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05/ 2004

... es hört sich immer noch alles nach EDGUY an, denn schließlich sind wir auch EDGUY

Wenn es in deutschen Landen eine Melodic Power Metal Band geben sollte, die seit Mitte der 90er Jahre kontinuierlich ein Highlight nach dem anderen abliefert, dann wäre es nicht verwunderlich, wenn der Name des Hessen-Fünfer um Meister Tobias Sammet fallen würde. Mit "Hellfire Club" haben sie erneut ein Album ins Rennen geschickt, das trotz des mittlerweile unverkennbaren Band-Sounds wieder ungeniert neue Facetten der Band ans Tageslicht bringt. Im Vorfeld der Veröffentlichung hatte ich das Vergnügen mit Jens Ludwig, seines Zeichens Gitarrist, ein sehr ausführliches und interessantes Gespräch zu führen.

S: Bevor ich dich mit meinen Fragen überhäufe, möchte ich dir mein Kompliment zum neuen Album aussprechen.

JL: Vielen Dank! Aber bitte nicht zu viel des Lobes, denn ansonsten werden wir noch arrogant... hehe...

S: Ihr hattet vor kurzem einen TV-Auftritt bei der Chart-Show auf PRO 7. Welche Reaktionen habt ihr auf diesen Auftritt bekommen?

JL: Also, die Show wird ja vor Publikum aufgezeichnet und die Reaktion der Leute im Studio war äußerst gut. Es scheint aber, als hätte unser Auftritt nicht nur den Zuschauern vor den Bildschirmen, die fleißig für uns gestimmt haben, sondern auch der Redaktionscrew der Sendung recht gut gefallen, denn PRO 7 haben uns sogar noch ein zweites Mal eingeladen. Ich muss gestehen, dieser Auftritt war für uns als Band eine sehr interessante Sache.

S: Im Gegensatz zu den anderen Interpreten habt ihr euren Song richtig live vorgetragen. Warum habt ihr nicht aufs Playback zurückgegriffen?

JL: Erstens haben wir mit Playback nicht so viel Erfahrung, denn wir waren bisher nur einmal bei einem Videodreh mit der Sache konfrontiert. Und zweitens: Wenn sich die Gelegenheit bietet in einer TV-Show aufzutreten, dann Singen und Spielen wir auch live!

Jens Ludwig/ Gitarre
S: Warum habt ihr euch bei der Single eigentlich für den Titel "King Of Fools" als Single entschieden und nicht z. B. für eine Ballade wie "Forever" zurückgegriffen?

JL: Sind wir uns doch mal ehrlich, wenn eine Metal Band nach zwei Jahren Studio-Pause mit einer Ballade das erste Lebenszeichen von sich gibt, dann werden die Kommerzschreie ja noch größer! Unsere neue Plattenfirma wollte, dass wir im Vorfeld eine Single veröffentlichen. Anfangs hatten wir drei Songs zur Auswahl, die überhaupt kurz genug waren um sie im Radio zu spielen, wobei wir uns letztendlich für "King Of Fools" entschieden haben, weil wir denken, dass diese Nummer ein guter und plakativer Midtempo-Song ist und für eine derartige Veröffentlichung lohnenswert ist. Eigentlich ist "King Of Fools" nur vom Preis her gesehen eine Single, ich würde es schon eher als Mini-Album sehen. Wir hatten soviel gutes Material am Start, dass wir gleich noch vier eigenständige Stücke mit draufgepackt haben. Im Grunde genommen haben Singles immer so einen faden Beigeschmack, denn oft wird mit dieser Art von Tonträgern nur noch Resteverwertung betrieben, d. h. die Scheiben enthalten zumeist verschiedene Remixe, sogenannte "Bonus Tracks" oder irgendwelche halbgaren Live-Versionen. Auf diese Art von Abzocke hatten wir wirklich keinen Bock und deshalb haben wir auf diese Single einfach noch vier "non album tracks" und das "making of"-Video mit draufgepackt. Es ist ordentlich "value for money", wie man so schön sagt.

S: Das erweckt den Eindruck, als hättet ihr unerschöpfliches Material bei der Album-Produktion. Wie viele Nummern schreibt ihr denn für ein Album?

