Heil, denken aber nicht daran, daß immer nur in etwas
investiert wird, was nach Meinung der Investoren profitabel ist und was dafür
auch zu kontrollieren und zu manipulieren sein muss. Ein Plattenvertrag bedeutet
die massive Einschränkung des eigenen kreativen Schaffens, dazu die Abhängigkeit,
in erster Linie all das zu tun, was den Verkauf der Produkte fördert - eine
Tour durch alle Verbaucher-Märkte in Deutschland, um den Plattenverkauf
anzukurbeln, steht da eher auf dem Plan als eine Tour in die schönsten Konzerthäuser,
um seine Musik live zu spielen."
Am 12. März 2005
stand Barbara Clear wieder auf der Bühne in der Olympiahalle,
schon kurz nach ihrem großen Konzert hatte sie die Halle ein zweites Mal
gemietet. Wieder im Alleingang unterwegs platzierte sie 5000 Karten für ihren
zweiten 'Mega-Hit' innerhalb eines Jahres, rund 4.500 Menschen fanden trotz
katastrophaler Wetterverhältnissen rechtzeitig in die Halle und waren wiederum
begeistert von einer grandiosen Performance.
Zeit zum Ausspannen bleibt nur wenig: Ab April 2005 geht der 'Zwerg in der
Musikbranche', wie Clear sich selbst sieht, auf Tour durch ganz Deutschland und
macht sich auf zur ganz großen Nummer: Die größten Hallen in Deutschland und
Österreich will sie im Oktober 2006 spielen, 80.000 Menschen zu sechs Konzerten
bringen, alles selbst auf die Beine stellen:
"Meine Aktion mit den zwei Konzerten in der der Olympiahalle hat gezeigt,
daß vielen Menschen meine Musik gefällt und mein Weg ihnen die Energie gibt,
um nach ihren eigenen Wegen zu suchen. Also erobern wir gemeinsam die großen
Hallen in Deutschland und Österreich, warum auch nicht."
Und hat ihrer neuen Tour gleich den passenden Namen gegeben: Zwergenaufstand
mehr Infos unter www.barbara-clear.de
Last
Update: Sunday, 05. June 2005
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