JL: Das hängt ganz davon ab, wie viel Zeit wir im Vorfeld haben. Diesmal haben wir uns zum Ausarbeiten der Ideen und Arrangieren der Songs ein halbes Jahr Zeit genommen und am Ende hatten wir dann plötzlich 17 Songs. Wir gehören aber nicht zu der Kategorie von Bands, die für ein Album an die 30 Songs schreiben, um dann später auszusortieren. Wir gehen irgendwie anders an die Sache heran, denn wenn wir im Proberaum schon merken, dass eine Idee nur halbgar wird oder uns überhaupt nicht umhaut, dann arbeiten wir entweder so lange an dem Song bis er uns gefällt oder lassen es gleich von vornherein bleiben. In meinen Augen grenzt es wirklich an Zeitverschwendung, wenn man an zig Songs arbeitet, um sich dann für nur knapp die Hälfte zu entscheiden. Der Grund warum wir so viel Material hatten, lag wahrscheinlich daran, dass wir diesmal relativ viel Zeit hatten und der Songwriting-Prozess auch verdammt gut verlief.

S: Dieses EP enthält den Song "Life And Times Of A Bonus Track". Mit dieser Nummer nehmt ihr wohl das Musik-Business ein bisschen auf die Schippe. Kannst du uns ein bisschen mehr zu diesem Song erzählen?

JL: Diese Nummer ist eigentlich ganz spontan entstanden. Wir waren zu dieser Zeit gerade in den Finnvox-Studios (Helsinki/ Finnland) beim Mix und waren auch fast schon fertig, als Tobias (Sammet) den Engineer Mikko (Karmila) fragte, ob er sich nicht schnell mal ans Klavier setzen könne, denn er habe da einen Text, den er unbedingt noch schnell vertonen möchte. Der ganze Song war ein Sache von vielleicht zehn Minuten und einem Take! Tobi hat sich also ans Klavier gesetzt und hat die Melodie sozusagen noch während des Spielens komponiert. Dies hört man dem Song vielleicht auch an der ein oder anderen Stelle an, denn stellenweise hat er sich gesangtechnisch doch etwas verhaspelt. Wir haben aber alles so belassen, denn es ist nun mal ein Spaß-Song und die Message kommt eindeutig rüber!

Tobias Sammet/ Gesang
S: Weil wir gerade beim Thema Bonustracks sind. Kommen die Fans im Land der aufgehenden Sonne nun wieder in den Genuss einer Exklusiv-Nummer?

JL: Die Japaner bekommen mit der Demo-Version von "Navigator" einen exklusiven Bonustrack, aber ansonsten bekommen die Fans in Fernost auch nicht mehr Material wie die Anhänger in Europa und dem Rest der Welt.

S: Mit den Vorgänger-Album "Mandrake" habt ihr erstmals denn Einstieg in die Top 20 geschafft und seid im gleichen Jahr noch auf eure erste große Headliner-Tour gegangen. Ihr seid über 12 Monate auf Tour gewesen und habt dabei aller Herren Länder besucht. Welche Erfahrungen habt ihr während dieser Zeit gemacht?

JL: Die positivste Erfahrung war, dass der Heavy Metal wirklich weltweit stattfindet. Wir hatten dies zwar von Anfang an gewusst, aber einige Leute in unserem Umfeld haben uns die ganze Sache nicht so ganz zugetraut. So haben uns z. B. sämtliche Konzertagenturen und viele Leute aus unserem Umfeld davon abgeraten in Australien zu touren. Sie waren alle der Meinung: "... da zahlt ihr mit Sicherheit drauf" oder "... da gibt's doch gar keine Heavy Metal-Szene!". Diese Aussagen sind in meinen Ohren Bullshit, denn Metal passiert wirklich überall! Da wahnsinnig viel im Underground passiert, spielt das Internet auch eine große Rolle, denn über das Netz läuft in dieser Szene ein reger Informationsaustausch. Deshalb haben wir auch allen Unkenrufen zum Trotz die Sache auf unser eigenes Risiko durchgezogen. Letztendlich ist die Rechnung auch aufgegangen! Zwar haben wir keinen Gewinn gemacht, aber es wurden auch keine Miesen gefahren. Wir konnten die Leute vom Metal Warrior-Team, mit denen wir die komplette Australien-Tour gemacht haben, ohne große Probleme bezahlen und wir hatten wirklich zwei Wochen einen Riesenspaß am anderen Ende der Weltkugel. Ich muss zugeben, dass wir schon ein bisschen stolz auf die Tour sind, denn außer den SCORPIONS und KREATOR war meines Wissens noch keine deutsche Metalband auf dem fünften Kontinent. Man könnte fast sagen, dass wir Pioneerarbeit geleistet haben. Außerdem war es wirklich für jeden von uns persönlich eine Spitzenerfahrung, denn wir waren von Europa, über Russland bis Nord- und Südamerika wirklich in der ganzen Welt. Daher lernt man viele Länder, in denen man vorher noch nie war, und deren verschiedene Kulturen kennen und schätzen.

S: Darf ich daraus schließen, dass ihr euch auch Zeit für Sehenswürdigkeiten genommen habt, denn ich habe bisher nichts von dem Tourstress gehört, über den doch einige eurer Kollegen klagen.

JL: Wir haben von vornherein versucht die Arbeit mit dem Angenehmen zu verbinden, denn man weiß ja nie wann sich einem noch mal die Chance bietet diese fernen Länder zu bereisen. Von daher war es für uns klar, dass wir uns für die verschiedenen Länder so ein bis zwei Tage freimachen und ein bisschen Sightseeing betreiben, damit wir auch etwas Kulturelles mit nach hause nehmen.

S: "Hellfire Club" ist das erste Album, das ihr über euer neues Label Nuclear Blast veröffentlicht habt. Was war der Grund für den Labelwechsel und was erhofft ihr euch durch den neuen Plattenvertrag?

Dirk Sauer/ Gitarre
JL: Nachdem wir das Live-Album gemacht hatten war der Vertrag mit AFM Records erfüllt. Daraus ergab sich automatisch die Situation, das Angebote von den verschiedensten Plattenfirmen bei uns eingetrudelt sind. Wir haben uns im Zeitraum von einem Jahr akribisch die Angebote zur Brust genommen, um unseren Marktwert zu bestimmen und jede Menge Meetings mit diversen Labels veranschlagt. Die Gründe warum Nuclear Blast den Zuschlag bekommen hat, waren zum einen deren Vorstellungen über die Zukunft der Band, die genau mit unseren übereinstimmten, und zum anderen die besseren Vertriebsmöglichkeiten in den verschiedensten Territorien der Welt. Um nun aber auf den Punkt zu kommen: AFM Records ist wirklich ein spitzenmäßiges Label - und wir sind auch im Guten auseinandergegangen - aber wir hatten im Endeffekt den Eindruck, dass uns Nuclear Blast vielleicht noch den ein oder anderen Schritt weiter nach vorne bringen kann.

S: Für meinen Geschmack ist das neue Album im Vergleich zum Vorgänger eine Ecke härter, aber auch etwas rotziger, ausgefallen. Wie siehst du das als Musiker selbst?

JL: Im Prinzip genauso! Härter? Das würde ich jetzt nicht unbedingt so unterschreiben, aber auf jeden Fall rotziger und vielleicht auch noch einen Zacken dreckiger und erdiger. Die Scheibe klingt irgendwie mehr nach Rock 'N' Roll. Vom Härtegrad aus gesehen ist vielleicht dann doch der ein oder andere Song dabei, der für unsere Verhältnisse etwas heftiger ausgefallen ist. Aber ich denke mal, dass auch die Tour und das Live-Album für den etwas heftigeren und roheren Sound ausschlaggebend waren, denn wir haben ganz einfach festgestellt, dass diese Gangart besser zu uns passt. Nichtsdestotrotz sind alle Trademarks, die uns vorher ausmachten, auch nach wie vor vorhanden. So haben wir diesmal den Bombast mit einem richtigen Orchester ausgearbeitet und die für uns typischen Chöre sind auch mit von der Partie - nur eben mit dem kleinen Unterschied, dass die ganze Sache etwas erdiger klingt. Um in den ganzen Sound wieder mehr Dynamik zu bringen und echter zu klingen lassen, haben wir diesmal z. B. den Bass und die Drums wieder analog aufgenommen. Deshalb klingt das ganze Album auch nicht mehr so glattpoliert.

S: Du hast es bereits erwähnt, bei den symphonischen Elementen habt ihr mit einem echten Orchester zusammengearbeitet. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Unterfangen doch ziemlich kostspielig war. Von wem stammt die Idee und wie kam der Kontakt zustande?

JL: Die Idee existiert schon länger, denn mit einem echten Orchester zusammenzuspielen ist ein lange gehegter Traum, den wir uns als Musiker nun endlich erfüllt haben. Klar, war es nicht ganz billig ein 70köpfiges Orchester für einen Tag zu mieten, aber für diese Produktion standen uns erstmals die finanziellen Mittel zur Verfügung um ein derartiges Vorhaben in die Tat umzusetzen. D. h., wir haben unseren ganzen Vorschuss und den Gewinn von "Mandrake" diesmal nahezu komplett in die Produktion gesteckt. Wir müssen ja noch nicht unbedingt für unsere Rente sparen (lacht), denn wir wollen noch ein bisschen mehr aus uns rausholen und da muss man eben etwas riskieren und investieren. Der Kontakt kam ganz einfach zustande: erst haben wir uns kundig gemacht wie wir an das FILM ORCHESTRA BABELSBERG herankommen und dann bei der Leitung angefragt, ob sie an einer Zusammenarbeit interessiert sind. Interesse war vorhanden und es wurde schnell ein Termin dingfest gemacht. Da in einem Orchester natürlich lauter professionelle Musiker sind und alle vom Blatt spielen, mussten unsere Ideen erst auf Notenblätter gebracht werden. Da diese Fähigkeiten bei uns in der Band nicht sonderlich verbreitet sind, haben wir Michael "Miro" Rodenberg, der u. a. auch schon für RHAPSODY viele Orchester-Arrangements ausgearbeitet hat, aufgesucht und ihm unsere Ideen vorgelegt. Er hat die Sache dann ziemlich fix auf Notenblätter gebannt und das Orchester hat die Parts dann ganz locker und lässig in Berlin runtergezockt.

S: Ein besonderes Highlight stellt für mich das 10mintüge "The Piper Never Dies" dar. Trotz der langen Spielzeit erscheint diese Nummer nicht langatmig oder gar langweilig. Wie ist dieser einzigartige Song entstanden?

Tobias "Eggi" Exxel/ Bass
JL: Ja, sicher haben wir an "The Piper Never Dies" länger gearbeitet als an einem 4min-Song mit drei Parts, aber prinzipiell gehen wir an eine derartigen Nummer auch nicht viel anders heran, wie an alle anderen Songs. Man geht nicht mit dem Vorhaben eine 10min-Nummer zu schreiben in den Proberaum, sondern das ergibt sich Stück für Stück während man den Song spielt. Natürlich entwickelt man mit der Zeit ein Gespür für lange Songs und man merkt ziemlich schnell ob die einzelnen Parts zusammenpassen. Eine simple Aneinanderreihung von verschiedenen Passagen wäre sicherlich nicht erstrebenswert, denn eine lange Nummer muss einen durchgehenden und abwechslungsreichen Fluss haben. Bei "The Piper Never Dies" hatten wir alle das Gefühl, dass alles stimmig ist und von daher ist der Song einfach länger geworden. Außerdem ist die Nummer schon ein wenig 70er-lastig, denn sie klingt stellenweise schon etwas DEEP PURPLE oder RAINBOW. Da wir derartige Einflüsse auf den vorangegangen Platten nicht verarbeitet haben, hat uns "The Piper Never Dies" richtig viel Spaß gemacht.

S: Ihr hattet also richtig Spaß an dieser Nummer, obwohl einige Bandmitglieder gegen die Marschrichtung von "The Piper Never Dies" ihre Bedenken geäußert haben.

JL: Ja, das stimmt schon. Diese Nummer hat für reichlich Diskussionsstoff innerhalb der Band gesorgt und auch ich war anfangs sehr skeptisch. Zwar hatten wir schon auf früheren Platten die Hammond-Orgel eingesetzt, aber wir haben noch nie in diesem verschärften Maße die 70er-Elemente eingebaut. Als wir dann den Song komplett durchgespielt hatten, war auch ich davon überzeugt, denn im Endeffekt hört sich doch alles was wir spielen auch nach EDGUY an. Von daher war ich schlussendlich auch sehr froh, dass ich keinen in der Band davon überzeugen konnte, dass diese Nummer zu weit von unseren Wurzeln entfernt ist. Außerdem rockt dieser Song wirklich wie Sau... hehe...

S: Ich kann mir vorstellen, dass es nicht ganz einfach wird die Songs live umzusetzen. Oder wollt ihr ein Orchester mit auf Tour nehmen?

JL: Sicherlich nicht... hehe... Wie ich eingangs schon erwähnt habe, versuchen wir alles live zu spielen, aber bei unserer letzten Tour kamen z. B. die Keyboards komplett vom Band. Bei den früheren Touren haben wir die Songs zwar immer so umarrangiert, dass die Sache auch mit zwei Gitarren machbar ist. Im Grunde genommen geben die Keyboards aber mehr Fülle und da sich die Keys-Parts bei uns sowieso mehr im Hintergrund abspielen, kam die Sache bei der letzten Tour eben vom Band. Auch das Orchester ist bei den verschiedenen Songs nur sehr dezent eingesetzt, aber die Parts werden wir wohl ein wenig umarrangieren. Auf den Platten kann man sich in den verschiedenen Parts und Kleinigkeiten austoben. Live hingegen ist es sehr wichtig, dass das Material knallt und auf die Zwölf geht.

Felix Bohnke/ Schlagzeug
S: Ihr habt mittlerweile 7 Studio-Alben und eine Live-Scheibe im nahezu gleichen Lineup eingespielt. Darf man daraus schließen, dass ihr nicht nur gemeinsam in einer Band spielt, sondern auch richtig dicke Freunde seid?

JL: Ja, davon kannst du mit Sicherheit ausgehen. Wir verstehen uns untereinander wirklich sehr gut und jeder kann sich auf den anderen verlassen. Diese Eigenschaften schlagen sich natürlich auch sehr positiv im Bandklima nieder und ich denke, diesen Umstand hört man auch jeder unserer einzelnen Platten an. Wenn ich persönlich unsere Scheiben anhöre, dann denke ich immer daran wie viel Spaß wir gemeinsam im Studio oder auf den Tourneen hatten bzw. immer noch haben. Da wir uns alle schon ziemlich lange kennen, wissen wir meistens wie der andere reagiert, wenn er mal schlecht drauf ist und dann ist halt auch Rücksichtsnahme angesagt. Deshalb kommen wir auch ziemlich gut miteinander aus, auch wenn wir über ein Jahr gemeinsam auf Tour sind und uns auf engsten Raum bewegen. Wir ziehen einfach alle an einem Strang und das ist wirklich ein ganz großer Pluspunkt für unsere Band.

S: Soweit ich informiert bin, bist du neben Dirk Sauer der einzige, der neben EDGUY kein Projekt hat oder hatte.

JL: Dirk und ich haben in dieser Hinsicht momentan keinerlei Ambitionen. Natürlich habe ich auch ein paar Ideen zu hause, die nicht unbedingt zu EDGUY passen und die ich vielleicht irgendwann mal auf einer eigenen Platte herausbringen werde, aber momentan bin ich mit der Band richtig ausgelastet. EDGUY verlangt einfach 100% und es gibt noch so viel zutun! Mit einem Projekt würde man sich nur zu sehr verzetteln.

1. Mysteria
2. The Piper Never Dies
3. We Don't Need Another Hero
4. Down To The Devil
5. King Of Fools
6. Forever
7. Under The Moon
8. Lavatory Love Machine
9. Rise Of The Morning Glory
10. Lucifer In Love
11. Navigator
12. The Spirit Will Remain
13. Children Of Steel (bonus track)
14. Mysteria feat. Mille Petrozza (bonus track)

"Hellfire Club" (2004/ Nuclear Blast/ EastWest Records)

DISKOGRAFIE:

"Savage Poetry" (1995/ Eigenproduktion)
"Kingdom Of Madness" (1996/ AFM Records/ Connected)
"Vain Glory Opera" (1998/ AFM Records/ Connected)
"Theater Of Salvation" (1999/ AFM Records/ Connected)
"The Savage Poetry" (2000/ AFM Records/ Connected)
"Mandrake" (2002/ AFM Records/ Connected)
"Burning Down The Opera" (2003/ AFM Records/ Soulfood)
"Hellfire Club" (2004/ Nuclear Blast/ EastWest Records)

andere Beiträge über EDGUY
Reviews:
EDGUY/
Hellfire Club
EDGUY/
Mandrake

mehr Infos unter: www.edguy.net

Sonny

Thanks to Markus @ Nuclear Blast

Last Update: Sunday, 02. May 2004
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